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Beta Systems vor dem Aufstieg von Asche zum Phönix (Seite 44)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.522.597 von straßenköter am 18.01.16 20:11:31Die Wartezeit auf höhere Kurse ist noch nicht vorbei:

Für das neue, am 1. Oktober 2015 begonnene Geschäftsjahr 2015/16 sind
massive Investitionen in die Vertriebsorganisation und die
Produktentwicklung geplant. Beta Systems erwartet somit für dieses
Geschäftsjahr eine weitere moderate Umsatzsteigerung und ein ausgeglichenes
Betriebsergebnis.


Die Balatons unternehmen alles um die Privatanleger aus der Aktie zu treiben.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden wieder Sondereinflüssen gepackt.
Im neuen Geschäftsjahr wird massiv investiert damit kein Gewinn mehr übrig bleibt.
Dies habe ich bei meinem Einstieg allerdings mit berücksichtigt.
Ich habe Zeit und kann warten. :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.524.082 von valueanleger am 19.01.16 06:34:37dito, das paket ist geschnürt und wird in 2020 ausgepackt....
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.524.220 von LongIsland am 19.01.16 07:32:23Alles schon mal gelesen.....

GB 2012/13:
Der Konzern plant im Geschäftsjahr 2013/14 umfangreiche Investitionen in neues Personal sowie steigende Ausgaben in den Bereichen Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb für neue bzw. erweiterte Lösungen in den beiden Portfoliobereichen Identity Access Management und Data Center Infrastructure. Damit einher geht ein geplanter Stellenaufbau von bis zu 20%. Aufgrund der Produktentwicklungszeiten und der langen Vertriebszyklen erwartet die Gesellschaft erst im Geschäftsjahr 2014/15 entsprechende Umsatzsteigerungen aus diesen Investitionen. Beta Systems plant für das Geschäftsjahr 2013/14 daher ein negatives Betriebsergebnis von bis T€ -3.000 bei einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich.

Ich denke, dass die Zahlen besser als geplant ausfallen werden. Auch ich habe Zeit!
Ein Überfliegen des GB offenbart Folgendes:

Für 2015/16 wird ein "sattes" Umsatzplus von 4% erwartet.

Es werden Vertriebler eingestellt, dass es kracht. Da diese jedoch erstmal auf
die BSS-Schulbank müssen, ist 2015/16 mal wieder ein "Übergangsjahr" > Seite 29
(das wievielte ist das eigentlich schon?).

Knackig auch die Formulierung des Aufsichtsrates: Seite 54

Es bleibt noch viel zu tun und wir laden unsere Aktionäre ein, uns auf diesem Weg
, der bis zur Herstellung befriedigender Ertragsverhältnisse sicherlich noch
einige Jahre !!!!!!!!
andauern wird, auch weiterhin zu begleiten.

Positiv: Hoher operativer Cashflow und der Cashberg.

Balaton braucht Erfolge (und wir sollten davon mittelfistig ebenfalls profitieren)

Fazit: Was für eine Jodelbude, die zwar viele Vorstände, aber selbst in diesen für Software-Konzerne sehr guten Zeiten keine guten Zahlen schafft.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.524.244 von Uganda2007 am 19.01.16 07:40:45Würde mich nicht wundern wenn auf der nächsten HV wieder das Thema Kapitalerhöhung eine Rolle spielen sollte.
Hallo ihr Jungs von der Balaton, zu 1€ bin ich jederzeit bereit eine KE mitzumachen - egal wie hoch das Bezugsverhältnis ist. :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.533.658 von valueanleger am 20.01.16 06:52:35
Zitat von valueanleger: Würde mich nicht wundern wenn auf der nächsten HV wieder das Thema Kapitalerhöhung eine Rolle spielen sollte.
Hallo ihr Jungs von der Balaton, zu 1€ bin ich jederzeit bereit eine KE mitzumachen - egal wie hoch das Bezugsverhältnis ist. :kiss:


