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Volkswagen Vorzüge interessanter als Stämme ? (Seite 1551)

eröffnet am 31.10.07 09:48:07 von
neuester Beitrag 13.06.21 11:44:57 von

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23.04.09 10:29:21
Beitrag Nr. 314 ()
FRANKFURT (dpa-AFX) - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking verliert nach einem Pressebericht zunehmend den Rückhalt bei den Eigentümerfamilien. 'Wiedeking wackelt', schreibt die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (FAZ/Donnerstag) unter Berufung auf gut informierte Kreise. Offenbar machten sich die Eigentümerfamilien Piech und Porsche inzwischen große Sorgen über die Zukunft ihres Unternehmens, hieß es. Sie hätten Angst, dass sich Porsche mit der Übernahme des fünfzehnmal größeren VW-Konzerns übernehmen könnte. Bereits am Dienstag hatte die Münchener Abendzeitung gemeldet, Wiedeking stehe vor der Ablösung. Porsche wies diese Darstellung damals zurück. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte am Rande der Hannover Messe gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX: 'Davon weiß ich nichts. Das Thema ist mir vollkommen neu.' Niedersachsen ist der zweitgrößte VW-Eigner nach Porsche und ringt mit dem Sportwagen-Hersteller um die Macht in Wolfsburg. Laut der 'Financial Times Deutschland' will Volkswagen nun den Spieß umdrehen und erwägt seinerseits, Porsche zu schlucken. Dazu müssten aber die Familien Porsche und Piech mitziehen, liegen bei ihnen doch die Stammaktien.
Konnte gerade noch meine Vz. für 53,30 € verkaufen,jetzt abwarten was passiert.
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22.04.09 23:15:27
Beitrag Nr. 313 ()
http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Gegenangriff-VW…

VW spielt Porsche-Übernahme durch


Volkswagen lotet seinerseits den Kauf des Sportwagenherstellers Porsche aus. Grund für den VW-Vorstoß sind die großen Probleme von Porsche, den Übernahmeplan zu finanzieren.

"Finanzvorstand Pötsch rechnet", sagte ein Insider der FTD. Würde VW die Überlegungen umsetzen, würde das die bisherige Machtkonstellation in Europas größtem Autokonzern völlig auf den Kopf stellen. Porsche hält nach monatelangen Aktienkäufen 50,8 Prozent an VW und strebt offiziell weiter die Übernahme von mindestens drei Vierteln der Anteile an.

Grund für den VW-Vorstoß sind die großen Probleme von Porsche, den Übernahmeplan zu finanzieren. Schon jetzt drücken die Stuttgarter 9 Mrd. Euro Nettoschulden. Die Zinszahlungen zehren den operativen Gewinn weitgehend auf. Eine Aufstockung würde den Konzern weitere Milliarden kosten, ohne dass er für Zinszahlungen und Tilgung Zugang zu Volkswagens Barreserven bekäme. Gegen einen dafür notwendigen Beherrschungsvertrag, der normalerweise ab 75 Prozent möglich ist, hat das Land Niedersachsen indirekt ein gesetzliches Vetorecht.

Das Bundesland, mit 20,01 Prozent Großaktionär von VW, unterstützt nach FTD-Informationen die Planspiele. "Ministerpräsident Wulff spielt eine konstruktive Rolle", sagte ein Beteiligter. Es gilt als sicher, dass der CDU-Politiker sich seine Unterstützung mit Zugeständnissen für den Verbleib von Autowerken in Niedersachsen ausgleichen lässt.

Eine Porsche-Übernahme durch Volkswagen würde zwar auch weiter zu einer Fusion der beiden Autokonzerne führen - allerdings dann mit dem deutlich umsatzstärkeren Dax-Konzern in der Führungsrolle. Wie ein solches Konstrukt im Detail aussehen könnte, ist allerdings noch vollkommen unklar.

Ob der Plan eine Chance hat, hängt von den Familien Porsche und Piëch ab, denen praktisch sämtliche Stammaktien von Porsche gehören. Deren Wert legte am Mittwoch leicht um 0,5 Prozent zu und betrug insgesamt rund 8,33 Mrd. Euro. VW war am Mittwoch an der Börse rund 75,6 Mrd. Euro wert.

Sollten die Wolfsburger Porsche übernehmen, würde Ferdinand Piëch zum mächtigsten Automanager der Welt aufsteigen. Er ist zwar bereits Aufsichtsratschef von VW, in der Porsche-Holding und unter den alten Vorzeichen aber nur zweiter Mann hinter seinem Cousin Wolfgang Porsche.

Parallel versucht das Porsche-Management um Vorstandschef Wendelin Wiedeking und Finanzchef Holger Härter, den alten Plan zu retten und frisches Geld für die Aufstockung der Anteile und die Entschuldung des Sportwagenbauers zu organisieren. Porsche hofft dabei, dass die EU das Vetorecht Niedersachsens mittelfristig kippt. "Die beiden kämpfen", sagte ein Beteiligter.

Denkbar ist, bei den Eigentümerfamilien eine Kapitalerhöhung zu organisieren. In der Diskussion ist etwa, ob Porsches wertvolle Vertriebsfirma mit Sitz in Österreich als Sacheinlage eingebracht werden kann. Allerdings geht auch das nicht ohne Piëch.

Familienbande

Porsche SE Die Porsche-Holding gehört den Familien Porsche und Piëch gemeinsam - den Nachfahren von Ferdinand Porsche.

Volkswagen Die Holding - eine europäische Aktiengesellschaft - hält inzwischen 50,76 Prozent an VW und ist im Besitz des Sportwagenherstellers Porsche.

Traum VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch würde das Erbe der Familie gern wieder vereinigen.

Das "Manager Magazin" berichtete am Mittwoch zudem, dass Porsche momentan Gespräche mit möglichen Investoren aus dem Nahen Osten führt. Nach FTD-Informationen haben die Kontakte allerdings lediglich sondierenden Charakter.

Ein VW-Sprecher lehnte am Mittwoch einen Kommentar ab. Ein Porsche-Sprecher sagte, ihm sei nichts von Übernahmeplänen bekannt, zu Überlegungen der Eignerfamilie könne er sich nicht äußern.
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20.04.09 16:37:33
Beitrag Nr. 312 ()
20.04.2009 14:58
Societe Generale belässt VW-Vorzüge auf 'Buy' - Ziel 75 Euro

Die Societe Generale hat die Einstufung für die Volkswagen- (News/Aktienkurs) Vorzüge auf "Buy" und das Kursziel auf 75,00 Euro belassen. Porsche werde wohl versuchen, das VW-Gesetz zu umgehen und mit dem Land Niedersachsen eine Vereinbarung zu erzielen, so dass Niedersachsen dem Beherrschungsvertrag nichts mehr entgegenstelle, schrieb Analyst Eric-Alain Michelis in einer Studie vom Montag.
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19.04.09 17:34:51
Beitrag Nr. 311 ()
zuerst gar nicht jetzt doppelt sorry
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19.04.09 17:33:03
Beitrag Nr. 310 ()
Ein Spiegel-Artikel

[BANKENKRISE
Porsche bangte um Milliardenkredite
Wie die Bankenkrise Unternehmen in Bedrängnis bringt, zeigt das Beispiel Porsche. Der Autohersteller musste nach einem Bericht des SPIEGEL um die Verlängerung eines Milliardenkredits hart kämpfen. Wäre es dazu nicht gekommen, hätten Teile des Unternehmens verkauft werden müssen.



Hamburg - Die Schwierigkeiten von Porsche, einen Zehn-Milliarden-Euro-Kredit verlängert zu bekommen, waren größer als bislang bekannt. Nach Informationen des SPIEGEL kam es am 24. März zu einer dramatischen Pokerpartie um die Zukunft von Porsche.

Im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach tagte der Porsche-Aufsichtsrat, in dem die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch vertreten sind. Porsches Finanzvorstand Holger Härter verhandelte zeitgleich mit Bankenvertretern in Frankfurt am Main über die Kreditverlängerung. Die Familien Porsche und Piëch hatten sogar schon geprüft, wie sie reagieren könnten, wenn die Banken den Kredit verweigern würden und Porsche zehn Milliarden Euro zurückzahlen müsste.


