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Girindus- Wachstum mit Oligonukleotiden - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: DE0005880405 | WKN: 588040
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18.12.15
München
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- Abschrift -

Landgericht Hannover Verkündet am: 16.03.2015 Geschäfts-Nr.: 1 0 52/14 ;)

gez. ******, Justizsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle

.............................................. Im Namen des Volkes!

...........................................................Urteil


Die §§ 37 b und 37 c WpHG knüpfen eine Schadensersatzpflicht an unterlassene sowie verspätete
oder unwahre Ad-hoc-Mitteilungen. Verkauft ein Anleger aufgrund einer derartigen Verletzung
der Ad-hoc-Mitteilungspflicht seine Finanzinstrumente zu billig oder kauft er sie zu teuer, kann er vom Emittenten Schadensersatz verlangen !


Quelle: (Assmann/Schneider, WpHG, 6. Aufl. 2012, §§ 37 b, 37 c, Rn. 3)


Auszug aus dem Urteil :

Diese Möglichkeit ist dem Kläger genommen worden, indem die Beklagte die Information über die Veräußerungsabsicht
betreffend die GAI nicht bereits mitgeteilt hat, als es zur Unterzeichnung des non-binding LOI gekommen war
bzw. spätestens als sie den Auftrag zu einer Fairness Opinion erteilt hatte.
Hinzu kommt, dass nicht lediglich der Verkauf der GAI als Tochterfirma und wesentlichem Vermögen
der Beklagten geplant war, sondern folgerichtig - da andernfalls nur eine Hülle bestehen würde - auch die Liquidation der Beklagten selbst.

Die Kammer wertet bereits die Unterzeichnung des LOI als mitteilungspflichtige lnsiderinformation. !!!!!!!!!

Insoweit vollzieht das Gericht die Wertung auch der Beklagten nach, wie sie sich aus der Beschlussfassung
vom 08.05.2012 ergibt.

Darüber hinaus neigt die Kammer aber dazu, die Voraussetzungen für einen Aufschub gemäߧ 15 Abs. 3 Satz 1 WpHG zu verneinen.




@elo :D
Auszug aus dem Urteil :
Diese Möglichkeit ist dem Kläger genommen worden, indem die Beklagte die Information
über die Veräußerungsabsicht betreffend die GAI nicht bereits mitgeteilt hat, als es zur
Unterzeichnung des non-binding LOI gekommen war bzw. spätestens als sie den Auftrag zu einer Fairness Opinion erteilt hatte.
Hinzu kommt, dass nicht lediglich der Verkauf der GAI als Tochterfirma und wesentlichem
Vermögen der Beklagten geplant war, sondern folgerichtig - da andernfalls nur eine Hülle bestehen würde - auch die Liquidation der Beklagten selbst.
Die Kammer wertet bereits die Unterzeichnung des LOI als mitteilungspflichtige lnsiderinformation. !!!!!!!!!
Insoweit vollzieht das Gericht die Wertung auch der Beklagten nach, wie sie sich aus der
Beschlussfassung vom 08.05.2012 ergibt.
Darüber hinaus neigt die Kammer aber dazu, die Voraussetzungen für einen Aufschub gemäߧ 15 Abs. 3 Satz 1 WpHG zu verneinen.


Was schreiben die da für einen Mist ???
da steht doch ganz klar das wir hier abgezockt und betrogen wurden oder ??

@elo :D

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt nach Angaben des VW-Konzerns nun auch gegen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch (65) wegen des Verdachts der Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Abgasskandal!

VW sei jedoch weiter der Auffassung, dass der Vorstand den Kapitalmarkt ordnungsgemäß informiert habe, teilte das Unternehmen mit.

Wird Pötsch vorsätzliche Marktmanipulation nachgewiesen, drohen ihm laut Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) bis zu zehn Jahre Haft.


Warum ermittelt die Staatsanwaltschaft eigentlich nicht bei Girindus / Solvay ?? :rolleyes:

zumal hier die Fakten eindeutig zu belegen sind !!

@elo :D



- Abschrift -

Landgericht Hannover Verkündet am: 16.03.2015

Geschäfts-Nr.: 1 0 52/14 ;)

gez. ******, Justizsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle


.............................................. Im Namen des Volkes!

...........................................................Urteil


@elo :D
Die §§ 37 b und 37 c WpHG knüpfen eine Schadensersatzpflicht an unterlassene sowie verspätete oder unwahre Ad-hoc-Mitteilungen. Verkauft ein Anleger aufgrund einer derartigen Verletzung der Ad-hoc-Mitteilungspflicht seine Finanzinstrumente zu billig oder kauft er sie zu teuer, kann er vom Emittenten Schadensersatz verlangen !

Quelle: (Assmann/Schneider, WpHG, 6. Aufl. 2012, §§ 37 b, 37 c, Rn. 3)

@elo :D

Etwaige Ansprüche auf Rückerstattung von aufgrund einer Mindestbesteuerung gezahlter Körperschaft- und Gewerbesteuer aus dem Jahr 2009:

Die Gesellschaft hat diesbezügliche Rechte offengehalten, vor dem Hintergrund, dass beim Bundesverfassungsgericht Verfahren zu der Frage anhängig sind, ob die Mindestbesteuerung verfassungsgemäß ist, wenn eine Verlustverrechnung in späteren Veranlagungszeiträumen nicht mehr möglich ist, wie z.B. bei einer Liquidation. Allerdings wird nicht mit einer zeitnahen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Frage innerhalb eines absehbaren Abwicklungsfensters gerechnet, so dass eventuelle Steuerrückerstattungen ggf. Gegenstand einer Nachtragsliquidation werden würden.

Sofern und insoweit im Rahmen einer Nachtragsliquidation eine Erstattung erfolgen sollte, wäre diese aus derzeitiger Sicht in voller Höhe des nach Abzug der Verwaltungskosten der Nachtragsliquidation verbleibenden Vermögens der Gesellschaft für eine Begleichung der Kreditverbindlichkeiten (Stand am 30. November 2014: TEUR 3.627 einschließlich aufgelaufener Zinsen) der Gesellschaft gegenüber den Solvay-Kreditgebern zu berücksichtigen.



Das heißt dann aber auch im Umkehrschluss das Solvay auch für die Sauerei bezahlen
wird die hier abgelaufen ist !!!

@elo :D


was ist eigentlich aus den so schwer verkäuflichen Patenten geworden ??? :cool:

Ich wette die tauchen sehr bald schon wieder auf, zumal es sich dabei ja auch
um ein Grundpatent zur Herstellung von Oligonukleotiden handelt !!

Wie war das noch mit der revolutionären flüssig Phasen-Methode !! ;)

Ich warte auf die Nachtragsliquidationsabrechnung !!!!!!!!!!!!


@elo :D

BaFin richtet Meldeplattform für Whistleblower ein

Datum:
01.07.2016

Die BaFin richtet zum 02.07.2016 eine zentrale Stelle ein, über die Hinweisgeber, sogenannte Whistleblower, Verstöße gegen aufsichtliche Bestimmungen melden können. Der Schutz der Hinweisgeber genießt hierbei höchste Priorität.


Bei der Identifizierung von Verstößen gegen das Aufsichtsrecht kommt Whistleblowern eine große Bedeutung zu. Sie können wertvolle Beiträge dazu leisten, das Fehlverhalten einzelner Personen oder ganzer Unternehmen innerhalb des Finanzsektors aufzudecken und die negativen Folgen dieses Fehlverhaltens einzudämmen beziehungsweise zu korrigieren. Allerdings sollen Hinweisgeber sicher sein können, dass ihnen aus der Meldung bei der BaFin keine Nachteile entstehen, wenn sie ihre Identität zu erkennen geben.



@elo :D

Vielleicht hat da ja der ein oder andere doch noch ein schlechtes Gewissen !! ;)


Die ad-hoc-Publizität dient der informationeilen Chancengleichheit der Marktteilnehmer und der Verhütung des lnsiderhandels.
Sie stellt eine Börsenzulassungsfolgepflicht dar und dient der Sicherstellung einer zutreffenden Marktpreisbildung.
Die Effizienz der Wertpapiermärkte setzt voraus, dass der Markt alle für die Preisbildung relevanten Informationen zeitnah erhält
und diese umfassend und verlässlich sind. Dies wiederum ermöglicht es dem einzelnen Anleger, eine eigenverantwortliche
Anlageentscheidung zu treffen

Quelle: (Assmann/Schneider, a.a.O., Rz. 4).


