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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 32971)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 03.12.21 13:29:08 von

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10.10.07 21:00:40
Beitrag Nr. 1.294 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.924.486 von winhel am 10.10.07 13:48:50Hier winnie, für Dich eine kleine Urlaubsbeschäftigung:


Du fragst einfach 1000 Passanten irgendwelches blödes Zeug und kassierst dafür 17 TEUR. Danach long auf den DAX gesetzt und Du bist schnell bei 30 TEUR. Und das alles innerhalb ein paar Wochen, da kannste viele Ferienhäuser für vermieten :laugh::laugh:


Umfrage: Die Hamburger sind mit ihrer Polizei sehr zufrieden
Arbeit der Beamten bekommt Durchschnittsnote 2,3
Die Hamburger Polizei hat bei einer repräsentativen Befragung ihrer "Kunden" überwiegend gute und sehr gute Noten bekommen. Das sagen 1000 Hamburger, die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos seit Juni befragt hatte. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Wären Hamburgs Polizisten Schüler, kämen sie auf einen Notendurchschnitt von 1,8.Besonders gut schnitten die Beamten ab, wenn es um höfliche und respektvolle Behandlung von Bürgern ging. Dafür vergaben die befragten Hamburger in 63 Prozent der Fälle die Note "sehr gut" und in 29 Prozent ein "gut". Auch in punkto korrekte Behandlung bekamen die Ordnungshüter in 60 Prozent ein "sehr gut" und in 31 Prozent ein "gut". Die Polizeiarbeit in Hamburg wird von den Befragten mit der Gesamtnote 2,3 bewertet. Nicht einmal jeder zweite Befragte hatte einen Verbesserungsvorschlag.Meinungsforscherin Petra Stahl: "Im Vergleich zu anderen Dienstleistern, und dazu zähle ich die Polizei, schneidet sie sehr gut ab. So ein Ergebnis ist in dem Sektor sonst nicht zu finden." Die Umfrage wurde an sechs Polizeikommissariaten durchgeführt. Sie sei durch die hohe Zahl der Beteiligten, aber auch durch die Ausgewogenheit von Geschlecht, Bildung und Alter "repräsentativ".Polizeipräsident Werner Jantosch, der die rund 17 000 Euro teure "Kundenbefragung" :eek: initiiert hatte, zeigte sich mehr als zufrieden. "Ich habe ein gutes Ergebnis erwartet. Von der Eindeutigkeit bin ich aber überrascht", sagte er. Man habe die Erhebung durchführen lassen, um zu wissen, wo man stehe, ob man die Erwartung der Bürger erfülle und wo man etwas verbessern könne. Die positive Sicht der Bürger gebe aber keinen Anlass zur Selbstzufriedenheit. Die Ergebnisse werden jetzt analysiert. Jantosch, der gleich zu seiner Präsidentschaft die Kundenorientierung zu einem seiner Hauptziele machte, kündigte eine Wiederholung der Umfrage in spätestens zwei Jahren an. zv
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10.10.07 14:18:39
Beitrag Nr. 1.293 ()
Schutzgemeinschaft befürchtet drastische Klimafolgen für Wälder

dpa-Meldung, 10.10.2007 (11:00)
Berlin - Der deutsche Wald wird sich wegen des Klimawandels nach Ansicht von Naturschützern drastisch verändern. Die Klimaveränderungen könnten den Wald in eine völlig andere Gestalt bringen und aus Teilen des Landes ganz vertreiben, sagte der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Wolfgang von Geldern, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. "Es wird dem Wald immer schwerer gemacht, zu überleben." Manche Baumarten wie Fichte und Buche würden in den kommenden Jahrzehnten besonders unter den Klimaveränderungen leiden. Die Fichte und die Buche könnten Wassermangel überhaupt nicht vertragen, sagte von Geldern.



:laugh: :laugh::laugh:Wolfgang von Geldern, der große Macher bei Plambeck!!!
Komisch, ist der Wald nicht schon vor 20 Jahren verstorben?? Lebt der immer noch???
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10.10.07 14:09:32
Beitrag Nr. 1.292 ()
10.10.2007 - 13:36
US: Hypothekenanträge legen zu



Washington (BoerseGo.de) - Laut der Mortgage Bankers Association of America (MBA) ist in den USA der Index zu den Hypothekenanträgen in der Woche zum 5. Oktober gegenüber der Vorwoche um 2,4 Prozent gestiegen. Auf Jahressicht stellte sich ein Plus von 8,6 Prozent ein.

