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nichts halbes, nichts ganzes, nicht nichts (Seite 20)



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@Hewho...

Für deine Einstellung ist Tae-Kwon-Do, Kickboxing oder Karate der bessere Weg.
Vom Kung Fu verstehst du zu wenig ..
Kung fu ... is a Chinese term referring to any study, learning, or practice that requires patience, energy, and time to complete, often used in the West to refer to Chinese martial arts, also known as Wushu. ... http://en.wikipedia.org/wiki/Kung_fu_%28term%29

Bushidō http://de.wikipedia.org/wiki/Bushid%C5%8D

Tae-Kwon-Do http://de.wikipedia.org/wiki/Taekwondo

K-1 http://en.wikipedia.org/wiki/K-1

Karate http://de.wikipedia.org/wiki/Karate

Ich habe nur den 8. Kyū (gelben Gürtel) in Karate (Studentensport beim Informatikstudium) und ich fand mich da sehr schlecht, ich habe nach der Prüfung aufgehört. Ich denke, dass ich mich weiterentwickelt habe. Eine korrekte Erkenntnis (des Selbst, der Menschen, der zugrundeliegenden Philosophie) ist viel wichtiger, als ein hoher Gürtel. (imho)
Noch wichtiger als die Frage "Kampf oder nicht?" und taktische Erwägungen (http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1126762-181-190/n…) ist die richtige, also eine gute Zielsetzung und dazu braucht es auch ein korrektes Weltbild. Man muss wissen, was richtig und was falsch, was gut und was schlecht ist. Ein Kampfkunstmeister, der - aus Bosheit, Korruption oder Dummheit - einer ungünstigen Entwicklung Vorschub leistet, ist schlechter als ein totaler Versager, der nichts weiter bewirkt.

Simples und aktuelles Beispiel ist Syrien (Thread: Die Wahrheit über die Unruhen in Syrien?) und davor war es Libyen (Thread: Keine Einmischung in Libyen!) und davor der Irakkrieg (http://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg), Afghanistan (http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001) und der Kosovokrieg (http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg) und die simple Frage lautet: wer sind die Guten?

Sind die USA gut? Nun, mal gucken: zahlreiche Kriege (http://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_United_States_milit…), Verschleppungen, (auch heimliche) Foltergefängnisse (CIA), zahlreiche Morde (z.B. Drohnenangriffe), Atombomben auf Zivilisten (Hiroshima, Nagasaki), chemische Kriegsführung (Vietnam), Einsatz von Uranmunition, gestiegene Drogenproduktion in Afghanistan unter US/GB-Besatzung, CIA-Drogenverwicklungen (http://en.wikipedia.org/wiki/Allegations_of_CIA_drug_traffic…), Unterstützung von Terroristen (z.B. Syrien, Libyen), ...

Der von der IAEA kontrollierte, atomwaffenfreie und vom unkontrollierten Atomwaffenstaat Israel mit Militärschlag bedrohte Iran wird sanktioniert - wie kann das sein? Der Iran ist besser und friedlicher als die die USA, siehe Thread: Teheran privat - der Iran ist besser, als viele denken und Thread: Hier ist eine Untersuchung notwendig. Klar ist der Iran nicht ganz perfekt aber die himmelschreiende Ungerechtigkeit (Iran gilt gemeinhin als schlecht, die USA gelten gemeinhin als gut) ist eigentlich nicht zu übersehen. Wie konnte es nur gelingen, Regierung und Volk derartig zu täuschen?

Okay, ziemlich eindeutig, denkt ihr jetzt? Nun, zahlreiche Politiker und Medien (Journalisten) unterstützen derzeit eiskalt auf Seiten der USA gewalttätige Putschisten und Terroristen in Syrien im Kampf gegen ein souveränen Staat, gegen eine legitime Regierung, die von der Mehrheit des Volkes unterstützt wird. Baschar Hafiz al-Assad und Russland sind gut und die Terroristenunterstützer sind schlecht. Oh, verwundert? Nun, das liegt an der organisierten Desinformation und Kriegspropaganda zur Täuschung des Volkes. Wie viele Journalisten kriegen wohl Bakschisch für ihre Kriegspropaganda und Terroristenunterstützung und/oder werden dazu erpresst und/oder sind in negativen Netzwerken organisiert?

Was tut der GBA? Was tut der Verfassungsschutz? Wird gegen die Terroristenunterstützer ermittelt? Könnte man durchaus, siehe http://www.juraforum.de/forum/staats-und-verfassungsrecht/ei…. Immerhin starben in Syrien aufgrund der westlichen Terroristenunterstützung zehntausende Menschen und in Libyen waren es noch mehr. Die Terroristenunterstützung ist grob illegal und Staatsterrorismus macht die Sache nicht besser. Wird ermittelt? Wird das Volk aufgeklärt?

Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos. Zum Glück wird wohl der WW3 ausfallen (Thread: Endgame 2012 - what's ticking?) - hätte es den gegeben, wäre Deutschland mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit zum Unrechtsregime geworden, die Unterwanderung des Staates läuft seit Jahrzehnten und ist weit genug fortgeschritten. Der 3. Weltkrieg wäre die geplante Vorstufe zu einem weltweiten NWO-Unrechtsregime gewesen. Okay, nicht offiziell erwiesen aber auch nicht ganz unplausibel.

Okay ... dürfte man jetzt gegen Deutschland vorgehen? Nein, von wegen Gesetzeslage und weil die Bevölkerungsmehrheit dagegen wäre. Noch viel wichtiger ist aber, dass dergleichen nichts bringen, sondern die Lage verschlechtern würde. Die Bösen haben die schlechteren Argumente, müssen heimlich agieren, müssen lügen und täuschen, müssen einen Konflikt provozieren, um im Chaos gewaltsam die Macht ergreifen zu können. Das ist in Libyen passiert, das wird in Syrien versucht und das hätte in Deutschland passieren können.

Also nicht Kampf. Was kann man tun? Ganz einfach: die Bösen stellen sich doch selbst ins Abseits, man muss nur hartnäckig darauf hinweisen. Der simple Trick ist es, die Durchsetzung der deutschen Gesetze gegen Terroristenunterstützer und Verbrecher zu fordern (http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1174768-11-20/bei…). Supersichere Sache, kann gar nicht schiefgehen. All die Verbrecher, die vollmundig und vielleicht sogar tatkräftig Terroristen unterstützt haben, sitzen ziemlich in der Patsche, sobald Deutschland mal aufwacht und kapiert, was eigentlich gespielt wird. Das passiert nicht von heute auf morgen, das kann ein paar Jahre dauern aber nach Lage der Dinge wird es kommen: die Verbrecher müssen entweder ganz schnell gut werden oder freiwillig abdanken (alle ihre Ämter abgeben) oder werden früher oder später abgesetzt/entlassen/verhaftet.

