Banco Santander ++ Fusionsphantasie bei span. Großbanken + will der Riese weiter wachsen?? +++
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moin BB & F
Als Ergänzung zur Insiderinformation vom 4. Februar 2026 (offizielle Registrierungsnummer 3077) bezüglich des Beginns des Aktienrückkaufprogramms (das „Rückkaufprogramm“) teilt die Banco Santander hiermit mit, dass das Rückkaufprogramm gemäß den geltenden US-amerikanischen Vorschriften für die Übernahme der Webster Financial Corporation („Webster“ und die „Übernahme“) und da die Gegenleistung für die Übernahme Aktien der Bank umfasst, vorübergehend ausgesetzt wird. Diese Aussetzung gilt vom 24. April 2026, dem Tag der Einberufung der ordentlichen Hauptversammlung der Webster-Aktionäre, auf der diese über die Übernahme abstimmen werden (die „Hauptversammlung“), bis einschließlich 26. Mai 2026, dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung. Folglich wird das Rückkaufprogramm voraussichtlich am 27. Mai 2026 wieder aufgenommen.
bloomberg schaetzungen
Was wird im ersten Quartal erwartet?
Die ersten drei Monate des Jahres verliefen ohne Zwischenfälle, während der dritte Monat von der neuen Krise im Nahen Osten und den gestiegenen Inflationserwartungen aufgrund des Wiederanstiegs der Energiepreise geprägt war. „Trotz des veränderten makroökonomischen Umfelds mit höherer Inflation, höheren Zinsen und erhöhter geopolitischer Unsicherheit erwarten wir solide Ergebnisse. Daher bevorzugen wir Institute mit einem defensiveren Profil, die am meisten von steigenden Zinsen profitieren“, erklärt Barclays.
„Dieses sich abzeichnende Umfeld ist daher durch höhere Inflation und Zinsen sowie ein langsameres Wachstum gekennzeichnet, was die Gewinnprognose erschwert“, so die britische Bank weiter. Insgesamt wird der Nettogewinn der sechs Unternehmen in diesem Jahr um 7,4 % steigen und 36 Milliarden Euro übersteigen . Im Jahr 2027 wird ein weiterer historischer Meilenstein erreicht: Nach einem weiteren jährlichen Wachstum von 10 % wird die 40-Milliarden-Euro-Marke überschritten. Somit beträgt die Veränderung im Zweijahreszeitraum fast 19 % , wobei SANTANDER und CAIXA die beiden am schnellsten wachsenden Unternehmen sind .
moin BB & F
Webster wird JPMorgan 75 Millionen für deren Dienste beim Verkauf der Bank an Santander zahlen.
Der Brief von JPMorgan
Webster betont, dass die Bedingungen der Vereinbarung mit Santander „durch unabhängige Verhandlungen“ zwischen den beiden Banken festgelegt wurden und dass die Entscheidung ausschließlich von den Vorständen beider Institute getroffen wurde.
„Die Einschätzung und die Finanzanalysen von JP Morgan waren nur einige der vielen Faktoren, die der Verwaltungsrat von Webster bei seiner Beurteilung der Transaktion berücksichtigte, und sollten nicht als ausschlaggebende Faktoren verstanden werden (...)“, heißt es darin.
Das US-amerikanische Unternehmen gibt an, dass JPMorgan in den zwei Jahren vor der Vereinbarung mit Santander Dienstleistungen für die spanische Bank und ihre Tochtergesellschaften im Gesamtwert von über 50 Millionen US-Dollar erbracht hat.
Die von Santander angebotene Gegenleistung, so JPMorgan in demselben Schreiben, „ist aus finanzieller Sicht angemessen“.
Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung zwischen den beiden Banken beträgt die implizite Bewertung von Webster 12,2 Milliarden US-Dollar (10,3 Milliarden Euro), wobei die Gegenleistung 48,75 US-Dollar in bar und Santander-Aktien über American Depositary Shares für jede Aktie des erworbenen Unternehmens beträgt, was 26,25 US-Dollar pro Aktie entspricht. Diesentspricht laut santander einer Gesamtvergütung von 75,00 US-Dollar pro Webster-Aktie.
