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Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040 (Seite 9167)

eröffnet am 10.12.06 16:57:17 von
neuester Beitrag 17.06.21 00:16:31 von

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30.03.07 12:06:14
Beitrag Nr. 182 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.580.642 von notebook am 30.03.07 11:30:18ja, ich trade auch in gewissem Umfang. Als der DAX die 7000 nicht geknackt hat, habe ich die eine oder andere Position verkauft, es waren Aktein, die zyklischer sind wie K+S, Schulthess und EMC. Zudem hatten K+S und SChulthess Fahnenstangen in Chart ausgebildet, was oft nach einer größeren Korrektur riecht. jedoch bleinben rd. 60 Prozent meines Depot unangerührt.
AMGEN habe ich schon länger auf meiner watchlist und bei einem KGV von 12 konnte ich nicht mehr nein sagen. Zudem habe ich immer noch cash und die jüngste Korrektur war ne Möglichkeit zu tieferen Kursen einzusteigen. daher habe ich mir auch in den letzten Wochen noch ISRG, KYPH, Phonak, Synthes und Straumann in ersten Positionen zugelegt.
Gruss space
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30.03.07 11:57:12
Beitrag Nr. 181 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.581.091 von notebook am 30.03.07 11:49:26Genauso könnte man argumentieren das billige Aktien billig bleiben und teure Aktien noch teurer werden, siehe zB Nobel Biocare (wann waren die mal billig? Vervielfacht haben die sich trotzdem), was ist mit DaimlerChrysler (die galten immer als billig, in 15 Jahren ist aber fast nichts passiert).

Im Grunde ist wichtig

1) trade ich erfolgreich? oder
2) wäre ich mit einem simplen lt buy&hold im Index oder erstklassigen Werten nicht wesentlich besser gefahren?
3) immer gebühren berücksichtigen, bei kleinen Depots mit vielen Trades fressen die einen auf.
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30.03.07 11:49:26
Beitrag Nr. 180 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.580.774 von Larry.Livingston am 30.03.07 11:35:47"Mal kam man wieder günstiger rein, mal sind die Kurse weggelaufen."

Das ist doch eigentlich gar nicht die Frage. Es geht doch darum, billig zu kaufen und teuer zu verkaufen.

Nehmen wir RHI. Ich kaufe billig und die Aktie läuft gut. Sobald die Aktie teuer ist, verkaufe ich - ausser die Umsätze und Gewinne steigen analog. Dann bleibt die Aktie günstig.

Der Aktienkurs interessiert nicht. Der Preis interessiert. Und Kursen laufe ich auch nicht hinterher. Entweder ist die Aktie billig, dann kommt die Aktie für einen Kauf in Frage oder die Aktie ist nicht billig. Dann kaufe ich auch nicht.

Ausser ich will spekulieren. Wobei ich länger je stärker der Ansicht bin, dass sich das nicht lohnt. Der Aufwand ist enorm und der Ertrag nur minim höher - wenn überhaupt. Zumindest bei mir.

(Nur so am Rande - schaut euch mal RHI an.) :)
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30.03.07 11:35:47
Beitrag Nr. 179 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.580.165 von spaceistheplace am 30.03.07 11:11:07Trading hat bei mir leider auch selten funktioniert. Mal kam man wieder günstiger rein, mal sind die Kurse weggelaufen. Bei extrem starken Kursbewegungen kann man es vl. versuchen, aber langfristig wird Markettiming (zumindest für nicht vollberufliche) nicht funktionieren.

Noch ne Frage: Hast Du noch mehr Infos aus Deinem Seminar, die Du noch bereitstellen könntest. Gbas z.B. Aussagen zur Immobilienkrise / gefahr fü die Märkte?
Ne sorry, leider nicht. Es ging vor allem um Zerlegung, Berechnung und Bewertung aller möglichen Derivate, Futures, Optionen, etc... (von den ganzen Black Modellen brummt mir immer noch der Kopf :D) Meine Seminarunterlagen sind ca. 300 Seiten stark und bestehen fast nur aus Definitionen, Formeln und Zahlen.
Der Dozent hat halt immer wieder auch nette Erfahrungen aus seiner Praxis, Anekdoten und Historisches einfließen lassen, wie er verschiedene Instrumente zum Hedging eingesetzt hat, warum man Zertifkate meiden sollte, wie Kunden damit umgehen, etc...
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30.03.07 11:30:18
Beitrag Nr. 178 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.579.979 von spaceistheplace am 30.03.07 11:03:41hallo notebook, wollte noch was Grundsätzliches sagen. ich habe ein bißchen den Eindruck bei Dir, dass Du traden willst, denn sein Investitionsgrad auf 30% herunter zu fahren lassen, deutet für mich ein bißchen darauf hin.

Das ist richtig - aber langfristig. Weiss nicht, ob man dann noch von Traden sprechen kann. Statistisch sind die besten Monate September bis Mai. Darüber könnte man natürlich jetzt seitenweise diskutieren. Ich denke, dass während dem Sommer viele ganz einfach in den Ferien sind und deshalb weniger läuft. Zudem gönn ich mir gerne auch ne Auszeit, wo ich praktisch keine Aktien habe. Man muss ja doch immerhin mindestens einmal pro Woche rein schauen.

Wie stark ich mein Depot im Mai reduziere hängt auch davon ab, wie die Aktienmärkte in den nächsten zwei Monaten laufen. Sollte sich die Lage im Iran entspannen, könnte ich mir durchaus eine gewisse Euphorie vorstellen. Dann gehe ich dann aber Ende Mai erst recht raus.

Im Übrigen tradest du ja auch. :D
Oder weshalb bist du kürzlich in AMGN eingestiegen? :laugh:
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30.03.07 11:23:50
Beitrag Nr. 177 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.579.929 von Larry.Livingston am 30.03.07 11:01:25Aber ich stimme dir zu wenn du sagst das es aktuell wenige echte Schnäppchen gibt. KUVs sind teilweise in die Höhe geschossen, interessante Werte sind aktuell eigentlich fast nur die, die mit zukünftigem Umsatz und Ertragswachstum die aktuelle Bewertung rechtfertigen können.

Sag ich doch.
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30.03.07 11:11:07
Beitrag Nr. 176 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.579.929 von Larry.Livingston am 30.03.07 11:01:25Sehr guter Beitrag Larry, ich stimme Dir voll und ganz zu! ja, tust mr ein bißchen leid, so viel lesen zu müssen...aber interessant ists hier allemal.

Tja, die Zertis, ich halte mich da fern, denn es verdienen wirklich in erster Linie nur die Banken daran. Die machen nicht umsonst so große Werbekampagnien dafür...überal, in jeder zeitschrift und auch auf der diesjährigen Invest in Stuttgart. Bald kein anderes thema mehr neben Rohstoffen. Okay, es gibt Zertris auf Rohstoffe, wenn man das mag, da konnte man vorher kaum anlegen, z.B. direkt in Metalle oder soft commodities. Aber viele Konstruktionen sind derart kompliziert, dass mir das zu viel ist. Ein Unternehmen zu beobachten und zu bewerten ist schon Arbeit genug.

Noch ne Frage: Hast Du noch mehr Infos aus Deinem Seminar, die Du noch bereitstellen könntest. Gbas z.B. Aussagen zur Immobilienkrise / gefahr fü die Märkte?

