Southern Cross Gold Consolidated Ltd Aktie (SXGC) ehemals Mawson Resources (Seite 111)
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will und will nicht "abschmieren"....(ist eh gut so...)
lg
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habe da noch etwas "kurioses" aufgestöbert:
Öko-Guru fordert Ende der grünen RomantikVon Marco Evers
Mit provozierenden Thesen sorgt der Brite James Lovelock für Aufsehen: Der einstige Vordenker der Umweltbewegung und Mitbegründer der Gaia-Hypothese fordert ein Ende der "grünen Romantik". Nur durch Kernenergie lasse sich der Klimawandel noch hinauszögern.[/u]
Stephen Hawking, der gelähmte Astrophysiker, hat vor ein paar Tagen in London mit Hilfe seines quäkenden Sprachcomputers vorgetragen, dass der Atomkrieg nicht mehr die einzige existentielle Bedrohung der Menschheit darstelle. Eine fast ebenso große Gefahr gehe nunmehr vom Klimawandel aus; und um diesen abzuwenden, müsse schleunigst alles Menschenmögliche getan werden.
Als James Lovelock davon erfuhr, 350 Kilometer entfernt auf seinem entlegenen Anwesen nahe Cornwall, stieß er laut Luft aus und sagte: "Hawking untertreibt."
Lovelock ist Chemiker, Erfinder, Autor und querdenkender Öko-Guru. Er war der Erste, der mit Hilfe eines selbstkonstruierten Detektors die ozonfressenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) in der Atmosphäre nachgewiesen hat. Vor allem aber ist er der Begründer der legendären "Gaia-Hypothese", wonach der Planet (von ihm nach der griechischen Göttin der Erde "Gaia" genannt) all seine Regelkreise zu Land, zu Wasser und in der Luft stets so steuert, dass er das Leben erhält - fast so, als wäre er selbst ein lebendiger Organismus.
Das hörte sich nach New Age an; und so reagierten seine Forscherkollegen anfangs verschreckt. Mittlerweile aber bilden seine Gedanken nicht nur das Fundament der Öko-Bewegung, sondern, unter neuen Namen, auch der "Erdsystemwissenschaften".
Genau dieser Lovelock verkündet nun ebenso düstere wie provozierende Nachrichten für die Bewohner der Erde. Das 21. Jahrhundert, sagt er, werde kein gutes. Der vom Menschen gemachte Klimawandel, so behauptet er, werde weite Teile der Welt verheeren; um das Jahr 2100 werde gerade noch eine Milliarde Menschen existieren - vielleicht sogar nur die Hälfte.

Lovelock ist 87 Jahre alt und froh, dieser Zukunft zu entgehen (allerdings hat er neun Enkel). Manchmal fühlt er sich wie ein Römer um das Jahr 480, der mit ansieht, wie das ewige Rom zerrinnt. Oder er fühlt sich wie ein Arzt, der eine Todesdiagnose überbringt. Und manchmal genießt er es wohl auch, wie er als weltweit gefragter Prophet des Untergangs sein Publikum verstört. "Selbst ein Atomkrieg", sagt Lovelock, "würde nicht den Grad an weltweiter Zerstörung verursachen, den die globale Überhitzung anrichten wird."
Atomkraftwerk Biblis: "Wo sind denn die Massengräber?"
Keine Macht der Welt, kein Forscher, kein Politiker, kein verzichtleistender Konsument, weder Emissionshandel, Windenergie oder Biotreibstoff könne den Niedergang verhindern. Allenfalls lasse er sich ein wenig hinauszögern - vor allem durch den massiven Ausbau der Kernenergie.Solche kühnen Thesen vertritt Lovelock in einem schlafraubenden Schock-Buch, das im Februar auf Deutsch erscheint*. Die Menschheit, so sein Fazit, müsse "den geordneten Rückzug" antreten - um mit kluger Planung und Technik wenigstens ihr kostbarstes Gut zu retten: die Zivilisation selbst.
So weit wie der kämpferische Greis geht kaum ein seriöser Klimaforscher oder Politiker. Immerhin beginnt sich die zivilisierte Welt aber nun ernsthaft für die Abwehrschlacht zu rüsten. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos war der Klimawandel vorige Woche ein beherrschendes Thema. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ermahnte ihre Amtskollegen, sich um ein neues Klimaabkommen zu kümmern. Der Vertrag von Kyoto läuft 2012 aus, ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
Vergangene Woche haben die Chefs von Weltkonzernen wie General Electric, DuPont oder Alcoa in einem Brief an US-Präsident George W. Bush einschneidende Maßnahmen zum Klimaschutz angemahnt.
