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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 27819)



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Wie die Briten aus der EU ausscheiden, kann uns leider nicht egal sein. Denn von der Art des Brexit hängt zum Teil auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa ab. Aktuell beobachten wir in Deutschland bereits eine konjunkturelle Abkühlung, die durch einen ungeordneten Brexit verstärkt werden dürfte. Die Prognosen für das laufende Jahr werden ohnehin gerade Stück für Stück nach unten revidiert. So erwartet der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ statt der im Jahresgutachten vom letzten November erwarteten 1,5 Prozent nun nur noch bescheidene 0,8 Prozent Wachstum. Das ist noch keine Rezession, allerdings ist die Hochkonjunktur der deutschen Volkswirtschaft bis auf Weiteres vorüber. Überrascht hat der Mut der Wirtschaftsweisen für das kommende Jahr. Für 2020 sagt der Rat eine deutliche Expansion der gesamtwirtschaftlichen Leistung von beachtlichen 1,7 Prozent voraus.
[5]
Die Konjunkturexperten des Handelsblatt Research Institute sind da wesentlich skeptischer. In ihrer heute veröffentlichten Konjunkturprognose erwarten sie im laufenden Jahr mit 1,0 Prozent zwar ein ähnlich schwaches Wachstum wie der Sachverständigenrat. Der entscheidende Unterschied jedoch ist: Auch für 2020 werden ebenfalls nur 1,0 Prozent gesehen. Damit liegt die HRI-Prognose für das kommende Jahr deutlich unter den unseres Erachtens zu optimistischen Erwartungen des Sachverständigenrates und den bislang veröffentlichten Prognosen der anderen Institute. Bedenklich stimmt insbesondere, dass immer mehr Unternehmen ihren älteren Beschäftigten die sprichwörtlichen „goldenen Brücken“ in den vorzeitigen Ruhestand bauen.

researchinstitute.handelsblatt.com
Zur Industriepolitik empfehle ich Ihnen zusätzlich einen Gastkommentar. Das von Wirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellte einschlägige Papier wurde von vielen renommierten Ökonomen abgelehnt, darunter auch vier der fünf Wirtschaftsweisen. Der Publizist Dr. Nils Heisterhagen und Professor Wolfgang Schroeder aus Kassel argumentieren dagegen mit einer neuen wirtschaftlichen Situation. Die chinesische Führung hat mit der „Made in China 2025“-Strategie das Ziel ausgegeben, in bestimmten Branchen Weltspitze zu werden. Dies sei als eine Kampfansage zu verstehen
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.168.063 von heinzerhard am 22.03.19 08:28:46
Zitat von heinzerhard: Dieses ganze Gequatsche von angeblicher neuer Technologie in Bezug E-Auto nervt nur noch.

Das E-Auto ist speziell für Deutschland auch von der Seite der Elektroenergiebereitstellung absoluter Schwachsinn.
Hier mal die Fakten:
(Ein Atomkraftwerk oder großes Kohlekraftwerk speist etwa 1200 MW = 1,2 GW Strom ins Netz ein.)
Spitzenlastbedarf in D: 84 GW
Kapazität der noch vorhandenen Kohlekraftwerke: 52 GW
Kapazität der noch vorhandenen AKW: 10 GW
Bei Dunkelheit und Windflaute werden die 62 GW aus Kohle und Atom voll ins Netz eingespeist.
Windstrom und Solarstrom leisten dann praktisch keinen Beitrag zu unserer Stromversorgung.
Die fehlenden 22 GW zu 84 GW kommen in dieser Lage aus Biogasanlagen, Gaskraftwerken, Wasserkraftwerken einschließlich Pumpspeicherwerken, und, da das alles noch nicht reicht, aus Stromimport aus dem Ausland.
Wenn alle PKW in D Elektroautos wären, dann würde daraus ein zusätzlicher Strombedarf von etwa 50 GW resultieren.
Wir schaffen aber mit Atomausstieg und Kohleausstieg bis 2038 62 GW Stromerzeugungskapazität ab!
Ein absoluter Irrsinn!
Wir werden von linksgrünen Wutbürgern ("Deutschland ist Scheiße") und den ihnen hörigen Politiker-Pappnasen regiert.:mad:
Die argumentieren dann, dass Deutschland ja einen großen Überschuss an Stromproduktion hat.
Rein rechnerisch ist das, im Durchschnitt über das ganze Jahr gesehen, auch tatsächlich so, denn bei Sturmwetterlagen produzieren allein die Windkraftanlagen mehr Strom, als in D verbraucht werden kann. Daß aber Strom immer, bei jeder Wetterlage ausreichend zur Verfügung stehen muß, und nicht nur im Jahresdurchschnitt, das wird von den rot-grünen Fanatikern als unbequeme Wahrheit gerne nicht erwähnt.
he


Genau - und was ich dabei überhaupt nicht verstehe, daß von unseren KFZ-Herstellern keiner zu dem Thema offensiv Stellung bezieht.

Horst Szentiks (Red Shoes)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.668 von tradeinvest am 22.03.19 20:12:03
Zitat von tradeinvest: Wie die Briten aus der EU ausscheiden, kann uns leider nicht egal sein. Denn von der Art des Brexit hängt zum Teil auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa ab. Aktuell beobachten wir in Deutschland bereits eine konjunkturelle Abkühlung, die durch einen ungeordneten Brexit verstärkt werden dürfte. Die Prognosen für das laufende Jahr werden ohnehin gerade Stück für Stück nach unten revidiert. So erwartet der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ statt der im Jahresgutachten vom letzten November erwarteten 1,5 Prozent nun nur noch bescheidene 0,8 Prozent Wachstum. Das ist noch keine Rezession, allerdings ist die Hochkonjunktur der deutschen Volkswirtschaft bis auf Weiteres vorüber. Überrascht hat der Mut der Wirtschaftsweisen für das kommende Jahr. Für 2020 sagt der Rat eine deutliche Expansion der gesamtwirtschaftlichen Leistung von beachtlichen 1,7 Prozent voraus.
[5]
Die Konjunkturexperten des Handelsblatt Research Institute sind da wesentlich skeptischer. In ihrer heute veröffentlichten Konjunkturprognose erwarten sie im laufenden Jahr mit 1,0 Prozent zwar ein ähnlich schwaches Wachstum wie der Sachverständigenrat. Der entscheidende Unterschied jedoch ist: Auch für 2020 werden ebenfalls nur 1,0 Prozent gesehen. Damit liegt die HRI-Prognose für das kommende Jahr deutlich unter den unseres Erachtens zu optimistischen Erwartungen des Sachverständigenrates und den bislang veröffentlichten Prognosen der anderen Institute. Bedenklich stimmt insbesondere, dass immer mehr Unternehmen ihren älteren Beschäftigten die sprichwörtlichen „goldenen Brücken“ in den vorzeitigen Ruhestand bauen.

researchinstitute.handelsblatt.com
Zur Industriepolitik empfehle ich Ihnen zusätzlich einen Gastkommentar. Das von Wirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellte einschlägige Papier wurde von vielen renommierten Ökonomen abgelehnt, darunter auch vier der fünf Wirtschaftsweisen. Der Publizist Dr. Nils Heisterhagen und Professor Wolfgang Schroeder aus Kassel argumentieren dagegen mit einer neuen wirtschaftlichen Situation. Die chinesische Führung hat mit der „Made in China 2025“-Strategie das Ziel ausgegeben, in bestimmten Branchen Weltspitze zu werden. Dies sei als eine Kampfansage zu verstehen


...zumindest können hiesige Politiker dann die einbrechende Wirtschaft den Engländern in die Schuhe schieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.737 von Red Shoes am 22.03.19 20:19:35
Zitat von Red Shoes:
Zitat von heinzerhard: Dieses ganze Gequatsche von angeblicher neuer Technologie in Bezug E-Auto nervt nur noch.

Das E-Auto ist speziell für Deutschland auch von der Seite der Elektroenergiebereitstellung absoluter Schwachsinn.
Hier mal die Fakten:
(Ein Atomkraftwerk oder großes Kohlekraftwerk speist etwa 1200 MW = 1,2 GW Strom ins Netz ein.)
Spitzenlastbedarf in D: 84 GW
Kapazität der noch vorhandenen Kohlekraftwerke: 52 GW
Kapazität der noch vorhandenen AKW: 10 GW
Bei Dunkelheit und Windflaute werden die 62 GW aus Kohle und Atom voll ins Netz eingespeist.
Windstrom und Solarstrom leisten dann praktisch keinen Beitrag zu unserer Stromversorgung.
Die fehlenden 22 GW zu 84 GW kommen in dieser Lage aus Biogasanlagen, Gaskraftwerken, Wasserkraftwerken einschließlich Pumpspeicherwerken, und, da das alles noch nicht reicht, aus Stromimport aus dem Ausland.
Wenn alle PKW in D Elektroautos wären, dann würde daraus ein zusätzlicher Strombedarf von etwa 50 GW resultieren.
Wir schaffen aber mit Atomausstieg und Kohleausstieg bis 2038 62 GW Stromerzeugungskapazität ab!
Ein absoluter Irrsinn!
Wir werden von linksgrünen Wutbürgern ("Deutschland ist Scheiße") und den ihnen hörigen Politiker-Pappnasen regiert.:mad:
Die argumentieren dann, dass Deutschland ja einen großen Überschuss an Stromproduktion hat.
Rein rechnerisch ist das, im Durchschnitt über das ganze Jahr gesehen, auch tatsächlich so, denn bei Sturmwetterlagen produzieren allein die Windkraftanlagen mehr Strom, als in D verbraucht werden kann. Daß aber Strom immer, bei jeder Wetterlage ausreichend zur Verfügung stehen muß, und nicht nur im Jahresdurchschnitt, das wird von den rot-grünen Fanatikern als unbequeme Wahrheit gerne nicht erwähnt.
he


Genau - und was ich dabei überhaupt nicht verstehe, daß von unseren KFZ-Herstellern keiner zu dem Thema offensiv Stellung bezieht.

Horst Szentiks (Red Shoes)


...die hoffen wohl auf eine staatliche Förderung/Anschub und den Beginn eines künstlich herbeigequatschten Hypes, auf einen ansonsten ziemlich gesättigten Absatzmarkt. Bei all dem Unsinn, der in der Welt geschieht und den man nicht für möglich gehalten hätte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.737 von Red Shoes am 22.03.19 20:19:35Hast du schon mal gesehen, mit was für Studiengängen die Newbies in Führungsetagen der Deutschen Unternehmen einziehen und ihre kruden Ideologien verbreiten-dies hätte vor 30 Jahren nichtmal für Hautschule/8.Klasse ohne Quali gereicht was heute an Bachelors auf die allgemeinheit losgelassen wird. Mit vielen masterstudienlehrgängen verhält es sich nicht anders-also was soll man von solchen Leuten halten?? Unternehmensführung mit Weitblick sicher nicht-zeigt sich ja auch in diversen Foren, das der uNTERGANG NAHT:rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.965 von butcherfriend am 22.03.19 20:37:43Anhänger der emotionalen Intelligenz haben sich vollständig durchgesetzt - so wird nur Wasserkopf erzeugt - lediglich MINT Fächer wenn keine grünen Profs am Werk haben noch Qualität
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.965 von butcherfriend am 22.03.19 20:37:43Das kommt der Wahrheit gefährlich nahe!:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.965 von butcherfriend am 22.03.19 20:37:43Nö, habe ich nicht.

Sag' bloß nicht, daß da auch diese pseudo-wissenschaftlichen Sozial- und Pädagogik-Studiengänge bei sind?

Für mich ist Vieles von dem, was die zur Zeit propagieren, Volksverblödung in Vollendung.

Horst Szentiks (Red Shoes)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.176.331 von Red Shoes am 22.03.19 21:19:05man kann aber davon gut leben und sogar Plätze in Landtagen und Bundestag ergattern
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.965 von butcherfriend am 22.03.19 20:37:43Das beste Beispiel ist Oliver Bierhoff, der geldgeile Dampfplauderer und Gutmensch beim DFB.

26 Semester!! an der Fernuni, um so ein BWL-Poppelstudium abzuschließen.
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