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Halloren - Cash für Wessi-Heuschrecken oder süße Perle für Neueinsteiger? (Seite 28)


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Hier eine Ad-Hoc-Mitteilung der Halloren AG

http://www.halloren.de ISIN: DE000A0LR5T0 WKN: A0LR5T Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart; Entry Standard in Frankfurt

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01.02.10 / 09:00

DGAP-News: Halloren Schokoladenfabrik AG (deutsch)




Halloren Schokoladenfabrik AG: kräftiger Umsatzschub

Halloren Schokoladenfabrik AG / Umsatzentwicklung

01.02.2010

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-Hoc Mitteilung

- Halloren Schokoladenfabrik AG: kräftiger Umsatzschub - Erweiterung der Marken-Range

Halle / Saale, 01. Februar 2010 - Die Halloren Schokoladenfabrik AG, Deutschlands älteste Schokoladenfabrik meldet einen Rekordumsatz für das abgelaufene Jahr 2009. Das zweistellige Wachstum betrug 39,4 %. Management bekräftigt Ergebnisprognose.

Der vorläufige Konzernnettoumsatz (bereinigt um Erlösschmälerungen) stieg im Berichtsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr von 38,12 Mio. EUR auf 53,12 Mio. EUR, einschließlich der Umsätze der Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH. Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch in der Schokoladenindustrie ihre Spuren hinterlassen hat, setzt Deutschlands älteste Schokoladenfabrik den steilen Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort. 'In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld haben wir die Integration der Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH gemeistert. Die Zusammenführung der Unternehmen wurde effektiv vorangetrieben und durch Investitionen in Produktion und Technik die Weichen für ein weiteres dynamisches Wachstum der Halloren Gruppe gestellt', so der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. Aufgrund umfangreicher Kosteneinsparungen in allen Unternehmensbereichen können wir ein Ergebnis auf Höhe des sehr guten Vorjahresniveaus erwarten. Die Halloren Schokoladenfabrik AG hat nunmehr eine hervorragende Ausgangsposition um im Preiseinstiegs-, Handelsmarken- und Industriegeschäft ein kompetenter, vertrauenswürdiger Partner auf Augenhöhe der Geschäftspartner zu sein.

'Der Zuwachs resultiert maßgeblich aus dem Umsatzschub der Delitzscher Schokoladenfabrik, aber auch die Geschäftsbereiche Halloren Marke, Confiserie und Chocolaterie erreichten die Planziele', so Lellé weiter.

Die in 2004 emittierte Inhaber-Teilschuldverschreibung (Laufzeit fünf Jahre) wurde zum Stichtag 20. Oktober 2009 fristgerecht zurückgezahlt. Um weiteres Wachstum zu sichern und aufgrund der großen Nachfrage nach einem Folgeangebot hatte sich Halloren entschlossen, erneut den Weg der alternativen Form der Kapitalbeschaffung zu gehen. Mit einem Gesamtvolumen von 8 Mio. EUR, einer Laufzeit von fünf Jahren und einem festen Zinssatz von 6,25 % p.a. wurde im November 2009 die neue Halloren Inhaberteilschuldverschreibung begeben. Innerhalb von 5 Tagen war diese überzeichnet, so dass sich das Unternehmen entschloss, nochmals 2 Mio. EUR zu gleichen Bedingungen aufzulegen. Klaus Lellé: 'Das Engagement und das erneut bestätigte Vertrauen der Anleihezeichner wird die positive Entwicklung der Halloren Gruppe in den nächsten Jahren weiter unterstützen, zumal wir nicht nur organisch sondern auch durch gezielte Akquisitionen wachsen wollen.'

Die zunehmende nationale Bekanntheit und Distribution der Marke Halloren wird sich nach Einschätzung von Lellé auch weiterhin positiv auf den künftigen Produktabsatz auswirken.

Über Halloren: Die Halloren Schokoladenfabrik ist mit über 200 Jahren Firmengeschichte Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert genoss das hallesche Traditionsunternehmen weit über die eigenen Stadtgrenzen hinaus einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Auch nach der Wiedervereinigung blieb der Erfolg ungebrochen. Vor allem in den neuen Bundesländern ist die Marke Halloren jedermann ein Begriff. Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter. Zum Sortiment zählen über 180 Schokoladenprodukte, darunter auch die traditionell per Hand gefertigten Confiserieartikel sowie die Original Halloren Kugeln.

