Die neue Adesso mit BOV (06/2007)
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Dass Aktienkurs und Wert eines Unternehmens nicht immer korrelieren, sieht man gerade ganz schön bei Nagarro.
adesso sollte mal auf die Div verzichten und eigene Aktien stattdessen kaufen
Bin mal rein zu 49€ mit einer ersten Position.
Nachvollziehbar, sieht bei mir ähnlich aus, ich hab es trotzdem unvernünftigerweise getan. Habe in den letzten Anstiegen immer reduziert und dann wieder nachgekauft.
Ich würde gerne nachkaufen, aber Adesso ist mittlerweile meine größte Position und ich möchte das Klumpenrisiko nicht weiter erhöhen. Mein Buy-in liegt bei 67 €, deshalb heißt es für mich aktuell: Zähne zusammenbeißen und abwarten.
Die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Accenture haben offensichtlich auch Auswirkungen auf den Kurs von adesso. Die geringe Liquidität ist dann nicht besonders förderlich für den Kurs, wenn ein paar Hände schmeißen. Rational finde ich das nicht mehr. Wer verkauft bei 50 Euro?
Sehr gut.....Quelle:
adesso erhält Auftrag bei der Deutschen Bundesbank
IT-Dienstleister setzt sich in mehrstufigem Ausschreibungsverfahren gegen zahlreiche namhafte Wettbewerber durch – komplexe Systemintegration im hochregulierten Finanzumfeld
Die adesso SE hat einen der bedeutendsten Aufträge ihrer Unternehmensgeschichte gewonnen. Nach einem mehr als zweijährigen, mehrstufigen Ausschreibungsverfahren hat sich die Deutsche Bundesbank für den IT-Dienstleister als Partner entschieden. In den nächsten Jahren wird adesso die Zentralbank bei der Modernisierung ihres Kernbankensystems unterstützen. Mit einem Gesamtvolumen im zweistelligen Millionenbereich zählt dieser Auftrag, insbesondere aufgrund seines signifikanten Werkvertragsanteils, zu den größten, die adesso bislang abgeschlossen hat.
Das Projekt umfasst eine komplexe Systemintegration im hochregulierten Umfeld der Deutschen Bundesbank, inklusive der Einbindung bestehender Altsysteme, anspruchsvoller Datenmigrationen sowie der Koordination mehrerer Technologie- und Umsetzungspartner. adesso bringt seine Stärken in den Bereichen Systemarchitektur, Projektsteuerung und Qualitätssicherung ein – von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zum stabilen Betrieb. Hinzu kommen tiefgehende Expertise für Kernbankensysteme und Zahlungsverkehr, anerkanntes Know-how im SAP-Umfeld sowie Integrationskompetenz aus einer Hand.
328 Nutzer haben adesso im Portfolio und 590 unserer Nutzer haben adesso auf der Watchlist.
Weitere Nachrichten zu adesso finden Sie auf der adesso Wertpapierdetailseite im Bereich "Neuigkeiten" und unter "Übersicht".
Eine Übersicht aller Unternehmenstermine finden Sie hier.
Ja, da bin ich ganz bei dir. Dass adesso im Q1 2026 wieder schwarze Zahlen schreibt, ist nach den Verlusten der letzten Jahre in diesem Quartal ein echtes Ausrufezeichen, zumal das Q1 saisonal ja meistens das Schwächste ist. Bei adesso braucht man aktuell echt keine Hebelprodukte, da steckt in der Aktie selbst schon genug Dynamik.
Was m.E. gerade völlig untergeht, ist die operative Hebelwirkung. Während die Wirtschaft drumherum stagniert, wächst adesso rein organisch um 13 %. Wenn man es schafft, die Personalkosten pro Kopf bei nur 1 % Plus zu halten, während der Rohertrag pro Mitarbeiter um 3 % zulegt, dann wirkt sich das direkt auf die Marge aus. Das Ergebnis sieht man ja am EBITDA-Sprung von 58 % auf 27 Mio. €.
Die neun zusätzlichen Arbeitstage im zweiten Halbjahr sind für mich die eigentliche Trumpfkarte für den Kurs in diesem Jahr. Bei Fixkosten für über 11.000 Mitarbeiter landet dieser Zusatzumsatz zu großen Teilen im EBITDA. Das hilft, um die Schulden abzubauen und das Thema Cashflow zu beruhigen. Die Aufregung wegen der aktuellen Steuerquote von über 50% ist für mich nur bilanzielles Rauschen, das nichts an der Substanz der Cash-Maschine ändert und sich in den nächsten Jahren relativieren wird.