Die Teilkomponente der Neuanträge zum Kauf von Häusern legte um saisonbereinigt angepasst 2,1 Prozent zu. Die Anträge zur Refinanzierung bestehender Hypotheken kletterten um 2,7 Prozent.

Die Anträge zur Refinanzierung sämtlicher Hypotheken erhöhten sich von 46 auf 46,2 Prozent. Die beweglichen Hypotheken fielen von 13,8 auf 13,6 Prozent.

Wie die MBA weiter ausführte, stieg der durchschnittliche Zinssatz für 30jährige Hypotheken von 6,32 auf 6,40 Prozent. Der Zinssatz für 15jährige Hypotheken erhöhte sich von 5,95 auf 6,03 Prozent. Ende"""""""""
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10.10.07 14:07:11
Beitrag Nr. 1.291 ()
10.10.2007 - 13:43
Analysten senken Prognosen für US-Wirtschaft



New York (BoerseGo.de) - Die Wirtschaft der USA wird gemäß den von Bloomberg erhobenen durchschnittlichen Schätzungen unter Volkswirten im vierten Quartal 2007 um annualisiert 1,8 Prozent wachsen. Dies liegt 0,4 Prozentpunkte unter der ursprünglichen Prognose.
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10.10.07 14:06:10
Beitrag Nr. 1.290 ()
10.10.2007 - 13:48
S&P 500: Gewinnwachstum in Q3 soll eingebrochen sein



New York (BoerseGo.de) - Im dritten Quartal 2007 ist das Gewinnwachstum unter den Unternehmen des S&P 500 gemäß den von Bloomberg erhobenen durchschnittlichen Schätzungen unter Analysten auf 0,7 Prozent gesunken. Demgegenüber lag in den vergangenen 20 Quartalen das Gewinnwachstum im S&P 500 bei mindestens 10 Prozent.

:eek:
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10.10.07 14:00:02
Beitrag Nr. 1.289 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.923.411 von Gangbangotto2 am 10.10.07 12:35:32Pech für dich Otto, ich sehn den Herbst und die kalte Jahreszeit herbei. Die (wieder mal) gute Saison mit den Vermietungen von Ferienwohnungen geht demnächst zu Ende und man hat wieder einige Monate seine wohlverdiente Ruhe. :D Also keine trübe Stimmung und Depressionen, genau das Gegenteil ist angesagt, mit Ausnahme der Jahreswende ca. 4 Monate "Urlaub"!!!!!!!:kiss:
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10.10.07 13:48:50
Beitrag Nr. 1.288 ()
HANDELSBLATT, Mittwoch, 10. Oktober 2007, 11:34 Uhr
Investmentstrategie

Deutschen ist Sicherheit wichtiger als Rendite
Von Anke Rezmer

Sicherheit statt Rendite: Seit dem Sommer ziehen immer mehr private Anleger ihr Geld aus Investments mit Börsenrisiko ab und stecken es in sogenannte Sicherheitsprodukte wie Tages- und Festgeld. Derzeit machen sie damit nichts falsch. Doch große Teile des Anlagekapitals sollten Anleger nicht längerfristig auf Konten parken. weiter Handelsblatt.com
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10.10.07 12:35:32
Beitrag Nr. 1.287 ()
Winnie, News für Dich:


Dem Herbst-Jammer keine Chance geben




Hilft bei trüber Stimmung: Bewegung im Freien
Foto: dpa

Der Herbst versetzt viele Menschen in trübe Stimmung. Die gute Nachricht dabei: Die so genannte Saisonal Abhängige Depression ist gut zu behandeln.


Aus heiterem Himmel kommt die Trauer. Nichts macht mehr Freude, nichts hat einen Sinn. Am häufigsten wird im trüben Spätherbst und Winter über schlechte Stimmung und mangelnden Antrieb geklagt. Bereits Hippokrates hat das Phänomen im antiken Griechenland beobachtet. Doch meist handelt es sich nach Ansicht der Medizin um vorübergehende Verstimmungen.
«Die richtige Herbst-Winter-Depression ist eher selten und sucht lediglich ein Prozent der Bevölkerung heim», sagt der Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universität Leipzig und Sprecher des Kompetenznetzwerkes Depression und Suizidalität, Ulrich Hegerl. Dagegen erkrankt jeder zehnte Deutsche ein- oder mehrmals in seinem Leben an einer schweren Depression.

Die Unterschiede der Herbstdepression zur jahreszeitlich unabhängigen Depression sind eindeutig. Die Leiden reichen nach Angaben von Experten nicht an die Qual einer schweren Depression heran. Die Beschwerden beginnen regelmäßig im Oktober/November und klingen im Frühling wieder ab.

