DF Deutsche Forfait . Interessanter Nebenwert oder taube Nuss (Seite 150)

eröffnet am 17.05.07 22:09:34 von
neuester Beitrag 04.08.20 15:08:02 von


Begriffe und/oder Benutzer

 

Avatar
01.07.20 08:09:46
Beitrag Nr. 1.491 ()
Entschuldigung. Vielen Dank an threeways und freizeitparkt für die aufschlussreichen Berichte. Jetzt muss nur noch der Kurs anziehen.
DF Deutsche Forfait | 1,210 €
Avatar
02.07.20 12:14:24
Beitrag Nr. 1.492 ()
Ich würde vermuten, dass die Aktie erst dann wirklich anspringen wird, wenn die eine oder andere institutionelle Adresse anfängt zu kaufen. Die paar Privatinvestoren, die an der Börse rumspielen werden die Aktie nicht beflügeln können. Zumal das Thema welches DF bearbeitet auch nicht unbedingt sexy ist.
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
Avatar
02.07.20 12:52:08
Beitrag Nr. 1.493 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.266.265 von threeways am 02.07.20 12:14:24würde ich nicht sagen, wie schon erwähnt, verdammt enger Wert.

Gab es eigentlich auch Zahlen zu Q1 oder eine Orientierung?
Man steht ja bis zum HJ Bericht "planlos" da.
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
Avatar
02.07.20 21:21:40
Beitrag Nr. 1.494 ()
Die HV hat bestätigt, dass der Mehrheitsgesellschafter keine Aktien verkauft. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Dies wird allerdings erst in 11 Monaten der Öffentlichkeit klar werden.
Insgesamt bestätigt dies meine Meinung, dass der Verkaufsdruck von wenigen Adressen erfolgt, die in 2016 zu 1€ an der KE teilnahmen. Wieviel Material noch verfügbar ist....irgendwann ist Schluss damit.
DF Deutsche Forfait | 1,210 €
Avatar
03.07.20 07:14:55
Beitrag Nr. 1.495 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.275.187 von threeways am 02.07.20 21:21:40"Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall"
Gab es dazu Informationen?
DF Deutsche Forfait | 1,190 €
Avatar
03.07.20 10:21:20
Beitrag Nr. 1.496 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.275.187 von threeways am 02.07.20 21:21:40was ist denn in 11 Monaten? Klär uns doch bitte auf.

LG lanvall
DF Deutsche Forfait | 1,250 €
Avatar
04.07.20 12:39:51
Beitrag Nr. 1.497 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.275.187 von threeways am 02.07.20 21:21:40
Zitat von threeways: Die HV hat bestätigt, dass der Mehrheitsgesellschafter keine Aktien verkauft. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Dies wird allerdings erst in 11 Monaten der Öffentlichkeit klar werden.
Insgesamt bestätigt dies meine Meinung, dass der Verkaufsdruck von wenigen Adressen erfolgt, die in 2016 zu 1€ an der KE teilnahmen. Wieviel Material noch verfügbar ist....irgendwann ist Schluss damit.


Dann würde ja bald eine Info kommen.
Am 30.09.2020 sollen die HJ Zahlen kommen.
Bis dahin kann man nur erahnen wie die Geschäfte laufen.

Ich vermutet gut auf Grund von Corona, aber was heißt das schon.
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
Avatar
04.07.20 13:56:15
Beitrag Nr. 1.498 ()
Im Halbjahresbericht wird keine Aussage über den Anteilsbesitz einzner Aktionäre getroffen. Nur im Jahresgeschäftsbericht. Also wird man sich hier noch einige Zeit gedulden müssen.....
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
Avatar
05.07.20 00:45:50
Beitrag Nr. 1.499 ()
Ich kann ehrlich gesagt die ganze Euphorie nach der Hauptversammlung nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich nebenbei arbeiten musste und nicht alles mitbekommen habe. Ich fasse mal kurz meine Sicht der Dinge zusammen:

Geschäftsmodell
Nach meinem Verständnis wurde nicht erläutert, warum sich die Deutsche Forfait klammheimlich aus ihrem Hauptgeschäft zurückgezogen hat (wenn dies doch erläutert wurde, wäre ich sehr dankbar, wenn jemand die Gründe darlegen könnte). Bedenklich finde ich insbesondere, dass auch in den neuen Märkten die Forfaitierung keine (große?) Rolle spielen soll.