F & F
Strategie und Ausblick
Botín wird die Aktionäre daran erinnern, dass der Konzern im Rahmen des Plans 2026–2028 weiterhin eine ordentliche Dividendenausschüttungsquote von 50 % anstrebt[2]: „Wir beabsichtigen, die Bardividende je Aktie im Jahr 2028 gegenüber 2025 mehr als zu verdoppeln, den Anteil des für Bardividenden verwendeten Gewinns gegenüber 2027 auf 35 % zu erhöhen und eine harte Kernkapitalquote (CET1) von rund 13 % beizubehalten.“
Auf dem heutigen Investorentag in London wird die Bank ihren strategischen Plan für den nächsten Dreijahreszyklus vorstellen,
einschließlich der wichtigsten finanziellen und operativen Ziele.
• Die Bank rechnet mit einem anhaltenden Kundenwachstum in allen Märkten und einer Ausweitung ihres Kundenstamms
von 180 Millionen Ende 2025 auf über 210 Millionen bis 2028, wodurch sie ihre Position
als führende Bank nach Kundenzahl in Europa und Amerika weiter stärken wird.
• Dieses Wachstum wird in Verbindung mit den anhaltenden Vorteilen des ONE-Transformationsprogramms der Bank
voraussichtlich zu einer Eigenkapitalrendite (RoTE) von über 20 % bis 2028 und einem
zweistelligen Wachstum des Gewinns pro Aktie führen.
• Dieses Wachstum dürfte die Kapitalgenerierung und die Renditen verbessern, die Bardividende
pro Aktie gegenüber 2025 mehr als verdoppeln und bis 2028 zu einem hohen zweistelligen Wachstum der Wertschöpfung führen.
• Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat von Santander für die bevorstehende Hauptversammlung eine endgültige Bardividende für 2025
pro Aktie für 2025 24 Eurocent betragen, was einer Steigerung von über 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Santander wird weiterhin seine fünf globalen Geschäftsbereiche (Retail, Openbank, CIB, Wealth und Payments) nutzen,
um die Renditen zu optimieren und den Kundennutzen zu steigern.
• Im Bereich Retail liegt der Schwerpunkt darauf, eine globale digitale Bank mit Filialen zu werden, den digitalen Vertrieb zu steigern und
die Servicekosten zu senken.
• Im Bereich Openbank, dem globalen Privatkundengeschäft, wird die Expansion als vernetzte und effiziente digitale Plattform
über verschiedene Märkte hinweg vorangetrieben.
• Im Bereich CIB werden kapitalarme, gebührenbasierte Aktivitäten weiter ausgebaut und gleichzeitig die operative Hebelwirkung verbessert.
• Im Bereich Wealth werden die verwalteten Vermögen und die Versicherungsdurchdringung ausgebaut, um die Rentabilität zu verbessern.
• Im Bereich Payments werden die Einnahmen dank der Größe und der
Die PDF, die du verlinkt hast (Press Release vom 25. Februar 2026 zum Investor Day), ist eine klassische, sehr ambitionierte Santander-Präsentation – und ehrlich gesagt eine der stärksten Guidance-Updates, die ich in den letzten Jahren von einer großen europäischen Bank gesehen habe. Sie baut nahtlos auf den Erfolgen 2023–2025 auf (Rekordgewinn 2025 von €14,1 Mrd., RoTE 16,3% post-AT1, +250% Aktienkursanstieg seit 2023) und setzt nun einen neuen, höheren Standard.
Was mir besonders gefällt (positiv):
- RoTE >20% bis 2028 (post-AT1) – das ist ein echter Sprung von aktuell ~16% und positioniert Santander klar in der Top-Liga der europäischen Banken (viele Peers zielen "nur" auf 15–18%). Das kommt durch:
- Starkes Kundenwachstum: Von 180 Mio. Ende 2025 auf >210 Mio. bis 2028.
- Mittleres einstellige Umsatzwachstum jährlich, Kosten jedes Jahr sinkend (in konstanten Euros, konstantem Perimeter).
- Effizienzratio ~36% bis 2028 (von ~41% 2025) – dank ONE Transformation (AI, Data, Automation → >€1 Mrd. jährlicher Business Value).
- Cost of Risk stabil bei 1–1,10%.
- Nettogewinn >€20 Mrd. bis 2028 (fast 50% Steigerung vs. 2025).
Shareholder Remuneration – hier haben sie geliefert:
- 2025: Total €0,24 DPS (Cash-Dividende, +14% vs. 2024), Yield ~4,5%, Total Payout ~€7 Mrd. (~50% des Profits).
- Ab 2027: Cash-Dividende auf ~35% des Profits (von ~25% heute), Buybacks ~15% → mehr als verdoppelt die Cash-Dividende pro Aktie bis 2028 vs. 2025.
- Mindestens €10 Mrd. Buybacks aus 2025–2026-Gewinnen + Excess Capital (schon €5 Mrd. gestartet im Feb 2026).
- TNAVps + DPS: Hoch-teen Wachstum bis 2028 → compounding returns.
Strategische Story überzeugt: Globale Plattform mit 5 Businesses (Retail, Openbank, CIB, Wealth, Payments), Fokus auf harte Währungen (80% Kreditbuch), Bolt-on-M&A (TSB UK → ~16% RoTE, Webster US → ~18% RoTE bis 2028), AI/Data als Moat.
Ana Botíns Zitat fasst es gut zusammen: "We are building a global financial services platform... competitive moat that is difficult to replicate."
- Viele Targets sind sehr ambitioniert – >20% RoTE, Kosten jedes Jahr runter, >€20 Mrd. Profit – das erfordert perfekte Execution, keine großen Rezessionen, stabile Cost of Risk und erfolgreiche Integration von TSB/Webster (beide pending Approvals).
- Forward-looking Statements Disclaimer ist lang und detailliert (üblich, aber erinnert an Risiken: Wirtschaft, Regulierung, Klima, etc.).
- Buyback-Versprechen hängen von CET1 ~13% ab – wenn Capital Build-up langsamer läuft, könnte das gekürzt werden.
- Der Shift zu höherem Cash-Dividenden-Anteil ab 2027 ist gut für Income-Investoren, reduziert aber Buyback-Flexibilität etwas.
Mein Gesamteindruck: Das ist ein bullishes Update – Santander zeigt, dass sie nicht nur Ziele erreichen, sondern sie jedes Mal höher schrauben. Die Aktie hat in den letzten Jahren massiv outperformed, und diese Guidance rechtfertigt das Momentum weiter (viele Analysten wie RBC haben Targets schon angehoben). Wenn sie das umsetzen (und bisher haben sie geliefert), könnte das eine der attraktivsten Bank-Storys in Europa bleiben: Hohe Rendite, starke Ausschüttung, Tech-Edge.
die deutsche bank meint folgendes ...
15 -
20 % vll
Im Falle von Santander ist dieses Potenzial nach der Ankündigung des Kaufs der US-Bank Webster,
„Insgesamt erwarten wir vorerst keine wesentlichen Änderungen bei der Ausschüttung, insbesondere im Jahr 2026. Wir glauben jedoch, dass ab 2027 einige Verbesserungen möglich sind, da die prognostizierten Rentabilitätsniveaus es ermöglichen dürften, dass sich die Kapitalrückzahlungen zunehmend in Richtung außerordentlicher Renditen orientieren”, heißt es in dem Dokument.
Derzeit sieht die Ausschüttungspolitik von Santander eine Ausschüttungsquote von 50 % vor, die zu gleichen Teilen auf
p.s.
Der Gewinn (attributable profit / beneficio atribuido) von Banco Santander im 4. Quartal 2025
Das war ein Rekordwert für ein Quartal bei Santander:
- + 15 % im Vergleich zum Q4 2024 (year-on-year),
- + 7 % zum vorherigen Quartal (Q3 2025).
moin ibi111
Sehr gute News heute :
Gibt's doch gar nicht! 26 Prozent Kurspotenzial mit solider Bankaktie
bon dia thebigcologne
Kevin Warsh, der im Januar 2026 von Präsident Trump als neuer Fed-Chair (Vorsitzender der US-Notenbank) nominiert wurde (Bestätigung durch den Senat steht noch aus, Stand Februar 2026), gilt in Bankenkreisen – insbesondere bei kleineren und mittelgroßen Instituten – als deutlich positiver als viele Alternativen oder der aktuelle Kurs unter Jerome Powell.
Hier die wichtigsten Gründe, warum Community Banks, Regionalbanken und mittelgroße Institute ihn positiv sehen:
Kritik an übermäßiger Regulierung und Nachteilen für kleinere Banken Warsh hat wiederholt gesagt, dass die aktuellen Fed-Regeln (und Nachfolgeregeln von Dodd-Frank sowie Basel-III-Umsetzungen) systematisch kleinere und mittelgroße Banken benachteiligen. Dadurch fließe weniger Kredit in die reale Wirtschaft (Main Street). Er unterstützt explizit den Ansatz von Fed-Vize-Chefin Michelle Bowman, die ein neues, gestaffeltes Regulierungsrahmenwerk (tiered regulation) fordert – also deutlich weniger Belastung für Institute unter einer bestimmten Größe.
→ Viele Community-Bank-Verbände (z. B. ICBA – Independent Community Bankers of America)
Ziel: kleinerer Fed-Balance-Sheet → günstigere Konditionen für kleinere Unternehmen & Haushalte Warsh kritisiert den „bloated“ (aufgeblähten) Fed-Bilanzsumme seit Jahren scharf. Er argumentiert: Die riesige Bilanz wurde ursprünglich für die ganz großen Institute in Krisenzeiten gemacht – heute verzerrt sie Märkte und hilft Wall Street mehr als Main Street. Er will sie deutlich verkleinern und die dadurch freiwerdenden Mittel indirekt in Form niedrigerer Zinsen an Haushalte und vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen weitergeben.
Das würde kleineren und mittelgroßen Banken helfen, weil:
- Sie traditionell stärker im Kreditgeschäft mit KMU und Privathaushalten sind
- Niedrigere Zinsen → mehr Kreditnachfrage
- Weniger Konkurrenzdruck durch die „Wall-Street-lastige“ ultra-lockere Fed-Politik der Vergangenheit
Deregulierungs- und Entlastungserwartung Führungskräfte aus dem Regionalbankensektor (z. B. Fifth Third CEO) nennen eine Warsh-Fed teilweise sogar „golden“ für Banken. Verbände wie ICBA, ABA und andere sehen in ihm jemanden, der die überbordende Regulierungslast (Compliance-Kosten, Kapitalanforderungen) für kleinere Institute endlich ernsthaft abbauen will – im Gegensatz zu einer als „too big to fail“-freundlich wahrgenommenen Regulierungspraxis der letzten Jahre.
Zusammengefasst: Warsh steht für weniger Regulierungsdruck, gestaffelte Aufsicht (kleine Banken deutlich entlasten), kleinere Fed-Bilanz und bessere Kreditversorgung für Main Street – genau das, was kleinere und mittlere Banken (und ihre Kunden: Mittelstand + Haushalte) seit Jahren fordern. Deshalb jubeln Community-Bank-Verbände und viele Regionalbank-Chefs über seine Nominierung. Ob er das alles wirklich umsetzen kann (Kongress, Märkte und Realitäten setzen Grenzen), ist eine andere Frage – aber seine Richtung wird von dieser Bankengruppe sehr positiv gesehen.
bonDiacomova ich schätze Deine excellenten Kommentare und Einschätzungen sehr und ich teile sie auch meistens. Vorallem bin ich immer wieder überrascht, dass Du die Informationen teilweise vor den Veröffentlichungen hast :-). Ich gehe auch davon aus, dass die Entwicklung, auch mit dem Zukauf von Webster weiter positiv sein wird. Und 5 Mrd. Euro kurzfristig und danach nocheinmal 5 Mrd Euro an Aktienrückkäufen wird den Kurs (selbst bei einer schwierigen Weltlage und eventuell kleineren Zinsmargen) sicherlich positiv bewegen. Du hattest jedoch gesagt, dass du keine Euro Prognosen abgeben würdest. Warum hast du deine Einschätzung geändert?
F & F
Das ist ein Game-Changer für Santander in den USA – und ein Hauptgrund,
Positive Aspekte:
- Skaleneffekt: Santander US wird zu einer Top-10 Retail-/Commercial-Bank (Assets) und Top-5 Deposit-Franchise im Nordosten
- RoTE-Boost USA: Von aktuell ~10 % auf 18 % bis 2028 (Bank-Guidance) – das hebt den Gruppen-RoTE langfristig (Ziel >18–20 % möglich).
- Synergien: ~800 Mio. USD Cost-Synergien (ca. 19 % der kombinierten Kosten) – stark!
- EPS-Akkretion: 7–8 % ab 2028 (nach Integration), plus sofortiger Diversifikationsvorteil (weniger Abhängigkeit von LatAm/Europa-Zinszyklen).
- Finanzierung: 65 % Cash + 35 % Aktien – CET1 bleibt solide (12,8–13 % Ende 2026, >13 % 2027), dank hoher organischer Kapitalerzeugung.
- Strategisch: Passt perfekt zur "One Transformation" – mehr US-Präsenz (Consumer Banking, Wealth),
Risiken / Kritikpunkte:
- Integration: Große US-Deals können teuer werden (Kultur, Regulierung, IT) – Closing erst H2 2026, volle Effekte ab 2027/2028.
- Bewertung: 2,0× Tangible Book Value – fair, aber nicht billig; bei fallenden US-Zinsen könnte NII-Druck kommen.
- Kurzfristig: Gestern -6–7 % Kursrückgang (typisch nach M&A + Rekordzahlen, Erwartungen eingepreist).
- Makro: Wenn Rezession in USA oder Europa, könnte der Deal leiden.
Meine Gesamteinschätzung: Der Webster-Deal macht Santander noch attraktiver langfristig – er kompensiert den drohenden NII-Rückgang durch Volumen-/Gebühren-Wachstum und Diversifikation. Bei RoTE 18 %+ in USA + Buybacks (weitere 5–10 Mrd. € möglich post-2026) + EPS-Wachstum traue ich 13–16 € bis Ende 2028 zu (dein 15 € liegt im oberen, aber bullischen Bereich).
Als Long-Position: Super Zukauf-Moment jetzt (nach dem Dip), wenn du 3+ Jahre halten kannst. In Tranchen nachkaufen, falls es nochmal unter 10 € geht. Total Shareholder Yield (Dividende + Buyback-Effekt) bleibt hoch, und der US-Boost könnte den Multiplikator (aktuell ~9–10× P/E) auf 11–12× heben.
Die Zahlen von Banco Santander für das Geschäftsjahr 2025 (veröffentlicht am 3./4. Februar 2026) sind sehr stark und gehören zu den besten in der Geschichte der Bank – das vierte Jahr in Folge mit Rekordergebnissen.
Hier die wichtigsten Kennzahlen im Überblick (alle Angaben aus den offiziellen Verlautbarungen der Bank):
- Gewinn attribuiert (beneficio atribuido): 14.101 Mio. € → +12 % gegenüber 2024 (+16 % in constanten Euros)
- Q4 2025 allein: 3.764 Mio. € → +15 % (siebter Rekord-Quarter in Folge)
- Erträge gesamt (ingresos totales / revenue): ca. 62,4 Mrd. € → stabil / +4 % in constanten Euros
- Comisiones (Netto-Gebühreneinnahmen): Rekordniveau, +5 % (+9 % constant)
- Margen de intereses: solide, +3 % constant (exkl. Argentinien)
- Effizienzratio (Kosten/Erträge): verbessert auf fast 41 %
- RoTE (Return on Tangible Equity, post-AT1): 16,3 % → +0,8 Prozentpunkte
- EPS (Gewinn je Aktie): +17 %
- Kunden: +8 Mio. → erstmals 180 Mio. Kunden weltweit
- CET1 Ratio (harter Kernkapitalquotient): 13,5 % (Allzeithoch, starke organische Kapitalerzeugung)
- Cost of Risk: 1,15 % (gute Qualität des Kreditportfolios)
Zusätzlich sehr shareholderfreundlich:
- Neue Aktienrückkaufprogramm von 5 Mrd. € angekündigt
- Gesamtziel Rückkäufe 2025–2026 mindestens 10 Mrd. € (teilweise aus Polen-Verkauf finanziert)
- Hohe Ausschüttungsquote und steigende Dividende
Meine Bewertung (Stand Februar 2026):
Die Zahlen sind ausgezeichnet und deutlich besser als die meisten Analystenerwartungen vorab (die lagen oft bei 13,6–13,8 Mrd. € Gewinn). Santander hat fast alle 2025-Ziele erreicht oder übertroffen (RoTE 16,3 %, CET1 13,5 %, Cost of Risk niedrig, Effizienz stark verbessert). Das zeigt, dass die "One Transformation"-Strategie unter Héctor Grisi und Ana Botín wirklich greift: Digitalisierung, Kostendisziplin, Gebührenwachstum und starke Diversifikation (v.a. Brasilien, Mexiko, USA, UK) zahlen sich aus.
Positiv:
- Rekord nach Rekord – Kontinuität ist beeindruckend
- Sehr starke Kapital- und Liquiditätsposition → Spielraum für weitere Rückkäufe / Akquisitionen (siehe Webster Financial-Deal in den USA für ~12 Mrd. USD)
- Hohe Ausschüttung an Aktionäre geplant
Kritikpunkte / Risiken:
- Die Aktie ist in den letzten 12–18 Monaten massiv gelaufen (oft +100–130 % in manchen Berichten) → Bewertung nicht mehr ganz billig (KGV 2025/26 je nach Kurs ~9–11×)
- Nach Bekanntgabe der Zahlen + Rückkauf + Webster-Deal gab es teilweise Kursrückgänge (manchmal 6–7 % im frühen Handel) – typisch "sell on the news", wenn hohe Erwartungen schon eingepreist waren
- Zinswende (fallende Leitzinsen) drückt künftig auf den Zinsüberschuss → 2026 wird es schwerer, diese Gewinnniveaus nochmal zu toppen
Fazit: Operativ und strategisch eine klare 1+ (9/10). Für 2025 hat Santander abgeliefert, was man sich als Aktionär nur wünschen kann. Die Bewertung ist mittlerweile aber nicht mehr ein Schnäppchen wie noch 2023/24 – wer langfristig dabei ist und an die Dividende + Rückkäufe glaubt, kann weiterhin sehr zufrieden sein. Wer erst jetzt einsteigt, sollte auf eine mögliche Korrektur warten oder in Tranchen gehen.
Santander delivers record full-year results, adding eight million customers to 180 million, with earnings per share up 17%
Die Transaktion bewertet Webster mit dem 6,8-Fachen des für 2028 geschätzten Gewinns unter Berücksichtigung von Kostensynergien und mit dem 2,0-Fachen des materiellen Buchwerts für das vierte Quartal 2025. Für Santander wird eine Kapitalrendite von etwa 15 % und ein positiver Beitrag zum Ergebnis je Aktie von rund 7-8 % im Jahr 2028 erwartet.
usa
Was ist da los?
Der Hauptgrund für die Volatilität scheint die offizielle Bekanntgabe der Webster Financial-Übernahme heute zu sein (Pressemitteilung vom 3. Februar 2026).
- Deal-Struktur: Pro Webster-Aktie gibt's 48,75 USD in Cash + 2,0548 Santander-ADS (basierend auf einem Santander-Kurs von ca. 10,79 € VWAP). Gesamtwert: 75 USD pro Webster-Aktie (14 % Premium zum Vortag).
- Finanzierung: Ca. 65 % Cash (rund 8 Mrd. USD Ausgabe) + 35 % neue Santander-Aktien (ca. 333 Mio. neue ADS, was ~2,3 % Dilution für bestehende Aktionäre bedeutet).
- Erwartete Effekte: Santander erwartet Synergien von ~800 Mio. USD, ROIC von 15 % und 7–8 % EPS-Wachstum bis 2028. Es ist eine große Expansion in den USA (Webster ist stark im Nordosten, ergänzt Santander US perfekt).
Zusätzlich wurden Q4/Full-Year-2025-Ergebnisse veröffentlicht (obwohl der offizielle Call morgen, 4. Feb., ist):
- Nettogewinn Q4: 3,76 Mrd. € (übertrifft Analystenschätzungen von 3,48 Mrd. € – also ein Beat).
- Aktienrückkauf: Neu angekündigt: 5 Mrd. € Buyback (ca. 3,2 % des Marktwerts), was die Dilution mehr als ausgleicht und Aktionäre belohnt. Die Übernahme soll die Ausschüttungspolitik (Dividenden + Buybacks) nicht beeinträchtigen.
Banco Santander reported an attributable profit of € 14,101 million in 2025, up 12% year-on-year (or +16% in constant euros), marking another record year, with total customers reaching 180 million for the first time after adding eight million customers in the year. Strong results were driven by resilient net interest income, record fees and efficiency gains, with continued improvement in credit quality. Fourth-quarter attributable profit reached €3,764 million (+15%), marking the seventh consecutive quarter of record results.
Madrid/Boston, 3 February 2026.
The group continued to increase profitability and create value for shareholders, achieving a return on tangible equity (RoTE) of 16.3% (+0.8 percentage points) post-AT1, earnings per share (EPS) of €0.91 (+17%) and tangible net asset value (TNAV) per share of €5.76 at year-end 2025. Including cash dividends paid during the year, total value creation (TNAV plus cash dividend per share) rose by 14%.
Der Investorentag (Investor Day) von Banco Santander im Jahr 2026 findet am 25. Februar 2026 statt.
Dieser Termin wird in mehreren aktuellen Berichten und auf der offiziellen Santander-Website (im Finanzkalender) bestätigt. Analysten (z. B. von Barclays und UBS) erwarten dort wichtige Ankündigungen, insbesondere zu einer hohen Ausschüttung an Aktionäre – Schätzungen gehen von bis zu ca. 40 Milliarden Euro in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen über die nächsten drei Jahre aus, dank starkem Kapitalüberschuss und guter Profitabilität.
Der Termin folgt kurz nach der Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025 (FY’25 Earnings am 4. Februar 2026).
Analysten sehen eine massive Steigerung der Ausschüttungen dank:
- Starkem Profit-Wachstum (RoTE >17 % möglich),
- Hohem Excess-Capital (CET1 könnte auf 14 %+ steigen, dann runter auf ~13,7–13,8 % bis 2028),
- Keinen großen M&A-Belastungen (außer z. B. TSB-Integration, die aber accretive ist).
Barclays & UBS: ~40 Mrd. € total Shareholder Returns (Dividenden + Buybacks) über die drei Jahre 2026–2028 – mehr als doppelt so viel wie im vorherigen Plan (2023–2025). Das entspricht ca. 26 % der aktuellen Marktkapitalisierung (~€155 Mrd.).
UBS-Breakdown (Beispiel): ~€14,2 Mrd. in 2026 (inkl. Extra aus Polska-Verkauf), dann ~€12 Mrd. in 2027 und ~€13 Mrd. in 2028.
Jefferies: Etwas konservativer bei ~34 Mrd. € total (bei 70 % Payout), aber immer noch sehr hoch.
Dividenden pro Aktie könnten steigen (aktuell ~€0,23 TTM), Buybacks bleiben ein großer Teil (oft 50 % der Remuneration).
Mal sehen wann die 11€ fallen....
Santander schließt viermal so viele Filialen wie alle anderen Banken zusammen.
Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 143 Filialen geschlossen,
Santander führt mit großem Abstand das Rennen um die Schließung von Bankfilialen in Spanien an. Die Bank, die sich in einem von der Digitalisierung geprägten Transformationsprozess befindet , hat die Filialschließungen beschleunigt, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern – zwei wesentliche Faktoren in einem Umfeld, in dem Investitionen in Technologie für das Bankgeschäft immer wichtiger werden und hohe Kapitalmengen erfordern.
...100 größten Unternehmen der Welt nach Marktkapitalisierung
Die Banco Santander belegte unterdessen mit einer Marktkapitalisierung von über 175 Milliarden US-Dollar Platz 98. Damit lag das Unternehmen der Familie Botín vor BlackRock und der Allianz SE, deren Marktkapitalisierungen bei 174,98 Milliarden bzw. 174,34 Milliarden US-Dollar lagen.
Tatsächlich hat Santander seine Position auf dem europäischen Markt als achtzehntgrößtes Finanzinstitut weltweit nach Marktkapitalisierung und größtes in Europa gefestigt. Damit übertrifft Santander Institute wie die UBS und rückt zu den großen asiatischen und nordamerikanischen Unternehmen auf.
Spanisches Bankwesen und generative künstliche Intelligenz: die verantwortungsvolle Revolution unter regulatorischer Aufsicht
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