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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 26567)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.987.897 von Napaloni am 14.06.18 18:21:04
Zitat von Napaloni: Hhm, dein Untergangsszenario will mir mehr und mehr gefallen. Das Geld wird also entwertet. Sachwerte bleiben bestehen.

Aktien sind Sachwerte; bei der großen Geldentwertung liegen die also so gut wie Gold. Denn Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fuhrpark, Erzeugnisse, das alles bleibt bestehen und kann nicht 1:10 abgewertet werden. Also verzehnfachen sich die Kurse, beziehungsweise aus dem Kurs 100 alte Verfallseuro werden 100 neue Euro :laugh:

Aber zugegeben: Ganz so einfach ist das nicht, denn die Geldentwertung betrifft ja auch die Aktiengesellschaften. Das will ich mir gar nicht ausmalen, wie hart es da etwa die Telefonica, Bauer oder die Behrens AG trifft. Schon seit Jahren fristen die mühsam ihr Dasein, und dann sind plötzlich auch noch alle Schulden weg! Was für ein Schlag ins Kontor! :D


Zu kurz gedacht.
Die SCHULDEN sind nur dann weg, wenn die finanzierenden Banken keine Sicherungsrechte an Sachwerten haben. Und dies dürfte nur in den allerwenigsten Fällen zutreffen.

Nicht umsonst sind eingetragene Grundschulden in Grundbüchern NICHT AKZESSORISCH. Wenn der Schuldner nicht seine Schulden 1:1 in neuer Währung bezahlen will, wird ZWANGSVERSTEIGERT. Gleiches gilt z.B. für Autokäufer, die im Normalfall der Finanzierung ihr Auto an die Bank sicherungsübereignet haben. Da wird dann "die Karre" schlicht und einfach abgeholt, wenn der Schuldner nicht genau das macht und weiterzahlt, wie die Bank will. Denn das Auto gehört der Bank.

NUR DER STAAT wird seine Schulden los. Zu Lasten der Bürger und zu Lasten der Ersparnisse der Bürger, da hier keine Sicherungsrechte eingebaut sind.

Und ein UNTERGANGSSZENARIO sehe ich eigentlich nur dann, wenn es jetzt jahrelang wie bisher weitergehen sollte. Dies wäre die totale Katastrophe. Hier schaffen wir uns dann selbst ab. Der grosse RESET - mit dem Loswerden der staatlichen Schulden - ist daher ein Gesundungsprozess und absolut notwendig.

Ein "Weiter-So" wäre demgegenüber fatal.
Minuszinsen und Geldentwertung führen dazu, dass die Ersparnisse sowieso in sich zusammenschrumpfen. Wenn niemand mehr GELDBESITZ anstrebt (weil ein riesengrosses Verlustgeschäft), ist die Funktion des Geldes in der WERTAUFBEWAHRUNGSFUNKTION sowieso schon nachhaltig gestört. Da bedarf es in der Regel nur eines "kleinen Kicks" und schon erhöht sich die Geldumlaufgeschwindigkeit enorm und wir haben eine Hyperinflation.

Dass dies derzeit noch nicht eintritt (Hyperinflation), ist alleine der Tatsache geschuldet, dass der gesamte Markt manipuliert wird und alle Anlageformen hoffnungslos überwertet sind. Das neugedruckte Geld verschwindet zum Hauptteil in schwarzen Löchern von Bankbilanzen, Aktien kratzen an Höchstständen, Anleihen haben oft Minuszinsen (trotz Höchstrisiken) und Immo-Kaufpreise klimmen von einer Extremhöhe zur nächsten. Und wen interessieren schon Target-2-Salden oder eine aufgebähte EZB-Bilanz mirt zweifelhaften Sicherungsrechten der EZB?!! Selbst auf Kunstauktionen werden Preise gezahlt, die vor 10 Jahren noch niemand für möglich gehalten hatte. Wir leben im Zeitalter des Anlagenotstands. Es wird alles nach oben gepimpt in dieser Anlage-Scheinwelt, in der falsche Propheten etwas von sicheren Werten faseln.

Nur Gold und Silber physisch sind noch günstig zu haben. Sind aber gleichwohl nicht TRUMPF, weil die Leutchen nur das kaufen wollen, was von einem Preishoch zum nächsten getrieben wird. Dies wird von selbsternannten Analysten mit vielen bunten CHARTBILDCHEN jedenfalls so gepredigt. Und die Leutchen glauben es. Damit treibt man die Lemminge in die "Invests", in die man sie haben will.

Mal gucken, wie lange das künstliche Gebilde der Marktmanipulation hält. Dass es dauerhaft aufrechterhalten werden kann - wie man uns offenbar über die Propaganda suggerieren will - halte ich für ausgeschlossen. Man kann von Seiten der Zentralbanken kein Geld aus dem Nichts drucken, die Währung verwässern und mit dieser Gelddruckaktion aus dem Nichts den bestehenden Wohlstand der Gesellschaft dauerhaft aufrecht erhalten. Die Zentralbanken beherrschen überdies keinesfalls alle Marktmechanismen. Beispiel: Die Langläufer-Zinsen auf Bonds steigen bereits wieder deutlich an...
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Wer sich ernsthaft mit Geldanlage und Altersvorsorge beschäftigt, wird sich zu diesem Artikel seine Gedanken machen! Ich komme zurück auf meinen gestrigen Beitrag: Ich persönlich glaube, dass es bis auf Weiteres richtig ist, verstärkt Cash anzusammeln.
Manche denken in diesen Situationen auch an den Kauf von Floatern. Hierbei kann ich weder zu- noch abraten, da ich mich mit diesem Thema noch nicht eingehend beschäftigt habe.


Die Zinskosten steigen.



Die US-Notenbank hat letzte Woche alle Zweifel beseitigt: Sie wird die Zinsen konsequent weiter erhöhen. Ihre Politik schlägt mittlerweile auf die Kapital- und die Kreditmärkte durch.

https://www.fuw.ch/article/der-chart-des-tages-1329/
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.012.363 von greenanke am 18.06.18 21:04:34
Zitat von greenanke:
Zitat von BremerTribun: Ich verstehe das Mal so du kannst mit gutem Gewissen den Leuten zum Kauf von Aktien raten.All in so zu sagen kann ja nichts passieren .Kurt rät zum Aktienkauf.


Es gibt folgende Assets bzw. Anlagemöglichkeiten:

Aktien
Staatsanleihen
Unternehmensanleihen
Derivate auf Basis Aktien und Anleihen (Fonds, Wandelanleihen usw.)
Immobilie(n)
Sparbuch
Festgeld
Cash
Zertifikate auf Rohstoffe
physische Gold und Silber

Ich tendiere als Hauptanlage (ca. 50% des Depots) zu Aktien (ganz breit diversifiziert). Danach folgen die anderen Anlagemöglichkeiten.

Zu "All In" habe ich bisher noch nie geraten, weder zu Aktien noch zu anderen Assets.

Dass "nichts passieren kann" habe ich auch noch nicht ein einziges Mal gesagt! Im Gegenteil: neben Diversifikation in unterschiedliche Aktien und andere Assets habe ich seit Monaten dazu geraten, verstärkt Cash anzusammeln. Der Grund: Aktien scheinen mir hoch bewertet, große Sprünge sind momentan m.E. nicht angesagt. Eher könnte es vorübergehende Korrekturen geben. Genügend Cash ermöglichen einem dann, evtl. günstige Einstiegs- und/oder Zukaufkurse zu nutzen!


Abgesehen von den erforderlichen richtigen Anlageentscheidungen ... : Ganz wichtig (vielleicht sogar existenziell wichtig) ist es m.E., dass man trotz aller (überwindbarer) Probleme und (überwindbarer) Schwierigkeiten in Wirtschafts-, Finanz- und Währungsangelegenheiten grundsätzlich optimistisch bleib und an die Zuknft glaubt.
Wer sich dem Fatalismus hingibt, hat schon verloren!!!
Wer Anfang 2003 und Anfang 2009 an den Tiefstpunkten des DAX sich nicht hat irremachen lassen und investiert hat, dessen Optimismus hat sich in Heller und Pfennig (in Euro ;) ) beeindruckend und erfreulich ausgezahlt!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.015.453 von greenanke am 19.06.18 10:11:31Ich tendiere als Hauptanlage (ca. 50% des Depots) zu Aktien (ganz breit diversifiziert).

So so ,da hat man aber schon andere Sachen von dir gehört .

Welche Aktien befinden sich den in deinem Besitz wann gekauft wie viel und wie teuer???

Ich habe es bisher immer so verstanden das du gar keine Einzelwerte besitzt.

Nun werde mal ein wenig genauer hier oder flunkerst du hier die Leute wieder mal an??

Ich behaupte das ist mal wieder der Fall da wird von dir außer wischie waschie nichts kommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.013.938 von Vivian664 am 19.06.18 07:14:36
Zitat von Vivian664: Deutschland hat mehr Flüchtlinge aufgenommen als der Rest der EU zusammen.

Irgendwann reicht es auch mal.


Wäre eine Kontingentlösund in der EU beschlossen worden,hätte D ja auch keine zusätzlichen Flüchtlinge
aufnehmen müssen,da die Anzahl der in D schon vorhandenen Flüchtlinge das deutsche Kontingent überschritten hätte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.015.300 von greenanke am 19.06.18 09:49:31CASH "einzusammeln", d.h. Euros vorzuhalten, kann im Falle eines Crash genau das Falsche sein. Wenn der EURO im Crash entwertet.

Wenn es einen Aktiencrash gibt, ist ein Bondscrash nicht weit weg. Dies kann per Dominoeffekt das ganze Eurogebilde zum Einsturz bringen. Denn wenn die Zinsen auf Bonds in einem Aktiencrash deutlich nach oben gehen oder gar explodieren (die Zinsen auf Bonds sind aktuell noch historisch niedrig!), entwerten gleichzeitig die Bonds in den Bankbilanzen in extremer Art und Weise. Der Bilanzwerte der Banken können dann zudem durch die Nichteinbringlichkeit von Wertpapierkrediten in Bredouille geraten. Der ganzen europäischen Südschiene der Banken steht bereits jetzt schon das Wasser bis zum Hals.

Derivate werden immer als "durchlaufender Posten" beschrieben. Ob dies der Fall ist, werden wir im "grossen Crash" sehen. Wenn eine internationale Zahlstelle wie z.B. die Deutsche Bank auch nur mit 10% der Derivate in Zahlungsbredouille gerät (dies wären immerhin 4 Billionen EURO), werden wir sehen, wer hier noch "retten kann". Denn dies wird dann nicht die einzige Baustelle sein. ;) Warren Buffett hat die Risiken, die die jeweiligen Institute fahren, als unkalkulierbar und unüberschaubar angesehen und Derivate schon vor Jahren als "finanzielle Massenvernichtungswaffen" bezeichnet (Berkshire Hathaway, Aktionärsbrief 2002). Er wird Recht behalten.
Die Risiken für die deutsche Wirtschaft mehren sich.
Das renommierte Ifo-Institut hat deshalb seine Wachstumsprognose deutlich gesenkt.


Das Münchner Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland deutlich abgesenkt. Die Wirtschaftsforscher stuften ihre Prognose für das Wachstum in diesem Jahr von 2,6 Prozent auf nur noch 1,8 Prozent herunter, wie das Ifo-Institut an diesem Dienstag mitteilte. Für das kommende Jahr sagen die Forscher ebenfalls nur noch 1,8 Prozent voraus, nachdem sie zunächst von einem Plus von 2,1 Prozent ausgegangen waren.

"Die Wirtschaft hat sich in den ersten Monaten des Jahres deutlich schlechter entwickelt als gedacht", erklärte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Das vom Ifo gemessene Geschäftsklima sei zurückgegangen "und die weltwirtschaftlichen Risiken haben deutlich zugenommen". Dennoch wird sich der deutsche Aufschwung nach Einschätzung der Experten fortsetzen - "wenn auch nicht in demselben Tempo wie 2017". Im vergangenen Jahr war das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent gewachsen.

