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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 33105)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 17.01.22 20:38:59 von

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21.09.07 16:14:31
Beitrag Nr. 920 ()
ich hatte irgendwo mal geschrieben daß nach einem nahezu kontinuierlichen Ansteig des Dax von 2 ober 4 nach 8-Tausend über etwa 4 jahre der Trend nicht plötzlich udn schlagartig umkippt. Ich war sogar der Meinung, daß wir noch die 9.000 oder vielleicht die 10.000 sehen könnten, bevor es dann wieder runtergeht, z.B. nach 5.000.

Das Sommertheater um die Subprime-Krise hat das Aufblasen bis 9.000 vorerst blockiert. Aber dennoch, seit 7.250 vor ein paar Wochen hat der Dax auch schon wieder 500 Punkte gutgemacht, was kaum einer erwartete während dieser miesen Stimmung.

Das liegt daran, daß im Juli/Augst die shorties kurzfristig von der Krise profitieren wollten, und denen hat die US-Notenbank mit Zinssenkungen, zuerst lombard-, dann diskontsatz gehörig eingeheizt bzw. diese verunsichert, so daß sie binnen Minuten jeweils verlustreich eindecken mußten (und die Indices um hunderte Punkte nach oben sprangen).

Insowit sind die großen Aktienmärkte jetzt quasi auf korrigiertem, aber immer noch hohem Niveau (10 % unter ATH in J, US, D) eingepegelt.

Ich würde zwar an freundlichen Tagen (wie heute) weiterhin etwas desinvestieren (also die cashquote leicht anheben) aber bestimmt nicht alle Papiere undifferenziert auf den Markt werfen.

Denn es wird (zunächst) noch weiter rauf gehen, bevor der Markt dann wahrnimmt, daß die weiterhin liquiditätsgetriebene Hausse eben doch nicht ewig währt, es sei denn man nimmt, weltweit, eine steigende Inflation in Kauf. Und dann wären zwar nicht nominal, aber real Vermögensverluste am Aktienmarkt vorprogrammiert, bis dann die Notenbanken "Schluß mit Lustig" machen, um die Inflation nicht ausufern zu lassen und letztlich dann auch die Märkte stärker korrigieren werden.

Freuen wir uns, daß der Euroraum relativ zum USD-Raum noch gut dasteht. Dank der globaliserten Welt ist dieser Abstand aber auch sehr relativ und kann leicht sinken.

Merke: DAX 9.000 kommt dann (plötzlich) wenn niemand mehr dran glaubt, und dann, wenn alles wieder rosig scheint, kommt auch (ebenso unerwartet) die nächste "echte" Baisse.
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21.09.07 16:12:16
Beitrag Nr. 919 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.688.895 von nurmalhelfen am 21.09.07 15:54:35Ich entschuldige mich natürlich genau so, da Du aber keinen Crash (-30 %) prophezeist halt ich Deine Einschätzung für ebenfalls denkbar...
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21.09.07 16:04:17
Beitrag Nr. 918 ()
21.09.2007 - 15:56
Geldpolitik: Fed hat aus dem Fehler Grenspans gelernt

New York (BoerseGo.de) - Bernanke bleibt am Ball. Die US-Notenbank setzt auch heute wieder ihre Politik kontinuierlicher Liquiditätsspritzen fort. Soeben hat die Fed wieder Geld in den Markt gegeben, diesmal befristet auf 3 Tage. Damit unterstützt die Zentralbank ihre Zinssenkungen vom Dienstag (Geldmarktsatz und Diskontsatz), um das Risiko einer Rezession zu senken. Sein Vorgänger Alan Greenspan hat 2001 zu spät und zu zaghaft auf die Abkühlung reagiert und damit die damalige Rezession verursacht.
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21.09.07 16:00:31
Beitrag Nr. 917 ()
HANDELSBLATT, Freitag, 21. September 2007, 14:40 Uhr
Der Markt-Monitor


Am Dienstag hat die US-Notenbank die Zinsen gesenkt und ein Strohfeuer an der Börse entfacht. Nach kaum einer Woche ist die Glut schon fast wieder erloschen.

Zinssenkung schon verpufft
Von Frank Wiebe


Im Grunde steht die Notenbankchef Bernanke am Montag wieder genauso da wie eine Woche vorher. Nur, dass die Zinsen jetzt einen halben Prozentpunkt niedriger sind. Das schränkt den Spielraum ein, sie noch weiter zu senken, wenn es wieder brenzlig wird an der Wall Street.

Je weiter er die Zinsen senkt, desto eher steigt die Angst vor Inflation. Außerdem wird so der Dollar schwächer und der Euro stärker - letzteres bedroht irgendwann dann doch auch die europäische Konjunktur. Vor allem: Das Grundproblem, um das es bei der gesamten Finanzkrise geht, ist mit Zinssenkungen nicht zu beseitigen. Die Banken misstrauen sich gegenseitig, deswegen droht immer wieder der Geldmarkt auszutrocknen. Zinssenkungen helfen zwar psychologisch, aber eben auch nicht mehr. Kaum kriecht das Misstrauen zurück, ist die Zinssenkung schon wieder verpufft.

