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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 25660)


DAX
ISIN: DE0008469008 | WKN: 846900
13.176,00
12.12.17
Lang & Schwarz
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.213.736 von faultcode am 18.11.17 00:13:33
Zitat von faultcodeHeute Bottom3 im Prime All Share. Nur 2 Nebenwerte sind schwächer.

=> Fresenius wird aller Wahrscheinlichkeit nach 2017 das erste Jahr seit 2009(!) mit negativer Performance abschliessen!
Da hilft auch keine Minidividende.

=> das ist epochial mMn. Gut, Pharma- und Biotech liefen zuletzt nicht gut - oder besser gesagt rückwärts.

=> aber hier wird richtig und nachhaltig Geld vom Tisch genommen (bei MK EUR35Mrd). Trotz Mini- bzw. Negativzinsen seitens der EZB. Fresenius eignete sich hervorragend zu jeder Depotstabilisierung - v.a. von grossen Aktien-Portfolios, wie sie institutionelle Investoren führen. Kein grosses Auf und Ab. Immer nur nach oben seit 2009.

Und eine Fresenius ist nicht mal fundamental betrachtet ein teurer Hot/High Tech Stock. Einfach normal halt.


Daher: Korrektur, wie 2015/16 ?? (nicht Crash, Kirche im Dorf lassen...)



aber hier wird richtig und nachhaltig Geld vom Tisch genommen - und das auch zurecht. Langfristaktionäre werden ob dem aktuellen negativem Newsflow (Abwertung durch eine Analyse der UBS, Probleme bei dem kürzlich übernommenen Generikahersteller Akorn und erhöhter Konkurrenzdruck für den Infusionsspezialisten "Kabi", einer Tochter des Dax-Konzerns) sicherlich nur die Schultern zucken, aber der Wert könnte weiter unter Druck bleiben (und den Seitenlinienaktionären vielleicht eine Chance bieten).

Allerdings dürfte der Schaden für den DAX hierdurch äußert begrenzt bleiben: Fresenius ist im Index mit nicht mal 3% gewichtet.....


Bildquelle: http://www.ariva.de/fresenius-aktie/chart - Chart ohne Dividenden
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.192.721 von Fidor am 15.11.17 19:27:28
Zitat von FidorLest mal das Interview von Friedrich und Weik

https://www.gold.de/artikel/interview-friedrich-weik/

Die Jungs sind übrigens auch als Fondsmanager unterwegs, um Ihre Theorien und Prognosen in die Praxis umzusetzen.


Bildquelle: http://www.ariva.de/friedrich_%26_weik_wertefonds_r-fonds
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.187.726 von greenanke am 15.11.17 11:42:45
Zitat von greenanke
Zitat von tradeinvestDu hast vor Wochen DAX Puts erworben - hältst du die noch?
Oder doch nun call?
Ich sehe ganz schwarz für den DAX nach Ende der Berichtssaison noch paar Hunderte runter


Ich habe den Put noch - sogar eine ganze Menge davon, weil ich ständig "verbilligt" hatte. :( ;) Da hat sich eine große Stückzahl angesammelt, was ich eigentlich so nicht geplant hatte. Bin da rein geschlittert.

Heute sind sie selbstverständlich erneut sehr gut im Plus, aber insgesamt noch bannig im Minus.

Weiß noch nicht, wie ich weiter verfahren soll ... :rolleyes:

Gut erholt - aufgrund viel frischer Meeresluft, vielen Büchern, einem Depot-Allzeithoch und einem Rekord-Liquiditätsbestand - muss ich natürlich auch noch meinen Senf dazu geben :D :D

Ich halte eine temporäre Absicherung auch weiter für sinnvoll. Da du ja mit deinen Langfristpositionen auf sehr hohen Buchgewinnen sitzt, wäre eine Alternative ja nur der Verkauf und einer damit verbundenen Versteuerung der Buchgewinne. Auch nicht gerade prickelnd.

Selbst wenn es dir dann erneut gelingen sollte, z.B. stets zehn Monate vor einem Hoch alles zu verkaufen und zehn Monate nach einem Tief wieder einzusteigen – was als ziemlich gut bezeichnet werden darf –, hätte ein Anleger wesentlich schlechter abgeschnitten, als wenn er dauerhaft investiert gewesen wäre. Trotz einem relativ guten Näschen hätte man seit 1936 nämlich auf einen Fünftel der Rendite verzichten müssen. Aus: https://www.nzz.ch/finanzen/selbst-gutes-timing-hilft-anlege…

Das Timing sollten wir "den Wissenden" überlassen !! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.188.746 von greenanke am 15.11.17 13:24:46
Zitat von greenanke(Was die Geldanlage anbetifft habe ich hier im gesamten Forum innerhalb der letzten Jahre nur einen einzigen annähernd perfekten Anleger kennengelernt! Und das ist ausgerechnet eine Frau! Insider, die hier regelmäßig seit mind. 2013 mitlesen, wissen, wer das ist! ;) )


Ich muß doch sehr bitten!

Ich bin ein Mann. :p

Horst Szentiks (Red Shoes)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.216.061 von Mietzi543 am 18.11.17 16:25:55
Lese ich...
..ganz anders.

(a)
Es ist zwar so, dass US Generika momentan an den Weltbörsen Dioxin sind; und vom Kleinen (FRE) auf das Grosse (DAX) zu schliessen hat - natürlich - Grenzen, aber hier liegt für mich der Klassiker vor:

Die Kurse machen die News.

Siehe Rekordjahr-Bestätigung erst am 2.11. durch den Chef, ich unterstelle auch beim EBIT (op.Ergebnis):
2.11.:
Beide Unternehmen erfüllten zwar in den Monaten Juli bis September in etwa die Erwartungen von Analysten und bekräftigten auch die Ziele für 2017. An der Börse reichte das aber nicht aus: FMC verloren 0,7 Prozent und Fresenius büßten sogar 1,4 Prozent ein.

=> d.h., der grossflächige Abverkauf, der erste seit 2009, geht hier schon länger ins Land; verständlich bei dem zu verkaufenden Volumen.

FRE hatte im besagten Zeitraum 2013 auch bereits einen operativen Durchhänger - den sie ja aktuell eben nicht haben, bei dem das EBIT nur um ca. +0.2%(!) ggü. 2012 gesteigert werden konnte, mit bekanntem Ergebnis:

Aktie +18.6% für 2013

(b)
mir hat bislang noch niemand sagen können, wohin - bei unterstellter Sektor-Rotation - das aus dem Pharma- und Biotech herausgenommene Gross-Geld nun hinfliesst: in welchen Sektor bitte?

Meine vorläufige Arbeits-Hypothese: Liquidität fliesst z.Z. klammheimlich ab, z.B. Margins auflösen etc. Also liquiditätsgetrieben, nicht informationsgetrieben.
(ja es gibt Ausnahmen, wie z.B. JNJ, aber die gibt es immer: 2008 stiegen z.B. McDonalds und Walmart)

=> hinterher wissen es dann immer alle. Dann ist es aber zu spät.


(c) unabhängig von (a) und (b), kann man FRE-Aktien eigentlich nur zum Kauf empfehlen - aus fundamentaler Sicht; auch, wenn mein bewusst sehr konversativer Total Fair Value bei z.Z. EUR50.50 liegt, und UBS nun EUR57 (17.11.) ausgab, was auch schon ungewöhnlich konversativ ist. Da muss quasi schon ein Akorn-Komplettausfall eingeplant sein - also Null- oder leicht negativer Ergebnisbeitrag.

=> die Börse sieht es aber anders (ich kann die albernen Short-Verschwörungen nicht mehr lesen... in den USA wird jedes anständige SP500-Unternehmen geshortet, vermutlich jedes... AAPL z.B. 0.77% - bei mir würde die erste Alarmglocke klingeln, wenn so ein Unternehmen nicht geshortet würde, denn würde es nicht einmal zu "neutral" reichen...)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.216.358 von Red Shoes am 18.11.17 17:40:38ich weiss noch die frauen aus dem jahr 2000 die einige jahre investiert waren und ich dachte die sind unschlagbar.... tja... dann kam eben der märz 2000 und wie das so ist hielten sie fest und fester und tschüsss... mit aktien reich zu werden ist nicht so schwierig wie damit reich zu bleiben ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.215.983 von Mietzi543 am 18.11.17 16:10:41
das hat Tradition bei George Soros
Nachzulesen in dem sehr lesenswerten, aber anspruchsvollen Buch:


https://www.amazon.de/More-Money-Than-God-Relations/dp/01431…

Er verdient(e) sein Geld mit "Macro" (vulgo Währungen) - und versenkt es in Aktien.