Dafür war Bush bislang stets taub, doch immerhin nannte sogar er den Klimawandel plötzlich eine "ernsthafte Herausforderung".
Apokalyptiker Lovelock ist davon nur mäßig beeindruckt. Der alte Herr sitzt in seinem Arbeitszimmer auf seinem Anwesen, knabbert Kekse und trinkt Kakao. Der Bach draußen sei früher nahezu jedes Jahr zugefroren gewesen, erzählt er, doch seit 1991 sei das nicht mehr geschehen. Der erste kommerzielle Olivenhain Englands ist gerade angepflanzt worden, auch der englische Weinbau macht Fortschritte. In Kent, ehemals der mild temperierte Vorzeigegarten Englands, werden Skorpione heimisch. Palmen, Eukalyptus und Sonnenblumen, so melden Botaniker, gehöre auf englischem Boden die Zukunft.
Die Welt brauche andere Politiker, meint Lovelock. Sie müssten das Unvermeidliche endlich akzeptieren und aufhören, so zu tun, als könnten sie es noch aufhalten.
Die britische Umweltbehörde hat im November eine Liste veröffentlicht von 100 Menschen, die sich verdient gemacht haben um die Rettung der Welt. Der Gaia-Nostradamus steht da immerhin auf Platz fünf - noch vor grünen Aktivisten wie Al Gore oder Prinz Charles. Frankreichs Präsident Jacques Chirac hat ihm gerade einen Sitz angeboten in einem hochrangigen französischen Klima-Komitee. Im Februar reist Lovelock nach Paris.
Dort findet seit heute ein Ereignis statt, das die Erwärmungsdebatte weiter anheizt: Das Klimaforschergremium "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) stellt den nunmehr vierten Weltklimabericht vor (den ersten seit 2001).
Ihre Ergebnisse spiegeln den Konsens von mehr als 2500 Forschern und Regierungsmitarbeitern aus mehr als 130 Nationen: Zweifel am menschengemachten Treibhauseffekt gibt es nicht mehr. Eisberge und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Luft und die Ozeane werden wärmer. Bis 2100, so haben die Klimatologen errechnet, wird die Durchschnittstemperatur auf Erden gegenüber der vorindustriellen Zeit um 2 bis 4,5 Grad Celsius zulegen. Das wahrscheinlichste Szenario geht von einer Zunahme um 3 Grad Celsius aus.
Immerhin haben die IPCC-Forscher auch eine gute Nachricht parat. Sie haben ihre Vorhersage über den maximalen Anstieg des Meeresspiegels bis Ende des Jahrhunderts überraschend deutlich nach unten korrigiert - von 88 Zentimeter auf nur noch 43 Zentimeter.
Der weiter reichende Ausblick ist weniger günstig: Allein die von Menschen während des 21. Jahrhunderts freigesetzten Treibhausgase werden den Meeresspiegel die nächsten 1000 Jahre weiter ansteigen lassen. So lange wirken die Gase in der Atmosphäre nach.
Was all dies für das Leben auf Erden bedeutet, wird Anfang April die Arbeitsgruppe II des IPCC analysieren. Der brisanteste Bericht erscheint Anfang Mai: Dann wird Arbeitsgruppe III erklären, was die Menschheit noch auszurichten vermag.
Gaia, so will Lovelock erkannt haben, bemühte sich in der Vergangenheit stets, die Lebensverhältnisse auf Erden konstant zu halten. Obwohl die Sonne jetzt 30 Prozent stärker strahlt als zur Geburt des Planeten, ist es nicht 30 Prozent wärmer geworden. Die Erde reguliere ihre Betriebstemperatur über das Zusammenspiel von Boden, Wasser, Luft, Pflanzen, Bakterien und allem Getier. Doch plötzlich kam "die Menschenepidemie", wie Lovelock sagt, und in dem Maße, wie sie Wälder rodete und Landwirtschaft betrieb, beraubte sie Gaia ihrer Reparaturinstrumente.
