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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 32557)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 14.06.21 07:38:56 von

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21.10.07 12:05:48
Beitrag Nr. 1.499 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.094.754 von Genau am 20.10.07 20:38:18Der crash wird dann kommen, wenn nur sehr wenige ihn erwarten.
Im Moment warten zu viele darauf....
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21.10.07 11:53:04
Beitrag Nr. 1.498 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.094.754 von Genau am 20.10.07 20:38:18Dabei haben sich schon viele auf die Finger gehauen :laugh::laugh:
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20.10.07 20:38:18
Beitrag Nr. 1.497 ()
Das wird ein Schlachtfest vom Feinsten. Die Sargnägel werden gerade eingeschlagen.:p
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20.10.07 11:30:05
Beitrag Nr. 1.496 ()
Weltuntergangsliteratur

Alle warten auf den Crash
Von Ulf Sommer

Wie schütze ich mich vor dem nächsten Crash? Nach vier Jahren Börsenaufschwung ergötzen sich Autoren an Weltuntergangsliteratur. Die düsteren Titel wie „Der nächste Crash kommt bestimmt“, „Besiege den Crash“ und „Das kommende finanzielle Inferno“ fallen dabei auf fruchtbaren Boden.
DÜSSELDORF. Pünktlich zum 20. Jahrestag des größten Tagesverlusts an den Börsen übertrumpfen sich Autoren der Finanzmarktszene mit entsprechenden Ratschlägen. Dabei überzeugen weniger die düsteren Analysen der Weltwirtschaft und Prognosen für die Aktienmärkte. Dafür scheinen die Argumentationsketten doch ein Stück weit zu einseitig gestrickt. Wer aber von Natur aus eher optimistisch sein Leben genießt, wird nach nunmehr fünf aufeinanderfolgenden guten Börsenjahren künftig vorsichtiger investieren.
:)
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20.10.07 02:16:55
Beitrag Nr. 1.495 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.086.303 von StockFetcher am 19.10.07 16:57:39Oder jemand hofft darauf, dass die Anleger dies so interpretieren...

Deshalb ein wenig VT:

Angenommen, ein wirklich großer Fonds (also mit deutlich kursbewegendem Volumen) wurde von der Problematik der US-Verschuldung überrollt und hat -als in DJ und NASDAQ sitzend- den Absprung verpasst.

Wie käme er da raus und könnte in Aktien umschichten, welche eher unterbewertet sind?

Er könnte beispielsweise den DJ "anfüttern": Immer um 20:30 oder um 21:30 und wenn Anschlusskäufe aufkommen, die eingegangenen Positionen wieder bestmöglich glatt stellen.

(Also die seit Wochen beobachteten "Kaufprogramme")

Hat er nun den DJ in passende Höhen "angefüttert", sucht er sich das geschichtsträchtige heutige Datum aus, um die daraus entstehende Unsicherheit wie folgt zu nutzen:

1. Er setzt einen großen Limitkauf in den DAX (nicht nur heute, sondern schon über mehrere Tage). Die Folge wäre ein geradezu "festgenagelter" DAX, welcher steigen, nicht aber unter das Limit fallen könnte.

2. Am heutigen -geschichtsträchtigen- Tag stellt er die eingegangenen Verpflichtungen durch Verkäufe in DJ/NASDAQ glatt.

3. Als Folge kassiert er alle Verkäufe im DAX ein und verkauft zeitgleich Positionen in DJ/NASDAQ.

4. Das Symptom wäre ein festgenagelter DAX und ein langsam abschmierender DJ/NASDAQ.

4. Hält der DAX die nächsten Tage, kommen die "freigekauften" Anleger wieder und unser "Big Money" hätte dicke Kasse gemacht.

Wäre mein Depot elfstellig, würde ich dies probieren.

Aber ihr seid die Trader und habt Zugriff auf wesentlich mehr Infos als ein "Kleinsparer" Zwinkern wie ich...

Welche Volumina wären dazu nötig?
Deckt sich dies mit den euch verfügbaren Infos?

Immerhin besagt diese Theorie, dass der DAX einiges Potential nach oben hätte :)
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19.10.07 23:07:50
Beitrag Nr. 1.494 ()
19. Oktober 2007 22:22
Ungebremster Absturz
Dunkle Wolken über Wall Street

Von Lars Halter, New York

Am 20. Jahrestag des "Black Monday" erlebte die Wall Street vielleicht keinen schwarzen, aber zumindest einen dunkelgrauen Freitag. Draußen regnete es aus wolkenverhangenem Himmel, und auf dem Parkett stürzten sämtliche Branchen und alle großen Indizes ungebremst in die Tiefe.

Am Schluss hatte der Dow-Jones-Index 376 Zähler oder 2,64 Prozent auf 13 522 Punkte abgegeben, und der marktbreite S&P-500-Index bilanzierte ein Minus von 39 Zählern oder 2,56 Prozent auf 1500 Punkte.

Die Hightech-orientierte Nasdaq schlug sich trotz einiger guter Quartalszahlen nicht besser: Für den Index ging es um 74 Zähler oder 2,65 Prozent runter auf 2725 Punkte.

Die Sorgen der Anleger sind breit gestreut. Der Ölpreis hatte am Morgen erstmals die 90-Dollar-Marke überschritten. Dass Gewinnmitnahmen den Rohstoff dann wieder etwas drückten, erleichterte die Situation nicht, denn Insider wissen: Der Trend geht nach oben.

Zeitgleich gab der Dollar gegenüber allen Vergleichswährungen weiter nach.

Den größten Schaden richteten dann aber einige Dow-Unternehmen mit ihren Quartalszahlen an: Der Baumaschinenriese Caterpillar hat zwar die Prognosen für das letzte Quartal geschlagen, sagt aber explizit "trotz des schwachen US-Geschäfts". Allein die Umsätze im Ausland haben das Ergebnis gerettet, während die US-Konjunktur offensichtlich schwächelt.

Ähnliche Töne hörte man von 3M. Der Folien- und Bildschirm-Experte schlug ebenfalls die Erwartungen der Analysten, allerdings auch nur wegen des starken Auslandsgeschäfts.

Die Einschätzung von Honeywell klang nicht besser, und ähnliches hatte die Wall Street in den Tagen zuvor von United Technologies und von den Konsumriesen Altria Group und Coca-Cola gehört.

Die Schwäche bei den Finanzwerten, die die ganze Woche unter den katastrophalen Meldungen von Citigroup und Bank of America gelitten hatten, machte die Talfahrt perfekt, die auch weite Teile des Hightech-Sektor einschloss.

Unter den Tech-Aktien verlor vor allem AMD. Der Chiphersteller ist im vergangenen Quartal ins Minus gerutscht und hat im Wettbewerb mit Intel ganz klar den kürzeren gezogen.

Auch die Gewinneraktie des Tages ließ sich nicht wirklich bejubeln: Google blickt für die letzten drei Monate auf ein Umsatzwachstum um 57 Prozent und hat den Gewinn um 46 Prozent gesteigert. Die Erwartungen der Analysten hat man damit sehr deutlich geschlagen. Allerdings steigen auch die Kosten, zumal Google mehr als 2000 neue Mitarbeiter eingestellt hat und damit viel mehr als erwartet. Google kletterte daher nur um bescheidene 0,9 Prozent.
http://www.n-tv.de/868265.html
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19.10.07 23:07:23
Beitrag Nr. 1.493 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.058.255 von DiMatteo am 17.10.07 22:31:02Das war doch mal eine klare Ansage von mir. Leider habe ich diesmal aber keinen Turbo-Put gehabt, sondern "nur" einen normalen Put mit 13.000 Basis.

Es wird nächste Woche weiter abwärts gehen. Die 13.000 wird dieses Jahr noch mal getestet.
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19.10.07 22:55:38
Beitrag Nr. 1.492 ()
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19.10.07 21:45:09
Beitrag Nr. 1.491 ()
HANDELSBLATT, Freitag, 19. Oktober 2007, 13:15 Uhr
IWF-Tagebuch

Die verdrängten Risiken
Von Torsten Riecke

Die Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat noch gar nicht begonnen, da wird die Finanzelite bereits von der Aktualität überholt.

WASHINGTON. Der Preis für ein Fass Öl hat bereits erstmals die 90-Dollar-Marke überschritten und der Dollar ist auf ein neues Rekordtief gegenüber dem Euro gesunken. Der Ölpreis spielt in der Konjunkturprognose des IWF bislang jedoch nur eine untergeordnete Rolle. „Der Preisanstieg hat nur begrenzte Auswirkungen“, sagte IWF-Chef Rodrigo de Rato vor Beginn des Treffens. Und an das Dollarproblem traut sich so recht niemand ran.

Die Ökonomen des Fonds rechnen nach den Worten Ratos für das nächste Jahr immer noch mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 79 Dollar. Das erscheint nach den jüngsten Ereignissen im Mittleren Osten überaus optimistisch. Auf den Terminmärkten wird bereits mit deutlich höheren Notierungen gehandelt. Fred Bergsten, Chef des renommierten Peter Peterson Instituts for International Economics (IIE) in Washington, hält einen Ölpreis von 100 Dollar für durchaus möglich. Ein solcher Energieschock würde die Widerstandskraft der bereits durch die Finanzkrise angeschlagenen Weltwirtschaft einem neuerlichen Stresstest unterziehen.

Auch der rapide Dollarverfall wird auf der IWF-Tagung und dem parallel stattfindenden Treffen der G8-Finanzminister vermutlich nur mit Samthandschuhen angefasst. Zwar haben die Europäer angesichts der wachsenden Währungslast für den Euroraum im Vorfeld der Tagung ihren Unmut deutlich gemacht. US-Finanzminister Hank Paulson wird jedoch nichts akzeptieren, was die Amerikaner in irgendeiner Weise zwingen würde, ihren Greenback zu stärken. Ganz im Gegenteil. der schwache Dollar kommt den USA überaus gelegen. Hilft eine schwache Währung doch dem Export und sorgt so dafür, dass die Konjunkturflaute im Inland durch ein florierendes Auslandsgeschäft etwas abgemildert wird. So trägt die Dollarschwäche dazu bei, dass die bisherige Schieflage im Welthandel langsam korrigiert wird.

Hilfe vom IWF können die Europäer ebenfalls nicht erwarten. „Der Wert des Euro entspricht den (wirtschaftlichen) Fundamentaldaten“, sagt Rato lapidar. Im World Economic Outlook heißt es gar, dass der Dollar noch immer überbewertet ist. Das trifft zwar im Vergleich zu asiatischen Währungen zu, gegenüber dem Euro jedoch kaum. So werden Amerikaner und Europäer beim G8-Treffen vermutlich den Chinesen den schwarzen Peter im weltweiten Währungsstreit zuschieben. Das ist zwar im Prinzip richtig, weil Peking durch seine Interventionen auf dem Devisenmarkt das gesamte Währungsgefüge durcheinander bringt. Helfen wird es dem Euro jedoch kaum. Bislang haben sich die Politkommissare trotz massiven Drucks aus Washington nur minimal bewegt. Das Problem wird also weiter auf die lange Bank geschoben. Spätestens, wenn der Dollar unter 1,50 Euro sinkt, dürften die Europäer wieder auf der Matte stehen.
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19.10.07 21:41:04
Beitrag Nr. 1.490 ()
HANDELSBLATT, Freitag, 19. Oktober 2007, 19:36 Uhr
Marktbericht USA

Wall Street auf Jubiläumstalfahrt

Zum Jahrestag des Börsenkrachs von 1987 haben die US-Börsen wegen neuer Konjunktursorgen am Freitag kräftige Kursverluste erlitten. Der extrem schwache Dollar, der zeitweise auf über 90 Dollar je Barrel gestiegene Ölpreis und enttäuschende Quartalszahlen amerikanischer Großkonzerne setzten den Indizes zu.

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New Yorker Börsenhändler betrachtet die Kurve des Dow-Jones-Index am 19. Oktober 2007. Foto: ap
HB NEW YORK. Eine Senkung der Jahresprognose des Baumaschinenherstellers Caterpillar veranlasste die Investoren dazu, sich verstärkt nach Staatsanleihen umzusehen, die als relativ sichere Anlage gelten. Zudem warnte der Konzern, dass sich die Immobilien- und Kreditkrise zunehmend auf andere Teile der Wirtschaft auszuwirken beginne.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum frühen Nachmittag in New York 1,62 Prozent auf 13 663 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 1,58 Prozent auf 1 515 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 1,67 Prozent auf 2 752 Stellen ein. Am 19. Oktober vor 20 Jahren, der als „Schwarzer Montag“ in die Börsengeschichte einging, war der Dow um 23 Prozent eingebrochen.

Caterpillar schickte mit der Bilanz für das dritte Quartal seine Aktien auf Talfahrt. Der Gewinn stieg zwar dank starker Nachfrage aus dem Ausland um 21 Prozent, blieb aber hinter den Markterwartungen zurück. Eine schwächelnde Binnenkonjunktur und höhere Herstellungskosten seien dafür verantwortlich. Branchen, die zum Kerngeschäft des Unternehmens gehörten, befänden sich zudem in einer Rezession, erklärte Caterpillar. Die Aktien des Konzerns verloren 3,6 Prozent an Wert.

In ihrem Sog gaben auch die Anteilsscheine anderer Industriekonzerne nach. So rutschten die Titel des Mischkonzerns 3M um knapp sieben Prozent ab.

Auch ein zehnprozentiger Rückgang des Quartalsgewinns bei der viertgrößten US-Bank Wachovia schürte Ängste, dass die Hypothekenkrise noch lange nicht ausgestanden ist. Wachovia musste wegen der Turbulenzen an den internationalen Kreditmärkten im dritten Jahresviertel im Investmentbanking 1,3 Milliarden Dollar abschreiben. Die Aktien des Finanzinstituts gaben 2,1 Prozent nach.

„Der Aktienmarkt macht sich über eine Abkühlung der Konjunktur Sorgen“, sagte Analyst Charles Liebermann von Advisors Capital Management. „Auslöser sind die Bilanzen von Unternehmen wie Caterpillar und Wachovia.“

Zu den Gewinner zählten dagegen Google-Aktien, die um 1,7 Prozent zulegten. Der Internetkonzern hatte im dritten Quartal einen unerwartet deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Beim Reingewinn wies Google am Donnerstagabend ein Plus um knapp die Hälfte auf 1,07 Milliarden Dollar aus.
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