Was schon 1998/2000 so.

Sein damaliger Partner Druckenmiller (https://en.wikipedia.org/wiki/Stanley_Druckenmiller) schmiess noch im Jahr 2000 hin.

=> übertrieben formuliert: George Soros eignet sich so als halber Kontra-Indikator bzgl. Aktien.


Insgesamt bleibt es mir ein Rätsel, wie man so reich werden konnte wie George Soros bei dieser sehr gemischten Antizipationsfähigkeit: Gebühren? (20% + 2%).
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.216.490 von Boersiback am 18.11.17 18:07:28
Zitat von Boersibackich weiss noch die frauen aus dem jahr 2000 die einige jahre investiert waren und ich dachte die sind unschlagbar.... tja... dann kam eben der märz 2000 und wie das so ist hielten sie fest und fester und tschüsss... mit aktien reich zu werden ist nicht so schwierig wie damit reich zu bleiben ;)


Vor allem, wenn die einzige "Strategie" aus kaufen-kaufen-kaufen und der gekonnten Vorhersage der Vergangenheit besteht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.213.265 von Fidor am 17.11.17 21:51:20
Zitat von FidorBeim Thema Bitcoin gibt es nur zwei Weisheiten.

Diejenigen die welche haben zweifeln den Wert nicht an.
Diejenigen die keine haben zweifeln den Wert an (weil sie hoffen doch noch irgendwie etwas vom Kuchen ab zu bekommen).

Alles Menschlich.

Zur der Tulpenblase die immer herangezogen wird. Diese bestand nur in der Sicht von Leuten die nicht beteiligt waren. Im Grunde gab es keine Tulpenblase weil Tulpenzwiebeln auf Terminkontrakten gehandelt wurden. Es war eine frühe Form der Call und Puts der heutigen Zeit. Betroffen war nur eine ganz kleine Gruppe der Bevölkerung (ca. 300 Personen) der Stadt Haarlam in den Niederlande und stammten allesamt aus sehr wohlhabenden Familien.
Es wurden keine realen Tulpenzwiebeln gehandelt sondern Optionen auf eine zukünftige nach einem bestimmten Muster blühende Tulpe. Es war eine Wette auf eine zukünftiges Ereignis. Dazu muss man wissen das die Ziewbel der Tulpe erst bezahlt werden mußte wenn sie ausgegraben wurde. Somit wurde in dem Winter in dem diese Preise aufgerufen wurden weder eine Tulpenzwiebel noch Geld gewechselt. Alles fand auf dem Papier statt.

Bitte befasst euch näher mit dem Thema denn egal wo, immer wenn man eine Blase vermutet wird die Tulpenmanie herangezogen als Metapher für grenzenlose Gier. Die Blase bei Bitcoin besteht nur in den Köpfen derer die zuschauen.

1 Bitcoin ist genauso irrational wie die Buchung auf einem Konto. Erst wenn ich etwas physisches in Händen halte kann man einen Preis bestimmen.


Bitcoins waren mir immer recht suspekt und ich habe nie welche gekauft.Zu recht - oder zu unrecht,wir werden sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.216.076 von Mietzi543 am 18.11.17 16:32:10
Zitat von Mietzi543
Zitat von FidorLest mal das Interview von Friedrich und Weik

https://www.gold.de/artikel/interview-friedrich-weik/

Die Jungs sind übrigens auch als Fondsmanager unterwegs, um Ihre Theorien und Prognosen in die Praxis umzusetzen.


Bildquelle: http://www.ariva.de/friedrich_%26_weik_wertefonds_r-fonds


Ich halte es generell für keine gute Idee die Korrektheit einiger Aussagen/Kritiken anhand ihrer Wertefonds Performance
zu messen. Das hat den gleichen Beigeschmack wie die ganze Umweltdebatte in der das E-Auto(mit Batterie)
der Retter sein soll.

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