Auch in diesem und im kommenden Jahr allerdings werde die Zahl der Arbeitslosen weiter sinken, prognostiziert das Ifo-Institut - von 2,5 Millionen 2017 auf 2,3 Millionen im laufenden Jahr und auf 2,2 Millionen 2019. "Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte neue Rekorde erzielen und auf über 44,8 Millionen in diesem und 45,2 Millionen im kommenden Jahr steigen", sagte Wollmershäuser.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ifo-institut-re…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.015.648 von BremerTribun am 19.06.18 10:28:42
Zitat von BremerTribun: Ich tendiere als Hauptanlage (ca. 50% des Depots) zu Aktien (ganz breit diversifiziert).

So so ,da hat man aber schon andere Sachen von dir gehört .

Welche Aktien befinden sich den in deinem Besitz wann gekauft wie viel und wie teuer???

Ich habe es bisher immer so verstanden das du gar keine Einzelwerte besitzt.

Nun werde mal ein wenig genauer hier oder flunkerst du hier die Leute wieder mal an??

Ich behaupte das ist mal wieder der Fall da wird von dir außer wischie waschie nichts kommen.


Informiere Dich bitte zunächst einmal über die Themen ETF und MSCI World.
Dann verstehst Du vielleicht endlich auch, was ich schon mehrfach erläutert habe: Weshalb ich seit Jahren in einen ETF des MSCI World investiere und nicht mehr in Einzelwerte (wie Mietzi das z.B. seit Jahren erfolgreich praktiziert - erfolgreicher als ich)!

Und dann schaue Dir mal den Chart des MSCI World an und vergleiche diesen jeweils mit den Charts von Aktien Deiner Wahl. Vielleicht sagt Dir das dann doch etwas!

Du kannst auch mal den Chart vom MSCI World mit dem von Gold und Silber vergleichen! ;)

(Wenn Du vom MSCI World keinen Langfristchart findest, kannst Du annäherungsweise auch den vom S&P 500 nehmen. Die unterscheiden sich nur wenig.)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.009.291 von carrincha am 18.06.18 14:26:27
Zitat von carrincha: Also ich bin aus Bayern, zwar nur Nordbayern, aber ich habe Verwanschaft bei der Bundespolizei.
Auch an den bayerischen Grenzen zu Östereich und der Tschechei sind und waren ausschließlich schon immer Bundesbeamte eingesetzt.

http://www.dw.com/de/neue-bayerische-grenzpolizei-soll-es-be…

Grenzschutz liegt in der Zuständigkeit des Bundes!!


Aber dennoch gibt es zu wenige Beamte,die alle Grenzübergänge in Bayern ausreichend kontrollieren können. Die Bundeswehr darf keine Polizeiaufgaben übernehmen und Kosaken,wie in Russland sind auch keine da - mal abgesehen davon,dass sie hier nicht eingesetzt werden dürften.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.015.864 von Zeitblom am 19.06.18 10:47:49
Zitat von Zeitblom: Wäre eine Kontingentlösund in der EU beschlossen worden,hätte D ja auch keine zusätzlichen Flüchtlinge
aufnehmen müssen,da die Anzahl der in D schon vorhandenen Flüchtlinge das deutsche Kontingent überschritten hätte.


Hätte Hätte Fahrradkette

Wenn Merkel im Jahr 2015 nicht selbstherrlich entgegen dem europäischem Recht und über die Köpfe Anderer hinweg und ohne deren Zustimmung alle Grenzen geöffnet hätte, hätte man die Probleme gar nicht in dem Maße.

Die Ungarn, die Österreicher und die Italiener haben bereits ihre Meinung zur merkelschen "Kontingentlösung" kundgetan. Und wenn man von Seiten unserer sozialistischen Regierung hier "anderer Hoffnung" ist und meint, dass diese mal "mir nichts - dir nichts" jetzt auf Gegenkurs gehen, ist dies eine trügerische Hoffnung, die nicht der REALITÄT entspricht.
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