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Freenet - jetzt oder nie (6 Euro Dividende !) (Seite 2825)


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2) "Warum ist eine (kreditfinanzierte) Beteiligung an einem anderen/ausländischen Telekommunikationsanbieter ein wesentlicher (Wettbewerbs-)Vorteil gegenüber Drillisch (die von 1und1 profitieren)? Die Frage war für dich, ich sehe nämlich keinen Vorteil."

sunrise war immer als finanz-investment gedacht, und bringt in deutschland natürlich keinen wettbewerbs-vorteil.
habe ich auch niemals behauptet!!!!
von sunrise hat man einen sonderertrag in 2017 von 130 mio erhalten,sowie 33 mio dividende.
man hat also 720 mio investiert und in 2 jahren 160 mio ertrag realisiert.
macht eine verzinsung von über 20%!!! bis jetzt.....was glaubst du hätte man bei einer bank bekommen an zinsen?
und jetzt steht der aktienkurs von sunrise auch noch 20% höher als beim kauf vor 2 jahren.

besser kann man nicht investieren.geht nicht.

das ist aber keinesfalls im kurs eingepreist.
@morpheus83

ich gehe davon aus, das freenet in 2018 einen gewinn von 3,30 euro macht nach dem verkauf der sunrise-beteiligung.

bei drillisch gehe ich von einem gewinn von 2,20 euro aus.

also 50% höherer gewinn bei freenet.


clown
hier noch mal die meldung von sunrise zu dem 2.quartal:

Schweizerische Freenet-Beteiligung Sunrise gewinnt mehr
Kunden Nachrichtenagentur: dpa-AFX | 23.08.2018, 08:29

Das schweizerische Telekomunternehmen Sunrise hat im zweiten Quartal die Zahl seiner Mobilfunkkunden deutlich gesteigert. Sunrise gewinne Marktanteile bei Mobilfunk-, Internet- und TV-Kunden hinzu, erklärte Vorstandsvorsitzender Olaf Swantee am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen in Zürich. Das Unternehmen erhöhte zudem seine Prognose für 2018, auch bedingt durch den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 15. An Sunrise ist der deutsche Telekommunikationskonzern Freenet mit knapp einem Viertel beteiligt. Der Umsatz stieg in den Monaten April bis Ende Juni um vier Prozent auf 315 Millionen Schweizer Franken (gut 276 Mio EUR), wie es hieß. Dabei konnte Sunrise die Zahl der Mobilfunkvertragskunden netto um 7,7 Prozent steigern. Auch bei Internet- und TV-Kunden legte das Unternehmen zu. Das operative Ergebnis (Ebitda) sank hingegen bereinigt um 3 Prozent auf 148 Millionen Franken. Das Unternehmen hatte Sendemasten verkauft, für die es nun höhere Gebühren zahlen muss. Nach dem neuen Rechnungslegungsstandard betrug das Minus 1,8 Prozent. Netto verdiente das Unternehmen mit 24 Millionen gut 10 Prozent weniger.

Die Ergebnisprognose für 2018 erhöhte Sunrise - auch bedingt durch die neue Rechnungslegung, die in der vorherigen Schätzung noch nicht enthalten war. So geht Sunrise nun von einem bereinigten Ebitda von 595 bis 605 Millionen Franken aus, nachdem zuvor 580 bis 595 Millionen Franken anvisiert waren. Die Umsatzprognose von 1,83 bis 1,87 Milliarden Franken bekräftigte Sunrise./nas/tav/zb

da sind die 3,30 euro dividende von diesem jahr auch schon fürs nächste jahr quasi schon heute wieder sicher!
Ich möchte shuntifumi beipflichten und die Rezension noch um einige Punkte ergänzen.

1. Sunrise-Beteiligung
Clownfisch schreibt zur Sunrise-Beteiligung: "besser kann man nicht investieren.geht nicht."

Wir überprüfen das einmal: Die Sunrise-Aktie wurde zum Zeitpunkt der Freenet-Beteiligung zu umgerechnet 63,00 Euro gehandelt. Heute sind es 79,50 Euro. Das macht eine Performance von 26,19%.

Der DAX stand am 17.03.2016 noch bei 9.950,80 Punkten. Heute sind es 12.245,35 Punkte, was eine Performance im selben Zeitraum von 23,06% ergibt. Was wir hier sehen ist also eine allenfalls minimale Outperformance verglichen mit dem deutschen Aktienmarkt. Dafür hat Freenet nun jedoch erheblich mehr Risiken in der Bilanz schlummern, als hätte man schlicht in ein DAX-Indexzertifikat investiert. Das Investment ist bisher also wahrlich kein Grund, einen Orgasmus zu bekommen.