Da wäre ich auch dafür, nur könnte der Überbezug diesmal ein wenig höher ausfallen. :D
www.boersengefluester.de
Wenn Unternehmen von „Transformationsprozessen“ oder „Übergangsjahren“ sprechen, bedeutet das für Aktionäre normalerweise nichts Gutes – so auch bei Beta Systems. Nachdem die Berliner bereits vor ein paar Wochen ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende September) vorgelegt hatten, steht nun der komplette Bericht zum Download bereit. Demnach kam der Softwareanbieter für das sichere Management von komplexen Datenmengen bei Erlösen von 41,55 Mio. Euro auf einen Betriebsverlust von knapp 500.000 Euro. Dank eines Steuerertrags steht unterm Strich jedoch ein Gewinn von 2,82 Mio. Euro – entsprechend 0,14 Euro je Aktie. Enttäuschend fällt derweil der Ausblick aus: So ist für das laufende Jahr mit einem Erlösplus von rund vier Prozent und einem nur „ausgeglichenem Betriebsergebnis“ zu rechnen. Hier hatte sich boersengefluester.de deutlich mehr ausgerechnet. Grund für neuerliche Ergebnisflaute sind in erster Linie Investitionen von 2,4 Mio. Euro in den Vertrieb. Ab dem kommenden Jahr sollen sich diese Personalausgaben zwar in entsprechend höheren Umsätzen niederschlagen. Vorerst heißt es jedoch, dass 2014/15 aufgrund der Integration und Schulung der neuen Mitarbeiter zu einem „Übergangsjahr“ wird. Einen zusätzlichen Dämpfer bekommen Investoren, wenn sie den Bericht des Aufsichtsrats im Geschäftsbericht lesen, denn nach Auffassung des Vorsitzenden Thomas Zours, wird es „sicherlich noch einige Jahre bis zur Herstellung befriedigender Ertragsverhältnisse andauern“. Zours ist der Beteiligungsgesellschaft Deutsche Balaton zuzurechnen, die gut 50 Prozent der Aktien an dem früheren Neuer-Markt-Pionier hält. Ein glückliches Händchen hatten die Heidelberger mit ihrem Investment in Beta Systems bislang bislang nicht, auch wenn die Gesellschaft angesichts der üppigen Ausstattung mit liquiden Mitteln – zuletzt gab es sogar noch eine Kapitalerhöhung mit einem Zufluss von brutto 6,6 Mio. Euro – eigentlich perfekt ins Beuteschema der Balatons passt. Andererseits führen exakt solche Maßnahmen wie die jüngste Finanzierungsrunde dazu, dass in der Spezialwerteszene mit stets dem selben Tenor über Beta Systems getuschelt wird: Hier versucht der Großaktionär über unnötige Kapitalerhöhungen seinen Einfluss zu vergrößern und die restlichen Anteilseigner mürbe zu machen. Aus der Perspektive des Aufsichtsrats heißt es freilich: „Durch die durchgeführte Kapitalerhöhung besteht die Möglichkeit, zukünftig weitere sinnvolle Akquisitionen durchzuführen.“ Der Börsenwert von Beta Sytems beträgt zurzeit 42,5 Mio. Euro. Zum Vergleich: Inklusive der Einzahlung in den Cash-Pool der Deutschen Balaton verfügt Beta System über kurzfristige Finanzmittel von immerhin 31,5 Mio. Euro. Wer über das nötige Durchhaltevermögen verfügt, sollte bei Beta Systems also engagiert bleiben. Unter Value-Aspekten gibt es nicht so viele Papiere auf dem heimischen Kurszettel, die Ähnliches zu bieten haben.
Allein die Aussage des AR-Vorsitzenden, dass es "sicherlich noch einige Jahre bis zur Herstellung befriedigender Ertragsverhältnisse andauern" soll, ist für mich ein klarer Indiz, dass es nach wie vor darum geht, den Kurs niedrig zu halten, damit Balaton zukaufen kann. Kein AR der Welt würde unter normalen Umständen eine derartige negative und schwammige Aussage treffen. Ich freue mich Aktionär der Beta Systems zu bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.533.658 von valueanleger am 20.01.16 06:52:35
Zitat von valueanleger: Würde mich nicht wundern wenn auf der nächsten HV wieder das Thema Kapitalerhöhung eine Rolle spielen sollte.
Hallo ihr Jungs von der Balaton, zu 1€ bin ich jederzeit bereit eine KE mitzumachen - egal wie hoch das Bezugsverhältnis ist. :kiss:


Ich gehe davon aus, dass eine KE wieder auf die Agenda kommt. Wenn die Balatonis aber mal den Kopf anschalten würden, sollten sie so langsam auf den Trichter kommen, die Strategie bei den KEs zu ändern. Mit der 1€-Geschichte würde es noch ewig dauern. Warum nicht mal eine KE zu 2€? Bei dem Preis könnte Balaton auch mal ein ordentlichen Überbezug erhalten und wirklich voran kommen. Wenn Balaton der Meinung ist, dass Beta deutlich mehr wert ist (z.B. /3€), dann geht es ja auch um die Schnelligkeit der Erhöhung des Anteilbesitzes/Hebung des Unternehmenswertes. Ein langatmiges weiter so mit Bindung hoher Einlagen wie bislang ergibt doch keinen Sinn für Balaton und für uns auch nicht.
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