Uniqa, ein Ergebnisplus nach dem anderen! (Seite 18)

eröffnet am 31.05.07 09:30:27 von
neuester Beitrag 19.02.21 09:30:52 von


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19.12.20 12:25:20
Beitrag Nr. 172 ()
Uniqa - Neue Ziele für Analysten "ambitioniert aber nicht unrealistisch"
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Uniqa stellte diese Woche im Rahmen des virtuellen Kapitalmarkttags Details zum neuen Strategieprogramm Uniqa 3.0 vor. Dabei sollen bis 2025 folgende Ziele erreicht werden: verrechnete Prämien EUR >7 Mrd. (2019: EUR 5,4 Mrd.), ROE >9% (2019: 7,3%), Combined Ratio 93% (96%), Sol- vency Ratio über 170% sowie eine Ausschüttungsquote von 50-60%. Zent- rales Element der neuen Strategie ist wie bereits berichtet die Kostensen- kung, einerseits durch Mitarbeiterabbau in Österreich und andererseits durch Synergieeffekte aus der Übernahme der osteuropäischen AXA-Gesellschaften. Das versicherungstechnische Ergebnis soll durch die Kos- teneinsparungen, einem Prämienwachstum sowie einer rückläufigen Scha- den-Kosten-Quote von EUR 170 Mio. (2019) auf EUR 280 Mio. im Jahr 2025 gesteigert werden. In Österreich erwartet Uniqa starke Gewinnbeiträge von der Krankenversicherung sowie profitables Wachstum im Bereich Schaden und Unfall. Für die Tochterunternehmen in CEE erwartet Uniqa bis 2025 ein jährliches organisches Prämienwachstum von rund 5-6%, sodass mit Übernahme der AXA-Einheiten bis 2025 ein zusätzliches Prämienvolu- men von rund EUR 1,4 Mrd. erzielt werden soll.

Ausblick. Ein wesentliches Ziel des neuen Strategieprogramms ist die Eigenkapitalrendite über die angenommenen Eigenkapitalkosten von 9,5- 9,6% zu heben und somit einen verlässlichen, wachsenden Dividendenstrom für die Aktionäre zu generieren. In Summe betrachten wir die neuen Ziele als ambitioniert aber nicht unrealistisch. Unsere aktuellen Schätzungen sind bei der Schaden-Kosten-Quote und Kostenentwicklung etwas konservativer, sodass wir in Zukunft Potenzial für eine Erhöhung unserer Prognosen sehen.


https://www.boerse-social.com/2020/12/19/inbox_uniqa_-_neue_…
UNIQA Insurance Group | 6,400 €
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21.12.20 08:58:20
Beitrag Nr. 173 ()
S&P bestätigt Uniqa-Rating
Standard & Poor’s (S&P) hat das Rating der UNIQA Insurance Group mit „A-“ und einem stabilen Ausblick bestätigt. Positiv ins Gewicht gefallen seien für S&P insbesondere die starke Marktposition in Österreich, CEE und Russland, die führende Rolle in der Krankenversicherung in Österreich sowie die „exzellente“ Kapitalausstattung gemäß dem S&P Global Ratings Kapitalmodell, teilt Uniqa mit.


https://boerse-social.com/page/newsflow/sp_bestatigt_uniqa-r…
UNIQA Insurance Group | 6,410 €
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22.12.20 07:09:42
Beitrag Nr. 174 ()
Die Vorstände haben gekauft, jedenfalls ein gutes Zeichen.
UNIQA Insurance Group | 6,340 €
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22.12.20 07:12:24
Beitrag Nr. 175 ()
„Psychische Belastungen sind ein Riesenthema“
Uniqa-Chef Andreas Brandstetter baut die Versicherungsgruppe zu einem Gesundheitskonzern um, der für alle offen ist. Allein der Bedarf im Bereich der mentalen Gesundheit sei sehr groß.

Herr Brandstetter, Sie haben das Jahr 2020 bei der Uniqa mit einem Paukenschlag beendet. Wäre der Personalabbau auch ohne Pandemie so gekommen? In einer Krise ist ja möglicherweise das Verständnis für tiefe Schnitte größer.

ANDREAS BRANDSTETTER: Eins zu eins genauso. Wir hätten die 600 Stellen auch ohne Corona abgebaut. Wir bereiten uns seit zwei Jahren auf das neue Strategieprogramm vor. Es gibt in unserer Branche Faktoren, die im Laufe der nächsten zehn Jahre mehr Veränderungen bringen, als wir sie in den vergangenen hundert Jahren erlebt haben.

Welche Faktoren?

Massive demografische und soziale Veränderungen, eine verstärkte Urbanisierung, technologische Innovation und ein anderes Kundenverhalten. Für meine private Krankenabrechnung mache ich heute ein Foto mit dem Handy, zack, weg, und das Geld ist am Konto. Das machen jetzt schon fast 50 Prozent unserer österreichischen Kunden so. Die Erwartungen der Kunden steigen ganz massiv.

Was bedeutet das mittelfristig? Wir müssen neben den physischen auch bessere digitale Kontaktpunkte zu unseren Kunden haben. Wenn das nicht super funktioniert, sind Menschen heute schnell enttäuscht und wechseln zur Konkurrenz.

Unser Gefühl ist, wir müssen die neuen Services rascher anbieten, viel investieren und im Kerngeschäft schlanker und effizienter werden, Kosten sparen. Wir können Investitionen nicht umwälzen. Keiner unserer 3,6 Millionen Kunden in Österreich will 20 Euro mehr Prämie im Jahr zahlen, weil uns neue Bilanzregeln ab 2023 etwa 60 Millionen Euro kosten.

Kommt es noch Sparprogrammen?

Wir werden in Osteuropa im Jahr 2021, vielleicht noch 2022 ähnliche Schritte setzen.

Kurz bevor Sie den Markt aufgeschreckt haben, hatte die Allianz in Deutschland erklärt, bei Lebensversicherungen nicht mehr für eingezahltes Kapital garantieren zu können. Ein Tabubruch? Wir erleben eine Zeitenwende, absolut. In Zeiten von Nullzinsen ist das die Konsequenz. Wir sehen, dass sehr namhafte Versicherungen außerhalb Österreichs ihren ganzen Lebensversicherungsbestand verkaufen. Wenn man so wie wir an die Lebensversicherung glaubt, muss man attraktive Produkte anbieten. Bei der fondsgebundenen Variante haben wir gerade Zuwachsraten von 30 Prozent.

Werden Sie dem Beispiel Allianz folgen oder nicht?

Wie unsere Produkte in ein paar Jahren aussehen, das jetzt zu sa

wurde am 23. Juni 1969 in Schönberg am Kamp geboren. Er studierte Politikwissenschaften und Geschichte. Er arbeitete für den ehemaligen ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek, den Raiffeisenverband und kam 2003 in den Uniqa-Vorstand. Seit Juni 2011 ist er Chef des Versicherungskonzerns, der mit AXA in Osteuropa 15 Millionen Kunden hat und 20.000 Mitarbeiter in 18 Ländern beschäftigt.

wäre unseriös. Was wir aus eigener Kraft leisten können, ist, die Kosten zu senken.

Im Gesundheitsbereich werden gerade Angebote entwickelt, die auch Nicht-Kunden nutzen können. Was ist da zu erwarten?

Wir wollen in drei Bereiche investieren, wo wir glauben, dass in Österreich, aber auch in ganz Europa ein großer Bedarf besteht. Das ist erstens die mentale Gesundheit, die liegt uns sehr am Herzen, und zwar schon vor Covid-19. Ein zweiter Punkt ist: Für eine Reihe von Industrieund Großkunden, die wir bei der Expansion nach Osteuropa begleitet haben, wollen wir Lösungen anbieten, die weit über die Arbeitsmedizin hinausgehen. Der dritte und brennendste Bereich überhaupt ist „Elderly Care“, also Altenpflege. Da spielt auch das Thema Altersarmut und Pensionsvorsorge eine Rolle. Wir wollen alles tun, damit Menschen verstehen, dass eine private Pensionsvorsorge, so klein sie auch immer ist, ein Thema der persönlichen Verantwortung ist, und nicht nur ein Produkt für die Reichen.