Die syrische Armee kämpft übrigens völlig zu Recht gegen die Terroristen. Das ist ein Beispiel, wo Kampf unverzichtbar ist. Ziemlich klare Sache: eine legitime Armee wird von Verbrechern und Terroristen, die auch noch illegalerweise vom Ausland unterstützt werden, angegriffen. Klarer Verteidigungsfall. Das ist alles so klar, dass man sich jetzt quasi zurücklehnen und zuschauen könnte, wie Deutschland langsam aufwacht und zunehmend angepisst auf die stinkenden Terroristenunterstützer in den eigenen Reihen schaut. (alles imho)
Ori (Stargate) http://en.wikipedia.org/wiki/Ori_%28Stargate%29

Ori http://www.stargate-wiki.de/wiki/Ori

Die Ori sind ein abschreckendes Beispiel, wohin Religion nicht führen sollte. Das sollten sich auch Christen und Moslems zu Herzen nehmen und sich vor falschem religiösen Fanatismus hüten (man kann da durchaus einige Parallelen sehen). Bibel und Koran müssen als Ganzes zum Guten interpretiert werden und dürfen nicht zur Rechtfertigung von Falschem mißbraucht werden.

Interessant ist auch die Folge "Höhere Mächte" (http://www.stargate-wiki.de/wiki/H%C3%B6here_M%C3%A4chte), denn was der Prior tat (erst Seuche verursachen, dann heilen) können prinzipiell so auch Allah und der Messias tun. Allah und der Messias (Wiederkehr Jesu) sind gut, die Ori sind schlecht ... aber warum, woran läßt sich das festmachen/erkennen?

Warnung vor falschen Propheten
15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.
http://www.2jesus.de/online-bibel/schlachter/matthaeus-7.htm…

Unsichtbare Fesseln (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Unsichtbare_Fesseln) - eigentlich ganz hübsche Folge aber Vala (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Vala_Mal_Doran) ist einfach nur ätzend (auch in anderen Folgen), schade. Vala ist ein schwerer Drehbuchfehler, ein schlechtes Vorbild. Vala kann ja ruhig ein bisschen unkonventionell sein aber sollte (moralisch) besser, vertrauenswürdiger, lieber sein - das wäre leicht möglich gewesen: früher schlecht aber dann gut geworden, nur noch ein bisschen unkonventionell aber nicht ätzend. Der Trick für eine bessere Vala wäre, dass Vala gegenüber schlechten Wesen ihre fiese Seite ausleben kann aber gegenüber den Guten gut sein muss - es ist mir unverständlich, warum das Drehbuch so versagt hat. Cameron Mitchell ist dafür Klasse, besser als Jack O'Neill. (alles imho)
Ethon
Das Stargate-Center erhält Besuch von Jared Kane vom Planeten Tegalus, dem Planeten, auf dem durch die Ankunft von SG-1 ein Kalter Krieg zwischen den Großmächten Caledonien und dem Rand-Protektorat eskalierte. Der Flüchtling berichtet von einem mit Hilfe der Ori gebauten Satelliten, der die Caledonier ein für alle mal auslöschen soll. SG-1 will versuchen mit Hilfe der Prometheus diesen zu zerstören. ... http://www.stargate-wiki.de/wiki/Ethon

Die Prometheus (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Prometheus_%28Raumschiff%29) ist eines der wenigen Raumschiffe der Erde - es gibt (in der Serie) vielleicht nur noch 6 ähnliche Raumschiffe (siehe http://www.stargate-wiki.de/wiki/Daedalus-Klasse).

Interessante/lehrreiche Folge aus politisch-/militärtaktischer Sicht:
- Man muss gegenüber einer mutmaßlich feindlichen Nation und Anhängern des Bösen vorsichtig(er) sein.
- Die Erde befindet sich in Gefahr aber riskiert eines ihrer wenigen Raumschiffe - ziemlich riskant/unverantwortlich.
- Die Absicht der Erdmenschen war die Zerstörung eines feindlichen Satelliten und das ist ein klarer Angriff und Kriegsakt (insbesondere bei einem so bedeutenden Satelliten) - den Erdmenschen war das nicht klar genug, sie haben rumlaviert.
- Die Erdmenschen haben das Risiko unterschätzt, obwohl sie wußten, dass die Ori (Planer des feindlichen Satelliten) technisch weit überlegen sind.
- Entweder Krieg oder Verhandlung - im Kriegsfall hätten die Erdmenschen den Satelliten in einem Überaschungsangriff zerstören müssen und bei einem Mißerfolg (der Satellit, eine überlegne Waffe, hatte einen Schutzschirm) sofort abdrehen müssen.
- Im zweiten Versuch hätten die Erdmenschen die Bodenstation (welche den Staelliten steuert) mit einer Atombombe zerstören müssen - tja, so ist das halt im Krieg - und wenn die Erdmenschen da Zweifel haben, hätten sie sich nicht für Krieg entscheiden dürfen.
- Ein Fehler war es, die zweite Chance zur Zerstörung des Satelliten nicht zu nutzen. Das Zögern war unverzeihlich, weil nicht zu erwarten war, dass die Bösen so schnell gut werden.
- Der Fehler des bösen Präsidenten des Rand-Protektorats war es, unzuverlässige Menschen in die Nähe der Kontrollstation zu lassen.
- Klug war die Kapitulation des Raumschiffkommandanten, um Zeit zu gewinnen.

Gibt wohl noch mehr Aspekte - überhaupt kann SF ziemlich lehrreich sein. Man sollte mal Beispiele und Lehren sammeln.

Die Folge ist auch aus religiöser Sicht interessant, denn der Präsident des Rand-Protektorats ist ein Anhänger der Ori ("Sie töten die „Ungläubigen“, um ihre Macht zu steigern. Die Ori haben erkannt, dass sie mit dieser Taktik einen großen Erfolg erzielen können; sie stellen die Völker vor die Wahl: Glauben oder Tod." http://www.stargate-wiki.de/wiki/Ori) und verhält sich unnachgiebig gegenüber den Andersgläubigen, will diese vernichten und sieht sich aufgrund seines Glaubens (Buch der Ori) im Recht dazu - an welche Religion erinnert das wohl. Nun, der Islam ist selbstverständlich gut aber der Islam muss aufpassen, dass er auf dem rechten Pfad der Tugend bleibt und diese SF-Folgen mit den Ori als abschreckendes Beispiel sind für einige vielleicht ganz lehrreich.