Auch die Sorge vor OpenAI & Co. halte ich für fehl am Platz. Mit Modellen wie adSCAILE für agentische Softwareentwicklung zeigt adesso doch gerade, wie man KI nutzt, um die eigenen Margen zu schützen und Projekte schneller durchzuziehen. KI ist wie der Akkuschrauber für den Handwerker. Er macht ihn schneller, aber das Haus (die komplexe IT) baut sich trotzdem nicht von alleine. Witzig auch, dass OpenAi gestern angekündigt hat selbst einen Consulting Zweig aufzubauen, wo man mit KI doch gar kein Consulting mehr braucht 😉
Die Analysten sehen das mit Zielen zwischen 93 € (Kepler), 106 € (Warburg), 128 € (Berenberg) - Kursziele nach den Q1 Zahlen aus dieser Woche - und 140 € (SMC) (noch von vor den Q1 Zahlen, neues Kursziel kommt vermutlich die Tage) fast geschlossen genauso. Selbst Jefferies liegt mit 65 € noch ordentlich über dem aktuellen Kurs. Wer verkauft jetzt bei 53 €? In den Times & Sales sehe ich kaum dicke Blöcke, dafür aber ständig diese 70er und 75er Algos auf Tradegate, die still und heimlich einsammeln? Bei einem Freefloat von unter 50 % und nur etwa 6,5 Mio. Aktien insgesamt wäre mir das Risiko für eine Short-Position wie die von Marshall Wace (Einstieg bei 57,40 €) zu hoch.
Ich fand die Zahlen besser als "ganz gut", sondern faktisch sogar "best in class", wenn man mit den peers vergleicht...
Jetzt geht's los, nur in die falsche Richtung. Verrückt was mit dem Kurs passiert nach den doch ganz guten Zahlen.
Am Montag gibt's Q1 Zahlen. Freuen wir uns auf volatilere Tage nach den doch eher ruhigen Wochen.
52-Wochentief bei 53,40 €. Wenn das bricht, dann ist der Weg nach unten erst einmal frei. Ich überlege, hier nochmal nachzulegen, um meinen Average zu senken.
Ich glaube allerdings weiterhin an das Unternehmen. Gerade KI wird das Geschäft vermutlich beschleunigen, da selbst viele Requirement Engineers, die früher "nur" Anforderungen aufgenommen und dokumentiert haben, mit KI inzwischen auch Code generieren können.
Wenn ich ein Unternehmen wäre, würde ich nicht einfach wollen, dass für meine Spezialanwendungen KI-generierter Code einfach im laufenden Betrieb verwendet wird, ohne dass ein Profi vorher darüber geschaut hat.
Aus diesem Hintergrund glaube ich, dass zwar die Margen sinken, das Arbeitsvolumen und das Arbeitsergebnis jedoch durchaus steigen werden.
Was meint Ihr ?
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Morgen kommen die finalen Zahlen. Wundert mich dann wieder
nicht, wenn manch einer plötzlich merkt: "Oh, die fundamental
läuft es ja doch gar nicht so schlecht." Bei einem KUV von
0,26 und einem EBITDA am oberen Ende der Guidance (123,6 Mio.
€) ist adesso faktisch ausverkauft. In diesem engen Markt
(Freefloat ~3 Mio. Stück) reicht morgen ein Funke an
Liquidität, und das Squeeze-Spiel startet erneut. Bei 55,50
Euro und 55,80 Euro heute nochmal nachgelegt und bis an die
Zähne bewaffnet
Am 25.02.2026 war der Tagesschluss Kurs Xetra bei 57,30 Euro, lediglich das Tagestief bei 56,50 Euro. Also kein offenes Gap mehr.
Ein Jahrestief war bei 56,50 heute 57,10 ich denke so genau sollte man es nicht nehmen.
So, Xetra Gap ist zu. Accenture hat heute ebenfalls gute Zahlen und vor allem gute Aussichten berichtet. Ich denke nicht, dass adesso so tot ist, wie der Kurs her gibt. Habe gerade zu 57,70 Euro und 57,30 Euro nochmal etwas nachgeladen. Keine Anlage Empfehlung.
