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Renk AG - Übernahme- und Abfindungskandidat mit Kurspotential (Seite 87)


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"16.10.2019 Rheinmetall und Raytheon gründen US-Joint Venture - Behörden Spiegel

Rheinmetall und der US-Konzern Raytheon haben in den Vereinigten Staaten ein Joint Venture gegründet, um
den Schützenpanzer “Lynx” im Wettbewerb um das “Optionally Manned Fighting Vehicle” (OMFV) der U.S.
Army anzubieten. Das in Detroit, Michigan ansässige Gemeinschaftsunternehmen firmiert als Raytheon
Rheinmetall Land Systems LLC.

“Lynx” ist ein von Rheinmetall entwickeltes Infanteriekampffahrzeug, mit dem der Düsseldorfer Konzern weltweit an einer
Reihe von Auswahlentscheidungen teilnimmt. In den USA will das “Lynx”-Team sein Angebot für die Teilnahme am OMFVWettbewerb Anfang Oktober abgeben haben.

Die OMFV-Fahrzeuge, deren Serienbeauftragung bei den Landstreitkräften ab 2026 vorgesehen ist, sollen dort den
Schützenpanzer “Bradley” ersetzen. Das neue Fahrzeug wird entsprechend den Anforderungen des US-Heeres für den
Kampf in urbanem Terrain ebenso wie auch in schwerem Gelände ausgelegt. Die US-Streitkräfte messen dem Projekt OMFV
höchste Modernisierungspriorität bei."

https://www.behoerden-spiegel.de/2019/10/16/rheinmetall-und-…
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 105,00 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.530.380 von DickeBacke am 20.09.19 13:27:03
Zitat von DickeBacke: Beim tschechischen Programm gibt es übrigens vier Bewerber und Renk wäre bei zweien davon im Boot. Denn neben Rheinmetall (mit dem LYNX) bewirbt sich auch das Joint Venture aus Rheinmetall und KWM mit dem Puma. In beiden ist das HSWL 256 von Renk verbaut.


Bei der Bewerbung um das tschechischen Programm ist das Rheinmetall/KWM JV ausgestiegen.

"The fourth invited bidder, PSM Projekt System & Management GmbH, a joint venture between Germany’s Krauss-Maffei Wegmann and Rheinmetall, which makes the Puma, decided not to submit an offer because the companies believe the tender would require a costly rebuild of the vehicle to comply with its terms, the Czech ministry said in a statement."
https://www.defensenews.com/global/europe/2019/10/17/three-b…
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 105,00 €
Nachfolgender Beitrag betrifft das Unternehmen Rheinmetall. Da Renk bei den Panzergetrieben Zulieferer von Rheinmetall ist, ist die Entwicklung von Rheinetall wesentlich für die Aktie der Renk AG.

"Heute, 09:30 ‧ Maximilian Völkl

Rheinmetall: Gegen jeden Widerstand

Nach dem starken Lauf zuletzt kam die Aktie von Rheinmetall zuletzt unter Druck.
Der Stopp von deutschen Rüstungsexporten an die Türkei wegen des Einmarsches
in Nordsyrien hat die Anleger verunsichert. Nachdem die Autozuliefersparte
bereits seit Monaten mit dem schwierigen Umfeld zu kämpfen hat, käme eine
Schwächephase in der Defence-Sparte zur Unzeit. Doch Anleger sollten sich keine
Sorgen machen – der Rüstungsboom dürfte weiter anhalten.

Tolle Entwicklung

Seit dem Beginn der Krim-Krise 2014 hat sich das weltweite Bewusstsein für Verteidigungsund Rüstungsausgaben deutlich verändert. Hinzu kommt seit 2017 US-Präsident Donald
Trump, der immer wieder höhere Rüstungsbudgets von seinen Verbündeten fordert. Das zahlt
sich aus: Noch 2014 schrieb die Defence-Sparte von Rheinmetall rote Zahlen, inzwischen ist das
Geschäft hochprofitabel und steuert im laufenden Jahr erstmals mehr zum operativen Ergebnis
bei als die Automotive-Sparte. Die Auswirkungen eines Türkei-Embargos auf die Ergebnisse
dürften dabei kaum ins Gewicht fallen.

Riesiges Potenzial

Im laufenden Jahr dürfte Rheinmetall mit dem Rüstungsgeschäft knapp 3,6 Milliarden Euro
erlösen. Dabei steckt noch viel mehr Potenzial in dem Geschäft. So ist Rheinmetall gemeinsam
mit dem US-Partner Raytheon angeblich neben General Dynamics einer von nur noch zwei
Wettbewerbern im Bieten um einen Milliardenauftrag in den USA. Mit dem Schützenpanzer
Lynx bewirbt sich ein eigens gegründetes Joint Venture um einen Auftrag über knapp 3.600
Fahrzeuge für die US-Armee.

Zum Vergleich: Ein Auftrag in Australien über 450 Lynx-Schützenpanzer, um den sich
Rheinmetall ebenfalls bewirbt, hat bereits ein Volumen von 9,5 Milliarden Euro. Die
Serienbeauftragung in den USA soll zwar erst ab 2026 starten, dennoch wäre ein Zuschlag
äußerst lukrativ. Der Konzern selbst spricht bereits von einem anstehenden „Superzyklus“ in
der Rüstungsbranche.

Deutsch-französische Kooperation

Viel Fantasie verspricht auch die deutsch-französische Rüstungskooperation. Für die
Entwicklung eines europäischen Kampfpanzers sollen in den kommenden Jahren 100
Milliarden Euro bereitgestellt werden. Rheinmetall will nun mit Krauss-Maffei Wegmann
(KMW) und dem französischen KMW-Partner Nexter eine Projektgesellschaft gründen. Die
ersten Weichen für das Megaprojekt werden damit gestellt – eine spätere Fusion von Rheinmetall mit KMW ist zudem noch immer nicht vom Tisch.

Aufspaltung als Option

Noch ist ein möglicher Zusammenschluss Zukunftsmusik. Doch ein solches Szenario hätte durchaus Charme. Finanziell verfügt Rheinmetall über die Möglichkeiten, eine Übernahme oder eine Beteiligung an einem Fusionsunternehmen zu stemmen. Der MDAX-Konzern könnte sich in diesem Fall künftig ausschließlich auf das wachstumsstarke Rüstungsgeschäft konzentrieren und sich von der zyklischen Autosparte trennen. In den vergangenen Quartalen verhinderte die Krise in der Autobranche bereits, dass die Rheinmetall-Zahlen noch stärker ausfielen.

Während in der Rüstungssparte Umsatz und Marge seit Jahren zunehmen, zeigt der Trend bei Automotive in die entgegengesetzte Richtung. Mit den Zahlen zum ersten Halbjahr musste die Prognose für das Autogeschäft bereits zusammengestrichen werden. Rheinmetall rechnet nun für das laufende Jahr mit einem Umsatzrückgang von zwei bis drei Prozent und einer operativen Marge von sieben Prozent – 2018 waren es noch 8,9 Prozent.

Das zeigt: Sollte wirklich ein spezialisierter europäischer Rüstungschampion entstehen, wäre eine deutlich höhere Bewertung möglich. Doch auch in der aktuellen Konstellation sind die Aussichten für Rheinmetall gut. Wie zuletzt dürfte die starke Defence-Sparte auch im zweiten Halbjahr die Autoschwäche kompensieren – und die Aktie auf ein neues Rekordhoch hieven.

Top-Aussichten

Die Auftragsbücher der Rüstungssparte dürften auf Jahre gut gefüllt sein – unabhängig von einem Exportstopp in die Türkei. Mutige Anleger können den jüngsten Rücksetzer nutzen, um mit Hebel auf wieder steigende Kurse zu setzen. Der Schein mit der WKN MF6Q1Q bietet sich an."

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/rheinmetall-gegen…
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 107,00 €
im heute veröffentlichten 9-Monatsbericht von VW habe ich keine Informationen gefunden zur Ergebnislage von Renk und zum Verkauf der Renk AG.
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 105,00 €
Heute gehts aufwärts
Ob wir bald neue Höchststände sehen?
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 108,00 €
"7.11.2019 Großbritannien bestellt deutsche Panzer für über drei Milliarden Euro - WELT

WIRTSCHAFT KURZ VOR DEN NEUWAHLEN
Briten bestellen deutsche Panzer für über drei Milliarden Euro

Stand: 09:53 Uhr

Von Gerhard Hegmann
Wirtschaftsredakteur

Bevor die Neuwahlen eine andere Regierung an die Macht bringen könnten, ordert
Großbritannien in Deutschland 500 Rad-Transportpanzer vom Typ Boxer für schnelle
Truppentransporte an die Front. Produziert wird er jedoch auf der Insel.

ie deutsche Panzerindustrie erhält aus Großbritannien einen ihrer größten Aufträge
der jüngeren Vergangenheit. Beschafft werden über 500 Rad-Transportpanzer vom
Typ Boxer im Wert von rund 2,8 Milliarden Pfund – das sind umgerechnet 3,25 Milliarden
Euro. Obwohl es schon seit Jahren Gespräche über das Projekt gab, musste zum Schluss alles
ganz schnell gehen: Denn am 12. Dezember sind Neuwahlen in Großbritannien.