Ich glaube nicht, dass es derzeit Aliens gibt, also hat die Erde genug Zeit, sich ihre Überlegenheit zu sichern und dies muss auch zuverlässig geschehen. In zukünftigen Jahrmillionen kann es feindliche Sternenreiche, ja sogar feindliche Galaxien geben. Ein potentiell sehr stabiles und dauerhaftes (ewiges) Konstrukt zum Schutz der Erde, der Milchstraße und des Guten kann ein selbstbestimmter Staat (Rasse) von intelligenten Superraumschiffen sein, die mit den Menschen in Koexistenz/Symbiose leben (siehe Thread: Hinweise und Verbesserungsvorschläge (2)). Überlegenheit bedeutet, wenigstens siebenfach so stark wie der Feind zu sein. Man könnte argumentieren, dass fünffache Überlegenheit reichen könnte und dass das Wichtigste eine universumweite Überwachung für rechtzeitige Vorwarnung ist (letzteres ist korrekt) aber Fakt ist, dass es eine stabile Organisation (Erdunion, Erdallianz, Commonwealth) braucht, die sehr stark bewaffnet ist. Frieden schaffen mit Waffen! Kein Scherz. Krieg wird nur durch eine überlegene/uneinnehmbare Verteidigung verhindert und durch nichts anderes.

34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. 39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!
http://www.2jesus.de/online-bibel/schlachter/matthaeus-10.ht…

Jesus entzweit (streiten, uneins werden, verfeinden) die Menschen natürlich nicht um des Entzweienwillens, sondern die Entzweiung (Streit, Spaltung) ist eine Folge der Unterscheidung zwischen gut und böse. Gute Menschen folgen Jesus (bzw. dem Messias der Zukunft) und überwerfen (entzweien) sich dadurch unter Umständen mit schlechten Menschen und sei es auch innerhalb ihrer Familie.

Sollten die Guten dem Bösen nachgeben? Nein. Die Guten sollen sich zum Kampf gegen das Böse rüsten!

Zu bedenken ist, dass ein Krieg zu vermeiden klug ist (siehe auch Thread: Endgame 2012 - what's ticking? und Terrorismus ist die falsche Strategie ... http://forum.spiegel.de/f22/al-qaidas-autounfall-strategie-d…) aber es ist unklug, nicht vorbereitet zu sein. Wer kämpft, kann verlieren aber wer nicht (nie) verliert, wird unweigerlich gewinnen. (alles imho)
Fleisch und Blut http://stargate-wiki.de/wiki/Fleisch_und_Blut

Also sich eine größere Raumschiffflotte unnötig zerschießen zu lassen, ist offensichtlich doof. Die Menschen hätten aufgrund der vorherigen Begegnung mit dem Satelliten (dessen Schutzschirm für irdische Waffen undurchdringlich war, der aber seinerseits das irdische Raumschiff problemlos zerstören konnte) wissen müssen, dass die erste Invasionsflotte der Ori höchstwahrscheinlich nicht konventionell besiegbar ist. Weil die Menschen keine besondere Taktik hatten, hätten sie den Kampf vermeiden müssen.

Wann sollte man Krieg führen?
1. Wenn es keine bessere Alternative gibt.
2. Wenn es notwendig ist, z.B. zur Verteidigung.
3. Wenn es ratsam ist, z.B. um eine gefährlich Entwicklung zu stoppen.
4. Wenn Allah es will (nur Allah selbst und der echte Messias dürfen einen göttlichen Krieg befehlen).
5. Wenn es besser ist, z.B. um ein unterdrücktes Volk zu befreien. Das darf dann aber nicht so falsch/korrupt/bösartig wie derzeit in Syrien ablaufen, wo ein Staat angegriffen wird, weil er zu gut war (sich nicht den USA beugen wollte). Bei einem gewaltsamen Systemwechsel (Regierungswechsel) muss zuvor sichergestellt sein, dass das Volk mit überzeugender (wenigstens 2/3) Mehrheit den gewaltsamen Wechsel will. Vor dem Krieg muss den Machthabern die Möglichkeit zu einem friedlichen Wechsel gegeben werden.

Selbstverständlich ist sicherzustellen, dass man auf der Seites des Guten steht. Aus den falschen Gründen, für schlechte Ziele darf kein Krieg geführt werden. Die Ori in der Stargate-Serie und die USA (und den gewalttätigen US-Imperialismus unterstützende Staaten) sind ein Negativbeispiel. (alles imho)

Insiderwissen http://stargate-wiki.de/wiki/Insiderwissen

Also abgesehen davon, dass das mit den Klonen ja sehr unwahrscheinlich war, ist die Sendung mal wieder ein Beispiel dafür, wie es in Realität nicht laufen darf. Man sollte mal solche lehrreiche Fernsehsendungen (insbesonder SF) sammeln und in einer Datenbank mögliche Gefahren/Probleme und Lösungsansätze eintragen.

Mutanten http://stargate-wiki.de/wiki/Mutanten

Wie auch in der Folge davor fand ich Vala (http://stargate-wiki.de/wiki/Vala_Mal_Doran) sehr nervig, ich habe mir gar nicht alles angesehen. Zum Vergleich: Samantha Carter (http://stargate-wiki.de/wiki/Samantha_Carter) und Janet Fraiser (http://stargate-wiki.de/wiki/Janet_Fraiser) finde ich prima; Rommie (http://de.androwiki.org/Andromeda_%28Avatar%29, http://stargate-wiki.de/wiki/Carolyn_Lam) auch.

Andere ätzende Charaktere sind für mich z.B. Neelix (http://en.wikipedia.org/wiki/Neelix). Deanna Troi (http://en.wikipedia.org/wiki/Deanna_Troi) finde ich auch ziemlich unerträglich und eigentlich ist Star Trek voll von unerträglichen Typen (man denke nur an die Ferengi http://en.wikipedia.org/wiki/Ferengi aber auch die ganze Mannschaft - da sind nur Data (http://en.wikipedia.org/wiki/Data_%28Star_Trek%29) und ein paar Nebenfiguren okay). Jean-Luc Picard (http://en.wikipedia.org/wiki/Jean-Luc_Picard) geht manchmal aber bei William Riker (http://en.wikipedia.org/wiki/William_Riker) und Worf (http://en.wikipedia.org/wiki/Worf) rollen sich mir fast immer die Fußnägel hoch - wie kann man so was nur gerne sehen? Was sind das für Menschen, die so was auch noch gerne sehen? Woran liegt das (jetzt mal angenommen, dass es nicht nur an mir liegt und ich habe bei weitem nicht alles gesehen, vielleicht sind mir einige positive Aspekte entgangen)? Das ist schon mal untersuchenswert.

Zurück zu Vala von Stargate. Nun ist die Idee einer unkonventionellen, aufmüpfigen, intuitiven, hochbegabten aber auch aggressiven und lügnerischen aber letztendlich erfolgreichen Frau als Heldin ja gar nicht schlecht aber Vala zeigt, wie es schiefgehen kann, wie es nicht sein sollte. Vala hat eigentlich einen denkbar niedrigen Rang (erst feindliche Außenseiterin, dann einfaches SG1 Mitglied) aber ist sehr großkotzig und mehr oder weniger unbeliebt. Im Idealfall müsste Mrs. X einen denkbar hohen Rang haben (Göttin) und bei guten Menschen sehr beliebt sein und trotz ihres chaotischen Verhaltens, Aufmerksamkeitsdefizits und ihrer Launen als Glücksbringer/Maskottchen gelten, der wie einer Tochter oder besten Freundin alles verziehen wird. Dazu muss Mrs. X sich natürlich auch hinreichend liebenswert verhalten aber kann dabei immer noch sehr frech sein. Lügen müssen natürlich akzeptabel und eher spielerisch sein, dürfen nicht gegen die Gemeinschaft gerichtet sein. Diese Rolle ist nicht erlernbar - entweder man hat's oder man hat's nicht.

Ansonsten sollte es generell (schon heute in größeren Institutionen wie Bundeswehr, Polizei und in Zukunft auf großen Raumschiffen) eine Rolle als Beobachterin geben, die organisatorisch zur Kontrollbehörde (siehe http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Loesung-die-Gruendung…) gehören kann. Eine Beobachterin hat einen relativ hohen Rang aber steht außerhalb der üblichen Befehlskette.

Es gibt hochbegabte Menschen, die viel zu fähig für einen niederen Job sind aber andererseits nicht für eine klassische Führungsposition taugen. Die Idee ist, dass solchen Menschen vieles auffallen kann, was andere, die voll im System eingebunden und beschäftigt sind, übersehen würden. Eine Beobachterin darf an allen Besprechungen teilnehmen und auch im Raumschiff überall rumlaufen aber hat keine konkrete Aufgabe - sie tut, was sie für richtig hält (i.a. zuschauen und kommunizieren, auch mit anderen Beobachterinnen über's Internet) - die Hoffnung ist, dass sie ab und zu mal eine wichtige Idee, einen retttenden Hinweis hat. Natürlich kann es auch Beobachter geben aber Frauen sind vielleicht besonders geeignet (kommunikativer, sozialer, werden weniger als Bedrohung gesehen).

Superwichtig und nicht ganz trivial ist, dass nur gute Menschen herrschen sollen, dass schlechte Menschen keine Machtpositionen haben dürfen. Eine ehrliche gute Absicht und ein guter Charakter sind schon viel wert - lieber eine leicht schusselige und relativ erfolglose Beobachterin, die aber lieb und vertrauenswürdig ist, als eine zwar intelligente aber überspannte Zicke oder Psychotante, die keiner wirklich leiden kann.

Der psychologische Aspekt wird derzeit viel zu sehr vernachlässigt, es geht zu sehr um vordergründige Fähigkeiten (ganz zu schweigen davon, dass negative Netzwerke gezielt schlechte Menschen befördern). Okay, irgendwer muss auch die Arbeit machen aber eine liebe Assistentin, die alle mögen, kann indirekt viel zum guten Gesamtergebnis beitragen, während ein fieser Drache die Gemeinschaft zerstört.

Dabei ist das entscheidenste, richtig und falsch, gut und schlecht/böse korrekt unterscheiden zu können und da darf man sich keinen Illusionen hingeben: z.B. ein Sadist oder Satanist taugt dazu nicht. So ist das halt. Die Menschen sind nicht gleich (es gibt gute und schlechte Menschen). Es ist ein hinterhältiger Angriff auf die Gesellschaft, wenn behauptet wird, dass man Beruf/Privatleben trennen könne, dass schlechte Menschen für Machtpositionen taugen. Es ist doch ein verdammter Unterschied, ob ein General ein guter Moslem/Christ oder ein heimlich organisierter Satanist und/oder Sadist ist.

Das ist auch ein Fall für Schulung und Lehre, denn die Menschen können im (moralischen) Sumpf versacken oder zum Guten erzogen werden. Die Erziehung ist nicht ganz trivial, weil es einen wichtigen indirekten Aspekt gibt, d.h. es reicht nicht, einfach ein paar erstrebenswerte Eigenschaften zu nennen und zu sagen, dass man gut sein soll. Sehr wichtig sind gute Vorbilder - ein schlechter Lehrer verdirbt die Schüler zwangsläufig (einige mehr, andere weniger). (alles imho)
The Forbidden Kingdom
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Forbidden_Kingdom, http://de.wikipedia.org/wiki/The_Forbidden_Kingdom

Sehr guter Film, vielleicht Jackie Chans (http://en.wikipedia.org/wiki/Jackie_Chan) bester Film (im TV in Deutsch gesehen).

Der Affenkönig - Hanuman (http://de.wikipedia.org/wiki/Hanuman) wäre eigentlich naheliegender - hätte den ersten Kampf vermeiden oder den Kampf gewinnen müssen, denn darum geht es: nicht zu verlieren. Rumkaspern muss man sich leisten können und unbesiegbar/unsterblich ist zuallererst Allah und dann der Messias (der Messias lebt möglicherweise nur bis zum Ende unseres Universums aber kann natürlich im nächsten Universum wiedergeboren werden).

Ein sehr gelungener Scherz ist das mit dem taoistische Regenzauber, der sich über den Aberglauben lustig macht. Interessant auch, wie der Filmheld Jason Tripitikas völlig idiotischer Weise für den verletzten (aber angeblich unsterblichen) Lu Yan ein ganzes Reich dem Bösen opfern will aber was sich letztendlich als (wenn auch wohl nicht geplante) kluge Taktik erweist.

Das mit dem torlosen Tor (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Gateless_Gate) ist ein bedeutender Zen-Ausdruck und wird im Film falsch verwendet. Das torlose Tor durchschreitet man auf dem Weg zur Erleuchtung - es ist ein Ausdruck für die eigentlich nicht (aber doch als Gehirnzustände) stofflich vorhandene aber für viele undurchdringliche Grenze zur Erleuchtung.

Eine interessante Frage ist, ob der Messias wohl ein guter Kampfkünstler sein wird. Einerseits wäre das nicht nötig, weil der Messias nicht besiegt werden kann aber andererseits ist es wahrscheinlich, weil Kampfkunst eine bedeutende/wünschenswerte Fähigkeit (vielleicht nach Weisheit und Wissen für richtige Entscheidungen) ist.

Wenn der Messias ein Kampfkünstler ist, dann ist er in einem Kampf ohne Magie (göttliche Hilfe) besiegbar aber nur von Profikämpfern jenseits seiner Gewichtsklasse. Der Messias kann gar nicht ohne göttliche Hilfe gegen alle gewinnen, denn ein idealer Mensch (der auf vieles aber nicht nur auf Kampfkunst optimiert ist), muss einem (in Zukunft auch genetisch veränderten) Superkampfmenschen (der z.B. 50% schwerer, doppelt so stark und speziell auf Kampf trainiert ist) unterlegen sein.

Der Messias könnte als Mensch ohne göttliche Hilfe mit Leichtigkeit erschossen oder vergiftet werden aber dem echten Messias kann natürlich nichts passieren. Als Meister darf der Messias keine eitlen/unnötigen Kämpfe führen aber natürlich kann Gott für ein paar Gelegenheiten sorgen und um die Kurve zum Film zu kriegen: vielleicht ist der Messias dann auch ein bisschen schusselig und gewinnt scheinbar mit Glück, durch Zufall, so wie manchmal Jackie Chan - just for the show.

Verrückt? Na ja, also Milliarden Menschen erwarten den Messias und irgendwie muss der Messias dann auch auftreten, er muss irgentwelche Eigenschaften/Fähigkeiten haben. Wie aber kommt der Messias zu seinen Fähigkeiten? Na ja, größtenteils werden sie ihm wohl einfach von Allah verliehen - es ist nicht zu erwarten, dass der Messias wie verrückt jahrzehntelang Sprachen und Kampfkünste lernt, sich Wissen anliest. Warum? Weil ein Mensch auf natürlichem Weg nie so gut wie der Messias werden könnte.

Andererseits braucht der Messias aber auch eine passende Lebensgeschichte und Erinnerungen, d.h. der Messias braucht Erlebnisse und Erinnerungen an seine Fertigkeiten (vielleicht Kampfkünste aber vielleicht auch militärisches Know how, vom Waffengebrauch über Sprengstoffe bis hin zum Fliegerass). Das kann so gelöst werden, dass der Messias zwar vieles auf magische Weise weiß (schon kann) aber auf einem Übungsplatz alles auch ganz real ausüben muss. Das kann Jahre dauern und muss zwangsläufig auch einen gewissen irrealen/virtuellen Charakter jenseits der Erde haben, denn der Messias muss ganz real kämpfen und auch töten können. Wieder eine Parallele zum Film, denn Jason Tripitikas wird in eine mystische Parallelwelt versetzt, wo er zu kämpfen lernt. In der Parallelwelt verbringt Jason viele Tage aber auf der Erde lag er während dieser Zeit nur einige Sekunden/Minuten bewusstlos auf dem Boden.

Rein theoretisch könnte jemand auch im Zuge einer militärischen Spezialausbildung eine ganze Menge lernen aber wird der Messias wohl eine Ausbildung als Navy SEAL (http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Navy_SEALs) haben? Wohl kaum - auch wenn da in z.B. 20-30 Jahren Ausbildung einiges zu schaffen wäre. Na ja, wie auch immer aber man kann schon mal vermuten, dass der (unter Allah) Herrscher des Universums nicht nur in Sandalen mit Bibel unter dem Arm betend und segnend durch die Lande wandern wird. Jesus Christ Superstar - was ist wünschenswert, was ist möglich?

Also jeder weiß, wie schwer das Lernen ist. Viele erlernen gerade mal einen Beruf, nur wenige werden darin sehr gut. Einige haben noch ein paar weitere Talente , können vielleicht musizieren und ein paar Sprachen sprechen ... aber was ist eigentlich einem idealen Menschen (mit idealem aber 100% menschlichen Gensatz) theoretisch möglich? Nun, auf herkömmliche Weise lernend käme auch der ideale Mensch nicht besonders weit - weil es nämlich gar nicht so einfach und vor allem auch nicht notwendig ist, besonders viel zu lernen und zu können.

Vielleicht besteht ein Mensch größenordnungsmäßig so aus ca. 10^28 (1 mit 28 Nullen, siehe http://www.gutefrage.net/frage/aus-wievielen-atomen-besteht-…) Atomen - nun sind die bei allen gesunden Menschen schon recht zweckmäßig angeordnet aber was ist einem Menschen mit perfekter Anordnung seiner Atome möglich? Nichts übernatürliches aber sicher doch erstaunliches.

"Das menschliche Gehirn besitzt Schätzungen zufolge etwa 100 Milliarden Nervenzellen (auch: Neuronen), die durch etwa 100 Billionen Synapsen eng miteinander verbunden sind." (http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn) - ziemlich unmöglich, die auf herkömmliche Weise durch lernen perfekt anzuordnen aber wozu wäre das mit Gottes Hilfe perfekt aufgebaute Gehirn in der Lage?

Der perfekte Mensch sollte die wichtigesten Sprachen gut können, ein gutes Allgemeinwissen haben und möglichst viele wünschenswerte Fertigkeiten (Kampfkunst, militärisches Know how, Pilot, ...) beherrschen. Wissenschaftliches Spezialwissen und unnötiges Detailwissen (auswendig gelernte Textpassagen) sind nur unnötiger Ballast, denn das wichtigste ist es, möglichst richtige Entscheidungen treffen zu können und dazu muss man z.B. eine korrekte Vorstellung (Expertensystem, Entscheidungsalgorithmus) von gut und schlecht haben und nicht etwa Bibel, Koran und alle Gesetze auswendig können. Der Messias muss ein menschenmöglich perfektes Weltbild (subjektive geistige Vorstellung von der Welt) haben und das erreicht man nicht, indem man möglichst viele Bücher auswendig lernt. Praktische Fertigkeiten (Kung Fu http://de.wikipedia.org/wiki/Kung_Fu) erlernt man auch nicht durch das Auswendiglernen von Büchern. (alles imho)
Kailash http://de.wikipedia.org/wiki/Kailash

Kailash - Zum heiligsten Berg Tibets
http://www.3sat.de/page/?source=/specials/74678/index.html

Sehenswert (hab's am 2013-05-17 gesehen). Ein paar Gedanken (allgemein, nicht zum Film):

Für eine gerechte Wiedergeburt braucht es einen allmächtigen Gott und göttliche Vorherbestimmung (um ein paassendes Leben zu ermöglichen). Wo aber bleibt da die Wahlmöglichkeit? Nun, letztendlich gibt es bei einem vorherbestimmten Universum keine Wahlmöglichkeit aber irgendwie wäre es doch hübscher, wenn jeder Mensch nach seinem Tod wählen könnte, ob er besser oder schlechter werden will. Das kann man sich vielleicht so vorstellen, dass man nach dem Tod und einem himmlischen Gericht (siehe auch http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1153205-301-310/l…) zwischen zwei zukünftigen Leben wählen kann: einem Leben, das einem besser macht (Seele sammelt Pluspunkte) oder einem Leben, das einem schlechter macht (Seele sammelt Minuspunkte, häuft weitere Schuld an). Nun steht die Entscheidung aufgrund der Vorherbestimmung natürlich fest aber andererseits muss es - damit es überhaupt irgendeinen Sinn macht - eine natürliche Entscheidung gemäß Ursache und Wirkung sein, d.h. die Entscheidung muss zur jeweiligen Seele passen.

Offensichtlich gibt es auch schlechte Menschen aber warum gibt es die aus theologischer Sicht? Vielleicht, damit das Universum interessanter ist, damit die Guten einen Gegner haben, für mehr Wahlmöglichkeiten (die man nicht wirklich hat aber die Entscheidungen passen schon zum Entscheider). Wenn aber die Menschen im Himmel irgendeine Wahlmöglichkeit bezüglich ihrem nächsten Leben haben, dann braucht es einen Anreiz für schlechte Menschen - denn warum sollte man angesichts der Hölle schlecht sein wollen? Daraus folgt, dass ein schlechtes Leben mit Spass (Sex, Drogen, Macht, ...) belohnt werden muss.

Selbst eine 1:1 Höllenstrafe (33% von der eigentlichen dreifachen Vergeltung, siehe http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1153205-291-300/l…) sollte eigentlich noch ziemlich abschreckend sein - wie also könnten schlechte Seelen zu einem schlechten Leben verführt werden? Nun, da gibt es vielleicht schon ein paar Möglichkeiten:
- mehr Spass im Leben als einfache Vergeltung,
- Aufschub der Strafe, d.h. erstmal nur eine Erhöhung des Schuldkontos,
- Glücksspiel, also ein Zufallsspiel mit Anreizen um das nächste Leben,
- angekündigte/garantierte Höllenstrafe für dieses Leben, die nicht so übel erscheint,
- usw. jedenfalls muss es irgend so was geben.

Des Weiteren kann es für gute Menschen weniger Spass und mehr Prüfungen geben, d.h. die Wahl für ein gutes Leben darf nicht so leicht und übermäßig lohnenswert sein, denn die Guten müssen sich ja als wahre Gläubige und echte Idealisten beweisen. In jedem Fall gibt es eine stark eingeschränkte Wahlmöglichkeit, basierend auf der Vergangenheit der Seele, d.h. eine Seele hat nur die Wahl zwischen zwei nächsten Leben: dem guten/richtigen oder den schlechten/falschen Weg. Diese beiden Wahlmöglichkeiten können so gestaltet sein, dass die Wahl für den guten Weg nicht so einfach aber der schlechte Weg verlockend erscheint. Für einen idealistischen Gläubigen kommt natürlich nur der gute Weg in Frage aber wer bereits auf dem falschen Pfad wandelt, der kann ein relativ verlockendes schlechtes nächstes Leben einem vergleichsweise harten guten Leben (Sühne) vorziehen. Zwar gibt es für ein hartes gutes Leben auch entsprechend viele Pluspunkte aber was der Sünder vor sich sieht, das ist erstmal eine unerfreuliche Zeit (gutes Leben) im Vergleich zu einem relativ reizvollen schlechten Leben.

Für Auserwählte und geprüfte gute Menschen kann es einen Bonus geben - jedenfalls ist nicht zu erwarten, dass der Messias (mal von ein paar Prüfungen und so abgesehen) ein ewig hartes Leben hat, nur weil er der beste Mensch sein darf, ewig lebt und unbesiegbar ist. Beim Messias läßt sich ein gutes Leben auch mit Belohnung für seinen wichtigen Job erklären. Was ist mit den ihn (den Messias) vielleicht begleitenden Erzengeln? Was müssen die tun, um ein glückliches ewiges Leben an der Seite des Messias führen zu dürfen? Sicher tun sie auch was dafür aber sie können auch für ihre Einstellung (Treue) belohnt werden und einfach ein gutes Leben haben, weil es der Messias so will. Sicher hätten viele Seelen gerne diese Rolle gehabt doch sie hatten nicht die Chance/Wahl aber man sollte denken, dass jeder die Chance zu einem durchschnittlichen, eher guten Leben hatte.

In jedem Fall müssen gute Taten belohnt und schlechte Taten bestraft werden ... aber andererseits muss es halt auch ein System geben, damit sich genug Seelen für ein schlechtes Leben entscheiden. Das muss deswegen so sein, weil es ja ziemlich fies wäre, wenn einige Seelen schlecht sein müssten und dafür auch noch bestraft werden. Es muss also eine plausible Wahlmöglichkeit geben. Natürlich gibt es vielleicht auch ein paar (faire aber nicht so leicht zu durchschauende) Tricks, damit es genügend schlechte Menschen gibt (d.h. damit sich genügend Seelen für ein schlechtes Leben entscheiden), wie z.B. Verlockungen zum Schlechten und hohe Hürden für einen Wandel zum Guten.

Naheliegend ist, dass Gute immer besser und Schlechte immer schlechter werden und wenn es erstmal ein hohes Schuldenkonto als Druckmittel gibt, dann kann die Entscheidung für das nächste Leben durch eine entsprechende Wahl der Bedingungen (trotz Gerechtigkeit, d.h. einer gerechten Fortführung des Kontos) stark beeinflußt werden. Haben alle menschliche Seelen bei 0 angefangen? Vielleicht aber waren alle menschlichen Seelen ursprünglich gleich und haben sich nur gemäß ihrer Entscheidungen entwickelt (beeinflußt durch die von Gott vorgegebene zwei Wahlmöglichkeiten)? Das erscheint unwahrscheinlich - alternativ muss es von Anfang an einen bunten Strauß unterschiedlicher Charaktere gegeben haben, um eine vielfältigere Geschichte zu ermöglichen.

Wo gehen die schlechten Seelen hin, wenn die Erde auf ewig gut wird? Nun, unser Universum ist ziemlich groß (größenordnungsmäßig vielleicht so ca. 100 Milliarden Galaxien mit jeweils ca. 100 Milliarden Sternen) und wird vielleicht von Menschen weitgehend besiedelt werden. Warum ein so großes Universum schaffen, wenn die Menschen ihr Sonnensystem nicht verlassen oder nur Milchstraße besiedeln? Also, die Zukunft kann noch ziemlich interessant werden.

Vielleicht gibt es ein Happy End für alle, indem es gegen Ende der Schöpfung (unseren Universums) zunehmend Anreize gibt, besser zu werden, so dass zum Schluß alle schlechten Seelen eher gut geworden sind. Na ja, wer weiß aber die dümmsten Gedanken sind das wohl nicht, oder? Auch oder gerade mit einem allmächtigen Gott muss es ein ziemlich perfektes System/Konzept geben und die beste Variante ist dann vielleicht die real existierende. (alles imho)

PS: Warum gibt es eigentlich keinen aktuellen überzeugenden Gottesbeweis?
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1177534-61-70/sto…
Lost in Space
http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_in_Space

Na ja aber recht beeindruckende Animation (jedenfalls für 1998) und (eher) gute Schauspieler aber leider teilweise dämlicher Plot und warum ist der Affe so häßlich geraten? Hab' nicht alles gesehen - es ist für mich manchmal geradezu unerträglich, unlogisches/unnatürliches/unplausibles Verhalten anzusehen. Okay, ein Film auch für Kinder und Drehbuchschreiber, Produzenten und Regisseure sind auch nur Menschen - Erfolg ist, wenn die Kasse stimmt - aber warum gibt es so wenig natürliches/plausibles Verhalten in solchen Filmen? Stargate SG-1 (http://en.wikipedia.org/wiki/Stargate_SG-1) ist in dieser Hinsicht ziemlich gut - da gibt es zwar auch eine Menge Blödsinn aber wenigstens gibt es Vertrauen und Zusammenarbeit, relativ viel plausibles Verhalten. SF bietet so viel interessantes - warum gibt es nicht mehr Filme, wo die Schauspieler sich idealer verhalten?

Also die (künftigen) großen und bedeutenden Raumschiffe der Erde sind vielleicht Hunderte Milliarden, vielleicht sogar Billionen Euro wert und mit Atomraketen bewaffnet - da muss auch die Mannschaft was taugen, wirklich Elite sein. Es muss unvorstellbar sein, dass es dort unfähige Vorgesetzte oder Mannschaftsmitglieder gibt, die nicht 100% für das Gute sind, vielleicht sogar Psychos sind. Wenn eine popelige Mond- oder Marsmission abkackt, dann ist das weitgehend irrelevant aber die erste Handvoll bewaffneter großer Raumschiffe hat gefälligst keine Scheiße zu bauen. Ein Besatzungsmitglied muss zuerst eine lupenreine Einstellung (für das Gute, für eine gute Menschheit) haben und es darf keine nennenswerten Animositäten (gegen Mannschaftsmitglieder) geben und erst dann stellt sich die Frage nach intellektuellen/sonstigen Fähigkeiten. Der Islam hat da vielleicht durchaus einen Vorteil aber positiven Fanatismus (lieber sterben als vor Gott zu versagen, als sich gegen Gott oder gute Gläubige zu wenden) kann es auch in anderen Religionen geben.

Das A und O ist Überwachung und die hat auf einem Raumschiff lückenlos zu sein. Im Film konnte (anscheinend der einzige) Kampfroboter in Sekunden von gut auf böse umprogrammiert werden - unfassbar absurd aber auch lehrreich: so was darf in Wirklichkeit quasi unmöglich sein, wie auch immer. Zum Beispiel gibt es in Zukunft einen supersicheren intelligenten Schiffscomputer, der das Schiff (und auch die Roboter) steuert. Roboter sind teilautonom und müssen z.B. einem Update zustimmen, bzw. können es verweigern. Roboter können z.B. ein zweistufiges Betriebssystem haben - eines zur Überwachung und Kontrolle der eigenen Aktionen (fest programmiert, sehr schwer veränderbar) und eines, das die Aktionen plant/steuert (ein Update ist leichter möglich). Alle wichtigen Computer sind vernetzt aber kaum drahtlos veränderbar. Die Roboter überwachen sich gegenseitig - in Zukunft nicht nur mit einer Statusabfrage (Version, Prüfsummencheck), sondern Roboter können irgendwann auch verdächtiges Verhalten von Mensch/Roboter erkennen (Menschen können das ja auch und es wird dem Menschen überlegene KI geben). Nichts darf an Board eines Schiffes, das gefährlich werdne könnte, fremde Roboter müssen sicher deaktiviert gelagert werden und fremde Menschen (z.B. Passagiere) sind auf einen besonders gesicherten Bereich beschränkt.

Raumschiffe nähern sich niemals an etwas an, das potentiell gefährlich sein könnte (wie ein fremdes Raumschiff), sondern halten einen ausreichenden Sicherheitsabstand und das sind nicht wie in schwachsinnigen Filmen ein paar Kilometer sondern wenigstens ein paar Lichtsekunden. Erkundungen oder Warenaustausch erfolgt mit eigenen Beiboten - es ist völlig undenkbar, dass ein fremdes Beiboot im Hangar landen darf. Ausnahmen davon gibt es allenfalls bei sich vertrauenden supergesicherten intelligenten Superraumschiffen, die in fernerer Zukunft übrigens einen eigenen Staat bilden und unser Universum regieren werden. Eine Raumstation, wo sich mehrere Raumschiffe treffen, ist entweder eine kriminelle Räuberhöhle oder eine extrem gesicherte Festung, wo Schiffe einen ausreichenden Mindestabstand halten müssen und vorher (im Abstand von Lichtminuten) von Robotern kontrolliert wurden und zwar so, dass ein Schiff als sicher oder hinreichend ungefährlich gelten kann. In Zukunft gibt es leistungsfähige Schutzschirme und es darf (außer vertrauenswürdigen intelligenten Superraumschiffen) kein Schiff andocken, das der Raumstation gefährlich werden könnte. Schutzschirme werden in Sekundenbruchteilen automatisch aktiviert und ohne Schutzschirme muss ein Raumschiff noch viel vorsichtiger sein. Simple Logik aber von nahezu allen SF-Filmen komplett ignoriert.

Ein andere Punkt im Film ist der Bösewicht (der feindliche terroristische Agent Zachery Smith). Also ich sag's mal so: man muss es sich leisten können, einen Menschen, von dem wahrscheinlich eine große Gefahr ausgeht, am Leben zu lassen. Zachery Smith hätte im ersten Impuls getötet werden müssen, selbst wenn die noch eingefrorene Frau dabei draufgegangen wäre. Man sollte sein Wort möglichst halten aber meist dürfte es Lücken geben - wenn z.B. Major Don West versprochen hat, den Bösewicht nicht zu töten, dann muss es halt ein anderer machen und an Bord eines Raumschiffes muss dazu wenn nicht jeder Erwachsene so doch wenigstens die Mehrheit zu so was fähig sein. Ein anderer, geradezu immer vorhandener Aspekt ist, dass ein verschonter Feind sich bestmöglich kooperativ verhalten muss oder der Deal ist Geschichte. Das muss man natürlich mit sich, mit Gott, den (guten, gottgefälligen) Vorgesetzten und den geltenden Gesetzen vereinbaren können (das ist übrigens die korrekte Reihenfolge) aber eine logische Risikoanalyse dürfte in Notsituationen i.a. zum Tod des Feindes (Gefangener hin oder her) führen und so was muss auch gelehrt werden (damit nicht eines Tages viele Menschen wegen unangebrachter und grob fahrlässiger Gefühlsduselei sterben müssen).