Der Patient mit der so genannten Saisonal Abhängigen Depression (SAD) leidet unter vermehrtem Schlafbedürfnis. Viele Betroffene vergleichen ihren Zustand nach Angaben von Experten mit einer Art unerquicklichem Winterschlaf. Hinzu kommt wachsender Appetit auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Süßigkeiten und Nudeln.



Mehr Licht

Alle anderen Formen der Depression gehen dagegen mit Appetitmangel und Gewichtsverlust einher. Vor allem aber leiden die Betroffenen unter verminderter Aktivität, ausgelöst durch ständige Müdigkeit, sowie Niedergeschlagenheit und Missmut. Auch im Umgang mit den Mitmenschen häufen sich Probleme, die im Frühling und Sommer keine Rolle spielen - gegenüber dem Partner, der Familie, den Nachbarn und den Kollegen ist man reizbar, mürrisch bis aggressiv.

Auslöser der Herbstdepression könnte nach den Worten des Leipziger Professors die reduzierte Sonneneinstrahlung sein, denn das Sonnenlicht beeinflusst über die Netzhaut des Auges bestimmte Botenstoffe im Gehirn. «Licht wirkt auch auf die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin, das unter anderem den Schlaf- und Wachrhythmus des Körpers beeinflusst», sagt Hegerl. Während der dunklen Jahreszeit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet, was dazu führen könnte, dass sich manche Menschen zunehmend schlapp und schläfrig fühlen. «Eindeutig belegt und verstanden ist das bisher jedoch nicht», räumt Hegerl ein.



Gut zu behandeln

Mehr im Internet:
Kompetenznetz Depressionen
Bündnis Depression
Psychosoziale Gesundheit

Zu den neurobiologischen Faktoren kommen aber noch genetische und soziale Komponenten hinzu. Die Mehrheit der Betroffenen erhält nach Angaben des Kompetenznetzwerkes Depression, Suizidalität nicht die notwendige medizinische Behandlung. Zum einen gehen Depressive nicht zum Arzt, weil sie selbst antriebslos sind, sich eigenes Versagen vorwerfen und oft auch körperliche Beschwerden die dahinter steckende Depression überlagern. Zum anderen sind viele Hausärzte bei der Diagnose einer Depression überfordert.

Dabei ist SAD erstaunlich gut zu behandeln. Die Ärzte verordnen den Patienten Spaziergänge bei Tageslicht. «Selbst an einem trüben Novembertag bekommt der Patient draußen tagsüber ausreichend Lux ab», sagt Hegerl. Möglich ist auch eine gezielte Lichttherapie mit rund 10.000 Lux. Sich vor eine Schreibtischlampe zu setzen, nutzt allerdings nichts. Die Lichtleistung ist viel zu niedrig.



Depressive Störungen nehmen zu :rolleyes:

Reicht die Lichttherapie allein nicht aus, wird die Depression mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Depressionen bereiten den Betroffenen einen hohen Leidensdruck wie kaum eine andere Erkrankung. Sie zielen ins Zentrum von Wohlbefinden und Lebensqualität.

Bis zu 15 Prozent der Patienten mit schweren Depressionen nehmen sich selbst das Leben. Die Hälfte der Betroffenen versucht mindestens ein Mal im Leben einen Suizid. Medizinisch belegt ist auch, dass viele Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Diabetes von einer unbehandelten Depression negativ beeinflusst werden.

Depressive Störungen nehmen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO zu. Sie werden immer häufiger der Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Der Jenaer Psychologe Ulrich Stagnier prognostiziert, dass Depressionen im Jahr 2030 mehr negative Folgen und Kosten für die Gesellschaft verursachen werde als Tumorerkrankungen. (Grit König, AP)
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10.10.07 12:00:28
Beitrag Nr. 1.286 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.916.619 von winhel am 09.10.07 20:01:00Wie sagte schon so schön mein Opa: Konkurrenz belebt das Geschäft

Winnie, auch heute, der Trend ist long und ich habe Dir gezeigt (was ich normalerweise nicht öffentlich preisgebe) wie man auch in solchen Phasen Geld verdienen kann. Komm ans Tageslicht, geh mal unter Leute. leg den Pessimismus ab und freu Dich des Lebens. Da kann man ja depressiv werden, wenn man Dein Sammelsurium an negativen News liest.

Und der Daxi ??? .................. der steigt !

Hier mal was von jemandem der nicht nur jammert: :look:






Der russische Bischof Clemens Pickel hätte allen Grund zu jammern. Tut er aber nicht. Er schreibt lieber einen Brief über kleine Wunder in einer großen Diözese.

Saratow (www.kath.net) Der Generalvikar wohnt 1.520 Kilometer entfernt, sein eigenes Telefon ist oft nicht besetzt, weil er unterwegs ist seinem 21.000-Seelen-Bistum, das 34 Mal so groß ist wie die Schweiz: Bischof Clemens Pickel aus der russischen Diözese Saratow ist dennoch voller Freude.

Denn abseits von den organisatorischen Hürden blüht die Kirche in Russland, schreibt er in einem Brief an die KATH.NET-Leser. Wohl hätte er ebenso über die aktuellen Probleme der katholischen Kirche in Russland schreiben können, meinte er.

„Aber wozu? Es ist insgesamt verwunderlich, dass viele nicht müde werden, unbedingt über Probleme und Konflikte zu schreiben (und zu lesen) und sie – ungewollt? – schüren. Das Gute scheint eben keine ,Marktlücke’ zu sein.” Wir dokumentieren den Brief von Bischof Pickel im Wortlaut:

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Meine lieben Freunde!

Als Leiter eines Büros weiß ich aus persönlicher Erfahrung, was dahintersteckt, wenn man schon wieder über Personalmangel jammern möchte.

Wenn der Generalvikar 1.520 Kilometer entfernt wohnt und der ganze Mitarbeiterstab des Bischöflichen Ordinariats aus einer einzigen jungen russischen Ordensschwester besteht, die kürzlich im Urlaub war, dann zur Weiterbildung und dann zu Exerzitien, was alles gut und nötig ist, und wenn ich selber drei bis sechs Tage pro Woche in Gemeinden unterwegs bin…

Ja, dann kann man sich vorstellen, dass nicht jedem Anrufer die Gabe des Verstehens geschenkt ist, wenn hier keiner abnimmt. – „Da muss man aber doch was machen!”, klingt es ärgerlich ungeduldig bis mitfühlend ernst durch die Warteschlange, die sich manchmal, wie Dominosteine, in unsere Richtung zu neigen beginnt.

Natürlich habe ich andere Gründe, die mich zum Schreiben bewegen, gute Gründe. Wenn ich heute, mehr als neun Jahre nach meiner Bischofsweihe, den „guten alten Zeiten” nachtrauere, in denen ich Pfarrer sein durfte, hat das seinen Grund in der damals alltäglichen Nähe zu konkreten Menschen und ihren Schicksalen.

Doch darf und will ich nicht undankbar sein. Auch heute weiß der Herr, was ich zum Leben brauche. Wenn ich Reisen, Veranstaltungen, Begegnungen, eingehende Post usw. als seine Fingerzeige verstehe, dann kann ich häufig sehen, wie er still und doch kräftig am Werk ist. Möge meine Seele nie an Sehschwäche erkranken!

Ein paar kleine Beispiele der vergangenen Wochen: Ende August, was dem Ende der Sommerferien in Russland entspricht, waren 160 Jugendliche aus unserem Bistum zum Jugendtreffen ans Asowsche Meer eingeladen. Thema: Familie.

Bei bis zu 40 Grad im Schatten war es nicht einfach, die geplanten Vorträge und Arbeitsgruppen durchzuhalten. Die Tage blieben spannend bis zum Schluss, Dank eines guten Teams aus Seelsorgern, Ärzten und jungen Familien. Was mich aber am meisten freute, war eine kleine Erfahrung am Rande. Ist und bleibt doch Christus das Ziel all unserer Bemühungen, auch in der Jugendseelsorge.

Eines morgens kam ich eine halbe Stunde vor dem allgemeinen Morgengebet in die provisorisch dafür hergerichtete Kapelle des Ferienlagers. Ich war bei weitem nicht der Erste! Da saßen und knieten Jugendliche und beteten still. – Muss ich das weiter erklären? Für mich war es einer der Höhepunkte jener Tage.

Die Geschichte mit den Gummistiefeln ist auch zu einem Zeichen der Güte Gottes geworden. Ich hatte manchen Freunden nach meinem Besuch im baschkirischen Alexejewka von zwei heranwachsenden Mädchen geschrieben, die täglich barfuß in abgeschnittenen Gummistiefeln sieben Kilometer zur Schule ins Nachbardorf laufen müssen. Schotter und Staub verwandeln sich bei Regen in eine rutschige Schlammpiste.

Der erste Schnee steht dieser Tage unmittelbar vor der Tür. Insgesamt 3.000 Euro Hilfe für Schulkinder kamen als Echo auf jenen kleinen Bericht. Schuhe für die beiden sind schon gekauft. Wir warten noch ein, zwei Wochen, dann kommt hier die Winterbekleidung auf die Märkte, mit der wir vielen Schulkindern helfen können.

Eine tiefe Freude anderer Art, erlebte ich vor zehn Tagen im Kaukasus, wo junge Ordensschwestern im letzten Jahr eine Niederlassung in einem armen Dorf gegründet haben und ich jetzt die bescheidene, sehr schöne Hauskapelle weihen durfte. Wie oft erleben wir, dass nur die Alten und Schwachen, darunter auch die Alkoholiker, in den Dörfern zurückbleiben.

1.500 Dörfer sind in den letzten zehn Jahren gänzlich von der Landkarte Russlands verschwunden, hörte ich im Radio. Die Schwestern haben sehr bewusst in die mehrfachen Unsicherheiten dieser Gründung eingewilligt, um eben dort „mit Christus zu sein”.

Nicht der Rede wert, scheint eine einfache Begegnung mit zwei jungen Müttern in Marx, wo ich fast zehn Jahre lebte und Pfarrer war. Ich hatte die beiden jahrelang nicht gesehen, kannte sie als zehnjährige Schulkinder, die sich auf Taufe und Erstkommunion vorbereiteten, während den Eltern das alles mehr als egal war.

Die beiden standen mit Ihren Kindern an der Klostertüre der Schwestern in Marx, weil sie Hilfe brauchten, die eine für ihr Mädchen im Kinderwagen, die andere, mit zwei Jungs an der Hand, für sich selbst. Sie ist schwer herzkrank und verdient kein Geld. Eine Sozialversicherung gibt es bei uns nicht.

Ich kam zufällig in dem Moment dazu und staunte nicht schlecht, als ich hörte, dass beide schon 25 Jahre alt seien. Einst hatte ich sie aus den Augen verloren. Hatten sie doch niemanden zu Hause, der ihnen half, als sie langsam Jugendliche wurden.

Nun sind sie wieder da, nicht um zu betteln, sondern weil sie sich für das Fundament entschieden haben, das zur Zeit des Zusammenbruchs der Sowjetunion in so „haltlosen” Boden gelegt wurde.

Und noch ein Zeichen für das Wirken des Herrn. Am vergangenen Sonntag in Togliatti, was 370 Kilometer wolgaaufwärts liegt, begegnete ich nicht nur unserer katholischen Pfarrgemeinde und ihren Seelsorgern, sondern auch dem Dekan der orthodoxen Stadtgemeinden, Pater Nikolaij. Seine 1,90 Meter hohe Gestalt beeindruckt äußerlich, seine Freundschaft seit vielen Jahren, überzeugt innerlich. Aus seinen Worten spricht geistliches Leben.

Sicher hätte ich mit der gleichen Geschwindigkeit wie diesen Brief auch über die aktuellen Probleme der katholischen Kirche in Russland schreiben können. Aber wozu? Es ist insgesamt verwunderlich, dass viele nicht müde werden, unbedingt über Probleme und Konflikte zu schreiben (und zu lesen) und sie – ungewollt? – schüren.

Das Gute scheint eben keine „Marktlücke” zu sein. Richtig insofern, dass es nicht auf den Markt gehört, sondern nach Hause. Ich wünsche es auch Ihnen allen – das gute Sehvermögen der Seele!

Morgen werde ich verreisen, diesmal in fünf Gemeinden im Süden meines Bistums, über 1.000 Kilometer von Saratow entfernt. Das Tasche-Packen geht manchmal nicht leicht von der Hand, wenn doch auch im Büro genug dringende Arbeit liegt. Mit ziemlicher Sicherheit kann ich aber schon heute sagen, dass das morgen vergessen sein wird.

Allen einen herzlichen Gruß!
Ihr + Clemens Pickel
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10.10.07 11:55:54
Beitrag Nr. 1.285 ()
HANDELSBLATT, Mittwoch, 10. Oktober 2007, 11:29 Uhr
Herbst-Umfrage des DIHK

Die konjunkturelle Euphorie ist vorbei

Der Euphorie folgt Ernüchterung: Die deutschen Unternehmen beurteilen ihre Geschäftsaussichten so skeptisch wie seit einem Jahr nicht mehr. 2008 wird zur Bewährungsprobe für den Aufschwung, heißt es in der Herbstumfrage des DIHK. Auch die aufgezogenen Konjunkturwolken für das Exportgeschäft verdichten sich. Die wachsende Skepsis sollen auch die Arbeitnehmer bald zu spüren bekommen. weiter Handelsblatt.com

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