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Halloren - Cash für Wessi-Heuschrecken oder süße Perle für Neueinsteiger? - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: DE000A2G9L00 | WKN: A2G9L0 | Symbol: H2RB
3,620
17.01.20
Hamburg
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Halloren wird im Nebenwerte Journal 11 - 2019 besprochen. Das Fazit ist nicht überrasschend recht vorsichtig, weil man sich fragt, ob die geschlossenen vertraglichen Beziehungen zwischen Charlie Investors und der Nagrath-Holding so ganz sauber sind und nicht Erträge verschoben werden sollen, um weiteren Sanierungsdruck aufzubauen. Auch die Ursache für die sehr hohen außerordentlichen Sonderaufwendungen in 2018 wurden, blieb von Seiten des Unternehmens unbeantwortet. Vermutet werden hohe Rechts- und Beratungskosten. Am interessantesten klingen die Ausführungen, nachdem Katjes vermutlich 10€ für seine Aktien gesehen hat. Der Preis wird allerdings auch mit der damals drohenden Sonderprüfung angesehen.

Ich hoffe mal, dass man sich in den nächsten Monaten zu einem Squeeze Out durchringen wird. Ansonsten kann das hier ganz schön zäh werden.
Halloren Schokoladenfabrik | 3,740 €
Ich denke die Sachlage ist aus meiner Sicht doch recht eindeutig:

Hauptaktionär und Neu-Vorstand Ehlert kommt aus der Immobilienbranche. Ich gehe daher davon aus dass der hohe Cash-Bestand in der AG zukünftig für Immobiliengeschäfte eingesetzt werden soll (Hinweis in der Pressemitteilung auf neue Geschäftsfelder). Ich glaube nicht an große Bewertungsreserven für Bestandsimmobilien in der Bilanz. Glaubt man der Presse ist der Immobilienboom an Halle doch eher vorüber gegangen.

Halloren wird m.E. eine Immobilienholding mit angehängter Schokoladenproduktion und Museum sein. Das muss nicht zwingend schlecht für die verbliebenen Aktionäre sein. Schließlich ist es alles andere als sicher dass die Schokoladenproduktion alleine langfristig ertragreich sein kann. Halloren ist kein Sprüngli und wird es nach menschlichem Ermessen auch nicht mehr werden. Dafür sind die Produkte schlicht zu mittelmäßig. Es sei nur daran erinnert dass das Hauptprodukt Halloren Kugeln 100 Gramm für 1 Euro zu haben ist. Ich sehe da kein Potential für ein Trading Up. Im Gegenteil sehe ich eher das Risiko dass die Stammkundschaft langsam ausstirbt wenn es nicht gelingt neue Kundenkreise zu erschließen. Auch dafür fehlt das Geld.

Beim Thema Immobilien allerdings zu befürchten: Bei der offenkundigen Vorliebe des Hauptgesellschafters Charlie Investors zu Geschäften mit sich selbst könnten da schnell von Ehlert gehaltene Immobilien in die Bücher von Halloren wandern. Dann hoffentlich nicht zum Nachteil der Gesellschaft.
Halloren Schokoladenfabrik | 3,560 €
Dahinter verbirgt sich doch was, In der Bilanz stehen nach den Abgängen noch 4 Mio. Immobilienvermögen. Sind die Immobilien vielleicht deutlich mehr wert? Oder befinden sich im Immobilienbestand projektierbare Immobilen? Der Kursaufschwung scheint mit der vorgeschlagenen Satzungsänderung in Verbindung zu stehen.
Halloren Schokoladenfabrik | 4,100 €
Watchlist Sondersituation

Gruß
Value
Halloren Schokoladenfabrik | 4,100 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.113.946 von straßenköter am 26.07.19 17:58:47 Nachricht vom 01.08.2019 | 13:00
Halloren Schokoladenfabrik AG erweitert Vorstand

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/halloren-schokoladen…
Halloren Schokoladenfabrik | 4,780 €
Der Kurs scheint seinen Boden gesehen zu haben.

Heute wurden im Bundesanzeiger gut ein halbes Dutzend Stimmrechtsmitteilungen veröffentlicht.
Halloren Schokoladenfabrik | 4,000 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.046.020 von straßenköter am 17.07.19 15:13:43
Zitat von straßenköter: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.587.415,62 wie folgt zu verwenden:
Der Gesamtbetrag in Höhe von EUR 11.587.415,62 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Da der Bilanzgewinn zum 31.12.2017 EUR 9.219.532,95 betrug, ist wodurch auch immer ein JÜ von 2,3 Mio. Euro entstanden. Kennt einer die genauen Quellen des ausgewiesenen Gewinns?


Der Bilanzgewinn bzw. die Angabe zum JÜ bezieht sich natürlich nur auf die AG und nicht den Konzern.
Halloren Schokoladenfabrik | 3,500 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.046.200 von InsertName am 17.07.19 15:31:59
Zitat von InsertName: Der Gewinn enthält nach Transaktionskosten 3,8 Mio. € Gewinn aus den Verkauf von Waibler Confiserie, siehe GB auf der HP unter Hauptversammlung.


Danke. Hätte ich selber daran denken, dass man den GB gern unter dem Punkt Hauptversammlung "versteckt".
Halloren Schokoladenfabrik | 3,500 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.046.020 von straßenköter am 17.07.19 15:13:43Der Gewinn enthält nach Transaktionskosten 3,8 Mio. € Gewinn aus den Verkauf von Waibler Confiserie, siehe GB auf der HP unter Hauptversammlung.
Halloren Schokoladenfabrik | 3,220 €
HV-Einladung in Bundesanzeiger online
Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.587.415,62 wie folgt zu verwenden:
Der Gesamtbetrag in Höhe von EUR 11.587.415,62 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Da der Bilanzgewinn zum 31.12.2017 EUR 9.219.532,95 betrug, ist wodurch auch immer ein JÜ von 2,3 Mio. Euro entstanden. Kennt einer die genauen Quellen des ausgewiesenen Gewinns?
Halloren Schokoladenfabrik | 3,220 €
Mittlerweile gibt es Käufe aus dem ask heraus. Mal sehen, ob nicht doch noch ein Squeeze Out in naher Zukunft kommen wird.
Halloren Schokoladenfabrik | 3,500 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.332.245 von Kampfkater1969 am 11.04.19 15:11:55Danke für die Antwort. Werde vielleicht trotzdem ne Fahrradtour die Elbe lang nach Halle machen. Ich bin schon verdammt tief eingestiegen... aber man man man
Die anderen Aktionäre müssten so wütend sein von Fehlmanagement. Ich würde die Aktie allein deswegen von Markt kaufen, um mich nicht der Schmach der Aktionäre auszusetzen. Buhrufe wären angebracht. Oder gehts gerade in Halle so zuvilisiert zu? Peinlich.
Was soll man dazu noch sagen. Die verkaufen ein handfestes Produkt, welches man nachvollziehen kann. Keine Maus, kein Gift oder Sonstiges in den Pralinen, naja, vielleicht sind das die nächsten schlechten Nachrichten oder die Fabrik brennt! Nach dem Motto und es kam schlimmer...
Die brauchen doch nur ihre Brötchen, wie eh und je backen. Markenpolitur and Go West. Ich muss einfach mal die Pappenheimer life sehen. Wie gesagt ein Krimi vom Feinsten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.068.229 von neonseven am 11.03.19 13:31:34

Ich war mehrmals auf den HV......in der ersten Phase ein sehr opulentes Essen und leckere Pralinen.......und der schöne Rabatt beim Werkseinkauf echt lohnend am Tag der HV....lecker

Spätere Jahre wegen dem Essen alleine der Besuch reine Zeitverschwendung.....die Wertigkeit der Naturaldividende auch nicht sehr hoch.....wer Lindt (Schweiz) kennt, der weiß es besser......

Da der Niedergang leider immer mehr um sich griff, stieg ich bei dieser Aktie wieder aus.....wenn ich den heutigen Kurs sehe und die Perspektiven, oh je, alles richtig gemacht.
Die Rentner lernen dazu: sie verkaufen zwar immer noch, jetzt aber limitiert. Ask aktuell bei 2,90 :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.066.846 von InsertName am 11.03.19 10:40:20Danke für die Antwort!
Ich hab das Gefühl hier verkaufen Rentner unlimitiert ihre ersparten Aktien, weil sie in die Jahre gekommen sind, wo man lieber jetzt das Geld ausgibt, als auf höhere Kurse warten zu können. Sofort gehts weiter runter. Gibts auf der HV wenigstens gutes Essen und ne Schachtel Pralinen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.057.110 von neonseven am 09.03.19 06:08:59Nein, man muss nie einen Squeeze Out machen. Man kann einen Squeeze Out machen, aber erst, wenn man 95% des Grundkapitals eingesammelt hat. Der Abfindungspreis bei einem Squeeze Out wird von einem Wirtschaftsprüfer nach dem inneren Wert der Firma bestimmt, so dass es nicht sonderlich viel Sinn macht, dafür den Aktienkurs zu drücken. Kursdrückerei könnte aber Sinn machen, um Aktionäre zu verunsichern und ein Übernahmeangebot vorzubereiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.050.777 von straßenköter am 08.03.19 11:46:05Der Haupteigner könnte mit der Aktienmehrheit die ganze Zeit von der Linken in die rechte Tasche handeln, um den Kurs auf ein gewünschtes Niveau zu bringen.
Frage: Muss man nicht sogar bei über 55% einen Sqeeze out machen? Wird vielleicht, um dieses zu verhindern die Schwelle unter besagte 55% verkauft. Wenn ja verkauft man sie eigentlich bei positiven Nachrichten. Also bin ich der Meinung es sie wird bei schlechten Nachrichten von Markt gekauft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.050.777 von straßenköter am 08.03.19 11:46:05Man fängt die Aktien auf, welche aus Angst fallen gelassen werden. Der Spreed ist groß. Hier wird versucht für den Sqeeze out den Kurs klein zu machen. Meine Meinung! ...und das funktioniert sehr gut. Die zittrigen Hände geben nach. Da kein Fond oder wer auch immer, sich bei der bestehenden Mehrheit einkauft, sollte man raten wer hier billig den Rest von Markt nimmt. Trauriger Krimi. Eine Marke die niemals beworben werden musste und trotzdem besteht, muss eines Tages profitabel sein. Dafür geben andere Unternehmen viel Geld aus, um eine Marke zu etablieren. Hier bekam man sie geschenkt und stelle sich unternehmerisch über Jahre zu blöd an.
Was erstaunlich ist, ist, dass tägliche Umsätze zustande kommen. Auch wenn die Umsätze klein sind, gibt es eine permanente Nachfrage, trotz schlechter Nachrichtenlage.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.003.040 von neonseven am 02.03.19 09:22:54Werd mir wohl dieses Jahr in Halle meine Naturaliendividende bei der Aktionärsversammlung abholen, um mir die Träumer da mal anzuschauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.938.019 von Forsyth am 21.02.19 23:32:46Danke für die Info!
Es muss doch wohl möglich sein, eine Marke profitable zu betreiben. Was für realitätsfremde Wirrköpfe sitzen dort eigentlich.
Die Streichung auf max. 5 Sorten ist richtig. Die Farbenvielfalt sah nach Verzweiflung und sich nicht treu bleiben aus.
Bin froh,dass ich erst seit kurzem dabei bin.
Die verballhornen ihr Markendasein auf Faschingsniveau. Packung und Praline muss auf Tradition aufbauen. Trotz des Preises eine Wertigkeit vermitteln.
Älteste Schokoladenfabrik...da muss man doch was draus bauen können. Hier darf nicht der Osten, sondern dieser Fakt vermittelt werden. Es gibt so viele Werbemärchenfilme wie z.B. mit einer lila Kuh, aber hier eine kreative Werbestrategie zu fahren bleibt auch aus.
Man man man Diletanten
Die sollten mal eine Werbung ala Defamärchenfilm fahren. Einen Charm der heute noch zieht. Die sehen den Wald vor Bäumen nicht.
Da scheint der Antrag auf Sonderprüfung nachhaltig Eindruck hinterlassen zu haben. Damit rückt ein Squeeze Out näher.
Hab mir die Aktie jetzt auch mal ins Depot gepackt. Phantasievorstellungen das man mit Werbung die Halloren-Kugeln teurer verkaufen könnte,sind von Management einfach Luftschlösser. Ich kauf die Dinger für 77 Cent, dann aber auch gern. Auch die Mozartkugeln würd ich für 2 Euro kaufen. Gut sind sie Beide.
Eine bekannte Marke so schlecht zu positionieren, ist schon ein Drama in Deutschland. Aber für mein Risiko wünsche ich mir ab jetzt auch Dividende von 3Prozent. Ansonsten war mein Invest ein teures Geld für einen Krimi. Wie kann man nur eine Marke so runterwirtschaften. Mein Beileid den Arbeitern und Kleininvestoren von Halloren.
Hat schon einer Haus und Hof verzockt.
Noch zwei weitere Jahre keine Gewinnzone, gibt ne Menge Zeit für schlechte Nachrichten.
Oder wird die Aktie wieder vom Markt genommen?
Danke, für 5,30 und 4,80 verkauft mir tatsächlich jemand.
keine Ahnung aber für 4,80 nehme ich noch ein paar mehr.


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