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Freeport-McMoRan -- one of the cheapest companies in North America (Seite 60)


ISIN: US35671D8570 | WKN: 896476 | Symbol: FCX
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Der Eine ist froh, dass er aus Rohstoffwerten draußen ist, die Andere freut sich, günstig einkaufen zu können. Die Rohstoffpreise sind mir für meinen persönlichen Geschmack in den letzten Tagen zu arg unter die Räder gekommen, und deshalb sehe ich mehr Licht als Schatten. Was mich bei Freeport stört ist ein überbezahlter CEO, der (so man den Zahlen glauben darf) für einen eher mäßige Performance gut 50Mio USD im Jahr kassiert.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8122593-3-ueberbez…

Und damit meine ich nicht eine mangelhafte Absicherung gegen fallende Kupferpreise, sondern eher die sonstigen Aktivitäten bei Freeport, die nicht unbedingt dazu geführt haben, dass sich die Aktionäre über extremen Zuwachs des "Shareholder Values" freuen durften.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.108.360 von SommerSonneSandMeer am 17.11.15 13:00:54Kurzfristig scheint die Liquidität nochin Ordnung, keine Frage. Ich denke ein Problem ist halt schon, dass Freeport noch 20 Mrd Schulden rumschleppen. Das macht ein EV von immernoch 30 Mrd, was mir doch noch nicht sehr günstig vorkommt. Auch erscheint es unwahrscheinlich, dass das mittelfristig tragbar ist beim aktuellen Markt und einem verbleibenden EK von nur noch 15 Mrd. Das dafür erworbene Ölgeschäft dürfte in der Nähe von wertlos sein. Klar, eine Verdopplung des Kupferpreises würde jeden retten, aber das ist recht unwahrscheinlich. Kapitalmassnahmen werden hier daher wohl auch nicht zu vermeiden sein um die Relationen wieder in normale Bereiche zu bringen.
Freeport ist an mehreren Seiten völlig angreifbar geworden. Indonesien, keiner weiß wohin die Regierung dort bezgl. Kupferexporten geht. Ölpreis, man produziert zu teuer, d. h. erwirtschaftet die Investition nicht, Abschreibungen werden noch nachfolgen. Hohe Verschuldung. Dazu kommt ein offenbar schlechtes und viel zu teures Management, dass Freeport seit Jahren zu einem billig bewerteten Unternehmen machte.
Wenn man denkt, die Rohstoffe sind zu preiswert, dann direkt in Futures, gibt es auf Öl, Kupfer und Gold. Da hängen keine Schulden.... dran und man profitiert sofort von einer Erholung der Preise, die durchaus realistisch ist. Doch bis Freeport,.... davon beim Ebit profitieren, wird viel Wasser den Rhein herunterfließen.
Gerade weil Freeport und auch andere große, mittlere und kleinere Bergbaufirmen mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen haben, sind die Bewertungen ja stark gefallen. Ein direktes Investment in Kupfer oder Öl ist sicherlich auch spannend, zumindest beim Kupfer scheinen sich die physischen Lager so langsam zu leeren, auch wenn momentan noch der Abwärtstrend gespielt wird und noch nicht vorbei ist. Die Frage, welche man sich als (potenziller) Freeport AKtionär stellen sollte, ist: Ist Freeport McMoRan im Falle einer notwendigen Konsolidierung unter den Bergbau-Firmen besser oder schlechter aufgestellt als die Wettbewerber.
Komische Situation, Kupfer weiter im freien Fall, nun sogar unter 4600 USD. Aber Freeport und die Londoner Kupferproduzenten recht stark heute und gestern. Vermutlich im Zuge des starken Gesamtmarktes. Ich vermute weiterhin, dass da einer liquidiert wird, so rigoros wie Kupfer abgekauft wird. Normalerweise würde ich aber erwarten, dass das auch beim Aktienkurs irgendwo sichtbar ist, denn sowas kann man kaum geheim halten. Aber ich sehe keinen der aus der Reihe tanzt.
Schwer zu sagen, Freeport hat noch die Kiste in die Indonesien. Dazu reicht Freeport ein Kupferanstieg allein nicht aus, die sind stark im Öl- und Gasgesschäft integriert. Wenn beides steigt, was auch möglich wird, denn in neue Quellen wird derzeit kaum investiert, dann hat Freeport eine Chance auf einen starken Sprung.
Die Aktie ist offenbar völlig im Eimer. Selbst ein Kupferpreisanstieg von 2,7% wird noch nicht mal mit 1% Kurssteigerung quittiert. :eek:
Besser kann man es nicht ausdrücken. Jo, im Eimer. Fast alle Rohstoffwerte derzeit. Glencore sah ich heute bei 1,28, wie zu Mitte des Jahres. BHP bei 12, nun wieder etwas besser. Aber Wahnsinn, die gehen durch ein Tal der Tränen.
Naja, bei BHP kommt zum Eisenerzpreis auf Tief ja auch noch das hausgemachte Problem mit dem Dammbruch in Brasilien hinzu. Der kleine Rohstoffbounce gestern aufgrund dem geopolitischen Event ändert leider nichts am grundsätzlichen Überangebot das nach wie vor besteht.
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