2. Ceconomy-Beteiligung
Es mag dennoch sein, dass einige Investoren trotz oben dargelegter Zahlen mit Staunen auf das Sunrise-Investment blicken. Dann sollte man aber auch nicht vergessen, dass Freenet gerade erst mit Ceconomy einen höchst umstrittenen Deal eingefädelt hat, der bisher viel Geld die Toilette hinuntergespült hat. Ich sehe jedenfalls keinen Grund in Freenet-CEO Vilanek einen neuen Warren Buffet zu erkennen.

3. Buchwert von Freenet
An anderer Stelle behauptet Clownfisch "[...]denn freenet ist pervers billig und inzwischen unter buchwert........"

Wir überprüfen erneut: Freenet wird aktuell zu 20,69 Euro gehandelt. Legt man den aktuellsten Jahresabschluss 2017 zugrunde, so ergibt sich ein Buchwert von 11,18 Euro je Aktie. Von einem Handel unter Buchwert kann also gar keine Rede sein. Eher wird man noch knapp 100% über Buchwert gehandelt.

4. Begriff Buchgewinn
Des weiteren wird auch der Begriff "Buchgewinn" immer wieder völlig falsch verwendet.

Daher hier einmal eine Erklärung: An der Börse bilanzieren praktisch alle Unternehmen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), so auch Freenet. Das bedeutet, dass alle Wertanlagen immer zu den aktuellen Marktwerten in die Bilanz geschrieben werden. Im Klartext: Die Wertsteigerungen der Sunrise-Aktien ist in den letzten Jahres- und Quartalsberichten schon längst berücksichtigt worden und an der Börse eingepreist. Hierbei handelt es sich um den von Ihnen, lieber Clownfisch, fehlerhaft verwendeten Befriff der "Buchgewinne".
(Buchgewinn --> Eine meiner Anlagen ist auf dem Papier - sprich: in den Büchern - im Wert gestiegen. Die Anlage wurde aber noch nicht tatsächlich veräußert.)

Sollte die Freenet AG die Sunrise-Beteiligung tatsächlich demnächst verkaufen, entsteht daher in keiner Weise irgendein neuer Gewinn. Die bereits verbuchten Buchgewinne werden lediglich realisiert und es entsteht einzig und allein ein Cashflow, welcher die Begriffe "Jahresgewinn" und "Eigenkapital" nicht positiv tangiert. Eher im Gegenteil: Wie einer der Nutzer bereits anmerkte, entstehen bei derart großen Transaktion eher noch hohe Kosten für Anwälte, Berater, usw. Diese Kosten werden jedoch in der Regel aus dem sogenannten "Paketzuschlag" gedeckt.

5. Goldman-Sachs-Kritik
Mit ihrer Kritik an den Analysten von Goldman Sachs mögen Sie durchaus richtig liegen. Es gibt an der Börse ja immer wieder Gerüchte, wonach die Goldman-Banker mit ihren Analysen durchaus auch eigene Ziele verfolgen. Es kann also schon sein, dass Drillisch ungerechtfertigter Weise in den Himmel gehoben wird. Das ist jedoch eine Sache, die die Drillisch-Aktie betrifft und die Lage für Freenet in keiner Weise besser macht.

Insgesamt wäre ich an Ihrer Stelle in jedem Fall etwas vorsichtig, was ich über Goldman Sachs schreibe. Einige ihrer Aussagen scheinen mir durchaus hart an der Grenze dessen (oder auch darüber hinaus) zu sein, was man über fremde Unternehmen ungestraft sagen darf. Da fallen von Ihnen mitunter sehr harte Worte, die man als Beleidigung mit allen rechtlichen Folgen werten kann.

6. Fazit
Insgesamt schließe ich mich dem Nutzer shuntifumi an. Gerade in einem Aktienforum, wo sich erfahrungsgemäß auch viele Neulinge rumtreiben, die die gemachten Aussagen nicht richtig einordnen können, dürfen derartige Behauptungen von den erfahrenen Nutzern nicht einfach stehengelassen werden. Ich fürchte zwar, dass diese Zeilen wie auch der Beitrag von shuntifumi bereits in kürzester Zeit erneut mit weiteren "wertvollen" Beiträgen zutapeziert wird, doch zumindest haben wir unsere Pflicht getan.

Was Sie, lieber Clownfisch, angeht, so freue ich mich immer wieder über neue Nutzer mit neuen, frischen Meinungen zum Börsengeschehen. Es wäre jedoch toll, wenn Sie sich ein bisschen mehr Wissen aneignen würden und ihre Behauptungen erst überprüfen, ehe Sie sie in die Runde werfen. Wenn Sie das tun, dann sind Sie an dieser Stelle selbstverständlich herzlich willkommen.

7. 5G-Problem
Abschließend möchte ich auch noch dem Nutzer parade beipflichten. Die 5G-Geschichte schwebt momentan in der Tat wie ein Damoklesschwert über die Zukunft der Freenet AG. Nutzer Clownfisch hat zwar völlig recht, wenn er sagt, dass 5G - wohlgemerkt: aus heutiger Sicht! - für Privatanwender weitgehend uninteressant ist.

Doch selbst wenn wir entgegen aller Erfahrungen aus der Vergangenheit davon ausgehen, dass 5G auch in Zukunft für Privatkunden weitgehend uninteressant bleibt, so wird die Sache spätestens dann für Freenet zum gordischen Knoten, wenn die Netzbetreiber nach und nach das 3G-Netz ("UMTS") abschalten. In den Niederlanden soll es bereits 2022 soweit sein.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Dies heißt ,ihr verkauft eher aktuell oder seid suf der Hut und es wird weiter nach unten gehen

Und der Kurs ist eher richtig als zu niedrig
also in der halbjahresbilanz steht sunrise mit 770mio drin.
und der derzeitige börsenwert der 11 mio aktien beträgt 880mio.

würde man sie also morgen verkaufen,ohne paket-zuschlag!, hätte man 110 mio buchgewinn.

da könnt ihr sabbeln wie ihr wollt.

clown
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.825.610 von clownfisch am 28.09.18 15:53:40Morgen ist Samstag, ansonsten ok, Aufwertung zum 30.09.2018 erwartet, also mit SK X heute...
jo,
wenn man verkauft bis sonntag,dann 110 mio buchgewinn, wenn man sie behält, wird in den 9-monatszahlen die nettofinanzverschuldung um 110 mio euro geringer ausfallen.....

so the story goes!

clown
ist das nicht affengeil...????

goldman sachs prügelt seit nunmehr fast 2 jahren nur auf freenet ein und senkt die kursziele stück für stück...zuletzt auf 19 euro.

und was machen sie vor 4 wochen??

sie empfehlen sunrise zum kauf.)))) wissen die eigentlich,das freenet an diesem juwel 24,5% hält?????

GOLDMAN SACHS belässt Sunrise Communications auf 'Buy' Nachrichtenquelle: dpa-AFX Analysen | 24.08.2018, 14:55 -

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Sunrise Communications nach Zahlen zum zweiten Quartal von 100 auf 107 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die operative Dynamik des Schweizer Telekomunternehmens bleibe stark, schrieb Analyst Joshua Mills in einer am Freitag vorliegenden Studie. Der Experte erhöhte seine Ergebnisprognosen (Ebitda) für die Jahre 2018 bis 2022./edh/ajx Datum der Analyse: 24.08.2018
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.824.818 von Der-SH-Investor am 28.09.18 14:43:17
3G / 5G
Jetzt mal Butter bei die Fische:
-bei 5G wissen wir nicht, ob FNT dabei sein wird, beim Bieten oder so wie bisher auf 3G als Dienstleister
-für 3G hat FNT zeitlich begrenzte Verträge und es droht endgültige Abschaltung, wohl nicht so schnell wie in NL, aber irgendwann wohl schon.

Summasummarum könnte man meinen: FNT steht kurz vor der Pleite, oder??? Die Gewinne aus den neuen Geschäftsfeldern sind ja (noch) recht mikroskopisch... Andererseits steht der Kurs doch bei knapp 21 und nicht kurz vor 0!?!? Gut, es gibt noch einige Jahre die fette 3G Divi. Mal rund, steuerfrei, und mit 1,68 gerechnet "länge" der derzeitige Kurs noch 12,5 Jahre, also man kassiert jedes Jahr die Divi und der Kurs bewegt sich entsprechend gegen 0. Möglich, aber die 3G Verträge laufen wohl schon eher aus...

Auf onvista sind die sog. Analysten voll mittig auf "Halten", bei WO auf knapp neutral, der Kurs ist trotz Shorties und Hiobsbotschaften und wie immer nach Divi nur 30% eingeknickt. Bei Freenet arbeiten auch über 4.000 Menschen, schwer vorstellbar, daß die BNA via 5G Regeln 1. Wettbewerb dramatisch einschränkt und 2. so ein Unternehmen wie FNT (und Wettbewerber) in die Pleite treibt.

Ja hier sind Unsicherheiten drin, aber m.E. wurde hier gezielt ein Unternehmen mit einigen Unsicherheiten rausgesucht, um den Kurs dann "runterzuleerverkaufen und "runterzuempfehlen". Anderenfalls wäre der Kurs in Richtung dreißig oder knapp vor Null, alles andere ist halbschwanger ;-)
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