Das neue primäre Geschäftsmodell besteht derzeit aus ominösen „Marketingservices“. Hierbei vermittelt die DF nach eigener Compliance-Prüfung Geschäfte aus dem Bereich Nahrungsmittel und Medizin an ihre strategischen Partner. Vor Ort gibt es keine Mitarbeiter, die DF bekommt die aufbereiteten Unterlagen zugeschickt und entscheidet nach Aktenlage. Da stellt sich natürlich die Frage, warum sollte ein Exporteur oder ein iranischer Importeur Geld an eine deutsche Gesellschaft zahlen, wenn diese nur aufbereitete Unterlagen anschaut und freigibt? Worin besteht der Mehrwert der Dienstleistung der DF? Ich vermute, dass die DF durch die Prüfung und die Freigabe der Transaktionen eine offizielle Bestätigung gibt, dass die Transaktionen gegen keine Sanktionen verstoßen und weitere Bedingungen stimmen. Grade im Hinblick auf Sanktionen sehe ich ein starkes Haftungsrisiko. Dadurch, dass keine Mitarbeiter vor Ort sind, ist man auf Drittanbieter angewiesen. Die finale Bestätigung kommt aber von der DF. Diese muss dann vermutlich den Kopf hinhalten, wenn bei den Transaktionen was schiefläuft. Dies ist ein sehr hohes Risiken und wir können vermutlich einfach froh sein, dass bisher nichts passiert ist. Sollte es nur zu einem Haftungsfall kommen, dürfte die Liquidität der DF schnell an ihre Grenzen kommen.

Weiterhin verstehe ich immer noch nicht, was unter dem Projektgeschäft zu verstehen ist. Laut Aussage der Gesellschaft soll dies weiterhin eine Art Beratung sein. Seltsam ist in diesem Zusammenhang auch der Unterschied zwischen dieser Aussage und dem Geschäftsbericht. Laut Geschäftsbericht ist folgendes geplant:
„Vor allem für den geplanten Ausbau des Forfaitierungsgeschäfts aber auch als Finanzierungsquelle für die Projektfinanzierung hat die DF-Gruppe den Aufbau einer Zertifikatestruktur in Luxemburg initiiert.“

Laut Hauptversammlung soll die Forfaitierung in Zukunft keine große Rolle mehr spielen, wozu dann die Zertifikatestruktur? Auch verstehe ich nicht, wozu man für das Projektgeschäft, wenn es sich denn tatsächlich um Beratung handelt, so viel Liquidität benötigt. Um was es sich genau bei der Zertifikatestruktur handelt, habe ich leider nicht mitbekommen. Falls hierzu was gesagt wurde, wäre ich um Rückmeldung dankbar. Falls es sich bei dem Projektgeschäft doch um die Finanzierung von Projekten handeln sollte, würden hier Unmengen von weiteren Risiken entstehen. Falls es wirklich nur Beratung ist, frage ich mich, warum sich die DF hierzu als geeignet ansieht. Man hat keine Mitarbeiter vor Ort und der ehemalige Vorstandsvorsitzende mit den guten Kontakten in die Region sitzt seit Jahren im Knast (hierzu später mehr).

Aufsichtsrat
Die auffallend vielen Wechsel im Aufsichtsrat konnten oder wollten nicht kommentiert werden. Ein fader Beigeschmack bleibt. Wollten die betreffenden Personen keine persönlichen Risiken eingehen oder wurden sie gar genötigt zu gehen, da sie zu viele Fragen gestellt haben? Der Auswahlprozess ist mir trotz blumiger Beschreibung noch immer nicht klar. Grade Frau Engel schien keine relevante Expertise mitzubringen.