Ein Fieber habe Gaia erfasst - und eine neue geologische Ära eröffnet, in der sich verhängnisvolle Effekte selbst verstärken: Es wird wärmer, weil es wärmer wird. Und irgendwann, so Lovelock, schwömmen im Arktischen Ozean wieder die Krokodile wie vor 55 Millionen Jahren.
"Unsere Lage", orakelt Lovelock, "ähnelt der eines Bootes, das kurz vor den Niagarafällen seinen Motor verliert. Welchen Sinn macht es, die Maschine noch zu reparieren?" Um zu retten, was zu retten ist, müsste die Welt einen ganz neuen Weg einschlagen - vor allem weg von "grüner Romantik".
Für die Lieblingsthemen der Grünen wie "nachhaltige Entwicklung" oder "erneuerbare Energien" hat Lovelock nur Hohn übrig: "Das ist gutgemeinter Irrsinn." Niemals würden Wind- oder Solarenergie den weltweiten Energiebedarf auch nur
annähernd decken können. Allein China nehme alle fünf Tage ein weiteres großes Kohlekraftwerk in Betrieb, wodurch das Klima zusätzlich belastet werde. Zu verhindern sei dies nur durch einen massiven weltweiten Ausbau der Atomenergie.
Die sichere Versorgung mit Elektrizität, sagt Lovelock, sei die Schlüsselfrage für das Überleben auf einer wärmeren Erde. Die Risiken der AKW reißen ihn dabei keineswegs aus dem Schlaf."Wo sind denn die Massengräber von Tschernobyl?", fragt der Provokateur. Höchstens ein paar tausend Menschen seien nach dem Super-GAU von 1986 umgekommen - ein kleines Opfer, rechnet er zynisch vor, verglichen mit den Millionen, die dem CO2 zum Opfer fallen würden. Auch sei der kompakte Atommüll weitaus leichter zu beherrschen als die fast 30 Milliarden Tonnen CO2, die jetzt jedes Jahr aus fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre entweichen.
"Fanatische Grüne", die Atomstrom mit Atombomben verwechselten, hätten diese Energiequelle diskreditiert. Gutmenschen sorgten sich über Pestizidreste in Bananen und über Krebs durch Handys, aber die CO2-Vergiftung nähmen sie hin. Lovelock: "Sie sieben die Mücken aus und schlucken ohne weiteres Kamele."
Ein wenig Hoffnung lässt Lovelock seinen Lesern dann doch. Mit den Mitteln der Technik, so schreibt er, könnten die Menschen ihre Not lindern. Ingenieure sollten zum Beispiel Düsentriebwerke entwickeln, die Spuren von Schwefel im Kerosin vertragen. Das sei der einfachste Weg, Schwefel-Aerosole in der Stratosphäre auszubringen. Dort würden sie Sonnenlicht zurück in den Weltraum strahlen und so zur Kühlung der Erde beitragen. Riesenhafte Spiegel im All seien eine weitere Option.
Und doch könne all dies nicht verhindern, dass die Krankheit des Planeten weiter voranschreite. Lovelocks Diagnose: keine Hoffnung auf Heilung.
"krass",aber ernstzunehmen!
lg
AlaskaBear

(wenns wirklich so "krass" kommt,wird mein smily die sonnenbrille noch dringends brauchen!)
#22
Hoffentlih führen diese News nicht zu deutlichen Kursabschlägen bei Mawson.
Auffällig bei der Kursentwicklung von Mawson ist,das ständig bei leichten Kurssteigerungen größere Pakete geschüttet werden.
Könnte es sein, das es sich hier um Anleger handelt, die früher eine Privatplazierung zu Kursen von 1,15 Can.Dollar etc. erhalten haben und diese nun so schnell wie möglich wieder loswerden wollen. Zumal die Haltefrist dieser Papiere wohl nun abgelaufen ist.
Sehe leider für Mawson derzeit kein Aufwärtspotential, zumindest nicht kurzfristig. Es besteht eher die Gefahr, das die 2,00 Can. Dollar nicht halten werden.
