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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 27175)


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Warum soll es denn einen Crash geben ?

Bis heúte Mittag war doch noch alles im grünen Bereich
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.996.329 von Erdmann111 am 18.10.18 19:19:37
Zitat von Erdmann111: Das ist bereits ihr dritter Ministerposten, kann diese Fehlbesetzung eigentlich etwas richtig?

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10940556-ursula-…


Sich zu bereichern beherrscht sie perfekt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.997.547 von Lukiluka am 18.10.18 21:05:04
Zitat von Lukiluka: Mal eine Frage an diejenigen, die schon vor 2000 an der Börse waren.
Wie war die Stimmung vor den Crash 2000 und 2008 allgemein.
War die Stimmung eher euphorisch?

Damit das richtig krachen kann, müsste ja eine Blase platzen oder irgendetwas Großes müsste pleitegehen, was dann eine Kettenreaktion auslöst. Eine Panikverkaufsattacke würde keine Weltwirtschaftskriese auslösen. Es würde dann nur zu einer Reichtums Umverteilung kommen.

Aber momentan stehen irgendwie zu viele Investoren an der Seitenlinie. Die sicher viel hochkaufen.
Allgemein sind mir momentan alle zu vorsichtig. Ich selber hab auch so ein unwohles Bauchgefühl.
Ich denke immer da Braut sich irgendwas zusammen. Staatsschulden USA und Japan sehe ich als großes Problem. Aber denke das wird einfach ewig so weiter gehen.
Hm was ist mit China. Schwer zu sagen. Ist halt ein Schwellenland das schwankt nun mal.

Bürgerkrieg Europa?
Könnte sein, aber nicht von heut auf morgen, bis der sich so weit entwickelt, das er die Weltwirtschaft beeinträchtigt, würden Jähre vergehen.

Wieso sollte in den, sagen wir mal nächsten 5 Jahren ein Crash kommen?
Weil es einfach sein muss?
Wir sind voll in der Digitalisierung vieles wird effizienter. Unternehmen werden Profitabler. Andere Unternehmen werden überflüssig.
Denke in Absehbarer Zeit, werden z.B. Busfahrer überflüssig sein. Aber das ist in den Moment für die Busfahrer schlimm. Aber aus anderer Sicht werden dann Arbeitskräfte frei. Das ist also nur Fortschritt, gegen den man sich nicht währen sollte, und von dem wir Aktionäre im Endeffekt auch profitieren. Also für die Börse ist Fortschritt und das Ersetzen von Arbeitsplätzen eher als positiv zu werten.

2000 War es eine Blase die geplatzt ist.
Ja die hätte man erkennen können. Aber die damaligen Investoren waren mit ihren Investment in den neuen Markt gar nicht so falsch aus meiner Sicht. Sie sind nur zu früh zu intensiv rein und man hat alles andere stehen und liegen lassen. Die Technik war noch nicht weit genug. Ich sag nur Google, Ebay, Amazon, Apple, und Microsoft. Fast alle dicken Brocken an der Börse sind Hypes aus der Dotcom Blase. Ich wäre damals wahrscheinlich auch so in die Blase gerannt.

2008 hatte viel mit Immobilien und Pleiten zu tun. Ich denke damals ist man mit zu viel Euphorie ins offene Messer gerannt.

So und was haben wir jetzt?
Vielleicht eine leichte Immobilienblase.
Niedrige Zinsen=Viele schulden.

Momentan sehe ich eher eine kurze Abkühlung der Weltwirtschaft auf uns zukommen.
Aber den großen Crash sehe ich nicht. Klar wenns erstmal runter geht, kann eins zum anderen kommen. Klar ein dummer Zufall, wo mehrere negative Ereignisse auf einmal kommen, das kann immer passieren. Aus so einer Sicht dürfte man nie investieren. Aber ich kann mir momentan einfach nicht vorstellen, dass die Leute wieder ihre Häuser zum halben Preis verkaufen. Das haben sie doch erst 2009 getan. Oder liegt da der Haken, das viele Junge Leute nach 9 Jahren Bullenmarkt nur eine Richtung kennen gelernt haben.
Vielleicht mag die Zukunft für Deutschland schlecht aussehen. Aber für die Weltwirtschaft eher nicht.

Wahrscheinlich werde ich als Börsenneuling ins offene Messer rennen.

Gruß Lukiluka


......die Stimmung um die 1997 – 2001 Jahre ( dot com/ neuer Markt Zeiten), war überschwänglich, abenteuerlich hohe Bewertungen, jenseits von gut und böse, teilweise dreistellige KGV´s. Damals sahen auch die wenigsten Börsianer eine Blase. Die heutigen Indizes erinnern mich an damals. Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass die wenigsten Teilnehmer dieses Risiko wahrnehmen. Ist so wie beim Frosch, der im Topf mit warmem Wasser sitzt und gar nicht merkt, dass er im Topf auf der Feuerstelle sitzt. Jede Serie reißt einmal, wir haben inzwischen eine der längsten Haussen, deshalb meinen sehr viele, es kann/muss weiter steigende Kurse geben. Ein Crash muss sich nicht unbedingt ankündigen, er kommt aus heiterem Himmel, manchmal wegen Nichtigkeiten, die dann abspringenden Aktionäre verstärken diesen Trend dann, eine Stampede abwärts ist dann schwer zu stoppen. Das ewige auf und ab Spiel, Kurse/Indizes müssen wieder fallen, damit das Ponzi Spiel dann von neuem beginnen kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.000.547 von Schwarzer_Peter am 19.10.18 09:03:24Keine Ahnung, warum du so auffällig wirst, ich kenne deinen Herrmann nicht. Ich diskutiere durchaus freundlich und sachlich, allerdings oft auf der Metaebene und gerne mit Humor. Zumindest in diesem Thread. Über den endgültigen Systemcrash wird seit 50 Jahren diskutiert und in ernsthaften Investmentkreisen seit den Heydays am Neuen Markt und LTCM. Warum also nicht solange etwas Spaß haben, statt den Schwarzen Peter in der Hand zu halten. Bist du eigentlich dunkelhäutig?
EU-Kommission wirft Italien „besonders ernsten Verstoß“ gegen den Stabilitätspakt vor
Die Brüsseler Haushaltwächter reagieren nun offiziell auf das Zahlenwerk – in beispiellos scharfer Form.

da bin ich mal gespannt was dabei herauskommt, wahrscheinlich nur Wortgefechte und die Italiener machen weiter ihre Spielchen.:cry:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.001.771 von Oldieman am 19.10.18 10:43:35Verträge dürfen nur von der richtigen Seite gebrochen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.997.640 von DH-Holzwurm am 18.10.18 21:13:22
Zitat von DH-Holzwurm: Vielleicht geht meine Phantasie mit mir durch, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass nicht unwesentliche Teile des US-Establishments den Abbruch des Systems gezielt planen, um dann den unvermeidlichen Staats-Bankrott Donald Trump in die Schuhe zu schieben. Hierzu gibt es diverse Hinweise, bspw. die immensen Käufe von phsyschem Silber und Gold der Morgan-Bank, aber auch die ebenso gezielten Attacken auf die deutsche Auto -, Banken- und Chemie-Industrie. Man darf auch nicht vergessen, dass mehr als 6 Bio. Dollar ausländischer US-Anleihen bei einem Crash über Nacht wertlos würden. Die größten Gläubiger China und Japan würden dabei am meisten verlieren, während die USA in gewohnt selbstherrlicher Weise einen Neustart in Gang setzen könnten. Ich bin mir im Klaren darüber - das ist weit hergeholt, aber was diese US-Think-Tanks im stillen Kämmerlein da so alles ausbrüten, sprengt möglicherweise unsere Vorstellungskraft.


Sehr wahrscheinlich gibt es tatsächliche eine detaillierte Planung der US-Think-Tanks. Warum auch nicht. Sagen wir mal -umgekehrt - wären sie ziemlich dumm (und keine Think Tanks), wenn sie nicht planen würden.

Die offensichtlichen Schwierigkeiten eines PONZI-Systems wie dem US-Anleihesystem ausreichend Nachfolgekäufer zu finden und dies in dieser Form öffentlich zu machen, finde ich extrem ungewöhnlich.
Was soll das? Ist das ein Signal? Oder streiten hier nur TRUMP und der neue Fed-Chef in sehr naiver Weise?

Dein Ausschnitt aus der Gesamtschau ist ergänzend zu sehen.
Zu diesem Ergebnis bin ich auch gekommen. ;) Natürlich. Das ist alles kein Zufall und offenbart eine Planung.

Man wird auch in Think-Tank-Überlegungen logisch vorgehen und an verschiedenen Stellen im System "durchspielen", was passieren wird, wenn man dort den "Stöpsel" bzw. eine Blase aufsticht. Wer ist unmittelbarer Gewinner und wer Verlierer und wer wird dann der "Schuldige" ( bzw. wie reagiert das jeweilige Volk?)? Das ist sicherlich die erste Frage. Die zweite Frage wird für die Think-Tank-Überleger sein, wer kann die Crash-Situation für sich nutzen und wie zieht man den grösstmöglichen Profit ab? Die dritte Frage wird wahrscheinlich die Schwierigste: Welche mittel- und langfristigen Folgen hat das?
Dies werden die drei wichtigsten Fragen sein.
Ich bin da ziemlich sicher, dass die entsprechenden Simulationen bereits laufen. ;)
Die Leute sind nicht blöd. Und wollen die größtmögliche Planungssicherheit.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.002.224 von 57-er am 19.10.18 11:28:43@DH-Holzwurm,

meine These ist, dass der erste Reset hier bei uns in Europa stattfindet.
Und dass wir dann durch die US-Amerikaner "abgezockt" werden sollen. Aus meiner Sicht deuten all die vorliegenden Indizien komplett darauf hin. So hätte man das jedenfalls gerne.

Die Frage ist, wie "hoch sind die Brandmauern" der USA, dass sie nicht gleich mit umkippen?
Die US-Banken sind viel besser vorbereitet als europäische Banken. Das ist aus meiner Sicht Fakt.
Selbst die hohen Silbervorräte von JPM zeugen von einem ausgereiften Vorbereitungsstand.
Die entscheidende Frage und Unsicherheitsfaktor Nr. 1 wird sein, ob China an diesem Dominoday mit umkippt und eine Unmenge an US-Dollars und US-Staatsanleihen in den Markt schwemmen und die USA hier in höchste Bredouille bringen könnten, weil der Markt diese Menge nicht aufnehmen kann. Was passiert dann?
Ich gehe davon aus, dass ein RESET in Europa eine gigantische Fluchtbewegung in den USD auslösen würde. Und zwar weltweit.

Wir sind hier in diesem Zusammenhang nur sehr kleine Leutchen, denen etwas "die Phantasie durchgeht" und die keinerlei Einfluss auf zukünftige Geschehen haben. Mit einer Ausnahme: Man kann sich ein bißchen vorbereiten. Im bescheidenen Rahmen. Und selbst wenn alles nur haltlose Phantastereien sein sollten, gibt das ein wenig Rückhalt, nicht in einen crashbedrohten Euro investiert zu sein. ;)

Gold in EURO

https://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis
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