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BHP Billiton - ein Basisinvestment im Rohstoffsektor



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Da mein alter thread zu dieser Aktie inzwischen historisch ist, möchte ich einen neuen eröffnen.
Ich kaufe im Zweifelsfall immer die billigere Variante einer Aktie, dies ist aber nicht immer die bessere Entscheidung. Die 850524 ist wohl ein wenig besser gelaufen, als die 908101, die ich in 2006 bei 14,48 gekauft habe.

Nachstehend die beiden Varianten, die bei BHP handelbar sind:
Unternehmen Börse WKN/LocalID Kürzel Kurs heute
BHP BILLITON LIMI Frankfurt 850524 BHP1 EUR 20,72
BHP BILLITON PLC Frankfurt 908101 BIL EUR 18,98

Nicht gerade mehr taufrisch:

BHP Billiton Basisinvestment

18.05.2007 Finanzwoche

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzwoche" sehen in der Aktie von BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) weiterhin ein Basisinvestment im Rohstoffsektor.

Der scheidende CEO des größten Bergbaukonzerns der Welt habe sich sehr optimistisch für die weitere Geschäftsentwicklung gezeigt.

So solle der weltweite Konsum von Kupfer Aluminium, Stahl etc. in den nächsten 25 Jahren den gesamten Konsum der bisherigen Geschichte der Menschheit übersteigen. Da die Gesellschaft mehr als zwei Drittel des operativen Gewinns vor Abschreibungen mit Industriemetallen und Eisenerz erziele, werde das Unternehmen hiervon nachhaltig profitieren.

Analytisch sei die Aktie mit einer PE 2007e von ca. 8 und einem EV/EBITDA von 6,7 nicht überbewertet.

Die Experten von "Finanzwoche" sehen in der Aktie von BHP Billiton weiterhin ein Basisinvestment im Rohstoffsektor. (Ausgabe 19 vom 16.05.2007) (18.05.2007/ac/a/a)
BHP Billiton Depotbeimischung


Berlin (aktiencheck.de AG) - Sören Wiedau, Analyst der Weberbank, empfiehlt die Aktie von BHP Billiton (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) als Depotbeimischung.
BHP Billiton sei der größte diversifizierte Rohstoffkonzern der Welt. Das Unternehmen sei aus der Fusion der australischen Stahl- und Bergbaugruppe Broken Hill Property (BHP Ltd.) und des britischen Bergbauunternehmens Billiton plc entstanden. Der Konzern sei in über 25 Ländern vertreten und beschäftige derzeit rund 38.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens liege in Melbourne, Australien. Zu den Schwerpunkten würden Aluminium, Mineralöl, Diamanten, Steinkohle, Rohstoffe für die Stahlerzeugung sowie Materialien für die Stahlveredelung zählen.

BHP Billiton habe im ersten Fiskalhalbjahr mit einem Rekordergebnis geglänzt. Der Nettogewinn sei um 41% von 4,36 Mrd. USD auf 6,17 Mrd. USD gestiegen. Der Konzernumsatz habe mit 22,11 Mrd. USD ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 18,08 Mrd. USD gelegen. Zu den guten Ergebnissen hätten vor allem die gestiegenen Rohstoffpreise und erhöhten Kapazitäten beigetragen. Insbesondere China habe mit einem Umsatzwachstum von 36% und einem Wachstum des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit von 84% ein überragendes Ergebnis gezeigt.

Für positive Überraschung habe die Ankündigung des Managements gesorgt, das laufende Aktienrückkaufprogramm um 10 Mrd. USD aufzustocken. Dies sei mehr als das Dreifache dessen, was Analysten erwartet hätten. Zusätzlich solle die Zwischendividende um 14% auf 0,20 USD erhöht werden. Trotz des geplanten Aktienrückkaufprogramms und der Dividendenerhöhung sei nach Meinung des Konzerns genügend Spielraum für zukünftige Übernahmen vorhanden. Dabei wolle man ebenso "aggressiv" wie die Konkurrenz vorgehen. Um weiterhin ein hohes Umsatzwachstum zu erzielen, stünden 17,5 Mrd. USD für 29 Projekte zur Verfügung.

In jüngster Zeit sei der Kurs von BHP Billiton von Übernahmespekulationen getrieben worden. Als potenzielle Übernahmenkandidaten würden der Konkurrent Rio Tinto sowie der Aluminiumhersteller Alcoa gelten. Eine Konsolidierung in dieser Branche sei keineswegs undenkbar und würde in die Wachstumsstrategie von BHP passen.

BHP Billiton zeige erneut einen starken Ergebnisanstieg. Die unangebrochene hohe Nachfrage der asiatischen Länder nach Rohstoffen werde auch zukünftig Hauptwachstumstreiber sein. Die gute Ertragssituation, das breit diversifizierte Produktportfolio, die Aufstockung des laufenden Aktienrückkaufprogramms sowie die anhaltenden Übernahmespekulationen würden für die Aktie sprechen. Trotz des starken Kursanstiegs sei die Aktie mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2007 von 12,71 im Branchenvergleich attraktiv bewertet.

Die Analysten der Weberbank empfehlen BHP Billiton als Depotbeimischung und setzen ein Stopp-Loss-Limit bei 19,20 Euro. (Analyse vom 11.07.2007) (11.07.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 11.07.2007
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.726.336 von plowy am 17.07.07 13:56:59Auch die folgende Meldung ist nicht mehr ganz taufrisch - aber ich denke, BHP Billiton ist es wert. Ein wirkliches Basisinvestment im Rohstoffbereich, meiner Meinung nach.

ricwun

BHP Billiton "buy"

24.07.2007
Citigroup

New York (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten der Citigroup vergeben für das Wertpapier von BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) nach wie vor das Rating "buy".

Die Produktionszahlen für das Juni-Quartal 2007 seien gut ausgefallen. Hierbei habe BHP Billiton unter anderem von einer sehr starken Produktion bei Eisenerz und Kokskohle profitiert. Die Produktionsvolumen in den Bereichen Aluminium und Nickel habe den Erwartungen der Aktienanalysten entsprochen, während die Produktionszahlen bei Kupfer geringfügig hinter den Prognosen der Analysten zurückgeblieben seien.

Aufgrund der überarbeiteten Prognosen bezüglich der Auswirkung von Währungseffekten und der Annahme höherer Explorationsausgaben habe man die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2008 um 2% auf 15,8 Mrd. USD reduziert. Für das Geschäftsjahr 2009 sei die Gewinnprognose der Analysten um 1% auf 18,3 Mrd. USD herabgesetzt worden. Auf Grundlage der EPS-Schätzungen für die Geschäftsjahre 2007 und 2008 lasse sich ein 2007-KGV von 13,1 sowie ein 2008-KGV von 11,5 ermitteln. Das Kursziel für die durchschnittlich volatile Aktie sehe man weiterhin bei 17,50 Britischen Pfund.

Daher halten die Analysten der Citigroup an ihrer Kaufempfehlung für die Aktie von BHP Billiton fest. (Analyse vom 24.07.07) (24.07.2007/ac/a/a)
Hi !

Wie sieht denn Eure momentane Einschätzung aus?

Gute Einstiegschance oder lieber noch warten?

Gruß
ehawk
BHP Billiton "overweight"

17.08.2007
J.P. Morgan Securities

New York (aktiencheck.de AG) - Die Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities stufen die Aktie von BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) mit "overweight" ein.

BHP Billiton werde die Geschäftszahlen des Fiskaljahres 2007 am 22. August veröffentlichen. Die Analysten würden einen Gewinn von 13,67 Mrd. USD erwarten. Man stehe der Aktie vor allem aufgrund des Wachstumspotenzial sowie des Cashflows, den das Unternehmen mit dem aktuellen Portfolio generiere, positiv gegenüber. Aus dem jüngsten Bericht von BHP Billiton zu den Explorations- und Entwicklungsaktivitäten gehe hervor, dass sich das Unternehmen mit allen Projekten im Zeitplan befinde.

Nach Ansicht der Analysten sei vor allem "Atlantis South" ein wichtiger Indikator für die Fortschritte, die BHP Billiton erzielt habe. Das Projekt werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2007 in Betrieb gehen. Auch das Nickelprojekt "Ravensthorpe" sei ein Indikator für das Wachstumspotenzial des Unternehmens. Aufgrund des vor kurzem veröffentlichten Produktionsberichts hätten die Analysten nur geringfügige Änderungen an ihren Prognosen vorgenommen. Das Kursziel der Aktie liege auf Sicht von zwölf Monaten bei 1.695 Pence.

Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities das Rating "overweight" für das Wertpapier von BHP Billiton. (Analyse vom 17.08.07)
Hallo ehawk,
das Unternehmen selber ist in jeder Beziehung ein lukratives Investment (gut und breit im Rohstoffbereich positioniert, big player, Wachstumswert), der Kurs leidet zumindest kurzfristig natürlich unter dem Marktumfeld. Ob jetzt oder später ein Neueinstieg (oder Zukauf) stattfinden sollte, hängt meiner Meinung davon ab, 1. ob du mehr kurzfristig interessiert bist (Trader) oder mittel-/langfristig in ein absolut solides Wachstumsunternehmen im Rohstoffbereich investieren willst, und 2. daran gemessen deine (!) Einschätzung, wie stark die momentanen Verwerfungen auf dem Kredit-/Finanzmarkt sich weiter ausweiten und auf die Gesamtwirtschaft sich auswirken werden oder nicht.
Gruß, ricwun
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.238.410 von ricwun am 21.08.07 12:26:43BHP Billiton steigert Jahresgewinn um 28 Prozent

22.08.2007
aktiencheck.de

Melbourne, Victoria (aktiencheck.de AG) - Der britisch/australische Minenkonzern BHP Billiton Ltd. (ISIN AU000000BHP4 / WKN 850524) meldete am Mittwoch, dass er seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 28,4 Prozent gesteigert hat, was mit einer steigenden Nachfrage aus Asien und hohen Rohstoffpreisen zusammenhängt.

Demnach belief sich der Nettogewinn auf 13,42 Mrd. Dollar, gegenüber 10,45 Mrd. Dollar im Vorjahr. Der Gewinn vor Einmaleffekten lag bei 13,68 Mrd. Dollar, nach 10,15 Mrd. Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um 21,4 Prozent auf 47,47 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 13,49 Mrd. Dollar bei Erlösen von 42,89 Mrd. Dollar ausgegangen. Das EBIT konnte im Berichtszeitraum um 25,4 Prozent auf 18,40 Mrd. Dollar gesteigert werden.

Für das Geschäftsjahr 2008 rechnet der Konzern mit einem signifikanten Volumenwachstum bei Öl, Kupfer, Eisenerz und Nickel.

Die Aktie von BHP Billiton schloss heute in Sydney bei 35,40 Australischen Dollar (-0,28 Prozent). (22.08.2007/ac/n/a)
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.250.436 von ricwun am 22.08.07 09:48:22HANDELSBLATT, Donnerstag, 23. August 2007, 12:51 Uhr
Rohstoffboom

BHP strotzt vor Selbstvertrauen
Von Dirk Heilmann

Die starke Nachfrage nach Metallen ließen beim weltgrößten Bergbaukonzern BHP Billiton im abgelaufenen Geschäftsjahr die Kassen klingeln. Nun will der Konzern ein Investitionsprogramm von mehr als 20 Mrd. Dollar vorantreiben. Sorgen wegen der aktuelle Krise an den Finanzmärkten macht sich der Konzern nicht.

LONDON. Die aktuelle Krise an den Finanzmärkten wird nach Überzeugung von BHP Billiton den Rohstoffboom nicht stoppen. Wenn sich Finanzinvestoren aus den Rohstoffmärkten zurückzögen, werde das die Preise nur kurzfristig drücken, sagte Chip Goodyear, der scheidende Chef des Branchenführers. Auch eine konjunkturelle Talfahrt in den USA bedeute nicht das Ende des Booms. Das britisch-australische Unternehmen hat im Geschäftsjahr zum 30. Juni ein Rekordergebnis eingefahren, auch weil es die Kosten besser im Griff behielt als manche Konkurrenten.
Es sei damit zu rechnen, dass einige Finanzinvestoren wegen Liquiditätsengpässen spekulative Rohstoff-Investments auflösten, sagte Goodyear. Aber das werde die Rohstoffpreise nur vorübergehend drücken. „Letztlich werden sie von Angebot und Nachfrage bestimmt“, sagte er, „und es bleibt dabei, dass die Nachfrage steigt, während das Angebot beschränkt ist.“

Selbst wenn die Finanzkrise auf die Realwirtschaft übergreife, werde das Geschäft der Rohstoffriesen wenig leiden, sagt Goodyear. Die US-Wirtschaft habe nicht mehr die Bedeutung für die Branche, die sie einmal gehabt habe. Chinas Wirtschaft wachse absolut stärker und brauche dafür viel mehr Rohstoffe. Indien folge diesem Pfad mit ein paar Jahren Verzögerung. Die Rohstoff-Nachfrage beider Länder sei von der Binnenwirtschaft und nicht von der Weltwirtschaft getrieben.