AP
Porscheautos im Hafen von Emden: Mehr als drei Milliarden Euro an Krediten sind binnen sechs Monaten zurückzuzahlen
Es drohte nicht der Gang zum Insolvenzrichter, sagt ein Vertrauter der Familie dem SPIEGEL. Schließlich verfügen sowohl das Unternehmen Porsche als auch der Familienclan über Milliardenvermögen. Im Gespräch war ein Verkauf von Tochtergesellschaften wie Porsche Engineering, Porsche Design oder Porsche Consulting an den VW-Konzern oder der Verkauf der Optionen auf VW-Aktien, die Porsche noch besitzt.

Geprüft wurde auch, ob die Familien Porsche und Piëch ein anderes Unternehmen, das ihnen gehört, in die Porsche Automobil-Holding einbringen könnten: Europas größtes Autohandelsunternehmen, das in Salzburg angesiedelt ist und einen Umsatz von knapp 13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Nach Informationen des SPIEGEL waren die Banken erst zur Verlängerung des Kredits bereit, als die Familien Porsche und Piëch auf der Aufsichtsratssitzung einer Verpfändung der VW-Aktien, die Porsche hält, zustimmten.

Eine Tranche von 3,3 Milliarden aus dem Zehn-Milliarden-Kredit muss Porsche allerdings schon binnen sechs Monaten zurückzahlen und auf anderem Weg finanzieren.

Finanzvorstand Härter verhandelt dem SPIEGEL zufolge mit Banken, ob Porsche dafür eine Anleihe in dieser Höhe herausgibt. Alternativ prüft er, ob Porsche VW-Aktienoptionen, die das Unternehmen noch besitzt, verkaufen kann.

BANKENKRISE
Porsche bangte um Milliardenkredite
Wie die Bankenkrise Unternehmen in Bedrängnis bringt, zeigt das Beispiel Porsche. Der Autohersteller musste nach einem Bericht des SPIEGEL um die Verlängerung eines Milliardenkredits hart kämpfen. Wäre es dazu nicht gekommen, hätten Teile des Unternehmens verkauft werden müssen.

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Hamburg - Die Schwierigkeiten von Porsche, einen Zehn-Milliarden-Euro-Kredit verlängert zu bekommen, waren größer als bislang bekannt. Nach Informationen des SPIEGEL kam es am 24. März zu einer dramatischen Pokerpartie um die Zukunft von Porsche.

Im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach tagte der Porsche-Aufsichtsrat, in dem die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch vertreten sind. Porsches Finanzvorstand Holger Härter verhandelte zeitgleich mit Bankenvertretern in Frankfurt am Main über die Kreditverlängerung. Die Familien Porsche und Piëch hatten sogar schon geprüft, wie sie reagieren könnten, wenn die Banken den Kredit verweigern würden und Porsche zehn Milliarden Euro zurückzahlen müsste.


AP
Porscheautos im Hafen von Emden: Mehr als drei Milliarden Euro an Krediten sind binnen sechs Monaten zurückzuzahlen
Es drohte nicht der Gang zum Insolvenzrichter, sagt ein Vertrauter der Familie dem SPIEGEL. Schließlich verfügen sowohl das Unternehmen Porsche als auch der Familienclan über Milliardenvermögen. Im Gespräch war ein Verkauf von Tochtergesellschaften wie Porsche Engineering, Porsche Design oder Porsche Consulting an den VW-Konzern oder der Verkauf der Optionen auf VW-Aktien, die Porsche noch besitzt.

Geprüft wurde auch, ob die Familien Porsche und Piëch ein anderes Unternehmen, das ihnen gehört, in die Porsche Automobil-Holding einbringen könnten: Europas größtes Autohandelsunternehmen, das in Salzburg angesiedelt ist und einen Umsatz von knapp 13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Nach Informationen des SPIEGEL waren die Banken erst zur Verlängerung des Kredits bereit, als die Familien Porsche und Piëch auf der Aufsichtsratssitzung einer Verpfändung der VW-Aktien, die Porsche hält, zustimmten.

Eine Tranche von 3,3 Milliarden aus dem Zehn-Milliarden-Kredit muss Porsche allerdings schon binnen sechs Monaten zurückzahlen und auf anderem Weg finanzieren.

Finanzvorstand Härter verhandelt dem SPIEGEL zufolge mit Banken, ob Porsche dafür eine Anleihe in dieser Höhe herausgibt. Alternativ prüft er, ob Porsche VW-Aktienoptionen, die das Unternehmen noch besitzt, verkaufen kann.

BANKENKRISE
Porsche bangte um Milliardenkredite
Wie die Bankenkrise Unternehmen in Bedrängnis bringt, zeigt das Beispiel Porsche. Der Autohersteller musste nach einem Bericht des SPIEGEL um die Verlängerung eines Milliardenkredits hart kämpfen. Wäre es dazu nicht gekommen, hätten Teile des Unternehmens verkauft werden müssen.

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Im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach tagte der Porsche-Aufsichtsrat, in dem die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch vertreten sind. Porsches Finanzvorstand Holger Härter verhandelte zeitgleich mit Bankenvertretern in Frankfurt am Main über die Kreditverlängerung. Die Familien Porsche und Piëch hatten sogar schon geprüft, wie sie reagieren könnten, wenn die Banken den Kredit verweigern würden und Porsche zehn Milliarden Euro zurückzahlen müsste.


AP
Porscheautos im Hafen von Emden: Mehr als drei Milliarden Euro an Krediten sind binnen sechs Monaten zurückzuzahlen
Es drohte nicht der Gang zum Insolvenzrichter, sagt ein Vertrauter der Familie dem SPIEGEL. Schließlich verfügen sowohl das Unternehmen Porsche als auch der Familienclan über Milliardenvermögen. Im Gespräch war ein Verkauf von Tochtergesellschaften wie Porsche Engineering, Porsche Design oder Porsche Consulting an den VW-Konzern oder der Verkauf der Optionen auf VW-Aktien, die Porsche noch besitzt.

Geprüft wurde auch, ob die Familien Porsche und Piëch ein anderes Unternehmen, das ihnen gehört, in die Porsche Automobil-Holding einbringen könnten: Europas größtes Autohandelsunternehmen, das in Salzburg angesiedelt ist und einen Umsatz von knapp 13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Nach Informationen des SPIEGEL waren die Banken erst zur Verlängerung des Kredits bereit, als die Familien Porsche und Piëch auf der Aufsichtsratssitzung einer Verpfändung der VW-Aktien, die Porsche hält, zustimmten.

Eine Tranche von 3,3 Milliarden aus dem Zehn-Milliarden-Kredit muss Porsche allerdings schon binnen sechs Monaten zurückzahlen und auf anderem Weg finanzieren.

Finanzvorstand Härter verhandelt dem SPIEGEL zufolge mit Banken, ob Porsche dafür eine Anleihe in dieser Höhe herausgibt. Alternativ prüft er, ob Porsche VW-Aktienoptionen, die das Unternehmen noch besitzt, verkaufen kann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,619744,00.html
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19.04.09 13:14:35
Beitrag Nr. 309 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.996.669 von waterchess am 19.04.09 04:25:32Link passt nicht (zeigt bei mir nichts an) .... bitte korrigieren ;)
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19.04.09 04:25:32
Beitrag Nr. 308 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.994.089 von aufgepasst am 18.04.09 06:00:52Nicht gut für VW wenn's stimmt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,619744,00.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,619744,00.html
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18.04.09 06:00:52
Beitrag Nr. 307 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.991.287 von aki1463 am 17.04.09 18:18:43Hallo aki,

die Einladung bekommt jeder Aktionär zugeschickt, und sie steht auf der Homepage zum Download bereit....:look:

http://www.volkswagenag.com/vwag/vwcorp/content/de/investor_…

Grüße aufgepasst
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17.04.09 18:18:43
Beitrag Nr. 306 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.985.095 von aufgepasst am 17.04.09 00:03:00Hallo Aufgepasst!

Danke für deine Antwort. Hast du 'ne Info welche TOPs anstehen?
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17.04.09 00:03:00
Beitrag Nr. 305 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.984.999 von aki1463 am 16.04.09 23:38:42 Ich hoffe ich bin nicht zu dumm, aber was ist TOP?

Hallo aki,

den ersten Teil kann ich per Ferndiagnose schlecht beurteilen;) aber TOP ist die Abkürzung für Tagesordnungspunkt

Grüße aufgepasst
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