Von Herrn Dr. Gerd-Rudolf Wehling erwarte ich auch nicht viel. Seine Vorstellung war zwar nett anzuhören, aber im Nachhinein muss man sich schon fragen, ob er als ehemaliger Richter mit Fokus auf Staatsorganisationsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht und ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund viel beitragen kann. Seine Nahosterfahrung scheint sich auf Bildungsreisen bzw. SPD-Reisen zum demokratischen Staatsaufbau zu beschränken. Damit wird man im Irak, in der Türkei oder in Saudi-Arabien wohl keine für die DF relevanten Kontakte haben. Man wird sehen, ob er noch bei der nächsten HV dabei ist.

Hauptaktionär
Unser Hauptaktionär ist weiterhin ein großes Rätsel und potentielles Risiko. Zunächst einmal lehnt er die Schaffung eines genehmigten Kapitals ab. Wie soll man das interpretieren? Hat Herr Manzouri kein Geld mehr für eine KE oder möchte er (potentiell) schlechtem Geld nicht noch gutes hinterherwerfen? Besonders bedenklich ist die fehlende Abstimmung mit dem Vorstand, so ein wichtiges Thema hätte man doch vorher abstimmen müssen. Die DF hat keinen Bankzugang und nun auch keinen Eigenkapitalzugang. Die Finanzierung steht somit auf ganz wackligen Füßen.
Sehr seltsam ist auch die Geschichte mit der geplanten Übernahme. Warum wurde das unnötigerweise überhaupt öffentlich ausgetragen, warum scheiterte die Übernahme letztlich? Und schließlich sehe ich noch immer ein starkes Risiko, dass Herr Manzouri im Iran in Haft wegen Spionage ist. Dies ist sicher nicht vorteilhaft für die DF und könnte nach meiner Meinung potentiell auch dazu führen, dass die Gesellschaft aus politischen Gründen über Nacht keine Geschäfte mehr im Iran machen darf.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im letzten Jahr viel passiert ist, die DF ein anderes, riskanteres, Geschäft betreibt und nach meinem Verständnis in der HV die Hintergründe hierzu nicht geklärt wurden. Für mich hat sich das Chancen/ Risikoprofil klar ins Negative verschoben und ich werde mein Engagement nach etlichen Jahren hier demnächst beenden (hoffentlich wird die Aktie nochmal in Richtung EUR 2 gepusht 😀).
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
Avatar
05.07.20 12:43:35
Beitrag Nr. 1.500 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.295.134 von HMIC am 05.07.20 00:45:50Von mir erstmal ein Thumbs-Up.
Zu den einzelnen Aspekten/Punkten:

Von Euphorie kann schwerlich die Rede sein. Die von Dir angesprochenen Punkte stehen im Raum und sind zum Teil ja auch nicht beantwortet. Was den "Marketingservice" angeht, so handelt es sich hier wohl um eine Dienstleistung, die in erster Linie sicherstellt, dass die Kunden von DF nicht zu einem späteren Zeitpunkt die dicke Keule von den Amis auf den Kopf geschlagen bekommen. Viele Firmen haben sich ganz generell aus diesem Grund aus Geschäften mit dem Iran herausgezogen. Andere füllen diese Lücke und verdienen hohe Margen und vertrauen darauf, dass DF Rechtssicherheit verschafft. Welche Risiken DF selber dabei hat? Ich gehe davon aus, dass es nur wenige Unternehmen in Deutschland gibt, die die Expertise einer DF besitzen. Inwieweit aber Haftungsrisiken von DF versichert sind, oder versichert werden können?.....das wäre sicherlich mal eine interessante Frage.

Bzgl. des Projektgeschäfts wurde eine klare Aussage getroffen. DF geht hier nicht selber mit eigenem Kapital ins Risiko, sondern vermittelt ausschliesslich zwischen solchen, die im Bereich Infrastruktur (erneuerbare Energien, Wasser) Projekte finanziert bekommen wollen und solchen, die an solchen Investitionen interessiert sind (z.B. Versicherungsgesellschaften in Deutschland). Die Frage, weshalb sich Projektanten aus Ländern, wo es kein Sanktionsrisiko gibt gerade an eine DF wenden?....Ich würde vermuten, da gibt es schon etablierte Adressen an die man sich in der Vergangenheit gewendet hat. Jedenfalls will DF versuchen im Zusammenhang mit dem Projektgeschäft auch das Fortaifierungsgeschäft wieder zu beleben. Also gewissermassen ein Gesamtpaket anbieten (nicht nur die Vermittlung von Kapital, u.a. über eine Zertifikatestruktur, die in Luxemburg aufgebaut wurde). Ob dieser Ansatz erfolgreich sein wird?.....2021/2022 wird hierauf wohl eine Antwort geben können.

