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Commerzbank ---> Ziel 40 € !!!!!! (Seite 10221)



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sorry admin, erst im nachhinein gelesen.

nächste woche dann mal locker über die zwei?!?!?!?
reuters

Banken
Der Umbau der Commerzbank
Im November wird die Commerzbank ihre neue Strategie vorstellen. Doch eines dürfte klar sein: Die Bank wird wohl ihr Privatkundengeschäft reformieren. Das aber wäre eine Kampfansage an die Sparkassen. Eine Analyse.
Die Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank haben im Moment jede Menge Lesestoff. Die neue Strategie, die Vorstandschef Martin Blessing am 8. November vorstellen will, wirft ihre Schatten voraus. Details nennt die zweitgrößte deutsche Bank in den umfangreichen Papieren noch nicht, die sie dazu versandt hat, doch eines wird daraus schon klar: Der größte Hebel, an dem die Commerzbank ziehen will, ist das Geschäft mit den elf Millionen Privatkunden. „Die 2009 geplanten Kapazitäten waren auf Wachstum ausgerichtet - das ist aber nicht gekommen“, sagt ein Commerzbank-Manager. Deshalb muss umgesteuert werden.

Eine Milliarde Euro Gewinn, wie sie Blessing aus dem damals größten Filialnetz Deutschlands holen wollte, ist auf Jahre hinaus utopisch. „Es wird auf absehbare Zeit kein Patentrezept geben, mit dem Banken wieder so profitabel sein können, wie sie es vor drei oder vier Jahren waren“, sagt Rüdiger Filbry. Er leitet die Praxisgruppe Finanzinstitutionen in Deutschland und Österreich bei der Beratungsgesellschaft Boston Consulting, die die zehn größten deutschen Banken zu ihren Kunden zählt.

„Wachstum ist im Moment nur im Kampf gegen andere Banken möglich. Der Markt wird nicht größer“, sagt Mark Roach, der bei der Gewerkschaft Verdi für die Commerzbank zuständig ist und in ihrem Aufsichtsrat sitzt. Elf Millionen Privatkunden - das ist fast jeder siebte Deutsche, doch wenn man Kunden nach ihrer Hausbank fragt, wie das die Branche regelmäßig tut, nennen nur acht Prozent die Commerzbank. Zu lange hatte sie vor allem auf das Wertpapiergeschäft gesetzt - doch das liegt am Boden, weil die Kunden kein Vertrauen mehr in riskante Finanzprodukte haben und ihr Erspartes lieber in Tagesgeld parken. Ganze acht Euro hat die Commerzbank im ersten Halbjahr mit jedem privaten Kunden - vom Hausmeister bis zum Millionär - verdient, wenn man den Online-Broker Comdirect herausrechnet.

„Warum ist das Kreditgeschäft so lange vernachlässigt worden?“ fragt Verdi-Mann Roach. „Warum überlässt man da so vieles den Autobanken oder anderen?“ Doch mit einer stärkeren Konzentration auf das Brot- und Butter-Geschäft mit Girokonten und Hausbaukrediten würde die Bank vor allem den Sparkassen den Kampf ansagen, die ohnehin schon am meisten unter der Konkurrenz der Direktbanken leiden. Und den Bundestags-Abgeordneten - von denen viele selbst in den Verwaltungsräten der Sparkassen sitzen - kommt regelmäßig die Galle hoch, wenn die Commerzbank Kunden für ihr kostenloses Girokonto mit 50 Euro lockt. Ausgerechnet die Bank, die der Staat seit Jahren mit Milliarden am Leben hält. „Mit den 50 Euro kriegen sie sogar Millionäre“, erzählt ein Commerzbanker.


Im Online-Banking hapert es

Doch auch das hilft wenig, wenn die Zinsmargen so niedrig sind wie heute. Die Manager der Bank waren von einem Eonia-Zinssatz von 3,5 Prozent als Maßstab ausgegangen, als sie das Filialnetz der fusionierten Dresdner und Commerzbank planten. Heute dümpelt der Interbanken-Zins nahe der Null. „Eine Normalisierung des Zinsniveaus würde die Rentabilität um ein Drittel erhöhen - allerdings sieht es danach derzeit nicht aus“, sagt ein Berater, der namentlich nicht genannt werden will.

Privatkunden-Vorstand Martin Zielke ist fast zwei Jahre im Amt, doch gewirkt hat er bisher vor allem nach innen. Die wöchentlichen Gespräche mit dem Vorgesetzten über Verkaufsziele hat er abgeschafft, was auch die Gewerkschaft anerkennt: „Der Druck im Vertrieb ist tatsächlich geringer geworden. Wir waren skeptisch, haben das aber in einer Umfrage unter den Mitarbeitern bestätigt gefunden“, sagt Roach. Doch mehr Erträge bringt das noch nicht. Aber bis 8. November muss Zielke liefern.

„Im Privatkundengeschäft gibt es nur vereinzelt Produkt-Innovationen. Hier lässt sich die Rentabilität in vielen Fällen vornehmlich durch Kostenmaßnahmen steigern“, sagt Berater Filbry. Also weniger als 1200 Filialen, ein Stellenabbau unter den 16.500 Mitarbeitern, für die Zielke zuständig ist? Ja aber, lautet die vorläufige Antwort. „Es hat keinen Sinn, wegen eines temporären Ertragsproblems die Infrastruktur der Bank zu zerstören. Wenn man Bronchitis hat, braucht man Antibiotika und keine neue Lunge“, kündigt Roach vorsorglich Widerstand an. „Die heutigen Filialnetze sind in den 1970er Jahren entstanden. Wo sonst hat sich das Vertriebsmodell innerhalb von 40 Jahren nicht geändert?“, sagt ein Banker. Heute steht der Kunde nicht mehr einmal pro Woche am Schalter, um Geld abzuheben, viele kommen nur noch ein paar Mal im Jahr in die Filiale.

Doch im Online-Banking hapert es bei der Commerzbank. Die früheren Dresdner-Bank-Kunden weinen immer noch der einstigen Plattform nach. Die Antwort vieler Filial-Mitarbeiter: Sie schicken die Kunden zur Comdirect. Alle deutschen Banken müssten in die Informationstechnik investieren, um die internen Prozesse zu verbessern, sagt Filbry. „Banking ist letztendlich IT plus Menschen.“ Da sei jahrelang am falschen Ende gespart werden. „Es gibt meist erhebliche versteckte Kosten, sei es bei der IT oder in der Abwicklung. Ein Drittel der Gesamtkosten von Banken sind IT-Kosten.“
Commerzbank plant weitere Sparmaßnahmen

Nach der schwachen Entwicklung in dem für die Commerzbank wichtigen Privatkundengeschäft will Deutschlands zweitgrößte Bank offenbar mit neuen Sparmaßnahmen gegensteuern.
(01.09.2012 18:20)


   Von Klaus Brune

   Ein neues Strategiepapier für den Aufsichtsrat sieht angeblich Stellenstreichungen und Filialschließungen bei der Commerzbank vor. Zugleich will die Frankfurter Bank einen neuen Anlauf unternehmen, ihre verbleibenden Filialen länger zu öffnen.
   Nach Informationen der Welt am Sonntag hat der Vorstand der Commerzbank ein 400 Seiten starkes Sparprogramm erstellt, das Mitte September dem Aufsichtsrat vorgelegt wird. Kern des Programms: eine ungenannte Zahl von Mitarbeitern soll entlassen werden, weitere Filialen geschlossen und die verbleibenden Commerzbank-Zweigstellen länger geöffnet bleiben. Eine Quelle fur ihre Informationen nannte die Zeitung nicht.
   Ein Sprecher der Commerzbank wollte die Informationen am Samstag nicht kommentieren. Unser strategischer Planungsprozess läuft bis zum 8. November".
   Damit verwies der Sprecher auf die strategische Weiterentwicklung" für das Privatkundengeschäft, die Finanzvorstand Stephan Engels für Anfang November in Aussicht gestellt hat. Im zweiten Quartal war das operative Geschäft mit den Privatkunden denkbar schlecht verlaufen, nur mit Hilfe der Direktbanktochter comdirect konnte die Bank im Privatbanking einen Verlust vermeiden. Im zweiten Halbjahr rechnet die Bank mit noch niedrigeren Gewinnen. Vor diesem Hintergrund wären weitere Sparanstrengungen keine Überraschung.
   Dabei sollte gerade im Privatkundengeschäft künftig die Kernkompetenz" der Commerzbank liegen. Ende Juni hatte Deutschlands zweitgrößte Bank angekündigt, sich aus den Geschäftsbereichen Schiffsfinanzierung und gewerbliche Immobilienfinanzierung zurückzuziehen. In der Schiffsfinanzierung war die Commerzbank einst der drittgrößte Player der Welt, bei den gewerblichen Immobilien avancierte man mit der Eurohypo-Tochter zum größten Institut Europas.
   Auch im Privatkundengeschäft hatten sich die hochfliegenden Hoffnungen aus der Fusion mit der Dresdner Bank im Jahr 2008 nicht erfüllt. Von der einmaligen Chance" und dem Quantensprung" im Geschäft mit Privatkunden war zuletzt nicht mehr viel übrig geblieben.
   Seit der Übernahme der Dresdner Bank vor vier Jahren mussten bereits rund 9.000 Mitarbeiter den Konzern verlassen, die Zahl der Filialen will das Frankfurter Geldhaus bis zum Jahresende auf 1.200 von zuvor 1.540 reduzieren.
   Die verbliebenen Mitarbeiter sollen dafür auch am Samstag für die Kunden da sein. Nach Informationen der Welt wolle die Commerzbank einen erneuten Anlauf unternehmen, ihre Filialen länger zu öffnen und einige Geschäftsstellen auch Samstags zu öffnen. Einen entsprechenden Versuch hatte die Commerzbank vor fünf Jahren, also noch vor der Fusion mit der Dresdner Bank, schon einmal unternommen, war damals aber am Widerstand der Betriebsräte gescheitert.
   Kontakt zum Autor: Klaus.Brune@dowjones.com

   DJG/kgb

   (Mehr zu diesem Thema und weitere Berichte und Analysen zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzthemen finden Sie auf www.WSJ.de, dem deutschsprachigen Online-Angebot des Wall Street Journal.)
   (END) Dow Jones Newswires

   September 01, 2012 08:19 ET (12:19 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 08 19 AM EDT 09-01-12


Quelle: www.Finanzen.net
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.559.991 von Wohnwunsch am 01.09.12 21:56:48Was machen die überhaupt noch?
Zitat von hasenzahn22: geil 1,25 und deutsche bank 4%. ich würde mich schämen, wenn ich commerzbank-aktien hätte und würde das an eurer stelle auch niemanden erzählen - mehr kann man dazu nicht sagen!! aber glückunsch zu 1,25 bei einem so starkem euro!!


Wilkommen @der Börse:rolleyes::look: (Das Spiel heißt, buy low, sell high möghlichst nicht umgekehrt, fazinierend nicht wahr?)

P.S Wenn man Bronchitis hat, braucht man Antibiotika und keine neue Lunge....;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.330 von Dietlinde am 02.09.12 09:42:32Zitat aus dem Welt Artikel:

Auch an anderer Stelle hat die Commerzbank-Führung vorgebaut: Dem Vernehmen nach hätten die jüngsten Quartalszahlen durchaus ein wenig besser aussehen können – wenn man anderen Geschäftsbereichen mehr Kosten für gemeinsam genutzte Verwaltungsbereiche zugerechnet hätte.

Das ist ja der Hammer. Hier werden die Zahlen noch absichtlich nach unten geschrieben, um Druck auf die Betriebsräte auszuüben. Wäre ja mal interessant, wieviel die Coba tatsächlich verdient hat??? Offiziell betrug das Ergebnis im ersten HJ 1.Mrd EUR (operativ), tatsächlich wohl eher 1,5-2 Mrd (estimated). Was meint Ihr?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.420 von Dietlinde am 02.09.12 10:51:42Nun,dann kann sie ja Montag steigen.:eek::laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.423 von Tigerbei5 am 02.09.12 10:53:10kann? sie wird
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.560.420 von Dietlinde am 02.09.12 10:51:42Besser so,wie anders rum,denn wenn sie Verlust machen und es nicht sagen,ist es schlimmer als wenn sie mehr Gewinn machen wie gesagt,dann wenn es raus kommt ist es als wenn man einen Tiger aus den Käfig läst,das sollte jetzt aber für den Kurs der Durchbruch über 1.3 € sein.:eek::eek::eek::D
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