Vielen dank schon mal
space
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30.03.07 11:03:41
Beitrag Nr. 175 ()
hallo notebook, wollte noch was Grundsätzliches sagen. ich habe ein bißchen den Eindruck bei Dir, dass Du traden willst, denn sein Investitionsgrad auf 30% herunter zu fahren lassen, deutet für mich ein bißchen darauf hin.
Wenn es so ist, musst Du Dich natürlich damit auseinandersetzen, was Du tust, wenn die Kurse wider Deinem Erwarten über den Sommer doch anziehen sollten. Steigt Du dann zu höheren Kursen wieder ein oder bleibst Du weiter außen vor? Eins habe ich gelernt in den jahren an der Börse, ich kann nicht traden, habs gemacht und im Endeffekt hat es nichts gebracht, außer meiner Bank.

Ich für mich sehe es so, dass meine Aktieninvestments langfristig ausgelegt sind, da ich das geld nicht brauche. Es soll gar für die Rente sein, aber bis dahin ist es noch ne Weile. Ich bleibe lieber investiert, wenn die Perspektiven und Zahlen der Investments stimmen. Zudem, wenn die Firma kontinuierlich seinen Gewinn steigert, werden Rückschläge auch rel. schnell wieder aufgeholt. das kann man an den Langfristcharts vieler unserer Favoriten, die wir hier vorgestellt haben, sehen.
Zudem sollte man auch immer cash haben, um in Schwächepasen gerade diese Werte aufzustocken. das aber nur so am Rande.

Gruss
space
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30.03.07 11:01:25
Beitrag Nr. 174 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.578.835 von notebook am 30.03.07 10:16:05Wow Jungs, Respekt! Dann ist man mal 3 Tage nicht da, dann werden hier direkt 7 Seiten dazugepostet. :) Ich war übrigens in good old germany / Frankfurt am Main auf einem Seminar für Derivate und strukturierte Produkte. War super interessant, der Dozent ein ehem. Fondsmanager und jetzt bei einer größeren Bank für den Bereich Auflage und Emission von Zertifikaten zuständig. Den habe ich so richtig ausgequetscht wie es mit Margen und Kursbeeinflussung aussieht. Und ständig meinte er: "kauft euch privat bloß keine Zertis, je exotischer desto teuerer wirds"... ;)

Die von Simonswald genannte MATW ist sehr interessant. Weltmarktführer bei Grabsteinen, Zubehör, etc... das klingt langweilig und interessant und ist damit sicherlich eine Aktie für Peter Lynch. Konstant und stetig, sicheres Geschäftsfeld, "gestorben wird immer"!

Ein Wert der noch nicht genannt wurde, aber definitiv einen Blick wert ist wäre noch Esprit Holdings (Hong Kong):
+ hohe EKR
+ hohe Wachstumsraten
+ LURO Chart :D
+ hohe Dividendenrendite, keine Quellensteuer
+ Produkte sind qualitativ höherwertiger als H&M
+ Schaut euch die (Mord u. Totschlag) Esprit Stores und die ganzen Mädels die nach dem Zeug verrückt sind an, das Geschäft brummt einfach
- Ein Großteil des Umsatzes wird in D erwirtschaftet
- Bewertung

Hong Kong selbst zähle ich nicht wirklich zu den Emerging Markets, die Bewertung ist hier vielerortens recht günstig, der HKD ist an den USD gekoppelt (Zinsentwicklung wird also nachgeahmt).

ganz deiner meinung. Emerging markets bzw asien am besten mit index abdecken

Würde ich nicht unbedingt mit Indexing abdecken, hier hat es sich gezeigt das aktiv verwaltete Fonds doch im Gro etwas besser abschneiden, genannt seien hier Comgest Magellan, Global Advantage Major Markets, Carmignac Emergents (Achtung: der ist mit Performancefee und daher teuer!); sowie ISI Far East Equities, State Street Active Asie, Fidelity Asia, UniAsiaPacific, Templeton Asian Growth, etc...