Bzgl. der Frage, weshalb die Gesellschaft so viel Liquidität benötigt: Bislang benötigt sie diese gar nicht. Und ob sie diese jemals wieder benötigen wird (einzig für das Fortfaitierungsgeschäft nötig aus meiner Sicht; starkes Wachstum in andere Länder kann aus dem Eigenkapital locker gestemmt werden) steht in den Sternen. Ich denke, dass Dr. Manzouri die 15 Mio. € (zu Konditionen, die der Gesellschaft nicht weh tun) zur Verfüng stellte, um a) potentiellen Geschäftspartnern zeigen, dass DF Kapitalstark ist, b) alle Wachstumsinitiativen ohne Einschränkungen umsetzen kann und c) vielleicht, um sein Vermögen dem Zugriff des Mullah Regimes zu verschieben (oder wem auch immer). Was eine ganz generelle Frage ist: Iran und Saudi-Arabien sind Erzfeinde. Die DF hat einen iranischen Hauptgesellschafter. Wieso sollte von politischer Ebene in Saudi-Arabien jemand gewillt sein der DF zu erlauben in Saudi-Arabien Geschäfte zu machen, bzw. zu fördern?

Was den häufigen Wechsel im Vorstand und Aufsichtsrat angeht: Ich vermute, dass dies konkret mit Dr. Manzouri zusammenhängt. Kurz nachdem er im Juli 2016 die Mehrheit erwarb und Vorstandsvorsitzender wurde (Spekulation von mir) wird er seine Vorstellungen kommuniziert haben: Deutsches Recht ist ihm egal, solange die Amis happy sind. Fokus sollen hochmargige Geschäfte im Iran sein. Und dies, nachdem der Alt-Vorstand mit höchstem persönlichen Einsatz die Gesellschaft gerade gerettet hatte -letztlich wurde auch die deutsche Politik ordentlich in der Sache eingespant-....dieser heftige Schlag in die Magengrube. Nicht umsonst fing nur wenige Tage später Herr Frank Hock sehr konsequent an seine Position (damals knapp unter 7%) zu verkaufen. Und nicht nur er, sondern auch andere Ex-Vorstände wie Christoph Freiherr von Hammerstein-Loxten, Wippermann und vermutlich auch Frau Attawar. Frank Hock hat schon 2016 Kurse von um die 1,20€ je Aktie akzeptiert. Nachdem er als Vorstand zurücktrat (30.09.2016) war er nicht mehr verpflichtet seine Verkäufe anzuzeigen. Durchaus möglich, dass er selbst Kurse von unter 1€ akzeptierte. Zum einen ausgelöst durch seinen regelrechten Hass auf die Akteuere im Unternehmen (Manzouri, vielleicht auch Herr von Wartenberg??....was spielt er eigentlich für eine Rolle?....er hält nur etwa 2000 Aktien). Und dann kommt noch hinzu, dass all diese bestens gebildeten Ex-Vorstände, die sich ja auch immer sehr ordentlich bedient haben -trotz schwacher Performance-, diejenigen, die sich vielleicht immer für etwas besseres sahen nun sich einem Iraner gegenübersahen, der halt nicht so etepetete daherkam, sondern eher wie die Axt im Walde agiert.

Heute dürfte Hock nur noch wenige Aktien besitzen. Ich gehe davon aus, dass er von den am 25.06.2018 noch gemeldeten 353.134 Aktien heute bestenfalls noch 125.000 Aktien besitzt. von Hammerstein-Loxten besitzt heute vielleicht gar keine Aktien mehr (12.01.2017=340.000 Aktien). Und wenn doch, dann sicherlich ebenfalls nicht mehr als um die 125.000 Aktien. Frau Attawar jedenfalls fällt nicht ins Gewicht. Ich gehe davon aus, dass von den 3 genannten keiner zu der HV angemeldet war. Und wenn doch, dann wäre dies eine Bestätigung dafür, dass deren Aktienbestand nur noch minimal sein kann (über Briefwahl waren weniger als 300.000 angemeldet....).

Zu der Frage nach der Rolle des Aufsichtsrats: Dr. Manzouri scheint mir in voller Kontrolle des Geschehens zu sein. Und natürlich wird er auch den AR nach seinem Gusto besetzt haben wollen. non Wartenberg war schon vor Dr. Manzouri im AR. Der macht vielleicht einfach alles mit. Bzgl. Dr. Wehling teile ich die Meinung, dass dieser ein besserer Frühstücksdirektor ist. Der wird sich einfach freuen ein paar Mal im Jahr zur Sitzung eingeladen zu werden und dort Häppchen verspeisen zu dürfen.

Der Gedanke zu Dr. Manzouri ist sicher interessant, dass sein einsitzen im Gefängnis nicht vorteilhaft wäre für DF´s Dealings mit Partnern. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum die Gesellschaft steif und fest nicht bestätigen will, wo sich konkret Dr. Manzouri aufhält. Man gesteht einzig zu, dass er sich im Iran aufhält. Persönlich würde ich denken, dass er unter Hausarrest steht.

Die Frage nach der Verweigerung eines neuen genehmigten Kapitals kann man sehr unterschiedlich interpretieren. Ich würde sagen: DF hat ein Eigenkapital von +8 Mio.€. Davon das meiste in Cash. Dazu ein Darlehn über 15 Mio. €. Beides steht bereit, um ein Geschäft zu betreiben und auszubauen, welches per se nicht kapitalintensiv ist. Warum sollte DF da eine Kapitalerhöhung überhaupt ins Auge fassen?

Wir hatten die Situation im vergangenen Jahr, wonach ein LOI zwischen Dr. Abdolvand und Dr. Manzouri geschlossen worden sein war. Ich persönlich würde dies als einen taktischen Schachzug von Dr. Manzouri interpretieren. Wie damals in 2014, als er seinen Anteilsbesitz an Mark West verkaufte. Mark West war nur ein Statthalter von Dr. Manzouri. Genauso wird es sich mit Dr. Abdolvand verhalten. Gleichwohl ist denkbar, dass sich Abdolvand ob der langen Abwesenheit von Dr. Manzouri angefangen hat hier und da selbständig zu machen. Vielleicht ein Grund, weshalb Dr. Manzouri sich gegen den Tagesordnungspunkt Schaffung genehmigtes Kapital stellte. Für die Streubesitzaktionäre jedenfalls stellt das auslaufen des derzeit genehmigten Kapitals in 6/2021 kein Nachteil dar. Das 15 Mio. € Darlehn läuft noch bis Anfang 2022. Und das dies Prolongiert wird, daran habe ich keinen Zweifel. Zu dem Zeitpunkt sollte Dr. Manzouri dann auch wieder auf der Bildfläche in Erscheinung treten. Dr. Manzouri als ein mensch, der besonders "Hard-Headed" ist. Jemand, der sich vom Erreichen eines Ziels nicht abbringen läßt. Und daran wird sich nichts geändert haben, wenn er den Iran mal wieder verlassen darf. Ein kluger Kopf, der zur Zielerreichung halt auch über Leichen geht. Muss nicht zwingend schlecht sein für die Aktionäre.....

Ein Aspekt der mich im Besonderen umtreibt: Seit 2016 bis Ende 2019 blieb der Anteilsbesitz von Dr. Manzouri unverändert. In 2020 fing er aber an Kleinigkeiten zuzukaufen. Wieso hat er dies getan? Und wird er weiter zukaufen? Jedenfalls ist auch dies ein klares Zeichen dafür, dass er Handlungsfähig ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit jederzeit bestens informiert ist darüber, was im Unternehmen passiert.
DF Deutsche Forfait | 1,240 €
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben