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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 33891)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 02.07.22 21:32:49 von

DAX
ISIN: DE0008469008 | WKN: 846900 | Symbol: DAX
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01.10.07 22:41:10
Beitrag Nr. 1.125 ()
Betrifft: Aktien Deutschland Finanzplanung
von Bernd Niquet
Schriftsteller und freiberuflicher Journalist in Berlin. mehr...
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Nachricht an den Autor

Wissen Sie eigentlich, welches das am gerechtesten verteilte Gut auf Erden ist? Einkommen? Vermögen? Bodenschätze? Nein, das alles nicht. Es ist die Intelligenz. Denn hier hat sich noch niemals jemand beschwert, zu wenig davon zu haben. Ganz besonders heute und ganz besonders an den Finanzmärkten. Da ist jeder klug und smart, da hat jeder den Durchblick. Interessant ist daher stets, die Meinungen einmal auf ihre Stimmigkeit und Konsistenz zu überprüfen. Denn was einmal werden wird, kann niemand sagen. Richtige Theorien kann man nicht beweisen. Doch immerhin kann man oft erkennen, wenn Unsinn geredet oder geschrieben wird.

Behavioral Finance ist heute in aller Munde. Viele knien demütig vor dem Götzen und blicken scheu zu Boden. Gerade lese ich in einer großen Finanzzeitung über das Ergebnis einer neuen Studie aus diesem Bereich. Da hat ein Experte herausgefunden: Anleger erhöhen die Aktienquote, wenn die Kurse steigen, und senken sie, wenn sie fallen. Das sei jedoch ein Fehler, denn: Eigentlich sollten die Investoren genau umgekehrt agieren.

>> Die Unmöglichkeit, sich von Aktien zu entledigen

So so. Die Anleger wieder einmal. Doch was in dem ganzen Tohuwabohu um das Für und Wider des Anlegerverhaltens völlig untergeht, ist, dass das alles völliger Unsinn ist, was darüber geschrieben wird. Die Anleger können ihre Aktienquote überhaupt nicht verändern. Die Anleger können zwar versuchen, manchmal mehr und manchmal weniger Aktien zu halten. Doch es wird ihnen nie gelingen! Sie müssen zu jedem Zeitpunkt alle sich im Umlauf befindlichen Aktien halten.

Das Einzige, was man machen kann, sind Unterteilungen. Privatanleger und Institutionelle. Frauen und Männer. Hunde- und Katzenliebhaber. Dann ließen sich Behauptungen aufstellen, dass die eine Gruppe ihre Bestände zu Gunsten der anderen Gruppe abbaut oder zu Lasten dieser aufbaut. Doch die Anleger als Gesamtheit sind in jeder Sekunde dazu verdammt, stets hundert Prozent aller Aktien in ihrem Besitz zu halten. Das macht die Börse ja so schwierig. Könnten sich die Anleger der Aktien entledigen, wenn es einmal brenzlig wird, dann wäre ja alles gut. Doch das können sie nicht. Niemals und zu keinem Zeitpunkt.

Es ist erstaunlich, wie wenig diese eigentlich sehr einfache Überlegung in die Köpfe der Börsianer Eingang gefunden hat. Denn täglich liest man in irgendwelchen Marktberichten, dass die Anleger erneut Bestände aufgebaut hätten. Woher diese Aktien allerdings kommen, schreibt niemand. Sind sie wie Manna vom Himmel gefallen? Oder vom Mond langsam heruntergesegelt? Und dann gibt es wieder Tage, an denen die Anleger sich von ihren Aktien wieder getrennt haben sollen. Bloß – wo kommen diese dann hin? Bleiben sie auf dem Parkett liegen. Oder gibt es für Aktien auch so etwas wie ein Tierheim für die ausgesetzten Kreaturen in der Urlaubszeit?

>> Das Pfefferkuchenhaus der Börse: Warum Liquidität nie Aktienkurse treiben kann

Und dann liest man natürlich auch von den Geldern, die an die Märkte fließen würden, von der überschwappenden Liquidität, die die Märkte fluten solle. Auch das gibt es ebenso wenig wie das Pfefferkuchenhaus bei Hänsel und Gretel. Natürlich kann durch mehr Geld temporär eine höhere Nachfrage nach Aktien existieren. Doch während ein Pfefferkuchenhaus durch das Aufessen verschwindet, baut sich die Geldmenge auch dann nicht ab, wenn die Aktienumsätze sich plötzlich verhunderttausendfachen würden. Wer also tatsächlich daran glaubt, dass existierende Liquidität die Aktienkurse treibt, hat gleichzeitig das Perpetuum mobile erfunden. Meine Hochachtung und Gratulation!

Noch erstaunlicher jedoch ist, dass mit derartigen Überlegungen, die schon fünfjährige Kinder, die einigermaßen bei Verstand sind, als dumm entlarven können, sogar die Welt regiert wird. Denn wer zweifelt heute noch an der Macht der Finanzmärkte? Wohl niemand mehr. Wir werden also von Finanzmenschen regiert, die zwar gerade noch eins und eins zusammenzählen können, aber beim Gedanken, dass eine Gleichung immer aufgehen muss, bereits überfordert sind. Und da rege sich noch einer über die Politiker auf.
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01.10.07 22:34:28
Beitrag Nr. 1.124 ()
US-Senat macht Weg frei für mehr Schulden
Der US-Senat hat die gesetzliche Obergrenze für die Verschuldung des Staates um 850 Mrd. $ angehoben. Es ist bereits die fünfte Ausweitung der Kreditlinie innerhalb der Amtszeit von Präsident George W. Bush.

Ohne die Anhebung wäre das bislang gültige Limit von 8965 Mrd. $ in wenigen Tagen erreicht worden. Der Senat stimmte am Donnerstag mit 53 gegen 42 Stimmen für die Anhebung des Limits auf 9815 Mrd. $. Das Repräsentantenhaus hatte dem Entwurf bereits zugestimmt.

Es ist die fünfte Anhebung des maximalen Kreditlimits des Staates seit dem Amtsantritt von Präsident George W. Bush im Januar 2001. Die Regierung hatte gewarnt, dass ohne die Anhebung die Unsicherheit über die Haushaltslage der USA die derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten noch erhöhen würde.
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01.10.07 21:07:57
Beitrag Nr. 1.123 ()
01.10.2007 - 18:34
Gross: Fallende Hauspreise dominieren Fed-Politik




Washington (BoerseGo.de) – Der Anleihemanager einer der größten Anleihemanagementfirmen der Welt, der Pimco Investment Management, Bill Gross, glaubt das der fallende Hauspreismarkt die Zinspolitik der Federal Reserve in den nächsten Jahren bestimmen wird. Aus diesem Grund wird die US-Notenbank die Zinsen von derzeit 4,75 auf 3,75 Prozent in den nächsten sechs bis zwölf Monaten zurück nehmen. Wenn die Zinsen nicht weiter nach unten gedrückt werden, riskiere Fed-Chef Ben Bernanke eine extreme Ausweitung der Krise auf dem Häusermarkt. Bevorzuge der Fed-Chef die Hauseigentümer gegenüber den Unternehmen, so stehe eine neue Aktienblase und ein Sturm auf den Dollar bevor. Die Zinspolitiker haben es mit einer neuen Welt der Geldverteilung zu tun. Viel Kapital wird von Privaten gehalten, die sich nicht von der öffentlichen Zinspoitik beeinflusst fühlten.
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01.10.07 18:50:01
Beitrag Nr. 1.122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.807.288 von winhel am 01.10.07 17:44:10Alle spielen mit ???:eek:
Ist es nicht so daß einer aus dem Stamme der Winhelssich beharrlich weigert.???:eek:
Oder sollte ich mich jetzt irren ???:look::look:
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01.10.07 17:44:10
Beitrag Nr. 1.121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.807.091 von winhel am 01.10.07 17:31:34Auch US-Hypothekenfirma First Magnus wirft das Handtuch
New York (dpa) - Der große US-Hypothekenvermittler First Magnus Corporation hat seine Geschäfte eingestellt. Es würden keine neuen Kredite mehr vergeben, teilte First Magnus den Kunden und den mit ihr im ganzen Land zusammenarbeitenden Hypotheken-Maklern am Freitag in einer Erklärung auf ihrer Web-Seite mit.

© dpa
First Magnus könnte nach US- Medienberichten vom Freitag möglicherweise ein Insolvenzverfahren beantragen. First Magnus hat nach einem Bericht des "Business Journal of Phoenix" 5000 Mitarbeiter und hat in den gesamten USA Kredite vergeben. Die Mehrzahl der Mitarbeiter soll am Donnerstag nach Hause geschickt worden sein.

Trotz der Bemühungen, das normale Geschäft fortzusetzen, sei man an einem Punkt angelangt, an dem die Belegschaft erheblich reduziert werden müsse, hieß es nach Darstellung der Zeitung in einer E-Mail an die First-Magnus- Mitarbeiter. "Dies bedeutet für die meisten von ihnen, dass Donnerstag der letzte Beschäftigungstag ist", zitierte die Zeitung aus der Mitteilung.

Das Unternehmen, das zu den größten nicht an der Börse gehandelten amerikanischen Hypothekenanbietern gehört, begründete dies "mit dem Kollaps des sekundären Hypothekenmarktes". In anderen Worten: First Magnus konnte sich keine Mittel mehr zur Kreditvergabe beschaffen. Inzwischen haben zahlreiche US-Hypothekenbanken und -firmen angesichts der beispiellosen Finanzkrise Insolvenzverfahren beantragt oder ihre Kreditvergabe ganz eingestellt."""""""""""Ende


:laugh: Und die Börsen steigen und steigen!!! Ja ja die Amis, die machen was sie wollen und alle spielen mit!!:laugh:
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01.10.07 17:31:34
Beitrag Nr. 1.120 ()
"""""""Citigroup und UBS schockieren die Märkte"""""""

HANDELSBLATT, Montag, 1. Oktober 2007, 13:38 Uhr
Hypothekenkrise

Citigroup und UBS schockieren die Märkte

Die Hypothekenkrise in den USA hat in den Bilanzen der Banken tiefe Spuren hinterlassen. Börsianer müssen am Montag gleich zwei Hiobsbotschaften verdauen: Nachdem am Morgen die Schweizer Großbank UBS einen Vorsteuerverlust von bis zu einer halben Milliarde Euro bekannt gegeben hat, schockiert am Mittag die größte US-Bank mit einem dramatischen Gewinneinbruch.


01.10.2007 - 16:01
Eilmeldung - US-ISM-Index 52,0 Punkte

Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA lag im September bei 52,0 Punkten (Vormonat 52,9 Punkte). Der von Bloomberg erhobene Konsens lag bei 52,9 Punkten.


01.10.2007 - 12:07
Stimmungseintrübung im Euroraum setzt sich fort

Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe des Euroraums hat sich im September weiter verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex fiel von 54,3 auf 53,2 Punkte, womit das vorläufige Ergebnis bestätigt wurde. Unter den Teilindizes wies vor allem die Orderkomponente einen deutlichen Rückgang auf. Sie gab um 2,6 Punkte auf 54,8 Punkte nach. Die Produktionskomponente gab dagegen lediglich um 0,6 Punkte nach und blieb mit 55,5 Punkten klar über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Dennoch zeigt die Stimmungseintrübung, die auch in anderen Unternehmensbefragungen zum Ausdruck kommt, dass die Dynamik in der europäischen Industrie ihren Höhepunkt inzwischen deutlich überschritten hat. Gleichwohl weist der EWU-Einkaufsmanagerindex für die kommenden Monate immer noch auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in einem allerdings moderateren Tempo hin.

Besonders kräftig hat sich die Stimmung in Frankreich verdüstert. Hier fiel der Einkaufsmanagerindex um 2 auf 50,5 Punkte. Damit deutet er hier nur noch auf Stagnation hin. In Italien ging der Index um 1,2 auf 52,4 Punkte zurück. In Deutschland büßte er, wie im EWU-Durchschnitt, 1,1 Punkte ein. Mit 54,9 Punkten liegt der Einkaufsmanagerindex hierzulande aber weiterhin spürbar über dem EWU-Niveau. Dabei ist die Produktionskomponente mit 58,3 Punkten nach wie vor ausgesprochen hoch, was darauf hinweist, dass die Industrie bis zuletzt kräftig expandiert hat. Der kräftige Rückgang der Orderkomponente um 3,8 auf 53,4 Punkte stellt hingegen ein Signal dar, dass die industrielle Dynamik auch in Deutschland in den kommenden Monaten nachlassen sollte. Der Beschäftigungsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe sollte dies aber zunächst keinen Abbruch tun. Mit 54,9 Punkten lag die entsprechende Komponente der Einkaufsmanagerbefragung im September klar im expansiven Bereich und stieg gegenüber dem Vormonat sogar um 1,1 Punkte.
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01.10.07 15:36:37
Beitrag Nr. 1.119 ()
Wie viele Arbeitsplätze wird uns das in Deutschland wieder kosten?