Kontakt: Investor Relations Tino Müller Halloren Schokoladenfabrik AG Tel: 0345/5642-105 E-Mail: aktie@halloren.de

01.02.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch Unternehmen: Halloren Schokoladenfabrik AG Delitzscher Strasse 70 06112 Halle Deutschland Telefon: +49 (0)345 / 56 42-0 Fax: +49 (0)345 / 56 42-282 E-Mail: info@halloren.de Internet: http://www.halloren.de ISIN: DE000A0LR5T0 WKN: A0LR5T Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart; Entry Standard in Frankfurt

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01.02.10 / 09:00

DGAP-News: Halloren Schokoladenfabrik AG (deutsch)




Halloren Schokoladenfabrik AG: kräftiger Umsatzschub

Halloren Schokoladenfabrik AG / Umsatzentwicklung

01.02.2010

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Ad-Hoc Mitteilung

- Halloren Schokoladenfabrik AG: kräftiger Umsatzschub - Erweiterung der Marken-Range

Halle / Saale, 01. Februar 2010 - Die Halloren Schokoladenfabrik AG, Deutschlands älteste Schokoladenfabrik meldet einen Rekordumsatz für das abgelaufene Jahr 2009. Das zweistellige Wachstum betrug 39,4 %. Management bekräftigt Ergebnisprognose.

Der vorläufige Konzernnettoumsatz (bereinigt um Erlösschmälerungen) stieg im Berichtsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr von 38,12 Mio. EUR auf 53,12 Mio. EUR, einschließlich der Umsätze der Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH. Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch in der Schokoladenindustrie ihre Spuren hinterlassen hat, setzt Deutschlands älteste Schokoladenfabrik den steilen Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort. 'In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld haben wir die Integration der Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH gemeistert. Die Zusammenführung der Unternehmen wurde effektiv vorangetrieben und durch Investitionen in Produktion und Technik die Weichen für ein weiteres dynamisches Wachstum der Halloren Gruppe gestellt', so der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé. Aufgrund umfangreicher Kosteneinsparungen in allen Unternehmensbereichen können wir ein Ergebnis auf Höhe des sehr guten Vorjahresniveaus erwarten. Die Halloren Schokoladenfabrik AG hat nunmehr eine hervorragende Ausgangsposition um im Preiseinstiegs-, Handelsmarken- und Industriegeschäft ein kompetenter, vertrauenswürdiger Partner auf Augenhöhe der Geschäftspartner zu sein.

'Der Zuwachs resultiert maßgeblich aus dem Umsatzschub der Delitzscher Schokoladenfabrik, aber auch die Geschäftsbereiche Halloren Marke, Confiserie und Chocolaterie erreichten die Planziele', so Lellé weiter.

Die in 2004 emittierte Inhaber-Teilschuldverschreibung (Laufzeit fünf Jahre) wurde zum Stichtag 20. Oktober 2009 fristgerecht zurückgezahlt. Um weiteres Wachstum zu sichern und aufgrund der großen Nachfrage nach einem Folgeangebot hatte sich Halloren entschlossen, erneut den Weg der alternativen Form der Kapitalbeschaffung zu gehen. Mit einem Gesamtvolumen von 8 Mio. EUR, einer Laufzeit von fünf Jahren und einem festen Zinssatz von 6,25 % p.a. wurde im November 2009 die neue Halloren Inhaberteilschuldverschreibung begeben. Innerhalb von 5 Tagen war diese überzeichnet, so dass sich das Unternehmen entschloss, nochmals 2 Mio. EUR zu gleichen Bedingungen aufzulegen. Klaus Lellé: 'Das Engagement und das erneut bestätigte Vertrauen der Anleihezeichner wird die positive Entwicklung der Halloren Gruppe in den nächsten Jahren weiter unterstützen, zumal wir nicht nur organisch sondern auch durch gezielte Akquisitionen wachsen wollen.'

Die zunehmende nationale Bekanntheit und Distribution der Marke Halloren wird sich nach Einschätzung von Lellé auch weiterhin positiv auf den künftigen Produktabsatz auswirken.

Über Halloren: Die Halloren Schokoladenfabrik ist mit über 200 Jahren Firmengeschichte Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert genoss das hallesche Traditionsunternehmen weit über die eigenen Stadtgrenzen hinaus einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Auch nach der Wiedervereinigung blieb der Erfolg ungebrochen. Vor allem in den neuen Bundesländern ist die Marke Halloren jedermann ein Begriff. Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter. Zum Sortiment zählen über 180 Schokoladenprodukte, darunter auch die traditionell per Hand gefertigten Confiserieartikel sowie die Original Halloren Kugeln.

Kontakt: Investor Relations Tino Müller Halloren Schokoladenfabrik AG Tel: 0345/5642-105 E-Mail: aktie@halloren.de

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Der Kurs liegt im Augenblick bei 6,945 € und das bei rund 34.000 gehandelten Stücken. Sehen wir noch heute die sieben Euro ?
Kayastha
Am gestrigen Tag müssen wohl, so weit ich es erkennen konnte, so um die 300.000 Euro umgesetzt worden sein. Langfristiger größerer Investor oder Aktienrückkauf der Firma? Ein kleiner Zocker ist das sicher nicht und alles war über den Tag verteilt gestückelt. Vielleicht doch jemand, den die Dividende bei einer bisher relativ sicheren Anlage lockt.
Auf der anderen Seite muss es dann aber auch Verkäufer gegeben haben, die mit dem Erreichten schon zufrieden waren.
In der Hoffnung auf langfristig weitere Steigerung kommt zumindest von mir kein Stück auf den Markt. Meine Verlockungsgrenze liegt oberhalb von 50 Euro.
:)
40 Prozent Umsatzplus, 30 neue Jobs!

So hat der Schoko-König ‚Delitzscher‘ gerettet

02.02.2010 Von UWE FREITAG

Vom Pflegefall zur Vorzeigefirma. Ein Jahr nach der Übernahme durch „Halloren“ steht die Delitzscher Schokoladenfabrik besser da als je zuvor. Die Hallenser Geschäftsführung meldete gestern ein Umsatz-Plus von 40 Prozent auf 53,12 Millionen Euro.

Ist das Delitzscher Schokoladenwerk damit über den Berg?

Lellé: „‚Delitzscher‘ ist hervorragend aufgestellt. Außerdem haben wir viele neue Produkte auf den Markt gebracht und dadurch neue Kunden wie ‚Lidl‘ oder ‚Aldi‘ gewonnen. Nicht zu vergessen: der Export. Der Absatz in England, Schweden, Kanada, den USA und vielen anderen Ländern ist deutlich gestiegen.“

Und der Schoko-Chef will seine Mitarbeiter nicht nur mit einer Prämie für den Erfolg belohnen, sondern dieses Jahr auch neue Leute einstellen: „20 bis 30 in Delitzsch, bis zu 15 im Stammhaus in Halle.“

Heute arbeiten 380 Menschen für „Halloren“, 160 in Halle und 220 in Delitzsch. Und die Auftragsbücher sind voll. Auf der Kölner Süßwarenmesse präsentiert sich „Halloren“ gerade mit einem eigen Stand, bringt ein halbes Dutzend neuer Naschereien auf den Markt.

Inzwischen streckt das Unternehmen schon die Fühler nach weiteren Übernahme-Kandidaten aus. Lellé: „Wir verhandeln derzeit mit Firmen im In- und Ausland.“ Schokoladige Aussichten!


Führt die Firma von Erfolg zum Erfolg: Halloren-Geschäftsführer Klaus Lellé (50)
Und das trotz Wirtschaftskrise. „Zu einem großen Stück ist der den Delitzschern zu verdanken“, lobt Halloren-Chef Klaus Lellé (50) seinen neuen sächsischen Ableger.


http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/aktuell/2010/02/02/…
Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt zu den ersten Zahlen für 2009 und über die weiteren Aussichten:

Halloren gewinnt in Gunst der Kunden

Hallesche Schokoladenfabrik erhöht 2009 Umsatz - Verbraucher müssen sich auf steigende Preise einstellen

VON STEFFEN HÖHNE, 01.02.10, 10:39h, aktualisiert 01.02.10, 19:44h

HALLE/MZ. Die Schokoladen aus dem Hause Halloren steigen in der Gunst der Verbraucher. Während die meisten deutschen Schoko-Hersteller mit Absatzrückgängen kämpfen, beendet das hallesche Unternehmen das Jahr 2009 mit einem Rekordumsatz. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um satte 39,4 Prozent auf 53,12 Millionen Euro. Der Zuwachs resultiert vor allem aus dem Schub durch die Delitzscher Schokoladenfabrik, die Halloren im Oktober 2008 übernommen hatte. Doch auch ohne den Zukauf verbuchte Halloren noch ein einstelliges Wachstum, sagte Firmenchef Klaus Lellé gestern der MZ.
Produkte der Marke Halloren Kugeln werden immer mehr in Deutschland bekannt, dies wirkt sich positiv auf den Absatz aus, so Lellé. So habe die Marke ein Plus von neun Prozent verbucht. Gut angenommen habe der Verbraucher auch die Krustenpralinen, die 2009 in den Handel kamen. Unterm Strich erwartet Lellé einen Gewinn, der auf Vorjahresniveau liegt. Genaue Zahlen werden erst im März veröffentlicht. Im vergangenen Jahr hatte der Vorsteuergewinn bei 2,36 Millionen Euro gelegen.
Zu kämpfen hat Halloren wie viele deutsche Hersteller mit den stark steigenden Rohstoffpreisen. Eine Tonne Kakao kostet mit rund 2500 Euro an der Rohstoffbörse in London so viel wie seit 30 Jahren nicht mehr. Vor allem Spekulanten treiben die Preise massiv in die Höhe. Dies sind auch schlechte Nachrichten für Naschkatzen. Lellé hält Preiserhöhungen in der zweiten Jahreshälfte für wahrscheinlich.
Ähnlich hatte sich zuvor bereits der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie geäußert. Die hohen Preise treffen die deutschen Produzenten in ohnehin schwierigen Zeiten. Nach Verbandsangaben ging die Produktion von Schokolade in Deutschland 2009 in der Menge um drei Prozent und im Wert um 1,1 Prozent zurück.
Halloren will dies nutzen und weiter zukaufen. "Wir wollen nicht nur organisch, sondern auch durch gezielte Akquisitionen wachsen", sagte Lellé. Es gebe bereits Gespräche mit mehreren Unternehmen. Er erwartet in den nächsten Monaten Entscheidungen.
Halloren mit 500 Mitarbeitern verfügt offenbar über eine gut gefüllte Kasse. Den Angaben zufolge wurde im November 2009 eine Anleihe (Inhaber-Teilschuldverschreibung) über acht Millionen Euro aufgelegt. Diese sei bereits nach fünf Tagen überzeichnet gewesen. Daher sei sie um zwei Millionen Euro erhöht worden. Der Zinssatz liegt bei einer Laufzeit von fünf Jahren bei 6,25 Prozent.
Inzwischen gibt es eine leichte Entspannung beim Kakaopreis:

Kakaopreis fällt auf 2½-Monatstief

Mittwoch, 3. Februar 2010, um 11:13 CET

...
Agrarrohstoffe: Gestern fiel der Kakaopreis zeitweise auf ein 2½-Monatstief von 3.040 USD je Tonne. Der Preisrückgang ist deswegen überraschend, weil er just in einer Zeit stattfindet, da sich die Befürchtungen des Marktes vor einer nachlassenden Kakaoproduktion in der Elfenbeinküste zu bestätigen scheinen :look:. Schätzungen von Exporteuren zufolge wurden in der Woche zum 31. Januar nur noch 20 Tsd. Tonnen Kakao an die Häfen des weltgrößten Kakaoproduzenten geliefert, nach 23 Tsd. Tonnen in der Woche zuvor. Das Produktionsplus seit Oktober beläuft sich dank der hohen Dynamik in den ersten drei Monaten des Erntejahres zwar noch immer auf 10% gegenüber dem Vorjahr. Zu Jahresbeginn lag es aber noch bei 15%. Der rapide Produktionsrückgang der vergangenen Wochen könnte mit dem Ausbruch des Swollen-Shoot-Virus in einigen Kakaoplantagen zusammenhängen. Investoren dürften nach dem Motto "buy the rumor, sell the fact" verfahren sein und Gewinne mitgenommen haben. Einen nachhaltigen Preisrückgang unter 3.000 USD erwarten wir allerdings nicht. Da die Kakaoproduktion in der Elfenbeinküste nach derzeitigem Ermessen nicht wesentlich besser ausfallen dürfte als im Vorjahr und gleichzeitig eine Belebung der Nachfrage zu erwarten ist, dürfte der Kakaomarkt auch in diesem Erntejahr ein Defizit aufweisen. Schätzungen hierzu gibt die Internationale Kakaoorganisation in diesem Monat bekannt.

Quelle: boerseGo.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.876.115 von Wertesucher am 03.02.10 23:03:00Bei uns im Lidt ( alte Bundesländer ) werden die Kugeln diese Woche auch im Prospekt angeboten. Stehen gleich neben den Spreewalder Gurken. :kiss: Scheint also langsam zu expandieren das Geschäft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.866.497 von solarprovost am 02.02.10 19:51:10oberhalb von 50 Euro? Ist das nicht ein bisschen übertrieben?
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