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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 32495)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 13.06.21 09:14:53 von

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18.11.07 13:11:44
Beitrag Nr. 2.086 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.754 von winhel am 18.11.07 11:18:05Völlig richtig erkannt !

Aber warum bist du dann nicht beteiligt, Himmel Bimmel.:confused:
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18.11.07 11:21:32
Beitrag Nr. 2.085 ()
Börsenausblick
Experten rechnen mit Kursverlusten
von Markus Zydra, Mark Schrörs, Doris Grass (Frankfurt) und Claas Tatje (New York)
Führende Investmenthäuser prognostizieren nun endgültig das Ende der Börsenrally. Die globale Kreditkrise berge zu viel Unsicherheit - aus diesem Grund werde nun auch die Realwirtschaft geschwächt.
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"Die Risiken für den Dax nehmen zu. Der Index mag nicht teuer sein, aber wir erwarten, dass die Unternehmensgewinne aufgrund des starken Euro und der Rohstoffpreise leiden werden", schreibt die US-Bank Goldman Sachs in ihrem Ausblick. Zudem seien die Finanzakteure nicht mehr bereit, Risiken einzugehen.



Die Mehrheit der Strategen erwartet eine Rezession in den USAMit Teun Draaisma, der Europa-Strategen von Morgan Stanley, ist nun auch der bislang letzte Optimist ins Lager der Bären gewechselt. "Wir waren seit Mitte August bullish, doch jetzt ist eine Rezession wahrscheinlich", sagt Draaisma, der noch vor zwei Wochen eine Mega-Rally an den Börsen prophezeit hatte. Die Aussichten sind also schlecht, was auch zum Wochenschluss spürbar wurde, als die globalen Aktienindizes zum Teil nachgaben.

Die Mehrheit der Strategen geht davon aus, dass es trotz weiterer Zinssenkungen in den USA dort zu einer Rezession kommt. Dabei dämpften die US-Währungshüter am Freitag erneut Spekulationen auf weitere schnelle Zinssenkungen. So sagte Fed-Gouverneur Randall Kroszner, die US-Wirtschaft werde nun eine "schwere Zeit" durchmachen". Die derzeitige geldpolitische Haltung sollte aber helfen, das durchzustehen.


Hohe Volatilität an den Finanzmärkten
Auch der Chef der regionalen Fed St. Louis, Willliam Poole, zweifelte die Notwendigkeit weiterer Zinssenkungen an. Die Fed scheint verhindern zu wollen, dass sich die Märkte auf eine erneute Zinssenkung am 11. Dezember derart einschießen, dass ein Ausbleiben für Turbulenzen sorgen würde. Offenbar geht die Fed von einem sehr schwachen vierten Quartal aus, so dass dies nicht automatisch zu weiteren Zinssenkungen führen müsste. Die Fed San Francisco erwartet etwa nur annualisiert 1,25 Prozent Wachstum.

"Die Finanzmärkte befinden sich weiterhin in einer Phase erhöhter Volatilität. Das wird sich nicht ändern, solange die Folgen der Subprime-Krise auf die Bilanzen der Finanzinstitute unklar bleibt", sagen Experten der Deutschen Bank. In der vergangenen Woche hatten erneut zahlreiche Banken hohe Verluste aus ihren Kreditgeschäften gemeldet.

Es grassiert die Furcht vor weiteren Abschreibungen auf hochriskante und wenig liquide Papiere, da diese Assets von den Banken selbst mit eigenen Berechnungsmethoden in der Bilanz bewertet werden, was eine Prüfung der Werthaltigkeit für Investoren erschwert. "Kurzfristig sind die Risiken groß, dass es zu einem US-Abschwung kommt. Dort könnte das Wachstum von 4,9 Prozent im dritten Quartal auf 1 Prozent im vierten Quartal sinken", schreiben Strategen von JP Morgan.


Spannung vor Wachstums- und Inflationsprojektionen
Mit Spannung erwarten Beobachter nun die neuen Wachstums- und Inflationsprojektionen der US-Notenbank bis 2009, die sie am Dienstag vorlegt. Überraschend schwache Daten zur US-Industrieproduktion nährten am Freitag Sorgen um die US-Konjunktur. "Es ist nicht mehr nur der Häusermarkt", sagte Ian Shepherdson, US-Chefvolkswirt bei High Frequency Economics. An der Wall Street will die Nervosität deshalb nicht abreißen.

Der Volatilitätsindex VIX, ein Maß für die Unsicherheit am Markt, stieg vergangene Woche auf den höchsten Stand seit 2003. Mehr Ruhe wird wohl auch die anstehende verkürzte Handelswoche nicht bringen. Wegen des Feiertags ist die Börse geschlossen, am Freitag ist sie nur wenige Stunden geöffnet. "Die Händler werden gespannt auf das Verbrauchervertrauen am Dienstag warten", sagte Nick Perry, Analyst bei den Investmentberatern Schaeffer's Research.

Die Umfrage unter 5000 US-Haushalten ist ein Indikator dafür, ob sich die Finanz- zu einer Konsumkrise ausweiten könnte. Die ersten Zeichen gebe es bereits, sagte Perry. Die Kaffeehauskette Starbucks erwartet zum Beispiel für die nächsten Monate schwächeres Wachstum. Wer seine Hypothek nicht bezahlen kann, überlege zweimal ob er für einen Becher Kaffee bis zu 5 $ zahlt, begründet das der Analyst. Im Fokus der Investoren steht deshalb vor allem der Einzelhandel. Die Angst sei groß, sagte Perry, dass das Weihnachtsgeschäft die Erwartungen nicht erfüllt. Es startet nach dem Feiertag Thanksgiving an diesem Donnerstag.


Teil 2: "Weihnachts-Rally bleibt aus

In den Vorjahren sei das Weihnachtsgeschäft oft mit einer Rally am Dow Jones einhergegangen. "Die bleibt dieses Jahr aus", erwartet Peter Cardillo, Chefökonom bei Avalon Partners. Er schließt sich damit den Meinungen der großen US-Banken an. Gestützt könnte seine Prognose spätestens im Dezember werden. Dann entscheidet die Notenbank Fed über eine erneute Zinssenkung. Bleibt die aus, würden die Erwartung der Investoren nicht erfüllt und "dann geht es für den Dow Jones weiter bergab", ist Cardillo überzeugt.

Am Devisenmarkt wird sich das Auf und Ab zwischen dem Aufbau und der Auflösung von Carry Trades diese Woche voraussichtlich fortsetzen. Die Unsicherheit der Anleger machte sich zuletzt in sehr kurzfristigen Richtungsänderungen bemerkbar, die auf die Schwankungen in der Anlegerstimmung zwischen steigender und sinkender Risikoscheu zurückzuführen waren. Dies sorgt für starke Kursschwankungen vor allem beim Yen. Devisenstrategen sind sich aktuell höchstens darin einig, dass die Volatilität bei den Carry Trades anhalten und der Yen weiter zulegen wird, sollte die Risikoaversion bestehen bleiben. Ansonsten gehen ihre Prognosen auseinander.


Dollar bleibt der Prügelknabe
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Der Dollar legte vergangene Woche eine Verschnaufpause ein und bewegte sich gegenüber den meisten Währungen in einer engen Spanne. Eine stärker aufflammende Risikoscheu könne die US-Währung zwar kurzfristig nach oben treiben, so Martin McMahon, Devisenstratege bei Credit Suisse. "Wir sehen die mittelfristigen Aussichten für den Dollar aber abwärtsgerichtet." Auch für die Analysten der DZ Bank bleibt der Dollar "trotz der in den letzten Tagen zu beobachtenden leichten Stabilisierung der Prügelknabe".

"Da diese Woche einige Daten zum US-Immobilienmarkt, der großen Achillesferse der US-Volkswirtschaft, veröffentlicht werden, lockt die Chance auf ein neues Allzeithoch des Euro zum Dollar", schreiben sie in ihrem Wochenausblick. Dagegen ist Stefan Schilbe Chefvolkswirt von HSBC Trinkaus & Burkhardt eher negativ für den Euro gestimmt und sieht durchaus die Gefahr eines Rückschlags, der die Gemeinschaftswährung unter 1,45 $ drücken könnte.


Risikoscheu an den Rentenmärkten
Auch an den Rentenmärkten ist die Risikoscheu weiterhin der beherrschende Faktor. Sie hängen dabei am Gängelband der Aktien und den Konjunktur- sowie Zinsaussichten in den USA. Strategen sind dabei über die weitere Richtung uneins.

Aus Sicht der DZ-Bank-Experten fällt es den Staatsanleihen momentan sehr schwer, weitere Kursgewinne zu erzielen. Sie rechnen diese Woche mit einer Abwärtsbewegung, "da die Wirtschaftsprognosen der US-Notenbank wohl tendenziell die Inflationssorgen betonen werden und daher enttäuschen dürften". Schilbe von HSBC erwartet dagegen, dass die US-Daten erneut schwach ausfallen und die Fantasie auf weitere Zinssenkungen der Fed wach halten, auch wenn die US-Notenbanker versuchten, hier gegenwärtig verbal gegenzusteuern.

Sollte sich die Diskussion um eine größere Abschwächung der US-Wirtschaft verstärken und der Bund-Future die Marke von 114,73 Punkten überwinden, dann würde sich aus seiner Sicht erhebliches Aufwärtspotential eröffnen. Am Freitag schloss der Bund-Future schon im Plus.
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18.11.07 11:18:05
Beitrag Nr. 2.084 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.649 von Oldieman am 18.11.07 10:58:55Was aber jetzt schon bewiesen ist Oldiman, die gegenwärtige Klimaerwärmung ist ein sehr gutes Geschäft!!!
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18.11.07 10:58:55
Beitrag Nr. 2.083 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.263 von EuerGeldWirdMeinGeld am 18.11.07 02:23:54Puh... Mutig...

Wohlgemerkt, nur mit Hilfe von Ben. Andererseits heißt es doch so schön "den Mutigen gehört die Welt". Wir werden sehen.:)

Was nun die beiden Artikel betrifft, bin ich der Meinung, daß weder bewiesen ist was tatsächlich vor 65 Mio. Jahren geschah,noch ob die gegenwärtige Klimaerwärmung wieder in einer Katastrophe enden würde.
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18.11.07 10:48:24
Beitrag Nr. 2.082 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.467.150 von winhel am 17.11.07 22:33:00Mensch Winnie, wo treibst du dich denn herum :confused:
Beim Bestatter :eek::eek:
Es gibt nur eine Erklärung : du denkst zu negativ, was jedermann an deinen Postings ablesen kann.
Ergo denk um, es gibt in Polen auch was anderes für 30 Euronen :yawn:
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18.11.07 02:23:54
Beitrag Nr. 2.081 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.463.893 von Oldieman am 17.11.07 16:44:57Der "Nachtaktivist" ist wieder aktiv...

könnten wir bis 8200 zum Jahresende kommen

Puh... Mutig...

Es existieren noch die Unsicherheiten bezüglich Inflation und Kreditkarten im Markt. Öl ist Gift für die USA, crasht es, sinkt die Inflationserwartung für die USA, was Zinssenkungen -als Lehre aus der "Japan-Erfahrung"- wahrscheinlicher machen würden.

Die 7190 wäre in der Tat heftig, da dies aktuell der Scheidepunkt wäre, aber so viel fehlt dem DOW nicht, um die "magische Marke" einzukassieren.

Dies würde die Chartanalytiker zu einem Kaufsignal veranlassen :)
Im DAX hat das ja am Freitag mit der Stopplosstötungskerze prima geklappt. ;)

Winnie bleibt wo er ist, seine entspr. Erfahrungen halten ihn fest.

Ich kann es ja verstehen... Das Problem kennt ja jeder. Deshalb hatte ich ihm auch diesen Garantiedachfonds als Alternative empfohlen. Der Fonds läuft bis 2011 und ist 3% im Minus. Verlieren kann er nicht... Aber bis zu 60% Aktien halten :)

Ein "bärisches" Thema habe ich aber auch. Lesenswert ist der Artikel jedenfalls: (Thema CO2)

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/865649

welches den Kontrapunkt zu diesem Artikel bildet:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/zeitung/aktuell/266833/i…

Und wer die Story über das "riesige Ölfeld vor Brasilien" (8 Mrd. Barrel) mitbekommen hat, sollte bedenken, dass der Weltjahresbedarf bei 31 Mrd. Barrel liegt..
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17.11.07 22:33:00
Beitrag Nr. 2.080 ()
Samstag, 17. November 2007
Billige Importe
Sargindustrie reagiert

Mit einer Qualitätsoffensive will die deutsche Sargindustrie auf den Import billiger Särge vor allem aus Osteuropa reagieren. Dazu führt der Branchenverband VDZB im Januar ein Vollholz-Siegel ein. Das Zeichen sei auf allen Särgen zu finden, die komplett aus Nadel- oder Laubholz mit einer vorgeschriebenen Mindestdicke hergestellt seien, teilte der Verband der Deutschen Zuliefererindustrie für das Bestattungsgewerbe (VDZB/Bonn) vor dem Volkstrauertag an diesem Sonntag mit.

Die Särge mit Siegel müssen umweltverträglich lackiert, beschichtet oder geklebt sein: Das Vollholzzeichen signalisiere Kunden, Friedhofsträgern und Krematoriumsbetreibern, "dass diese Särge gleichermaßen für die Erd- und Feuerbestattung ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt verwendet werden können". Im ersten Halbjahr 2007 ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Produktion von Särgen im Vorjahresvergleich um 16,5 Prozent auf 96 000 Stück zurückgegangen. Damit habe sich die Zahl der im Inland produzierten Särge seit 1991 mehr als halbiert, berichtete der VDZB.

Der Marktanteil importierter Särge liege schon bei 45 Prozent. Weniger gefragt sind Eichensärge. Deren Anteil schrumpfte von Anfang des Jahrzehnts von 24 auf jetzt 15 Prozent. Der Verband, dem 70 Anbieter von Särgen, Bestattungswäsche, Urnen, Leuchtern und Zubehör angehören, sieht einen harten Preis- und Wettbewerbsdruck. Dafür seien der Verfall der Sterbekultur, das gestrichene Sterbegeld, höhere Holzkosten und stagnierende bis sinkende Sterbezahlen verantwortlich. In diesem Jahr werden in Deutschland rund 820 000 Todesfälle erwartet. """"""""""" Ende


So, so, eine Qualitätsoffensive wird gestartet! Hab ich letztens schon beim Betstatter feststellen müssen. Polnische Hemden 30 Euro, Deutsche 75 Euro!! Und warum das Ganze? Nur weil die deutschen Hemden bügelfrei sind???:eek:

















:laugh:
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17.11.07 16:44:57
Beitrag Nr. 2.079 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.461.228 von EuerGeldWirdMeinGeld am 16.11.07 23:23:14Hallo Nachtaktivist :)

Ich bleibe somit bei meinem vor einer Weile geposteten Szenario.
Ich auch !

Sehe den Dax ebenso, max. Tief 7200. Greift Bernanke nochmal ein (er tut es wenn nötig) könnten wir bis 8200 zum Jahresende kommen.
Rechne für nä. Woche mit techn. Erholung.

Winnie bleibt wo er ist , seine entspr. Erfahrungen halten ihn fest. :rolleyes:
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17.11.07 15:43:38
Beitrag Nr. 2.078 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.462.470 von Oldieman am 17.11.07 10:54:20heute nur fast schlechte Nachrichten im Handelsblatt, das ist für dich eine Superchance zum Einstieg.

Ja, die Laune ist so richtig mies :)
Nachdem jetzt N-TV den "Bruch des Langfristtrends" verkündet hat, sollte wirklich das letzte "zittrige Geld" geflüchtet sein ;)

Der Dow hat da noch ein GAP knapp unter 13000. Ob das wohl zu gemacht wird?

Dies könnte den DAX dann locker bis auf 74xx runter kicken...

Viel tiefer halte ich für eher unwahrscheinlich:

Das ein weiterer Hypothekenfinanzier Pleite ist, oder ein paar CDOs "verramscht" wurden, hat den Markt kaum noch interessiert.

Man bedenke nur, was da im Juli los war...

Klar, die USA könnten noch erwägen, über das Öl im Iran herfallen, aber bei der aktuellen Stimmung dort im Land, stürmt dann die Bevölkerung das Capitol. ;)

Wenn wir jetzt noch einen Crash beim Öl bekämen... :lick:

@Winnie:
Du solltest dich eindecken. Es gibt aber möglicherweise noch einen heftigen Rutsch. Den Tiefstpunkt wirst du eh nicht treffen.

Aber betrachte einfach einmal die globalen Rahmenbedingungen.
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17.11.07 15:08:05
Beitrag Nr. 2.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.461.228 von EuerGeldWirdMeinGeld am 16.11.07 23:23:14Geschreibsel, Geschreibsel ........
und der gute Buffet kauft sich schon seit einiger Zeit in die doch so geschundenen und totgesagten Finanzgeschichten (Banken und Versicherungen) wieder billig ein.

Aber es ist schon richtig - Börse ist ein gut Teil Psychologie.
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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ???