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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 27203)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.036.623 von wuscheler am 24.10.18 00:23:03Tja leider hast du recht im Prinzip liegen in Italien mit dem Grundeinkommen viele auf der Faulen Haut machen nichts haben glaube ich auch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und bekommen trotzdem Geld...

Mal ehrlich eigentlich ist es doch so das alle Länder nördlich der Alpen schuften ohne Ende und versuchen einen ausgeglichen Haushalt hin zu bekommen und die Südlichen Länder mit durchziehen...

Klar die meisten Italiener arbeiten auch keine Frage aber es reicht halt nicht das genug Geld in die Staatskasse kommt.

Keine Ahnung ob das auch mi der Arbeitsmoral in diesen Ländern zusammenhängt aber mit der Steuermoral auf jedenfall wenn man in Griechenland gesehen hat wie die Finanzämter ausgesehen haben am Anfang der Krise

Hab vor kurzem eine Doku gesehen in manchen Teilen von Griechenland sind die Steuern um 90 Prozent gestiegen nachdem dort Steuerfahnder eingesetzt worden sind...

Ich weiss es nicht aber mal ehrlich auf die Dauer kann man doch die Italiener nicht mit durchziehen wenn sie immer ein Minus im Staatshaushalt haben?die Schulden sind doch irgendwann nicht mehr Tragfähig
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.036.821 von coldplay66 am 24.10.18 03:37:49
Zitat von coldplay66: Wir werden in der Dauerkrise bis zur Hyperinflation bleiben.

Danach neue Waehrung und es kann wieder beginnen. Hatten wir alles schon einmal.
Wird nur gern vergessen.
:laugh:


Ja so iste der Plan, aber dieses Mal nicht. :cool:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.037.355 von Albagubrath am 24.10.18 07:58:22:confused::confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.036.809 von coldplay66 am 24.10.18 03:14:44
Zitat von coldplay66: Eines ist allerdings klar dass weder Politiker noch Zentralbanker am Ende zahlen. Das belibt dem Buerger ueberlassen. Der buergt fuer alles.:laugh:

Da wir ja (noch) nicht in einer Diktatur leben, bekommt der Bürger genau das, was er sich wählt.
Wer es gutheißt, Millionen Sozialhilfeempfänger ins Land zu winken, der bekommt eben auch die Rechnung dafür präsentiert. Spätestens im Alter, wenn er merkt, dass seine Ersparnisse wertlos geworden sind und die Rente hinten und vorne nicht reicht.

Wer das begriffen hat und nicht wählt, der ist sicher auch hell genug sich gegen diesen Wahnsinn abzusichern.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.037.304 von freddy1989 am 24.10.18 07:51:15
Zitat von freddy1989: Ich weiss es nicht aber mal ehrlich auf die Dauer kann man doch die Italiener nicht mit durchziehen wenn sie immer ein Minus im Staatshaushalt haben?die Schulden sind doch irgendwann nicht mehr Tragfähig


Tragfähig ist da gar nichts.
Diese Schulden werden sowieso nie zurückgezahlt.
Auch die jetzigen Schulden nicht.

Aber die Schulden werden "gerollt", d.h. die Altschulden über ältere Staatsanleihen werden durch immer neue und höhere Schulden über Staatsanleihen auf neue Gläubiger "gerollt". Man löst alte Schulden ab und begründet neue.

Die Schulden sind nicht das Problem, sondern die Gläubiger.
Grundsätzlich gilt: Wenn die Gläubiger den Eindruck haben, dass das System "umkippt", ist Ende. Niemand will der Letzte sein, der die Zeche zahlt. Den Letzten beißen die Hunde.

Und Italien wurde bisher durch die EZB gestützt. Diese hat die Staatsanleihen gekauft. Mit neugedrucktem Geld. "Private" Käufer gibt es kaum. Man wendete zusätzlich den Trick an, dass die EZB den Kauf italienischer Staatsanleihen für Banken finanzierte und dass die Banken die Zinsen einstrichen und die jeweilige italienische Staatsanleihe zur Sicherheit des Kredits an die EZB übertragen wurde. So wurden die Risiken auf den Steuerzahler übertragen.

Dies wird aus zwei Gründen jetzt schwieriger: 1. hat die EZB ihre Staatsanleihenkäufe und Gelddruckaktionen zurückgefahren und will seine Gelddruckmaschine (zumindest offiziell) ganz einstellen. 2. Die italienischen Banken - als Hauptkäufer dieser Anleihen - leiden unter extrem vielen "faulen" - nicht eintreibbaren - Krediten. Und andere Käuferbanken wie die Societe Generale werden vorsichtiger, weil mittlerweile viele Banken sehr marode sind. Auslöser war die Finanzkrise 2008/ 2009 mit der US-amerikanischen Immobilienkrise, in der nicht werthaltige MBA (Mortgage backed securities) über die Bankbilanzen der Welt verteilt wurden.

Es besteht ja nach wie vor eine Interbankenkrise (seit 2009), d.h. die Banken untereinander leihen sich kaum Geld. Weil man den Bilanzen des jeweiligen anderen Instituts nicht traut. Es bestehen hier zu viele Positionen in den Bilanzen, die bislang nicht auf ihren realen Wert "wertberichtigt" wurden. Dies gilt für spanische, portugiesische, griechische und italienische Bankbilanzen genauso wie für französische oder deutsche. Wenn es zu Firmeninsolvenzen kommt bzw. irgendwo in Europa eine Immopreisblase platzt, sind die Wertberichtigungen allerdings zwingend vorzunehmen, weil die jeweilige Vermögensposition in der Bilanz dann aufgelöst wird. Und die Vielzahl von Derivaten (="gehebelte Wetten"), die über die Banken im Umlauf sind, werden sich dabei voraussichtlich als Brandverstärker auswirken.

Mit anderen Worten: Es wird zukünftig "enger" und "gefährlicher" für die Käufer italienischer Staatsanleihen.

Und vor diesem Hintergrund streitet sich die EU mit Italien zusätzlich noch um einen Haushaltsentwurf, der mehr italienische Schulden vorsieht. Die EU kann nicht nachgeben, weil es eine Vielzahl von EU-Ländern gibt, die ebenfalls mehr Schulden machen wollen. Allen voran Frankreich.
Und Italien kann nicht nachgeben, weil sie einen (damit verbundenen) extremen Wohlstandsabsturz der Italiener nicht wollen und bei deutlich höheren Steuerlasten voraussichtlich nicht nur geringere Steuereinnahmen drohen (die Pleiten werden zunehmen und die "Steuerunwilligkeit" der Italiener ebenso, die Schwarzarbeit wird "blühen") und Italien droht dann eine Rezession und gleichzeitig eine Bankenkrise der Superlative.

Ich denke, dass der gestrige WO-Artikel zutreffend ist und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Italien eine PARALLELWÄHRUNG zum Euro einführt und damit den Euro voraussichtlich kippen wird.
Meine Meinung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.037.547 von wuscheler am 24.10.18 08:21:44
Zitat von wuscheler:
Zitat von coldplay66: Eines ist allerdings klar dass weder Politiker noch Zentralbanker am Ende zahlen. Das belibt dem Buerger ueberlassen. Der buergt fuer alles.:laugh:

Da wir ja (noch) nicht in einer Diktatur leben, bekommt der Bürger genau das, was er sich wählt.



Passend dazu ein Beitrag aus SPON:

Finanzielle Zufriedenheit in Deutschland steigt auf Rekordhoch

Die Deutschen beurteilen ihre eigene finanzielle Situation so rosig wie noch nie in diesem Jahrtausend.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vermoegensbaromete…


Läuft...Kann ich bestätigen, auch in meinem Umfeld ging es den Leuten finanziell noch nie so gut wie heute. Danke Frau Merkel! :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.037.304 von freddy1989 am 24.10.18 07:51:15
Zitat von freddy1989: ...
Mal ehrlich eigentlich ist es doch so das alle Länder nördlich der Alpen schuften ohne Ende und versuchen einen ausgeglichen Haushalt hin zu bekommen und die Südlichen Länder mit durchziehen...


Wenn dem tatsächlich so wäre, wer wollte es ihnen verdenken?! :)

Auf jeden Fall verstehen sie besser als andere, ihr leben zu genießen! :) Man lebt nur einmal! ;)

Ich kenne Frauen, die niemals ihre Urlaubsbekanntschaft von vor vielen Jahren vergessen werden ... :) :)
https://www.youtube.com/watch?v=d_mLFHLSULw
https://www.youtube.com/watch?v=OnFlx2Lnr9Q
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.038.168 von mussmanwissen am 24.10.18 09:15:26
Zitat von mussmanwissen: Läuft...Kann ich bestätigen, auch in meinem Umfeld ging es den Leuten finanziell noch nie so gut wie heute. Danke Frau Merkel! :D


Der Absturz wird für die Deutschen gigantisch sein.
Zumindest für diejenigen, die nicht über den Tellerrand gucken und Vorsorge betreiben.
Und dies ist die absolute Mehrheit. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.038.189 von greenanke am 24.10.18 09:17:36
Zitat von greenanke: Auf jeden Fall verstehen sie besser als andere, ihr leben zu genießen! :) Man lebt nur einmal! ;)


Ganz wichtig ist allerdings auch, nicht sein Gehirn vorne an der Garderobe abzugeben.
Genuß und Planung/ Vorsorge sind keine gegensätzlichen Begriffe. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.038.306 von 57-er am 24.10.18 09:24:50
Zitat von 57-er:
Zitat von greenanke: Auf jeden Fall verstehen sie besser als andere, ihr leben zu genießen! :) Man lebt nur einmal! ;)


Ganz wichtig ist allerdings auch, nicht sein Gehirn vorne an der Garderobe abzugeben.
Genuß und Planung/ Vorsorge sind keine gegensätzlichen Begriffe. ;)


Der Deutsche ist geprägt von zwei Weltkriegen und zwei Währungsreformen. Er ist bierernst und geht zum Lachen in den Keller. "German Angst!"
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