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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 32339)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 20.04.21 17:31:48 von


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27.02.21 10:58:21
Beitrag Nr. 323.381 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.229.439 von dreissigOrangen am 26.02.21 23:28:49
Zitat von dreissigOrangen: Das mit der Inflation ist unterschiedlich zu beurteilen.

Liest man sich die aktuellen Prospekte des (geöffneten) Einzelhandels durch (Kaufland, penny, real etc.), so fallen die Preise für Konsumenten aber deutlich. Das dürften die ersten Effekte des Home-office und der Kurzarbeit sein, da gibt es dann Spielraum für harte Preisverhandlungen im zweistelligen Prozentbereich. :eek:.


Das wäre aus Sicht der Verbraucher natürlich schön. Wir kaufen in der Regel nicht in den von dir genannten Geschäften. Ich kann den von dir geschilderten Effekt deshalb leider bei mir in den Supermärkten nicht erkennen, sondern eher das Gegenteil. Preissteigerungen sind dort bei vielen Produkten die ich wöchentlich konsumiere seit etwa Mitte Januar deutlich und in mehreren Stufen wahrnehmbar. Ich möchte jetzt keine Einzelbeispiele bringen, um nicht Werbung für irgendwelche Marken zu machen. Selbst die Preise der Sonder-/Lockangebote sind jetzt deutlich höher als früher.
Beispiel Fruchtsaft. Oft hat es von einem namhaften Hersteller dann die Literflaschen mit unterschiedlichen Varianten im Angebot für unter einen Euro gegeben, jetzt 1,19 Euro. Der Normalpreis ist in diesem Fall auch von 1,49 Euro 1,79 Euro gestiegen.
Das Landbrot welches ich oft in der Bäckerei kaufe ist um nicht ganz zehn Prozent teurer geworden.
MoPro Produkte auch. Obst und Gemüse möchte ich jetzt nicht groß aufzählen, da hier ja auch saisonal erhebliche Unterschiede zu verzeichnen sind. Kaufe zwar eher Karotten immer Bundweise aber die Kilogrammschale hat es meistens für unter einen Euro gegeben(0,99 Cent), jetzt ebenfalls 1,19 Euro. Bei Tiefkühlware die ich kaufe habe ich auch Preissteigerung in der Höhe von etwa 8-10 Prozent wahrgenommen.

Könnte das jetzt noch lange fortsetzen....

Ich meine irgendwo muss sich die erhobene CO2 Steuer sich ja auch niederschlagen. Die höheren Preise für Energie und in deren Folge auch für den Transport, die aus gestiegenen Rohstoffpreisen und dem Effekt der Einführung der CO2 Steuer resultieren werden mit Sicherheit auf Dauer nicht durch die Unternehmen kompensiert werden sondern soweit möglich an die Verbraucher weitergegeben werden.

Ich denke du solltest vielleicht nochmals genau hinsehen, ob dein Bild von durchgängigen Preissenkungen für die Verbraucher auch wirklich stimmig und von Dauer ist, oder ob das ggf. nur eine subjektive Wahrnehmungsverzerrung aus einzelnen Prospekten und darin enthaltenen Einzelfällen ist.

Ich denke aber die Inflation(nicht nur in einzelnen Assetklassen) bleibt spürbar belebt und auch nachhaltig zwischen 3-5 Prozent und zwar jetzt fast in allen Bereichen...was ja politisch auch durchaus gewollt sein dürfte, damit die überschuldeten Staaten sich - so die Theorie - schneller entschulden können.

Ob wir noch höhere Inflationsraten bekommen werden bleibt abzuwarten...
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27.02.21 12:51:02
Beitrag Nr. 323.382 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.209.315 von durran am 25.02.21 22:19:13
Zitat von durran: Die Frage bleibt doch derzeit was passieren wird. Die Fed hat 2 Möglichkeiten. So wie meist im Leben.

1. Sie opfert den Dollar um das System noch ein paar wenige Jahre, möglicherweise nur wenige Monate weiterhin am Leben zu erhalten. Nullzinsen, Anleihekäufe, Aktienkäufe, Geldinjektionen ungeahnten Ausmaßes. Falls dies der Fall werden wird, löst sich der Dollar inflationär auf. Die Weltleitwährung wird aufgelöst.

2. Sie stützt den Dollar, erhöht die Zinsen um die Inflation einzudämmen. Aktien, Edelmetalle, Immobilien, Wirtschaft, ja alles wird crashen. Der Dollar wird als Weltleitwährung überleben.


Der Ölpreis ist ja an den Dollar gekoppelt, wird nicht passieren.
Welches Land gibt seine eigene Währung(Leitwährung) freiwillig auf?

bg
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27.02.21 12:52:06
Beitrag Nr. 323.383 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.231.593 von AlphaOne_ am 27.02.21 10:58:21So lange man in Deutschland noch darüber streitet, ob wir überhaupt eine Inflation haben, sind wir von der hier im Thread seit über 10 Jahren angekündigten Hyperinflation sehr, sehr, sehr weit entfernt! Also nicht nur von einem Crash an den Weltbörsen, sondern auch von Staatsbankrott, Systemzusammenbruch und vor allen Dingen einer Währungsreform! ;)

Eine Bemerkung zur "Inflation" bei den Lebensmittelpreisen und auch Restaurantpreisen: Sprecht mal mit Leuten, die oft im Ausland zu tun haben ...!!!!
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27.02.21 13:16:09
Beitrag Nr. 323.384 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.116.813 von drogenfahnder am 20.02.21 11:59:30Dopamin-Index spiegelt die Stimmung an den Börsen weltweit wider:

< 88,5 / 100 >

Der Markt ist bei:
90-100 – manisch
80-90 – euphorisch
70-80 – normal
60-70 – ängstlich
50-60 – paranoid
40-50 – depressiv

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27.02.21 15:36:45
Beitrag Nr. 323.385 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.223.238 von greenanke am 26.02.21 16:50:14
Zitat von greenanke:
Zitat von Sternen-Staub: ...


Ein paar Unzen Silber sind auch zu empfehlen.

In Notzeiten ist sicherlich fast jeder Bauer bereit einen Sack Kartoffeln gegen eine Unze Silber zu tauschen.
Sicherlich täte er es auch sehr gerne gegen eine Unze Gold. :D


*


Wenn wir erst so weit sind, helfen auch Gold und Silber nicht viel weiter! Dann sind nur noch die Prepper im Vorteil. Aber ich fürchte, auch die wünschten sich dann lieber tot zu sein!

Hoffen wir gemeinsam, dass die Wünsche und verzweifelten Hoffnungen einiger Untergangssüchtiger und Wutbürger niemals wahr werden! :cool:


nur das Starke überlebt
die Tierreich fordert den grossen Reset
lasst das Dekadente endlich untergehen:laugh:
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27.02.21 15:56:04
Beitrag Nr. 323.386 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.232.442 von Blog am 27.02.21 12:51:02
Zitat von Blog:
Zitat von durran: Die Frage bleibt doch derzeit was passieren wird. Die Fed hat 2 Möglichkeiten. So wie meist im Leben.

1. Sie opfert den Dollar um das System noch ein paar wenige Jahre, möglicherweise nur wenige Monate weiterhin am Leben zu erhalten. Nullzinsen, Anleihekäufe, Aktienkäufe, Geldinjektionen ungeahnten Ausmaßes. Falls dies der Fall werden wird, löst sich der Dollar inflationär auf. Die Weltleitwährung wird aufgelöst.

2. Sie stützt den Dollar, erhöht die Zinsen um die Inflation einzudämmen. Aktien, Edelmetalle, Immobilien, Wirtschaft, ja alles wird crashen. Der Dollar wird als Weltleitwährung überleben.