Entsetzt? Nun, die gute Nachricht ist: wenn alles im Großen und Ganzen gut läuft (und das wird es), dann sind die Menschheit und die mit der Menschheit kooperierenden intelligenten Supercomputer so weit überlegen, dass sie sich einen zuvorkommenden Umgang mit Feinden erlauben können. Glaubt irgendwer nicht, dass es in Zukunft eine dem Menschen weit überlegene KI geben wird? Warum nicht? Was kann denn schon ein Mensch? Beeindruckendes aber doch lächerlich wenig. Schon heute gibt es beeindruckende Computer (siehe z.B. http://www.heise.de/tp/foren/S-Eine-dem-Menschen-ueberlegene…) und das ist noch gar nix, da geht noch viel mehr (der nächste Schritt sind vielleicht CNT-Transistoren). Und, werden in Zukunft kubikkilometergroße Raumschiffe wohl von einem glatzköpfigen Menschen (http://en.wikipedia.org/wiki/Jean-Luc_Picard hahaha, welch Witz, wie absurd - mal abgesehen davon, dass die Enterprise NCC-1701-D keinen Kubikkilometer groß ist) oder von einem intelligenten Supercomputer gesteuert werden? Die Schiffscomputer sind einem einfachen Menschen weit überlegen und ein Hamster erzählt doch auch nicht den Menschen, was sie zu tun haben, oder?

Huch, kubikkilometergroße Raumschiffe? Unvorstellbar? Nun, die Erde hat so ca. eine Million Million Kubikkilometer (12 Nullen, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Earth) und guckt mal, wie relativ klein die Erde ist. Die Frage ist nicht ob es kubikkilometergroße Raumschiffe geben wird, sondern wann ... und das kann schneller als gedacht gehen, Stichwort technologischer Singularität (http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4…). (alles imho)
Finanzierungsmodell für Spielfilme

1. Der Film wird komplett über Crowdfunding/-investment finanziert, das idealerweise staatlich sein sollte (siehe auch http://www.heise.de/tp/foren/S-Crowdfunding-muss-professione…). Auch ein späterer Geldmehrbedarf kann so gedeckt werden.

2. Jeder kann ab einem Mindestbetrag (z.B. 100 Euro) mitmachen und kriegt dafür eine Blu Ray vom fertigen Spielfilm, wobei es verschiedene Stufen geben kann, von Billigpressung in Papphülle bis zur hochwertigen Spezial Edition mit Extras (abhängig vom investierten Geldbetrag). Nach oben sollte es keine Grenze geben, man kann also auch Tausende, ja sogar Millionen Euros investieren. Das ist durchaus attraktiv, weil es auch eine Gewinnbeteiligung gibt, siehe unten.

3. Alle am Film Mitwirkenden (Schauspieler, Assistenten, Regiseur, Drehbuchautor, usw.) erhalten erstmal nur eine faire Bezahlung für geleistete Arbeit, die von einem Teil des erhobenen Crowdfunding-Betrags gezahlt wird, der selbstverständlich noch für Computer, Kulissen, usw. reichen muss. Auch ein berühmter Schaupspieler kriegt also erstmal keine Millionengage (auch wenn er natürlich schon etwas mehr als ein auch beim Film mitwirkender unbekannter Laienschauspieler kriegen muss).

4. Wenn alles gut läuft, dann macht der Film ordentlich Gewinn und dieser Gewinn ist nach einem vorher zu vereinbarenden und zu veröffentlichen Schlüssel zu verteilen. Eine Möglichkeit ist, dass der Gewinn 50:50 zwischen Produzenten (alle aktiv Mitwirkenden) und den Crowdfundern aufgeteilt wird. Die Crowdfunder kriegen als erstes ihren geleisteten Betrag (ggf. schrittweise in Jahresabständen) zurück und die aktiv am Film Mitwirkenden werden am Gewinn nach einem vorher zu vereinbarenden Schlüssel beteiligt, wo bedeutende menschen (Hauptdarsteller, Regisseur) einen höheren prozentualen Anteil erhalten.

5. Gute Filme können sich um staatliche Förderung bewerben und das gilt auch für Spielfilme, die z.B. mit Multikulti (verschiedene Sprachen, Religionen), OmU und natürlich einer positiven/patriotischen Agenda überzeugen können. Die staatliche Förderung kann wahlweise als Geschenk mit Auflagen (Anspruch auf wissenschaftliche Erkenntnisse) oder ganz simpel über das Crowdfunding erfolgen, indem der Staat ein Crowdfunder unter vielen ist (wenn auch mit einem hohen Millionenbetrag) und so auch Gewinn machen kann.

6. Ist natürlich schlau, wenn ein Film als Koproduktion mehrere Länder beteiligt, also nicht nur Deutschland, sondern z.B. auch Japan, China und Russland - so kann viel mehr Geld zusammenkommen. Übrigens können sich bereits berühmte und reiche Schauspieler am Crowdfunding beteiligen und so ihr Gehalt erhöhen. Auf diese Art kann für einen vielversprechenden Film sehr viel Geld zusammenkommen.

7. Das staatlich gehostete Crowdfunding sollte steuerlich unterstützt werden und zwar mit einer Steuerpauschale, d.h. auf den Gewinn werden nur z.B. 25% Steuern erhoben. So ergibt sich ein großer Anreiz für Reiche, sich zu beteiligen. Crowdfunding ist besser als Börsenspekulation, kann für mehr Beschäftigung, Innovation und auch Unterhaltung sorgen. Bürger können sich am Film über eine Webseite anktiv mit Vorschlägen beteiligen. Wünschenswert ist auch eine staatlicher Verwertergesellschaft. Halleluja sog i.

Ein Beispiel:
- Per Crowdfunding werden 25 Millionen Euro eingesammelt.
- 10 Millionen für Gehälter, 10 Millionen für die Produktion, 5 Millionen Reserve (Restgeld wird wie Gewinn behandelt).
- Der Film spielt im ersten Jahr 50 Millionen Euro Reingewinn ein.
=> 25 Millionen Euro werden an die Crowdfunder zurück gezahlt.
=> 12,5 Millionen Euro werden anteilig zum investierten Geld an die Crowdfunder ausgeschüttet.
=> 12,5 Millionen Euro werden nach vorher festgelegtem Schlüssel an die aktiv am Film Mitwirkenden ausgeschüttet.
- Der Film spielt im zweiten Jahr 30 Millionen Euro Reingewinn ein.
=> Weitere 15 Millionen Euro werden jeweils an die Crowdfunder und aktiv am Film Mitwirkenden ausgeschüttet.

Cool, was? Viel besser als die bisherige Methode mit hohen Kreditzinsen und absurd hohen Schaupsielergehältern. (alles imho)

PS: Perry Rhodan Film - Ein realisierbarer Traum
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