#21
#20
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/at…
lg
AlaskaBear
#19
Die Atomkraft hat weltweit Konjunktur und die Uranförderung hält mit dem Bedarf nicht
länger Schritt. Der neue Hoffnungskontinent der Bergbaukonzerne heißt Afrika
VON FRANÇOIS MISSER
UND DOMINIC JOHNSON
2007 wird das Jahr eines neuen Rohstoffbooms. Uran heißt der Geheimtip der internationalen Bergbauindustrie: Seit 2005 haben sich die Uranpreise fast vervierfacht, von rund 20 US-Dollar pro Pfund auf 72 Ende letzten Jahres. Für dieses Jahr werden weitere Preissprünge prognostiziert, eventuell sogar eine Verdoppelung. Dann würden die Uranpreise das höchste Niveau der Geschichte erreichen.
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Hintergrund ist die Wiederbelebung der Atomkraft als Option der CO2-freien Energieproduktion in Industrieländern sowie der Energiehunger der Schwellenländer, vor allem in Asien. Derzeit sind laut Internationaler Atomenergiebehörde (IAEO) 435 Atomreaktoren in 38 Ländern der Welt in Betrieb. In den kommenden fünf Jahren sollen 30 zusätzliche Atomkraftwerke gebaut oder modernisiert werden - in der EU, aber auch in Argentinien, Brasilien, China, Indien, Iran, Kanada, Pakistan, Russland und der Türkei. Bis 2020 will China acht Milliarden Dollar in den Bau von 27 Atomreaktoren stecken, Indien will bis 2012 17 bauen.
In Afrika setzen Südafrika und Libyen auf die Atomenergie - aber auch andere Länder. Die IAEO veranstaltete letzte Woche eine panafrikanische Atomenergiekonferenz in Algerien, von der in afrikanischen Medien vor allem die Feststellung berichtet wurde, auch Afrika habe ein Recht auf die friedliche Nutzung der Atomenergie. Der nächste Staatengipfel der Afrikanischen Union (AU) Ende Januar in Äthiopien soll sich damit offiziell befassen.
Die Uranförderung kommt dem Wachstum der Nachfrage nicht hinterher. Seit mehreren Jahren deckt Uran aus Bergwerken nur 60 Prozent des Bedarfs der Atomenergieproduzenten; der Rest kommt aus staatlichen Lagerbeständen und abgerüsteten Atomwaffen, und diese Quellen werden knapper, berichtet diese Woche die Wirschaftszeitschrift Money Week. In Australien liegen die größten Uranreserven der Welt, aber in den Bundesstaaten Westaustralien und Queensland sind seit vielen Jahren Moratorien auf Uranförderung in Kraft. Die konservative Regierung von Premierminister John Howard würde dies gerne ändern und auch erstmals Atomkraftwerke in Australien bauen.
Davon hängt auch ab, ob ein im April 2006 geschlossener Vertrag zur Lieferung australischen Urans nach China im erwarteten Ausmaß erfüllt werden kann; er wurde sowieso erst am 4. Januar 2007 ratifiziert und soll nächsten Monat in Kraft treten. Eine der größten Uranminen der Welt, Cigar Lake in Kanada, liegt seit einem Wassereinbruch im Oktober still. Von dort wurde bis zur Hälfte des zusätzlichen Uranbedarfs der nächsten fünf Jahre erwartet.
So werden nun neue Fördergebiete gesucht - vor allem in Afrika, dem unerschlossensten Kontinent. In fünf afrikanischen Ländern - Kongo, Niger, Südafrika, Namibia und Algerien - befindet sich zusammen ein Fünftel der Uranreserven der Welt. Im größten Förderland Namibia sind über 20 Bergbaufirmen auf Uransuche, vor allem im Wüstengebiet nahe Swakopmund. "Namibia scheint eine strahlende Zukunft zu haben", schrieb die größte namibische Tageszeitung The Namibian gestern auf der Titelseite nach einem erneuten Uranfund von West Australian Metals. Die ebenfalls australische Paladin Resources will in der Uranmine Heinrich in Namib-Wüste jährlich 1.200 Tonnen fördern; Umweltschützer fürchten Schäden für das fragile ökologische Gleichgewicht des Naukluft-Nationalparks. Aber die Bergbaufirmen haben politische Unterstützung: Die kanadische Forsys Metals hat als Partner ein Unternehmen des Sohnes von Namibias ehemaligem Staatspräsident Sam Nujoma gewonnen, die Ancash Investment von Zacky Nefungo.
In Niger, aus dem die EU fast ein Siebtel seiner Uranimporte bezieht, droht die bisherige Dominanz des Urangeschäfts durch die ehemalige Kolonialmacht Frankreich ins Wanken zu geraten. Bisher leisten zwei Unternehmen, beides Filialen der französischen Areva-Gruppe, die gesamte Uranförderung Nigers - Somair, die als einen Teilhaber die deutsche Urangesellschaft hat, und Cominak. Aber im Juli unterschrieb Chinas staatliche China National Nuclear Corporation ein Konzessionsabkommen über 3.700 Quadratkilometer nigerianisches Territorium in Madaouéla und Teguidda. Drei kanadische Firmen - North Atlantic Resources, Greencastle Resources und Bayswater Ventuers - haben letzte Woche ebenfalls Uranprospektionsgenehmigungen in Niger erhalten.
In Südafrika erwartet die kanadische Firma Uranium One, dass ihre neu erschlossene Uranmine Dominion eine der fünf größten der Welt wird, wenn demnächst die Förderung beginnt. Diese Mine ist zugleich eine Goldgrube: Förderkosten sollen bei 14,5 Dollar pro Pfund liegen - ein Fünftel des Verkaufspreises. Afrikas Uran-Rush betrifft noch zahlreiche weitere Länder: Algerien, Madagaskar, Malawi, Tansania, Guinea, Mauretanien, Nigeria und Uganda. Meist sind australische und kanadische Bergbaufirmen aktiv.
Die internationalen Rohstoffmärkte verfolgen Afrikas Uranboom mit Argwohn. Im Bürgerkriegsland Zentralafrikanische Republik soll bereits die US-Regierung interveniert haben, damit die Uranmine Bakouma im Norden des Landes nicht an chinesische Interessen fällt. Stattdessen ist dort nun Uranmin aus Südafrika am Zuge. Mit jeder neuen Uranförderstätte in schwer kontrollierbaren Gegenden und jedem Neueinsteiger in die Förderung steigt außerdem das Proliferationsrisiko. Aus Sorge, dass Uran aus neuen Förderstätten in die falschen Hände geraten könnte, hat die IAEO mit den großen Uranförderunternehmen Gespräche aufgenommen, um den Sektor insgesamt besser zu überwachen.
taz vom 16.1.2007, S. 3, 195 Z. (TAZ-Bericht), FRANÇOIS MISSER / DOMINIC JOHNSON
was allgemeines,aber interessant.
lg
#18
David Robertson, London
February 01, 2007
THE world's largest mining companies are turning to the United Nations and the World Bank in an attempt to prevent China freezing them out of Africa.
The heads of more than a dozen mining companies representing assets of more than $US700 billion ($900 billion) met in secret at the World Economic Forum at Davos last week.
The group, dubbed the "governors", met at the Hotel Fluela in a six-hour session covering all major issues facing the mining industry.
Among those present were Rio Tinto chairman Paul Skinner, Anglo American chief executive Tony Trahar, De Beers chairman Jonathan Oppenheimer, SeverStal chairman Alexei Mordashov and Newmont chief executive Wayne Murdy.
One of the most pressing issues facing the industry is competition from state-owned Chinese companies, which are signing deals in Africa and freezing out Western miners.
Africa has vast mineral resources that are largely untapped and, with metal prices at record highs, companies are rushing to grab the best assets.
China is particularly keen to sign deals with African nations because its booming economy needs access to raw materials such as copper, nickel and zinc.
Western mining companies are struggling to compete when negotiating deals because the Chinese can offer huge incentives to African nations. Chinese engineers are building dams, telecoms equipment, football stadiums, roads, railways and power stations across the continent. In return for these deeply discounted or gifted projects, they are winning rights to explore and exploit vast areas.
The World Bank estimates that China last year spent more than $US10 billion on infrastructure projects in Africa, including motorways in Nigeria, a telephone network in Ghana and an aluminium smelter in Egypt.
China is also putting significant efforts into its diplomatic relations in Africa. President Hu Jintao started a 10-country tour yesterday. Last year, 48 African leaders, including Zimbabwe President Robert Mugabe, went to Beijing to discuss business partnerships and received $US5 billion in development loans.
The most ambitious plan of the mining "governors", and perhaps the most fanciful, is to ask the UN to mandate that countries must sign deals that require participants to meet high environmental and safety standards. Chinese miners have a poor reputation in these areas and one chief executive who was at the governors' meeting said that Africa was being "raped and pillaged" by China.
This charge has been levelled at Western mining companies for years. However, environmental legislation and lawsuits have forced Western miners to raise the game and now they want China to play by the same rules.
Another strategy developed by the governors was to contact the World Bank's International Finance Corporation, which invests in projects in developing nations. Partnering the IFC would let Western miners offer the same sort of incentive-laden deals as China.
Not all the governors agree about the effectiveness of these strategies. One miner is seeking joint ventures with the Chinese, swapping its know-how for access to the Chinese market. It also wants to partner Chinese companies in Africa.
The Times
auch china "sichert" sich seine zukünftigen resourcen...und glaubt ja nicht,das die "teilen" werden...
...das wird alles fürs eigene wachstum
benötigt.lg
AlaskaBear
#17
du bist zu ungeduldig...ich habe bei 0,8 gekauft-und werde sie noch ein wenig behalten...bis 8 oder 10€...die produktion beginnt doch erst-und die spitze des uranpreises mit über 100us-dollar kommt doch erst...paladin wird als einer der wenigen produzenten in der lage sein,das geförderte uran auch wirklich zum "peak-price" von über 100/125 us-dollar an den markt zu verkaufen...so kommt geld für wachstum in die kassen(ein explorer kann das nicht-manche explorer sind erst ab einem uran preis von über 100 us-dollar im kaufmännischen sinne überlebensfähig-...nur-wer behauptet denn,das der uran-preis dauerhaft wesentlich über 100 bleibt? da drängen momentan so viele auf den markt...)
den rest im nachbar-threat nachlesen

lg
#16
werd mal bei paladin vorbeischaun, auch wenn ich die schon lang nicht mehr hab (ich glaube bei 1,4 verkauft oder so )

gruss aus bayern
#15
cameco ist nämlich in vielen "baskets","zertis" und fonds gewichtet...ein fondsmanager wird an seiner performance gemessen...die cameco würde bei negativen news zu CL sicherlich "underperformen"...dann tritt der uran-spott die reise in den norden an-und cameco fliegt wärend einer verkaufswelle der fondsmanager in den süden....
(falls dich die überlegungen interessieren-im "paladin-threat" unter "australien" findest du da einige "denkanstöße" und artikel von user dgni,dirkix,expertchen und mir.)
was die resourcen angeht: das ist wie eine feuerversicherung...
zum thema atomkraft möchte ich bemerken: viele der jetzigen AKW s sind "oldtimer".die neueren modelle der 3. u. 4 generation sind wesentlich sicherer...allerdings wird gerade dieser punkt in der breiteren öffentlichkeit nicht besprochen...(mir fehlt leider ein artikel zu den neueren modellen-sonst hätte ich den für dich hier mal gepostet).
anyway-ist sowieso alles theorie.mal abwarten,was noch kommt...

lg
#14

hört sich gut an. mich stimmt dennoch bedenklich, wie gut sich cameco trotz des unfalls entwickelt hat bzw. hält. hoffe mal da kommen keine bösen überraschungen.
positiv ist, wie in letzter zeit das thema energiesicherheit in den vordergrund rückt. bin mir sicher, dass auch bei uns noch nicht das letzte wort in sachen atomkraft gesprochen ist. früher oder später wird sicher auch der trumpf von mawson stechen resourcen innerhalb der eu grenzen zu haben...
#13
#12
vielleicht hat ja auch dies zu dem anstieg beigetragen:
http://www.aktiencheck.de/artikel/analysen-Ausland-1466423.h…
gruss aus bayern
#11
normalerweise werden "nur" peanuts gehandelt-heute in F über 45K

die news könnens eigentlich auch nicht gewesen sein-da stand nichts drinnen,was der markt nicht schon kannte...denke nicht,das das der grund war-zumindest nicht für den heftigen ausschlag...ev. hat irgendwer ohne limit gehandelt...?
lg
#10
Die News reissen wohl niemanden vom Hocker. Der Anstieg wird wohl nur in kleinen Raten weitergehen. Falls überhaupt.
#9
vielen dank an alle die mir das erklären können...
gruss aus bayern
#8
dachte nicht,das der markt derart heftig darauf reagiert....

lg
AlaskaBear
10.06.26 · IRW Press · Southern Cross Gold Consolidated |
08.06.26 · IRW Press · Southern Cross Gold Consolidated |