Diese Möglichkeit ist uns Kleinaktionären genommen worden, indem Girindus die Information über die
Veräußerungsabsicht betreffend der Girindus America lnc. nicht bereits mitgeteilt hat, als es zur
Unterzeichnung des non-binding Letter of lntend gekommen war bzw. spätestens als sie den Auftrag
zu einer Fairness Opinion erteilt hatte.

Hinzu kommt, dass nicht lediglich der Verkauf der Girindus America lnc. als Tochterfirma und wesentlichem
Vermögen der Beklagten geplant war,sondern folgerichtig - da andernfalls nur eine Hülle bestehen
würde - auch die Liquidation der Girindus AG selbst.

Ich werte bereits die Unterzeichnung des Letter of lntend als mitteilungspflichtige lnsiderinformation.

@elo :D
Die §§ 37 b und 37 c WpHG knüpfen eine Schadensersatzpflicht an unterlassene sowie verspätete
oder unwahre Ad-hoc-Mitteilungen.
Verkauft ein Anleger aufgrund einer derartigen Verletzung der Ad-hoc-Mitteilungspflicht seine
Finanzinstrumente zu billig oder kauft er sie zu teuer, kann er vom Emittenten Schadensersatz
verlangen !

Quelle:
(Assmann/Schneider, WpHG, 6. Aufl. 2012, §§ 37 b, 37 c, Rn. 3)

@elo :D

nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Anwalt.
ich habe Ihn mal prüfen lassen wie es sich mit der erweiterten Haftung
verhält auch im Bezug auf die Verjährungsfristen.

Bei der Gelegenheit werde ich Ihm mal meine geschwärzte Version dieses
Urteils zeigen wegen der Rechtssicherheit.

Da steht ja schließlich : Im Namen des Volkes!:cool:



@elo :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.107.635 von Mich@elo am 03.04.16 07:51:26
Zitat von Mich@[url=http://www.wallstreet-online.de/userinfo/33765-elo: elo;52107635]Die ad-hoc-Publizität dient der informationeilen Chancengleichheit der Marktteilnehmer und der Verhütung des lnsiderhandels.
Sie stellt eine Börsenzulassungsfolgepflicht dar und dient der Sicherstellung einer zutreffenden Marktpreisbildung.
Die Effizienz der Wertpapiermärkte setzt voraus, dass der Markt alle für die Preisbildung relevanten Informationen zeitnah erhält
und diese umfassend und verlässlich sind. Dies wiederum ermöglicht es dem einzelnen Anleger, eine eigenverantwortliche
Anlageentscheidung zu treffen

Quelle: (Assmann/Schneider, a.a.O., Rz. 4).

Diese Möglichkeit ist uns Kleinaktionären genommen worden, indem Girindus die Information über die
Veräußerungsabsicht betreffend der Girindus America lnc. nicht bereits mitgeteilt hat, als es zur
Unterzeichnung des non-binding Letter of lntend gekommen war bzw. spätestens als sie den Auftrag
zu einer Fairness Opinion erteilt hatte.

Hinzu kommt, dass nicht lediglich der Verkauf der Girindus America lnc. als Tochterfirma und wesentlichem
Vermögen der Beklagten geplant war,sondern folgerichtig - da andernfalls nur eine Hülle bestehen
würde - auch die Liquidation der Girindus AG selbst.

Ich werte bereits die Unterzeichnung des Letter of lntend als mitteilungspflichtige lnsiderinformation.

[/url]



3 Richter am Landgericht Hannover haben es genau so gewertet !!!

(Die Klage wurde damals trotzdem abgewiesen)

was mich etwas wundert ist das dieses Urteil was am 16.03.2015 verkündet wurde in keiner
Online Datenbank auftaucht weder beim Landgericht Hannover noch bei anderen externen Anbietern !! :rolleyes:

@elo :D
Eine AdHoc vor einem Jahr:

Die Gesellschaft rechnet damit, dass der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt (General Standard) sechs Monate nach der Entscheidung über den Widerruf durch die Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse und deren Veröffentlichung wirksam wer-den wird. Es erscheint vor dem Hintergrund des fortgeschrittenen Stadiums der Abwicklung der Gesellschaft allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass die Gesellschaft vor dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Delistings im Handelsregister gelöscht wird und damit automatisch die Börsennotierung entfällt.

Einfach lächerlich, was hier passiert.
Ist die Liquidation beendet und die Schlussrechnung gelegt, so haben die Abwickler den Schluss der Abwicklung zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden (§ 273 AktG). Im Anschluss wird die Gesellschaft aus dem Register gelöscht.

Achtung: Die Bücher und Schriften der Gesellschaft sind an einem vom Gericht bestimmten sicheren Ort zur Aufbewahrung auf zehn Jahre hinterlegt (§273 Abs. 2).


@elo :D

Nur gut das sich Fakten !! nicht so einfach aus dem Bundesregister
löschen lassen ! :)

@elo :D
Veränderung: 7. März 2016
HRB 60640: Solvay Organics GmbH, Hannover, Hans-Böckler-Allee 20, 30173 Hannover.
Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages
vom 11.02.2016 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 11.02.2016
und der Gesellschafterversammlung des übernehmenden Rechtsträgers vom 11.02.2016 mit der SOLVAY GmbH
mit Sitz in Hannover (Amtsgericht Hannover HRB 53686) verschmolzen.
Die Verschmelzung wird erst wirksam mit Eintragung auf dem Registerblatt des übernehmenden Rechtsträgers.
Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist,
wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes
desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG als bekannt gemacht gilt, ihren Anspruch
nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können.
Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung
die Erfüllung der Forderung gefährdet wird.


Löschung: 9. März 2016
HRB 60640: Solvay Organics GmbH, Hannover, Hans-Böckler-Allee 20, 30173 Hannover.
Die Verschmelzung ist im Register der übernehmenden SOLVAY GmbH am 08.03.2016 eingetragen worden;
von Amts wegen eingetragen gemäß § 19 Abs. 2 UmwG. Die Gesellschaft ist erloschen.


An der Girindus AG i.L. ist die Solvay Organics GmbH, Hannover, zum
31. Dezember 2013 mit 83,05 Prozent direkt beteiligt. Die Solvay Organics GmbH ist eine hundertprozentige
Tochtergesellschaft der SOLVAY GmbH mit Sitz in Hannover.

@elo :D
Die ad-hoc-Publizität dient der informationeilen Chancengleichheit der Marktteilnehmer und der Verhütung des lnsiderhandels.
Sie stellt eine Börsenzulassungsfolgepflicht dar und dient der Sicherstellung einer zutreffenden Marktpreisbildung.
Die Effizienz der Wertpapiermärkte setzt voraus, dass der Markt alle für die Preisbildung relevanten Informationen zeitnah erhält
und diese umfassend und verlässlich sind. Dies wiederum ermöglicht es dem einzelnen Anleger, eine eigenverantwortliche
Anlageentscheidung zu treffen

Quelle: (Assmann/Schneider, a.a.O., Rz. 4).

Diese Möglichkeit ist uns Kleinaktionären genommen worden, indem Girindus die Information über die
Veräußerungsabsicht betreffend der Girindus America lnc. nicht bereits mitgeteilt hat, als es zur
Unterzeichnung des non-binding Letter of lntend gekommen war bzw. spätestens als sie den Auftrag
zu einer Fairness Opinion erteilt hatte.

Hinzu kommt, dass nicht lediglich der Verkauf der Girindus America lnc. als Tochterfirma und wesentlichem
Vermögen der Beklagten geplant war,sondern folgerichtig - da andernfalls nur eine Hülle bestehen
würde - auch die Liquidation der Girindus AG selbst.

Ich werte bereits die Unterzeichnung des Letter of lntend als mitteilungspflichtige lnsiderinformation.

und ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da !

Fortsetzung folgt !!


@elo :D
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
gibt es hier eigentlich noch Aktionäre die im Zeitraum :

08.05.2012 bis 09.11.2012 Girindus Aktien gekauft haben ?

@elo :D

Die §§ 37 b und 37 c WpHG knüpfen eine Schadensersatzpflicht an unterlassene sowie verspätete
oder unwahre Ad-hoc-Mitteilungen.
Verkauft ein Anleger aufgrund einer derartigen Verletzung der Ad-hoc-Mitteilungspflicht seine
Finanzinstrumente zu billig oder kauft er sie zu teuer, kann er vom Emittenten Schadensersatz
verlangen !

Quelle:
(Assmann/Schneider, WpHG, 6. Aufl. 2012, §§ 37 b, 37 c, Rn. 3)

@elo :D
in den Ad-hoc Mitteilungen von Girindus war immer die Rede
davon das die anhängigen Aktionärsklagen nach Auffassung von
Girindus offensichtlich unbegründet sind.


Ach ehrlich ??

ich warte aktuell noch auf eine Eintragung im Bundesregister aus der hervorgeht
wieviel Schweigegelder diesmal geflossen sind !!! :cool:

@elo :D
welche strafrechtlichen Konsequenzen kann es haben wenn die
verarschten Kleinaktionäre erst nach dem Ende der Liquidation
von so einer Aktion Kenntnis erlangen ?

Hinsichtlich der Verjährungsfristen und natürlich der Haftung ?

@elo :D
nur mal so zum nachdenken :

VW-Aktionäre: Schadensersatz wegen unterlassener Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 37b WpHG

Die Abgasmanipulation betrifft weltweit rund 11 Mio. Fahrzeuge des VW-Konzerns. Konkret geht es darum, dass in diesen Fahrzeugen eine Manipulationssoftware eingebaut wurde, die Schadstofffilter nur im Prüfzustand aktiviert. Im regelmäßigen Verkehr hingegen nicht, so dass die tatsächlichen Abgase um ein Vielfaches höher sind – und behördliche Zulassungswerte weit übersteigen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Luftqualität, sondern stellt auch die bestehenden behördlichen Zulassungen für diese Fahrzeuge in Frage. Betroffene Autofahrer müssen eventuell damit rechnen, nicht mehr in innerstädtischen Bereichen fahren zu dürfen. Ein Verkaufseinbruch von VW-Fahrzeugen und mögliche Rückgabeaktionen stehen im Raum. Inzwischen erlitten auch die VW-Aktien einen gewaltigen Kurseinbruch.

Aktionäre haben Anspruch auf Schadenersatz nach § 37b WpHG. Konkret besagt die Norm:

„Unterlässt es der Emittent von Finanzinstrumenten, die zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, unverzüglich eine Insiderinformation zu veröffentlichen, die ihn unmittelbar betrifft, ist er einem Dritten zum Ersatz des durch die Unterlassung entstandenen Schadens verpflichtet, wenn der Dritte
1.die Finanzinstrumente nach der Unterlassung erwirbt und er bei Bekanntwerden der Insiderinformation noch Inhaber der Finanzinstrumente ist oder
2.die Finanzinstrumente vor dem Entstehen der Insiderinformation erwirbt und nach der Unterlassung veräußert.”


Wann konkret VW die Aktionäre hätte informieren müssen, lässt sich noch nicht eindeutig bestimmen. In Betracht kommen verschiedene Zeitpunkte: der Einbau der Software, die Warnung durch Bosch, die entwickelte Software nicht manipulativ zu verwenden, Hinweise an Vorgesetzte durch VW-Techniker oder erst die jüngsten Entwicklungen in den USA.

Geschädigte Anleger können, soweit die gesetzlichen Anforderungen des § 37b WpHG in ihrem Fall erfüllt sind, den gesamten Schaden geltend machen. Bereits 2011 hat der Bankensenat des BGH ein Grundsatzurteil zum Thema Marktmanipulation erlassen und in diesem Zusammenhang entschieden, dass der Schadensersatzanspruch aus § 37b WpHG auf Erstattung des Kaufpreises der Aktien Zug-um-Zug gegen deren Rückgabe gerichtet ist, alternativ aber auch die Erstattung der Differenz zwischen dem Kurs bei Erwerb der Aktien und deren fiktiven Kurs bei Veröffentlichung einer unverzüglichen Ad-hoc-Mitteilung verlangt werden kann (vgl. BGH Urteil vom 13.12.2011 zu Az. XI ZR 51/10).


Im Hinblick auf mögliche Verjährungstatbestände sollten Aktionäre jedoch frühzeitig ihre Ansprüche prüfen lassen und ggf. geltend machen.


@elo :D

ich frage mich wie es möglich ist eine Abwicklungsschlussrechnung
zum 01.12.2014 !! zu veröffentlichen obwohl die Aktie noch bis zum
18.12.2015 !! gehandelt wurde und überhaupt noch nicht geklärt war
was aus den Aktionärsklagen wird.

Hier gibt es noch eine Menge aufzuarbeiten !
und zu prüfen !!

@elo :D



Antwort auf Beitrag Nr.: 51.798.772 von Barnin-Man am 21.02.16 14:20:49Dann eben 'Hirntot'. Läuft letztlich aufs Gleiche hinaus ^^


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