Ein weiter steigender Ölpreis ist ganz klar negativ für die Börsen, denn die Infaltion steigt, dann wirds keine Zinssenkungen geben und negativ auf den Konsum wirken. Und wer sagt, dass der Ölpreis, wenn er steigt, auch gleich wieder fällt? Das passiert nur dann, wennes keinen Krieg im Iran gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Iran seine Ölförderung drosselt oder gar einstellt halte ich für sehr gering, denn dann sägen sie den Ast ab auf dem sie sitzen. Das Öl ist die einzige relevante Einnahmequelle des Iran. Die Armut ist jetzt schon gross, da spielt das Volk irgendwann nicht mehr mit...

Nun, die Märkte haben in den vergangenen Jahren dokumentiert das sie mit Ölpreisen >$50 leben und auch performen können. Öl als einzige Einlußgröße für die Inflation zu sehen ist auch falsch. Nebenbei ist die Frage welche Theorie die bessere ist, höhere Zinsen + Rezession oder niedrigere Zinsen + höhere Inflation in Kauf nehmen, dafür keine Rezession?

@notebook
Was KGVs angeht:
1. sollte man ihnen keine sooo große Bedeutung beimessen (auch mal auf das KCV schauen, bzw. das niedrigste KGV nützt nichts wenn das Wachstum rückläufig ist), andere Kennzahlen sind min. genauso wichtig wie zB EKR
2. werden Aktien in den USA immer höhere KGVs als Europäern zugestanden wenn Wachstumsraten entsprechend sind, also immer im Verhältnis sehen!
3. sind die breiten Markt KGVs historisch gar nicht so hoch. Beachten sollte man zB beim Dax aber auch das durch die Umstellung von HGB Bilanzierung auf internationale Standards die Gewinne höher ausgewiesen werden als früher, das KGV aktuell also etwas trügerisch ist.

Aber ich stimme dir zu wenn du sagst das es aktuell wenige echte Schnäppchen gibt. KUVs sind teilweise in die Höhe geschossen, interessante Werte sind aktuell eigentlich fast nur die, die mit zukünftigem Umsatz und Ertragswachstum die aktuelle Bewertung rechtfertigen können.
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30.03.07 10:32:02
Beitrag Nr. 173 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.578.835 von notebook am 30.03.07 10:16:05Dass das KUV in Deutschland und Österreich niedriger ist als in den USA ist auch voll gerechtfertigt, da die grossen Firmen in diesen beiden Ländern weitaus zyklischer sind als die Unternehmen z.B. im Dow Jones, da sind ja in erster Linie große Multis drin, viele davon lupenreine Wachstumswerte, denen man ohne Probleme höhere KUVs zugestehen kann.
Ich extrapoliere die aktuelle Entwicklung nicht in die Zukunft, es wird sicherlich nicht in diesem Tempo weitergehen, wir werden auch mehr Korrekturen sehen, aber die tendenz geht für mich in den nächsten 2-3 Jahren klar nach oben und nicht seitwärts oder gar nach unten. Der Börsenboom ist fundamental untermauert, die Firmen verdienen weitaus mehr als noch im Jahr 2000, die haben sich restruktuirieret, Müll beseitigt, sind sehr konkurrenzfähig. Zudem muss man auch sehen, wo die Kurse nach dem crash herkommen, beim DAX von 2700, dem Stand von Anfang der 90er Jahre z.B. I
Ich kann aktuell echt keine Euphorie erkennen, eher Pessimismus. Das ist keine Situation für einen crash. Wenn einer kommt, dann kann er nur von außen kommen, durch externe faktoren, die wir ja schon hier angesprochen haben. Ein weiterer könnte natürlich auch mal das ganze Hedge-Fonds Getue sein. das ist ne große Gefaht für die Märkte. Liegen da mal 2-3 Stück schief, rauchts im Karton...Zudem muss man die wirtschaftliche Entwicklung in China ganau beobachten, die wachsen nicht ewig mit 10%, da kann auch mal ne markante Abschwächung oder gar Rezession kommen und alles baut auf China...da wird dann auch Luft abgelassen...

Okay soweit erstmal
Gruss space
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