Es ist wie bei Antibiotika. Wenn sie den Keim nicht wirklich vernichten, wird er irgendwann resistent und vermehrt sich noch stärker. Wenn alle Maßnahmen der Notenbanken das Vertrauen nicht wieder herstellen, wird das Misstrauen irgendwann wachsen und vom Interbankenmarkt vielleicht noch stärker auf die Kunden oder die Aktionäre übergreifen. Daher ist es dringend notwendig, dass die Banken transparent machen, was sie in den Büchern haben und wie sie es bewerten. Und sie müssen das so glaubwürdig tun, dass sie es sich gegenseitig glauben.
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21.09.07 15:57:34
Beitrag Nr. 916 ()
HANDELSBLATT, Freitag, 21. September 2007, 07:27 Uhr
Rede vor US-Ausschuss

Bernanke: Ausblick wird immer unsicherer

US-Notenbankchef Ben Bernanke rechtfertigt die Zinssenkung: Sie diene dem Zweck, „negative konjunkturelle Effekte der gestiegenen Unsicherheit an den Finanzmärkten zu verhindern“. Allerdings räumt er in seiner jüngsten Rede auch ein, dass der Konjunkturausblick wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten immer unsicherer werde.
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21.09.07 15:54:35
Beitrag Nr. 915 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.688.206 von Gangbangotto2 am 21.09.07 15:12:14Gangbangotto2,

ich sehe den zeitraum von nächster woche
bis ende oktober 2007.
aber keinen crash, nur 700-900 p.
dez. auch 7500.

falls ich falsch liege ..würde diese entschuldigung dann reichen???

hiermit bestätige ich, dass Gangbangotto2 mehr ahnung von der börse hat als ich.
der vor dem karren bin ich.



aber nun stellt sich die frage ...was machst du
wenn du falsch liegst ???
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21.09.07 15:54:33
Beitrag Nr. 914 ()
HANDELSBLATT, Freitag, 21. September 2007, 14:38 Uhr

Liquiditätssorgen

Rusal legt Mega-Börsengang auf Eis
Von Thomas Wiede

Der russische Aluminiumhersteller United Company Rusal (UCR) hat Medienberichten zufolge seinen für dieses Jahr geplanten neun Mrd. Dollar schweren Börsengang in London wegen der internationalen Finanzkrise verschoben. Das Geschäft wäre der weltweit größte Börsengang des Jahres gewesen. weiter Handelsblatt.com
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21.09.07 15:50:16
Beitrag Nr. 913 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.688.791 von winhel am 21.09.07 15:49:01ich hab vor der Fed entscheidung Öl gekauft
hat sich bis jetzt gelohnt :D
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21.09.07 15:49:01
Beitrag Nr. 912 ()
21.09.2007 - 14:42
Telekom hat Probleme bei Verkaufsplänen



Hamburg (BoerseGo.de) - Die Deutsche Telekom hat offenbar Probleme, ihre Sparte Media und Broadcasting, die Sender für Radio und Fernsehen sowie ein digitales Verteilernetz betreibt, loszuwerden. In der dritten Verkaufsrunde würden nur noch Angebote von zwei Bietern erwartet, berichtet heute die Financial Times Deutschland (FTD). Übrig seien einzig die australische Bank Macquarie sowie der französische Sendernetzbetreiber TDF.

Andere Investoren seien wegen überzogener Preisvorstellungen ausgestiegen. Außerdem belaste die US-Hypothekenkrise den Spielraum von Finanzinvestoren. Die Telekom hatte ursprünglich einen Verkaufspreis von einer Milliarde Euro anvisiert, die bisherigen Gebote lägen jedoch deutlich darunter. Um das Geschäft trotzdem noch verkaufen zu können, solle nun die Sparte Media und Broadcasting zusammen mit der Deutschen Funkturm Gesellschaft in einem Paket angeboten werden. Für den Betreiber von Funktürmen hatte die Telekom ebenfalls einen Preis von einer Milliarde Euro vorgesehen und zu diesem Preis bisher keine Interessenten gefunden. Macquarie sei jedoch daran interessiert, heißt es. Es gäbe außerdem Überlegungen, zusammen mit der renditeschwachen Sparte Media und Broadcasting das vor kurzem vollständig von der Telekom übernommene Portal Immobilienscout 24 mit einem Gesamtwert von knapp 540 Millionen Euro an Macquarie abzugeben, um die australische Bank zu einem höheren Kaufpreis zu bewegen, berichtet die FTD weiter.
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21.09.07 15:44:49
Beitrag Nr. 911 ()
Tja, ich hab mich vor ein paar Wochen für ein Tagesgeldkonto entschieden, hatte auch Gold auf der Liste! Mal schaun.:rolleyes:



"""""""21.09.2007 - 14:44
Goldpreis steigt erneut auf 27-Jahreshoch



New York (BoerseGo.de) - Der Goldpreis ist am Freitag weiter auf dem Weg nach oben. Der Dezember Futurekontrakt stieß an der Warenterminbörse Nymex den zweiten Tag in Folge auf den höchsten Stand seit 27 Jahren vor. In der Spitze stellte sich im bisherigen Sitzungsverlauf ein Anstieg auf 747,10 Dollar je Unze ein. Danach wurden Gewinne mitgenommen. Zur Zeit legt der Dezember Futurekontrakt um 1,7 Dollar auf 741,60 Dollar je Unze zu.

Gemäß einem Strategen könnte der Goldpreis nach seiner jüngsten Rally in den kommenden Tagen vor Gewinnmitnahmen stehen, zumal technische Indikatoren auf eine kurzfristige Überkauftheit schließen. Eine anstehende Konsolidierung sei daher wahrscheinlich. Bis Jahresende sei jedoch mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends auf 800 Dollar zu rechnen."""""""""
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