Angesichts solcher Perspektiven wird BHP ab Oktober unter Goodyears Nachfolger Marius Kloppers ein Investitionsprogramm von 21 Mrd. Dollar vorantreiben. Es enthält 33 Projekte, die der Konzern begonnen hat oder deren Machbarkeit er gerade prüft. Vorhaben für weitere 50 Mrd. Dollar befinden sich in der mittelfristigen Planung ab 2013. Die finanzielle Kraft dafür hat sich der Konzern in den Boomjahren unter Goodyear erarbeitet: In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Gewinn versiebenfacht.

2006/07 war ein weiteres Rekordjahr, in dem BHP Billiton den Umsatz um 21 Prozent auf 47,5 Mrd. Dollar (35,2 Mrd. Euro) und den Reingewinn um 28 Prozent auf 13,4 Mrd. Dollar steigerte. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital erreichte 38 Prozent. BHP gelang es besser als Konkurrenten, Preissteigerungen in höhere Gewinne umzusetzen. Während die Branche über ständig steigende Kosten stöhnt, drückte BHP die Kosteninflation auf 3,6 Prozent. Hauptkonkurrent Rio Tinto musste im vergangenen Halbjahr hingegen sogar einen Gewinnrückgang hinnehmen, weil ihm die Kosten für Mensch und Material aus dem Ruder liefen.

Die Zahlen brachten BHP gestern viel Lob an den Finanzmärkten ein. Der Aktienkurs stieg in London um rund fünf Prozent. Die Analysten von JP Morgan Cazenove sprachen von einer beeindruckenden Leistung in der Kostenkontrolle. Andere wiesen darauf hin, dass die Gruppe in den kommenden Jahren vom Ausbau ihrer Kapazitäten in Eisenerz, Kupfer, Nickel und Öl profitieren werde. Auch die Dividendenerhöhung um knapp die Hälfte spiegelt die Zuversicht der Konzernführung. Ein Analyst bemängelte allerdings, dass BHP kein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt habe. Das gegenwärtige Programm in Höhe von 13 Mrd. Dollar ist zur Hälfte umgesetzt.

Diese Zurückhaltung könnte aber darauf hindeuten, dass sich BHP das Pulver für kommende Übernahmegelegenheiten trocken hält. In der Rohstoffbranche dreht sich derzeit das Übernahmekarussell. Zuletzt hat Rio Tinto den Kauf des kanadischen Aluminiumkonzerns Alcan für stolze 38 Mrd. Dollar vereinbart.

„Wir halten uns zugute, dass wir die laufende Konsolidierungswelle angeschoben haben“, sagte dazu Kloppers. „Wir werden unsere Chance nutzen, wenn sich etwas auftut, das in unsere Strategie passt.“ Zu den Spekulationen, dass BHP ein Angebot für den US-Aluminiumkonzern Alcoa abgeben könnte, wollte er sich nicht äußern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.288.314 von ricwun am 24.08.07 22:54:05BHP Billiton bleibt ein Basisinvestment

07.09.2007
Finanzwoche

München (aktiencheck.de AG) - Im Rohstoffsektor bleibt für die Experten der "Finanzwoche" die Aktie von BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) ein Basisinvestment.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 habe der Rohstoffkonzern den Nettogewinn um 34,7% gegenüber dem Vorjahr steigern können. Dagegen seien die Förderkosten nur um 3,6% gestiegen. Nach Ansicht der Experten verfüge das Unternehmen über sehr gute neue Projekte und vor diesem Hintergrund erwarte man eine spürbare Ausweitung der Fördermenge in den kommenden Jahren.

Mit einer PE 2007/08e von 11 und einem EV/EBITDA von 7 halte man das Papier für nicht zu hoch bewertet und zudem stünden noch Aktienrückkäufe in Höhe von bis zu 6,7 Mrd. USD aus.

Im Rohstoffsektor bleibt für die Experten der "Finanzwoche" die Aktie von BHP Billiton ein Basisinvestment. (Ausgabe 35 vom 05.09.2007) (07.09.2007/ac/a/a)
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