Kann das auch psychologische Hilfe für jeden sein?

Ja. Es gibt sehr viele Menschen, die speziell derzeit, aber nicht nur derzeit mental und psychisch ein großes Problem haben. Die im Moment nicht wissen, wie sie neben zwei Kindern, einem Mann, der auch zu Hause arbeitet, auf 60 Quadratmetern arbeiten sollen. Oft kommen noch ganz andere Belastungen hinzu, vielleicht Probleme mit den Kindern. Das ist kein österreichisches Phänogen,
UNIQA Insurance Group | 6,335 €
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28.12.20 14:52:52
Beitrag Nr. 176 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.406.303 von Goldkreutz am 16.10.20 11:42:29
Zitat von Goldkreutz: Meiner Meinung nach gibt es Mehrere Gründe für den Kursverlauf

1. der Durch Corona zu erwartende Gewinnrückgang
2. Streichung der Dividende für das Geschäftsjahr 2020 aber vor allem (!!)
3. die Investitionen um Ausland UND
4. die Umstrukturierung des Unternehmens, welche nun im Q4 präsentiert wird.

Für mich persönlich sind diese (KURS)Unsicherheiten für einen Kauf fantastisch. Und wir können hier gerne auf ein Bier wetten: im März-April werden wir bei ca. 9.- pro Aktie stehen.

Schöne Grüße

Markus


Servus,

woher nimmst du die Information, dass die Dividende für das GJ 2020 gestrichen wurde?

Punkt wurde auf HV mit überwiegender Mehrheit abgelehnt:

http://www.uniqagroup.com/gruppe/versicherung/media/files/2A…

Weiters ist auf der Homepage für den 11.06.21 der Ex-Tag und für den 14.06.21 der Zahltag im ständig aktualisierten IR-Kalender angegeben:

https://www.uniqagroup.com/gruppe/versicherung/investor-rela…

Ansonsten gehe ich auch davon aus, dass wir hier in 4-5 Monaten bei 9€/share stehen. 💵💲💰
UNIQA Insurance Group | 6,480 €
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29.12.20 07:57:59
Beitrag Nr. 177 ()
Bin auch von 0 Dividende ausgegangen und muss zukünftig besser recherchieren. Vielen Dank für diese Infos. Auf zu neuen (alten) Höhen
UNIQA Insurance Group | 6,460 €
1 Antwort
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29.12.20 08:10:02
Beitrag Nr. 178 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.219.168 von rtr am 29.12.20 07:57:59Bin beim Kauf auch von den hier gemachten Angaben ausgegangen. Bei "Finanzen" auf der Homepage ist unter 2020e auch "0" angegeben. Beim Durchstöbern der IR-Seite auf der UNIQA Homepage fiel mir das dann auf. Denke mal, sie selbst werden es am besten wissen. :laugh:
Da ich auch von einer Nullrunde ausgegangen bin, kann ich nicht enttäuscht, sondern nur positiv überrascht werden. ;)
Und in Österreich ist man schmerzbefreiter. Kenne einige große Unternehmen, welche trotz Staatshilfen Dividenden gezahlt haben. Die eigen Tasche ist wichtiger als der Ruf. :laugh:
UNIQA Insurance Group | 6,420 €
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05.01.21 08:51:47
Beitrag Nr. 179 ()
Man könnte hier mal einen Marketing Turbo starten und Themen die Abseits der müden Versicherungsthematik behandeln, würde der Marke UNIQA auch gerecht werden, nur so als Denkanstoß
UNIQA Insurance Group | 6,530 €
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05.01.21 08:55:02
Beitrag Nr. 180 ()
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UNIQA Insurance Group | 6,530 €
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