DEUTSCHE WOHNEN Rebound?
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Die Bayerische Staatsregierung treibt heute im Bundesrat eine bundesrechtliche Rahmenregelung voran, um Enteignungen und Vergesellschaftungen von privatem Wohnraum auf Landesebene effektiv zu unterbinden. Damit reagiert Bayern konkret auf Pläne der Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen in Berlin.
Kern der bayerischen Initiative und der daraus resultierenden Bundesratsdebatten sind folgende Aspekte:
- Das Ziel: Der Bund soll gesetzlich regeln, dass eine Verstaatlichung bzw. Vergesellschaftung privater Mietwohnungsbestände durch Landesgesetze nicht mehr möglich ist.
- Die Entschädigungsfrage: Sollte eine Vergesellschaftung nach Artikel 15 des Grundgesetzes zugelassen werden, fordert Bayern eine zwingende Entschädigung zum vollen Verkehrswert. Enteignungen zu einem Preis „deutlich unter Marktwert“, wie von der Berliner Initiative gefordert, sollen damit rechtlich ausgeschlossen werden.
- Die Motivation: Laut der Bayerischen Staatsregierung sind solche Enteignungspläne „pures Gift für das Investitionsklima“ und gefährden dringend benötigten privaten Wohnungsbau.
Verfassungsrechtler diskutieren derweil, inwieweit dem Bund überhaupt die Gesetzgebungskompetenz zusteht, ein grundsätzliches Verbot der von Art. 15 Grundgesetz erlaubten Vergesellschaftung zu erlassen. Auch die Bundesregierung befasst sich vor dem Hintergrund der Immobilienwirtschaft mit entsprechenden Gesetzesinitiativen zur Regulierung.
Wie der Linkspopulismus die Soziale Marktwirtschaft untergrä…
Zitat von deSade: Im Extremfall fällt die Aktie Dt.Wohnen weiter bis auf 15 € wo dann bei rund 75 Cent die Aktionäre sagen... Ok 5 % Netto-Garantiedividende + Nachbesserung sind eine ausreichende Rendite gegenüber einem Großaktionär der Milliarden bei Vonovia als Dividende ausschüttet, statt Schulden abzubauen.
Es könnte morgen aber auch der Aktienkurs bei 30 € sein da 3-4 % Mieterhöhung jedes Jahr + Nachbesserungsphantasie für die Aktionäre ausreichend sind.
Börse ist immer ein auf und ab...
😎GrußdeSade😎






Höchste Zeit!
A) RETT Blocker auflösen, dann hält Vonovia >90% aber <95%
.
Ich habe mit europäischer Rechtsprechung bisher wenig gute Erfahrung gemacht, aber das könnte sich nun ändern.
https://www.noerr.com/de/insights/eugh-nova-iberomoldes-steh…
Im Extremfall fällt die Aktie Dt.Wohnen weiter bis auf 15 € wo dann bei rund 75 Cent die Aktionäre sagen... Ok 5 % Netto-Garantiedividende + Nachbesserung sind eine ausreichende Rendite gegenüber einem Großaktionär der Milliarden bei Vonovia als Dividende ausschüttet, statt Schulden abzubauen.
Ich sehe darin keinen Widerspruch? Du sollst Deine Sicht vertreten. Und ich werde weiter nachfragen.
- Portfolio ist ja eh diversifiziert und viele sind mit Diversifikation reich geworden
- auf Jahre 5 hin wenig Risiko, vielleicht Squeeze out
- Keine Antwort
- Keine Antwort
Zitat von Fragenkostetnix: Ich habe keineswegs NUR von einem Negativszenario gesprochen. Mein erster Beitrag hat ja schon erwähnt, dass es natürlich auch zu einem Aufschlag bei Delisting kommen könnte, falls DW im Moment des Delistingangebots unter 6M VWAP handelt. Natürlich hat die DW auch den Vorteil, dass die AZ garantiert ist. Und natürlich kann das Spruchverfahren Positives bringen. Und natürlich profitiert die DW im Vergleich zum Sektor auf dem Weg nach unten von Konvexität, d.h. fällt weniger stark als z.B. Vonovia.
Mir ging es um die Risiken im Sinne von Sensitiviäten. Manche meinen hier, "cool nahezu 6% garantierte, risikolose Dividende". Und wundern sich dann vielleicht, wenn die Aktie fällt und fällt.
Dafür, dass die DW nur eine Aktie in einem vermutlich breit gestreuten Portfolio ist, wird hier aber ziemlich schnell und stark zurückargumentiert. Wenn das alles langfristig sein soll und sowieso durch Diversifikation egal ist, dann vielleicht einfach mal chillen.
Bis wir hier fertig sind zu diskutieren, könnte es gut sein, dass die DW so billig ist, dass ich auch wieder einsteige :-)
"...Dafür, dass die DW nur eine Aktie in einem vermutlich breit gestreuten Portfolio ist, wird hier aber ziemlich schnell und stark zurückargumentiert. Wenn das alles langfristig sein soll und sowieso durch Diversifikation egal ist, dann vielleicht einfach mal chillen..."
Und noch eine Antwort. Hast Du Dir mal die Mühe gemacht, das Ebner + Stolz Bewertungsmodell nachzubauen? Wenn ja, dann schraube mal an ein paar Parametern und schaue, was die Vonovia Dir bei einem weiteren IDW S1 v.a. in Zeiten höherer Zinsen, bietet. Bei höheren Zinsen wird der Terminal Value halt viel stärker abdiskontiert und dann wird der Wert der DW eben stark heruntergerechnet.
Ich habe keineswegs NUR von einem Negativszenario gesprochen. Mein erster Beitrag hat ja schon erwähnt, dass es natürlich auch zu einem Aufschlag bei Delisting kommen könnte, falls DW im Moment des Delistingangebots unter 6M VWAP handelt. Natürlich hat die DW auch den Vorteil, dass die AZ garantiert ist. Und natürlich kann das Spruchverfahren Positives bringen. Und natürlich profitiert die DW im Vergleich zum Sektor auf dem Weg nach unten von Konvexität, d.h. fällt weniger stark als z.B. Vonovia.
Zitat von Fragenkostetnix:
OK. Klar, Diversifikation ist gut, für Viele zumindest. Man sollte aber auch wissen, welchen Risiken man ausgesetzt ist. Manche meinten hier ja, man könne die DW Position als risikoloses Kapital ansehen.
Eine Position heute zu halten, weil in 5 Jahren etwas (SO, Aufschlag aus Spruchverfahren, etc.) passieren könnte, ist aber auch nicht hundertprozentig logisch.
In der Zwischenzeit gilt- wenn Zinserwartungen steigen, fällt der Immobiliensektor.
Das wird schwierig in Aktien zu investieren, wenn man sich bei jeder Aktie auf ein Negativszenario konzentriert. Was ist denn rein bewertungstechnisch das Risiko bei der DW, dass du hier erhöhte Risiken für ein Investment siehst?
OK. Klar, Diversifikation ist gut, für Viele zumindest. Man sollte aber auch wissen, welchen Risiken man ausgesetzt ist. Manche meinten hier ja, man könne die DW Position als risikoloses Kapital ansehen.
Vielleicht einfach mal daran denken, dass viele Leute wohlhabend bis reich mit einem breit diversifiziertem Aktienportfolio ohne komplizierte Derivate geworden sind. Einzelrisiken werden über ein breites Portfolio über eine längere Laufzeit wegdiversifiziert bzw. deutlich reduziert. Da muss man keine 6 Schleifchen machen. Die DW hat auf 5 Jahressicht inkl. der Einrechnung eines möglichen SO eher geringere Risiken als viele andere Long-only-Aktien. Man muss die Welt nicht immer noch komplizierter machen, als sie sowieso schon ist.
Verstehe nicht, warum man mit einer reinen Longposition in DW zufrieden sein kann.
Zitat von deSade: Die Garantiedividende ist heute auch nicht mehr ewig sicher...siehe Alba und andere AGs....Somit Augen auf beim Investieren...
5 Jahre waren noch nie die Ewigkeit ...
[/quote]
Ist laut IR kein Copy&Paste Fehler, sondern eine unabhängig von der Ausgleichszahlung vorgeschlagene Basisdividende (analog Vorjahre, gesetzlich vorgeschrieben).
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