Der Ölpreis ist ja an den Dollar gekoppelt, wird nicht passieren.
Welches Land gibt seine eigene Währung(Leitwährung) freiwillig auf?

bg


Weltleitwährung geht einfach
all-in in Waffen und dann überall Kriege anzetteln
wir haben die einmalige Chance den Amoklauf der Menschheit kreativ mitgestalten
daher mein Wahlslogan:Atomwaffen für alle:laugh:
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27.02.21 16:09:19
Beitrag Nr. 323.387 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.222.968 von greenanke am 26.02.21 16:38:04
Zitat von Troll: Von Silver Mines war hier in letzter Zeit doch auch viel die Rede ... :rolleyes:




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27.02.21 16:35:16
Beitrag Nr. 323.388 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.232.454 von greenanke am 27.02.21 12:52:06
Zitat von greenanke: So lange man in Deutschland noch darüber streitet, ob wir überhaupt eine Inflation haben, sind wir von der hier im Thread seit über 10 Jahren angekündigten Hyperinflation sehr, sehr, sehr weit entfernt! Also nicht nur von einem Crash an den Weltbörsen, sondern auch von Staatsbankrott, Systemzusammenbruch und vor allen Dingen einer Währungsreform! ;)

Eine Bemerkung zur "Inflation" bei den Lebensmittelpreisen und auch Restaurantpreisen: Sprecht mal mit Leuten, die oft im Ausland zu tun haben ...!!!!


Ich habe nichts angekündigt auch nicht von den genannten Themen(Staatsbankrott, Systemzusammenbruch) gesprochen.
Es ist deshalb auch eigentlich nicht erforderlich diese Begriffe pauschalisiert in eine Antwort einfließen zu lassen.

Das Änderungen im System unumgänglich sind, ist glaube ich unstrittig. Das es dabei zu Verwerfungen und Kollateralschäden kommen wird, dürfte ebenfalls klar sein. Jetzt steht natürlich jedem frei, ob er das als Crash, Crack-Up Boom oder als Anpassung oder Korrektur in Folge der Politik der Notenbanken wertet.

Wie die Umverteilung(en) aussehen werden und wie es weiter geht, werden wir vermutlich in den nächsten Monaten und im großen Stil vermutlich dann erst nach der nächsten Bundestagswahl, sofern diese nicht verschoben wird, erleben. Ich habe dahingehend nur ganz wenig Hoffnung, dass dies eine Wendung/Veränderung zum Positiven für die allermeisten(gewöhnlichen) Menschen und Bürgerinnen und Bürger sein wird. Das wäre einer der ganz wenigen Fälle, wo dies der Fall wäre. Für diejenigen, die sich in der Politik eingekauft haben, vermutlich schon eher. Zumindest lehrt mich das meine Lebenserfahrung und die kritische Reflektion vieler politischer Entscheidungsprozesse in der Vergangenheit. Es wäre natürlich schön, wenn es anders wäre. Das glaube ich aber erst, wenn es soweit ist.

Und deine polemische Äußerung hinsichtlich einer anziehenden Teuerungsrate und man möge diesbezüglich mit Leuten sprechen, die oft im Ausland zu tun haben, lenkt doch nur vom eigentlichen Kernsachverhalt und der Ausgangsthese ab. Man könnte diese Form der Renitenz schon fast als Populismus vermengt mit einer gehörigen Portion Wunschdenken werten.

Ich bin beruflich regelmäßig international für längere Zeiträume(6-12 Wochen am Stück) seit Jahrzehnten unterwegs. Natürlich gibt es Länder und Städte, wo die Dinge des täglichen Lebens auch gut das 2-3 fache Kosten wie in Deutschland. In solchen Ländern sieht aber das Lohngefüge dann wiederum ganz anders aus wie bei uns. So etwas sollte man bitte immer in Relation zueinander sehen. Und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, nur um das eigene Weltbild möglichst nicht in Frage stellen zu müssen.

Deshalb wäre etwas mehr Sachlichkeit und Empathie für die Lage anderer(insbesondere Menschen denen es finanziell vielleicht nicht so gut geht) durchaus angebracht und wünschenswert. Ich kenne das gezeigte Verhalten hier im Forum leider nicht anders. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es um Themen wie soziale Gerechtigkeit, Rente oder Inflation, Börsencrash usw. geht.

Vorgetragen wird eigentlich gebetsmühlenartig immer eine oft sehr oberflächliche und einseitige Sichtweise der Dinge, die jedoch weder dem Lebensgefühl vieler Menschen noch der Realität nahekommt und woran dennoch oft sehr stoisch festgehalten wird, egal wie gut die Argumente und Einwände Andersdenkender sind. Das ist sehr schade - finde ich. Denn eine wirkliche Diskussion kommt dadurch zu Stande. Dazu muss man auch immer in der Lage sein, seinen eigenen Standpunkt ggf. zu verlassen und einen Freiraum für die Entfaltung einer Diskussionskultur lassen.

Und es geht hier nicht darum recht zu bekommen oder zu behalten, zumindest mir nicht. Ich möchte weder als Orakel von Delphi, noch als Crashprophet in die Geschichte eingehen oder gar recht bekommen.
Mir wäre es persönlich am liebsten, es gäbe Wohlstand und eine positive Zukunftsperspektive für alle. Mir geht es in erster Linie um die Menschen. Und man kann und sollte sich nicht damit trösten, dass es anderen ggf. noch schlechter geht, das ist ein ziemlich trauriger Standpunkt und keine gute Zukunftsmaxime. Vielmehr sollten die Menschen endlich damit anfangen die richtigen Fragen zu stellen.
Mit dem Ziel, dass sich endlich wieder etwas zum Wohle der Menschen verändert. Meines Erachtens nach hätten sie es mehr als verdient....

Zurück zum Thema Ausweitung der Geldmengen und Inflation als ein der möglichen Folgen. Was meinen nun (erfahrene) Ökonomen?



Schlussfolgerung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident a.D. des ifo Instituts in seiner Weihnachtsvorlesung vom Dezember 2020:


Bildquelle: Screenshot aus dem oben verlinkten Youtube-Video
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27.02.21 18:37:15
Beitrag Nr. 323.389 ()
Starinvestor Buffett kauft eigene Aktien für fast 25 Milliarden Dollar zurück

Andere Unternehmen sind wegen der Coronakrise zurückhaltender: Warren Buffett hat 2020 mehr in Aktienrückkäufe investiert denn je – auch deshalb, weil er keine Übernahmeziele finden konnte.

...
...

Buffett bekräftigte einmal mehr seinen Glauben an die US-Wirtschaft und warnte die Investoren mit den Worten: »Wettet niemals gegen Amerika!«

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warren-buffett…



Davon bin ich auch ganz fest überzeugt! ;) :cool:

»Wettet niemals gegen Amerika!«

Zumindest nicht in den nächsten Jahren. Wenn wir mal nicht mehr sind, könnten eventuell China und die EU mitspielen ... Das dauert aber noch ... :)
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27.02.21 19:29:38
Beitrag Nr. 323.390 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.232.652 von drogenfahnder am 27.02.21 13:16:09
Zitat von drogenfahnder: Dopamin-Index spiegelt die Stimmung an den Börsen weltweit wider:

< 88,5 / 100 >

Der Markt ist bei:
90-100 – manisch
80-90 – euphorisch
70-80 – normal
60-70 – ängstlich
50-60 – paranoid
40-50 – depressiv




Kannst Du bitte etwas darüber berichten, wie dieser Index überhaupt ermittelt wird?

Solange dies nicht geschieht muss ich immer an diesen Witz denken:


`Ein weißer Siedler in den Rocky Mountains bereitet sich auf den Winter vor und hackt einen großen Stapel Holz. Sodann denkt er sich sich, ich frag´ lieber einmal den viel naturverbundeneren Indianerhäuptling, ob er eine harten Winter erwartet:
Der Indianerhäuptling antwortet.: ja, der kommende Winter wird schon hart werden.
Der weiße Mann geht noch einmal heim und hackt einen noch größeren Stapel Holz und fragt erneut den Häuptling:
Der fasst sich an den Kopf und beteuert, dass wird ein sehr harter Winter, so hart wie selten vorher.

Lieber Häuptling, woher weißt Du das eigentlich?
Der Häuptling:"Weißer Mann hacken sehr viel Holz."


In diesem Fall stellt der Dopamin-Index den Häuptling dar?

*
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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ???