Freenet - jetzt oder nie (6 Euro Dividende !) (Seite 2979)

eröffnet am 30.05.07 19:51:40 von
neuester Beitrag 27.11.20 14:05:09 von


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19.10.20 13:19:32
Beitrag Nr. 29.781 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.422.455 von Antarcticus am 18.10.20 17:03:04
Zitat von Antarcticus:
Zitat von stupidbeliever: alle reden immmer nur noch über wachstum,wachstum,wachstum......

.....................................................................

freenet profitiert sogar von corona-die leute sitzen zuhause und telefonieren und schauen fernsehen....who the fuck is alice?

und wenn man dann noch von so einer aktie eine ordentliche,steuerfreie dividende bekommt.....what the fuck is going on?



Könntest du mir bitte mal (wenn möglich "fuck"-frei) erklären wieso die Dividende steuerfrei sein soll?

Danke.


Steuerfrei ist sie natürlich nicht, sondern wird nur nachgelagert versteuert. Das heißt, wenn die Ausschüttungen aus dem sogenannten steuerlichen Einlagenkonto stammen, wird nicht die Dividende bei ihrer Auszahlung versteuert, sondern der persönliche Einstandskurs wird aber um die Höhe der Dividende gekürzt. Entsprechend höher fallen eventuelle Kursgewinne aus, die beim Verkauf der Aktien versteuert werden müssen.

"Steuerfrei" ist das dann, wenn man noch genügend Verlustvorträge im Verlustverrechnungstopf hat. Ansonsten ist es nur Steuerfrei, wenn man vor der Einführung der Abgeltungssteuer gekauft hat, also Altbestandsaktien.
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19.10.20 14:57:42
Beitrag Nr. 29.782 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.429.256 von DJHLS am 19.10.20 13:19:32Eben drumm sollte der "Kollege" sich vorher kundig machen und nicht solchen Blödsinn hier rausposaunen.
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19.10.20 15:23:20
Beitrag Nr. 29.783 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.430.243 von Antarcticus am 19.10.20 14:57:42
Zitat von Antarcticus: Blödsinn hier rausposaunen.


Für mich voll OK. Hier im Forum wird ständig verkürzt geschrieben. Leute, die sich mit der Aktie befassen, wissen was „steuerfrei“ bei der Freenet Dividende bedeutet. Die, die es nicht gemacht haben, können sich ja informieren, wenn sie stutzig werden. Kein Grund unhöflich zu sein.

By the way, es gibt mehrer deutsche Unternehmen, bei denen die Steuer auf die Dividende erst bei Verkauf anfällt. Zum Beispiel Dt. Pfandbriefbank und Telekom, meine ich auch noch. Für Anleger mit langem Anlagehorizont durchaus interessant, da die einbehaltene Steuer weiter investiert werden kann.
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19.10.20 17:13:19
Beitrag Nr. 29.784 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.430.570 von Mutter_Teresa am 19.10.20 15:23:20
Zitat von Mutter_Teresa:
Zitat von Antarcticus: Blödsinn hier rausposaunen.


Für mich voll OK. Hier im Forum wird ständig verkürzt geschrieben. Leute, die sich mit der Aktie befassen, wissen was „steuerfrei“ bei der Freenet Dividende bedeutet. Die, die es nicht gemacht haben, können sich ja informieren, wenn sie stutzig werden. Kein Grund unhöflich zu sein.

By the way, es gibt mehrer deutsche Unternehmen, bei denen die Steuer auf die Dividende erst bei Verkauf anfällt. Zum Beispiel Dt. Pfandbriefbank und Telekom, meine ich auch noch. Für Anleger mit langem Anlagehorizont durchaus interessant, da die einbehaltene Steuer weiter investiert werden kann.


Wenn etwas nicht steuerfrei ist, ist es Blödsinn, es als steuerfrei zu bezeichnen. Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, hier Beiträge nur für die zu verfassen, die wissen was „steuerfrei“ bei der Freenet Dividende bedeutet, dann kann man das "steuerfrei" auch gleich weglassen.

Allerdings fällt auf, dass eben auch die anderen Aktien, die Du genannt hast, ähnlich schlecht performen wie Freenet. Sollte einem zu denken geben.

Meiner Meinung nach ist Freenet zu diesen Preisen eine gute Idee für eine kleine Position im Depot von Anlegern, die auf Dividendenaktien stehen.
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19.10.20 18:42:43
Beitrag Nr. 29.785 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.431.824 von DJHLS am 19.10.20 17:13:19Vielleicht sollte man einfach nur die korrekte Bezeichnung verwenden:

STEUERVERSETZT nicht steuerfrei

ausführlich erklärt z.B.: hier:

https://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-vorsorge/a…


Grüssle
Fozzybaer 🤗

Wissen macht nichts, NICHT´s wissen macht auch nicht; muß man halt mehr fragen ????
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20.10.20 09:51:22
Beitrag Nr. 29.786 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.429.256 von DJHLS am 19.10.20 13:19:32Steuerfrei ist sie natürlich nicht, sondern wird nur nachgelagert versteuert. Das heißt, wenn die Ausschüttungen aus dem sogenannten steuerlichen Einlagenkonto stammen, wird nicht die Dividende bei ihrer Auszahlung versteuert, sondern der persönliche Einstandskurs wird aber um die Höhe der Dividende gekürzt. Entsprechend höher fallen eventuelle Kursgewinne aus, die beim Verkauf der Aktien versteuert werden müssen.

"Steuerfrei" ist das dann, wenn man noch genügend Verlustvorträge im Verlustverrechnungstopf hat. Ansonsten ist es nur Steuerfrei, wenn man vor der Einführung der Abgeltungssteuer gekauft hat, also Altbestandsaktien.[/quote]

Eine Frage zur nachgelagerten Versteuerung habe ich aber dennoch:
Angenommen ich bin zufriedener Aktionär eines dividendensicheren Unternehmens, freue mich über die jährliche steuerfreie Auszahlung und erwäge in meinen Lebzeiten niemals einen Verkauf dieser Anteile. Der Erbfall tritt irgendwann ein. Gehe ich recht in der Annahme, dass die Steuerlast im Falle eines Verkaufs auf den Erben/die Erbin übertragen wird?
Vielen Dank für Eure fachkundigen Antworten.
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20.10.20 10:28:12
Beitrag Nr. 29.787 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.437.701 von cepewei am 20.10.20 09:51:22Wer ein Depot erbt oder geschenkt bekommt, tritt in die damit verbundenen Rechte und Pflichten des Erblassers oder Schenkers ein. Werden die Wertpapiere veräußert, läuft die Spekulationsfrist nicht ab dem Termin der Schenkung oder Erbschaft, sondern ab dem Anschaffungszeitpunkt des Vorbesitzers (Paragraf 23 Abs. 1 Satz 3 EStG). Hat der Erblasser oder Schenker die Aktien vor 2009 gekauft und lagen sie mindestens ein Jahr im Depot, geht der Fiskus beim Verkauf leer aus.
Quelle: https://www.focus.de/finanzen/steuern/erbschaftsteuer/tid-96…

Und dann ist da noch die ( evtl. ) Erbschaftssteuer 🤔


Wenn ein Aktiendepot zum Nachlass des verstorbenen Erblassers gehört, fällt dieses natürlich auch unter die Erbschaftssteuerpflicht. In diesem Zusammenhang stellt sich jedoch die Frage, welcher Wert hier als Berechnungsgrundlage dient, schließlich unterliegen Aktien mitunter erheblichen Kursschwankungen. Der Gesetzgeber hat diesbezüglich aber Klarheit geschaffen und nimmt den Wert des Aktiendepots am Todestag des Erblassers als Basis für die Erbschaftssteuer. Legen die Aktien danach zu, müssen diese Gewinne separat versteuert werden. Entsprechende Freibeträge werden bei einem Depoterbe ebenso berücksichtigt, wie auch beim Immobilien erben.
Quelle: https://www.erbrecht-heute.de/erben-vererben/erbfall-mit-akt…

ALSO: versuch so lange wie möglich zu leben, genieße selbst und spar nicht nur für die Erben😉😉

Grüßle
Fozzybaer🤗
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22.10.20 14:07:15
Beitrag Nr. 29.788 ()
Hab heute in der Börse online gelesen dass die Mindestannahmeschwelle für die sunrise Übernahme erreicht ist. Der Verkauf sollte also über die Bühne gehen und über 1 mrd in die Kasse spülen. Hat jemand eine Idee warum das eigene Aktienrückkaufprogramm so langsam läuft. Es könnte täglich doppelt so viel gekauft werden wie in der letzten Zeit geschehen. Andererseits positiv wenn das noch ein paar Wochen so weiter geht müssten dann täglich über 100000 Stück gekauft werden um die 5 Mio zu bekommen. Hab ich da einen Denkfehler oder besteht die Möglichkeit dass freenet am Ende nur 3 statt 5 Mio Aktien zurück kaufen wird
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27.10.20 11:06:57
Beitrag Nr. 29.789 ()
Immerhin wurden die kursziele bei den letzten beiden Empfehlungen angehoben. Selbst ein equal weight mit Anhebung von 20 auf 21,50 sehe ich positiv. Das Aktienrückkaufprogramm verfolgt ausser mir anscheinend niemand. Hatte die Hoffnung, dass uns das oberhalb der 18 hält. War aber nix. In den ersten 40 Tagen wurden nicht mal 1,5 der möglichen 5 Mio Aktien zurück gekauft entspricht durchschnittlich 37000 am Tag. Es bleiben noch 45 Tage inklusive der Tage zwischen den Jahren um die restlichen 3,5 Mio zu kaufen. Entspricht täglich 78000. Geld ist bei den aktuellen Kursen genügend vorhanden um alle 5 Mio zu erhalten. Täglich 78000 bei einem durchschnittlichen Umsatz von 300000 Stück sollte sich doch positiv bemerkbar machen. Hatte ich aber schon vor Wochen gehofft
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27.10.20 12:01:45
Beitrag Nr. 29.790 ()
so kaufen Profis, die kaufen 1 Mll. Aktien und führen den Kurs nach unten.
Hier kannst du erst nach Beendigung des Rückkaufsprogramm mit steigenden Kursen rechnen oder was glaubst du warum FN das an ein Bankhaus abgegeben hat?
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