"""""""""01.10.2007 - 14:31
Siemens plant Verkäufe in Milliardenhöhe

Frankfurt (BoerseGo.de) - Der Technologiekonzern Siemens will sich offenbar von Beteiligungen im Wert von mehreren Milliarden Euro trennen. Nach Informationen der "WirtschaftsWoche" will Siemens-Chef Peter Löscher so schnell wie möglich Beteiligungen abstoßen, die der Konzern nicht mehr zum Kerngeschäft zählt.

Auf dem Prüfstand stehen den Informationen zufolge Osram, die Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks und Bosch Siemens Hausgeräte sowie die Töchter Siemens Home and Office Communications Devices, in der das Geschäft mit Festnetztelefonen gebündelt ist, sowie das Geschäft mit Telekommunikationsanlagen für Unternehmen, das Siemens Enterprise Geschäft. Allein in den Bereichen, an denen zu Siemens zu 100 Prozent beteiligt ist, stehen damit rund 9 Milliarden Euro Umsatz zur Debatte und gut 57.000 Arbeitsplätze, so die Zeitung. Nach internen Berechnungen würde die Trennung von allen Randgeschäften Siemens einen zweistelligen Milliardenbetrag in die Kasse spülen."""""""
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01.10.07 14:28:50
Beitrag Nr. 1.118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.804.024 von winhel am 01.10.07 14:13:40hi winhel,

diese viecher lauern im moment überall herum.

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01.10.07 14:13:40
Beitrag Nr. 1.117 ()
HANDELSBLATT, Montag, 1. Oktober 2007, 11:37 Uhr
Insider-Barometer

Topmanager erwarten Jahresendrally
Von Christian Schnell

Deutschlands Vorstände erwarten eine Jahresendrally: Geht es nach den Top-Managern der 160 im Dax, MDax, TecDax und SDax notierten Gesellschaften, dann werden die Aktienkurse bis zum Jahresende kräftig steigen. Schließlich haben sie zuletzt so viele Aktien ihrer Unternehmen gekauft wie bei Ausbruch des Irak-Krieges im März 2003. Zwei Insider-Käufe gelten auch für Analysten als günstig.

HANDELSBLATT, Montag, 17. September 2007, 13:01 Uhr
Insider-Barometer

Top-Manager sehen Ende der Krise
Von Christian Schnell

Deutschlands Top-Manager setzen fest darauf, dass die Krise an den internationalen Aktienmärkten ausgestanden ist: Aus diesem Grund haben sie sich in den letzten beiden Wochen noch stärker mit Aktien des eigenen Unternehmens eingedeckt als in den bereits starken Vorwochen. Das Insider-Barometer befindet sich auf dem höchsten Stand seit April 2003. """"""""


So so, die haben also beschlossen, dass die Krise beendet ist!!:D
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01.10.07 13:59:13
Beitrag Nr. 1.116 ()
01.10.2007 - 13:52
Citigroup sieht Gewinneinbruch u. Belastung aus Hypothekenkrise



New York (BoerseGo.de) - Der Finanzdienstleistungsriese Citigroup hat seine Gewinnprognose für das dritte Quartal konkretisiert und rechnet nun für jene Periode auf Jahressicht mit einem Ertragsrückgang von rund 60%. Der voraussichtliche Einbruch sei auf Verwerfungen im Zusammenhang mit dem Hypotheken-und Kreditmarkt sowie auf eine Verschlechterung des Kreditumfelds im Bereich privater Konsumenten zurückzuführen. So war die Performance in den festverzinslichen Kreditmärkten von Schwäche gekennzeichnet. Zudem gab es einen erhöhten Abschreibungsbedarf auf Kredite. Die Verluste aus dem weltweiten Konsumkreditgeschäft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 2,6 Milliarden Dollar.

Wie die Citigroup am Montag weiter mitteilte, ist auf Vorsteuerbasis mit Abschreibungen von 1,4 Milliarden Dollar zu rechnen. Zudem erfolgt die Inaussichtstellung eines Verlusts von 1,3 Milliarden Dollar aus Absicherungsgeschäften im Zusammenhang mit bonitätsschwachen Hypotheken (Subprimes) sowie ein Rekordverlust von 600 Millionen Dollar infolge der starken Marktvolatilitäten aus dem Handel mit festverzinslichen Wertpapieren.
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