MLP Massenflucht der \"Wiesloecher\"?
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MLP wird heute mit einem Dividendenabschlag von 0,36 €/Aktie gehandelt, nachdem gestern die Hauptversammlung
-5% heute Ausbruch wieder misslungen ... fundamentale Gründe? #MLP
Massive Abwanderung insbes. von gestandenen Beratern an Maklerpool wird kolpotiert, da MLP Kondionen nicht mehr zeitgemäß. Intern soll Geschäftsstellenorganisation umgekrempelt werden, größere Einheiten, weniger Führungskräfte, Geschäftsstellenleiter zurück an den Kunden. Berater ohne Kundenkontakt raus. Weitere Konzentration auf erfolgreiche Berater. Frei werdendes Geld in verbesserte Kondtionen für die Berater, da der Markt in diese Richtung läuft. Was ist da dran? Spannender Spin. Wer ist am besten vernetzt intern. Wer gewinnt, wer verliert.
Die Aktie kämpft um einen Ausbruch. Regelmäßig gibt es hohe Umsätze bei 8,10 bis 8,15€. Falls das Jahreshoch bei 8,20€ endlich mal durchbrochen wird, könnte es noch einen weiteren Schub nach oben Richtung Hoch aus 2025 geben.
Im Moment fliegt hier noch gar nichts.
Nun, da ab 2027 den Beratern für die Benutzung der MLP-Technik pro Monat 250,-€ Kosten eingebucht werden, steht einem Höhenflug der Aktie nichts mehr im Wege! Bei Fondsfinanz & Co. dürfte man sich ins Fäustchen lachen und sich auf qualifizierten Zulauf freuen.
Heute stehen wir exakt auf dem selben Kursniveau wie vor einem Jahr.
Lies dir den Artikel gerne mal durch, die sehen es genau wie ich: Der Finanzdienstleister hatte bereits im November mitgeteilt, sich beim Tochterunternehmen "Deutschland.Immobilien" künftig nur noch auf das Vermitteln und die Konzeptionierung von Immobilienprojekten zu konzentrieren und keine Entwicklungsprojekte mehr aufzusetzen. Seinerzeit hatte MLP deshalb seine Jahresprognose gesenkt. Zugleich warnte der Finanzdienstleister bereits damals, dass wegen Sondereffekten das Ergebnis womöglich noch geringer ausfallen könnte.
Aber sei‘s drum. Ist eh Schnee von gestern. Wichtiger ist, dass MLP 2026 ff liefert, wie versprochen, damit es endlich mal wieder zweistellig wird!
Ergebnisprognose
Am 7. November 2025 hat MLP in einer Ad hoc-Mitteilung darüber informiert, dass die Jahresprognose 2025 für den MLP-Konzern bezogen auf das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) angepasst wird. Auf Basis der Auswertung aktueller Geschäfts- und Prognosedaten passte der MLP Konzern seine EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2025 an und erwartet seitdem ein EBIT in einer Bandbreite von 90 bis 100 Mio. €. Die bisherige EBIT-Jahresprognose 2025 für den MLP Konzern belief sich auf 100 bis 110 Mio. €. Die Anpassung resultierte aus veränderten Erwartungen an die Höhe der erfolgsabhängigen Vergütungen im Vermögensmanagement und an das Immobilienentwicklungsgeschäft. Erfolgsabhängige Vergütungen fallen für die Wertentwicklung von Anlagekonzepten im Vermögensmanagement an und sind zu einem hohen Anteil ergebniswirksam. Das Ergebnis des dritten Quartals 2025 liegt mit einem EBIT von 18,3 Mio. € über dem guten Vorjahresvergleichszeitraum (17,8 Mio. €). Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 ergibt sich ein EBIT von 61,1 Mio. € (66,4 Mio. €). Die bis zum Jahresende erwartete weitere positive Geschäftsentwicklung reicht jedoch nach damaliger und weiter aktueller Einschätzung voraussichtlich nicht aus, um die vorgenannten Entwicklungen noch zu kompensieren und die ursprüngliche Prognose noch zu erreichen.
Sehe ich anders. Es wurde ursprünglich geschrieben, dass belastende Einmal-Effekte aus der Geschäftsfokussierung noch nicht verlässlich bezifferbar seien, diese die Größenordnung von 12 Mio. EUR aber nicht überschreiten würden und sich ggfs. auch noch auf das EBIT des GJ 2025 auswirken könnten. Es wurde aber weder geschrieben, dass die angepasste EBIT-Prognose diesen Effekt nicht inkludiert, noch dass sie unter diese Bedingung gestellt wurde. Quelle: Q3-Bericht Seite 29.
Die entscheidendste Information ist wohl die, dass die am 07.11.2025 von 100 bis 110 Mio. EUR auf 90 bis 100 Mio. EUR gesenkte EBIT-Prognose verfehlt wurde. Und es wird geflissentlich vergessen zu erwähnen, dass die ursprüngliche Prognose insgesamt nicht nur verfehlt wurde wegen der Einstellung des Bau-Projektgeschäfts ("Fokussierung des Immobiliengeschäfts"), sondern auch wegen schwacher erfolgsabhängiger Vergütungen im Vermögensmanagement.
Meldung von heute morgen, Quelle:
FY 2025: Erlöse auf Höchstwert, EBIT erreicht Prognose – Verstärkter Einsatz Künstlicher Intelligenz beschleunigt Geschäftsmodell
- FY 2025: Gesamterlöse im zwölften Jahr in Folge gesteigert und neuen Höchstwert bei 1,08 Mrd. Euro (2024: 1,07 Mrd. Euro) erreicht, durchschnittliches Wachstum pro Jahr (CAGR) von 7 Prozent seit 2020 – wiederkehrende Erlöse liegen bei 72 Prozent
- MLP Gruppe steigert auch zentrale Bestandskennzahlen für die zukünftige Erlösentwicklung weiter auf neue Höchstwerte: 65,9 Mrd. Euro beim betreuten Vermögen und 809 Mio. Euro beim verwalteten Prämienvolumen in der Sachversicherung
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 87,9 Mio. Euro nach Einmal-Effekt aus der Fokussierung des Immobiliengeschäfts unter dem Jahr 2024 (95,0 Mio. Euro), aber deutlich über dem Jahr 2023 (70,7 Mio. Euro) – ohne Einmal-Effekt läge das EBIT bei 97,1 Mio. Euro
- Vorstand schlägt konstante Dividende von 36 Cent pro Aktie vor (2024: 36 Cent), Dividendenrendite erneut über 5 Prozent
- Innovationstreiber beim Einsatz Künstlicher Intelligenz: Automatisierte Analyse- und Abschlussstrecke bei Sachversicherungen, außerdem weiterer Ausbau eines KI-Agentensystems als Ergänzung der persönlichen Beratung
- Prognose 2026: EBIT von 100 bis 110 Mio. Euro – Fortsetzung der erfolgreichen operativen Geschäftsentwicklung, verstärkter Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur weiteren Verbesserung des Kundennutzens, weiter konsequentes Kostenmanagement
- Mittelfristplanung 2028 bestätigt: Fortsetzung des Wachstumskurses soll zu einem EBIT von 140 bis 155 Mio. Euro bei 1,3 bis 1,4 Mrd. Euro Gesamterlösen führen – strategisch angelegte Potenzialerschließung in der Beratung von Familienkunden, gezielter Ausbau des Firmenkundengeschäfts sowie Multi Asset-Ansatz bei institutionellen und vermögenden Privatkunden; erfolgsabhängige Vergütungen bei FERI nur in geringem Umfang in Planung angesetzt
MÜNCHEN (dpa-AFX Analyser) - Die Baader Bank hat die Bewertung von MLP mit "Buy" und einem Kursziel von 8,80 Euro gestartet. Gerhard Schwarz betonte in seiner Neubewertung am Donnerstag das defensive Geschäftsmodell des Finanzdienstleisters und das kontinuierlich profitable Wachstum. Dieses werde im Aktienkurs nicht widergespiegelt./rob/ajx/mis
Hier der Link zur sehr ausführlichen Analyse
https://mlp-se.de/redaktion/mlp-se-com/investors/mlp-share/2…
Baader legt bei seiner Bewertung ein nochmal tieferes 25er EBIT von nur 86,7 Mio EUR zugrunde, was einer Verfehlung der vom Unternehmen schon gesenkten Prognose (90-100 Mio EUR) entspräche. Vielleicht wegen der adressierten weiteren Einmalbelastungen im Immobiliensektor (obwohl Baader meint dass diese max. 12 Mio EBIT-Einmalbelastungen voll kompensiert werden sollten).
Ich sehe hier übergeordnetes Potenzial. Gut abgesichert nach unten. Technisch seit 2016 im Aufwärtstrend. Bin interessiert. Lesezeichen.
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