So forcierten die am Boxer beteiligten deutschen Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann
(KMW) und Rheinmetall (https://www.welt.de/themen/rheinmetall/) die Gespräche. In
einer Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums würdigt der erst seit Juli
amtierende Verteidigungsminister Ben Wallace aus dem Kabinett von Boris Johnson jetzt
den Abschluss und räumt den Zeitdruck vor den Neuwahlen ein.

Er verweist auf ein besonderes „Preis-Leistungs-Verhältnis“, das zum Jahresende auslaufe. Es
„wäre möglich, dass eine neue Regierung eine andere Position einnimmt“, räumt er ein.
Daher die Eile, den Vertrag zu „sichern“. Der Politiker würdigt die Mobilität des Rad-Panzers,
um „Truppen an die Front zu transportieren“.

Mega-Auftrag ist mit einer kuriosen Vergangenheit des Panzers
verbunden

Die ersten Boxer-Panzer sollen bereits 2023 ausgeliefert werden. Sie stammen zunächst noch
aus deutscher Produktion. Grob 90 Prozent der insgesamt gut 500 Boxer-Panzer werden
dann aber in Großbritannien gefertigt, was dort Arbeitsplätze schafft. Genutzt wird dazu ein
Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und BAE Systems sowie das 2012 von KMW
gekaufte britische Unternehmen WFEL mit jeweils mehreren Hundert Beschäftigten.

In beiden Unternehmen sollen dann künftig die Transportpanzer zunächst für die britischen
Streitkräfte gefertigt werden. Zudem werden weitere britische Unternehmen eingebunden.
Generell ist auch ein Export nach britischen Exportregeln möglich, heißt es. Dies stehe
zunächst aber nicht im Vordergrund.

Der Mega-Auftrag ist mit einer kuriosen Vergangenheit des Panzers verbunden – es wird
gewissermaßen die Zeit zurückgedreht. So ist der Boxer kein schwerer Kampfpanzer mit
Ketten und großem Geschütz wie der Leopard, sondern ein sogenannter Radpanzer mit acht
dicken Rädern. Er kann als Transporter, Kommandostand, Sanitätsfahrzeug, aber auch als
Schützenpanzer zum Einsatz kommen, weil der Aufbau aus großen Modulen besteht. KMW
hat sogar einen Boxer mit einer großen Haubitze entwickelt.

Vor rund 25 Jahren war der Boxer noch ein britisch-deutsch-französisches Projekt. Dann
folgte ein munterer Partnertausch. 1999 verließ zuerst Frankreich das Vorhaben, um sein
eigenes Modell (VBCI) zu bauen. 2001 stiegen die Niederländer ein. 2004 stiegen dann
wiederum die Briten aus.

Ein weiterer Schritt der Europäer für eine einheitlichere
Bewaffnung

Aus dieser Ex-Beteiligung wissen die Militärs in London um die Stärken und Schwächen des
knapp acht Meter langen Modells mit etwa 33 Tonnen Gefechtsgewicht. Sie kennen auch die
Erfahrungen der Deutschen beim Boxer-Einsatz in Afghanistan. Über einen Kniff kamen die
Briten 2018 dann in das Programm zurück.

Der Boxer steht nämlich unter der Regie der europäischen Rüstungsbeschaffungsbehörde
Occar. Als Occar-Mitglied konnten die Briten ohne langwierige Ausschreibung über den Kauf
des Panzers verhandeln. Neben Deutschland, den Niederlanden und Litauen wird
Großbritannien die vierte Boxer-Nation in Europa. Auch Australien hat den Boxer bestellt.

In Branchenkreisen heißt es, dass der Boxer-Auftrag der Briten ein weiterer Schritt der Europäer für eine einheitlichere Bewaffnung darstellt. Es gibt viele Nutzerstaaten für den Kampfpanzer Leopard in Europa – nun wachse auch die Zahl der Boxer-Nutzer. Dies sei trotz aller Brexit-Diskussionen in Großbritannien ein guter Schritt."

https://www.welt.de/wirtschaft/article203124204/Grossbritann…
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 107,00 €
"RHEINMETALL BEWIRBT SICH UM GROSSAUFTRAG DER TSCHECHISCHEN ARMEE

Markéta Kachlíková

18-10-2019

Rheinmetall Landsysteme will 200 neue Arbeitsstellen in Tschechien schaffen, falls das Unternehmen den Zuschlag erhält für einen aktuellen Großauftrag der Tschechischen Armee. Das teilte die deutsche Firma am Donnerstag mit.

Das tschechische Verteidigungsministerium will 210 neue Kettenfahrzeuge kaufen, der Gesamtwert liegt bei 50 Milliarden Kronen (knapp 2 Milliarden Euro). Drei Interessenten haben bis Mitte Oktober ihre Angebote vorlegelegt. Das sind neben Rheinmetall Landsysteme noch BAE Systems und General Dynamics European Land Systems. Neben dem Preis ist ein wichtiges Kriterium bei der Ausschreibung, in wie weit die tschechische Rüstungsindustrie miteinbezogen wird."

https://www.radio.cz/de/rubrik/nachrichten/rheinmetall-bewer…
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"Auftrag für die Erprobungsphase des “Lynx”

Von Dr. Gerd Portugall -12. November 201908

Rheinmetall ist von Australien damit beauftragt worden, mit dem Schützenpanzer “Lynx” KF41 an der Erprobungsphase (“Risk Mitigation Activity” – RMA) des nationalen Rüstungsprojekts “Land 400 Phase 3” teilzunehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde Mitte Oktober unterzeichnet. Der Vertrag umfasst auch die Lieferung von drei “Lynx” KF41-Erprobungsmustern. Der jetzt geschlossene Vertrag hat einen Auftragswert von 50 Millionen Australischen Dollar (rund 30 Millionen Euro). Mit dem gesamten Vorhaben “Land 400 Phase 3” verbindet sich im Erfolgsfalle ein Auftragsvolumen von 15 Milliarden Australischen Dollar (9,5 Milliarden Euro).

Der auf Ketten bewegliche “Lynx” KF41 ist ein netzwerkfähiger Schützenpanzer der nächsten Generation, der die strengen militärischen Anforderungen des Projektes “Land 400 Phase 3” nach Unternehmensangaben erfüllt. Die australische Armee sucht ein entsprechend leistungsfähiges und hochgeschütztes Infanteriekampffahrzeug, um gegnerische Kräfte auch bei extremen Bedrohungslagen bezwingen zu können.

Im Rahmen des “Land 400 Phase 3”-RMA-Vertrags wird das Commonwealth of Australia eine umfassende technische und programmbezogene Bewertung der beiden verbliebenen Bieter über einen Zeitraum von 24 Monaten vornehmen. Das Konkurrenzprodukt ist das “Redback IFV” des südkoreanischen Herstellers Hanwha. Die Fahrzeuge werden von Angehörigen der Streitkräfte bedient und im Gelände vor Ort unter extremen Bedingungen getestet.

In einem weiteren australischen Großvorhaben liefert Rheinmetall – beginnend noch in diesem Jahr – 211 Radspähpanzer “Boxer” 8×8 (“Combat Reconnaissance Vehicle” – CRV) an die australische Armee. Das Fahrzeug wurde vom Commonwealth ausgewählt, nachdem es in den Jahren 2016 bis 2017 eine zwölf Monate lange RMA-Erprobungsphase durchlaufen hatte. Diese RMA-Prüfungen wurden als umfassender Nachweis für die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs anerkannt. Rheinmetall konnte dabei Erfahrungen sammeln und Fachwissen aufbauen für die “Land 400 Phase 3”. Das modulare Fahrzeug “Lynx” KF41 verfügt in der Schützenpanzerversion über den digitalen “Lance”-Turm von Rheinmetall.

Andere wichtige Fahrzeugelemente des “Lynx” KF41 werden in Australien von dort ansässigen Unternehmen entwickelt und hergestellt. Hierzu zählen die Lichtmaschine (Milspec in Albury), das Fahrwerk (Supashock in Adelaide) und Kabel (Cablex in Melbourne)."

https://www.behoerden-spiegel.de/2019/11/12/auftrag-fuer-die…
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 107,00 €
Die sollen mal lieber ihre Brände konstruktiv bekämpfen - anstatt waffen zu bestellen? Wen fürchten die überhaupt? Känguruhs?
Renk vormals Zahnraederfabrik Renk | 109,00 €
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