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ArcelorMittal (Seite 394)

eröffnet am 14.11.07 12:29:52 von
neuester Beitrag 31.01.23 15:35:47 von


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    23.07.08 19:25:09
    Beitrag Nr. 19 ()
    Stahlbaron Mittal baut sein Imperium weiter aus

    Andreas Wildhagen, Alexander Busch (São Paulo), Yvonne Esterhazy (London), Angela Köhler (Tokio)
    23.07.2008

    Stahlbaron Lakshmi Mittal greift nach den Sternen. Kauft sich der Milliardär beim Bergbau-Riesen Rio Tinto ein? Wenn es Mittal schafft, sein Imperium weiter auszubauen, dann steigen die Preise für Stahl noch weiter – mit Folgen für uns alle.

    Stahlbaron Lakshmi Mittal greift nach den Sternen REUTERS Kürzlich erst hat Lakshmi Mittal mal wieder etwas Geld ausgegeben. 70 Millionen Pfund, umgerechnet 89 Millionen Euro, ließ der vermögendste Mann Großbritanniens und, laut Forbes-Liste, der Viertreichste der Welt für die Renovierung eines Prachtbaus im Juni springen – die frühere Botschaft der Philippinen an der Luxusmeile Kensington Palace Gardens, mitten in London. Dort will seine Tochter Vanisha, 27, schon bald ein neues Zuhause finden. Der 58-jährige indischstämmige Stahlbaron selbst lebt längst in einem angemessen prachtvollen Anwesen mit Ballsaal, zwölf Schlafzimmern, einer dazugehörigen Gemäldegalerie und einem juwelenbesetzten Schwimmbad an der Londoner Milliardärsmeile.

    Acht Wochen zuvor hatte der Inder 117 Millionen Pfund für eine Luxusvilla hingeblättert, um auch seinem 32-jährigen Sohn Aditya in der Nachbarschaft ein standesgemäßes Domizil zu verschaffen. Damit hat die indische Großfamilie Mittal nun ein neues Zuhause an der exklusivsten Adresse Großbritanniens, im Schatten jenes Palastes, in dem einst Prinzessin Diana residierte. Das passt zum dynastischen Denken des Multimilliardärs, der sowohl privat wie beim Aufbau seines weltumspannenden Firmenimperiums den Einfluss seiner Familie vorantreibt.

    Clan-Chef Lakshmi Mittal zeigt auch im Geschäftlichen einen ungebrochenen Expansionsdrang. Zug um Zug baut er sein Imperium aus – und will dem Vernehmen nach nun sogar in das Bieterrennen um den britisch-australischen Bergbauriesen Rio Tinto einsteigen. Das ist weltweit die Nummer drei unter den Abbaukonzernen, die aus ihren gewaltigen Minen vor allem das Erz der Erde holen – Erz, das für die Herstellung von Stahl so wichtig ist.

    Arcelor Mittal ist größter Stahlkonzern der Welt
    Gut zwei Jahre nach der spektakulären Übernahme des belgischen Konkurrenten Arcelor arbeitet Mittal, Vorstandschef und Mehrheitsaktionär von Arcelor Mittal, an der nächsten Etappe seiner Strategie. In den vergangenen 32 Jahren hatte er durch den Aufkauf von heruntergekommenen Stahlkochern in Asien, Amerika und Europa den größten Stahlkonzern der Welt geschmiedet. Jetzt will er die Abhängigkeit seines Imperiums von externen Rohstoffquellen verringern, indem er den Selbstversorgungsgrad von Arcelor Mittal erhöht.

    Derzeit deckt der Konzern gut 45 Prozent seines Eisenerzbedarfs und rund zwölf Prozent seines Kokskohlebedarfs aus eigenen Quellen. Bis 2012 will Mittal den Anteil beim Eisenerz auf 80 Prozent erhöhen. Auch bei der Kohle strebt der Stahl-Tycoon nach größerer Unabhängigkeit von Rohstoffproduzenten. Das würde ihm, dem Herrn über 320.000 Beschäftigte in 60 Ländern, mehr als 70 Milliarden Euro Umsatz, über gut zehn Prozent Weltmarktanteil und einen Börsenwert von mehr als 125 Milliarden Pfund, noch einmal einen enormen Schub verleihen. Schon heute ist Arcelor Mittal fast viermal so groß wie der nächste Wettbewerber.

    Gelingt ihm der strategische Schritt, hebt er nicht nur den Wert des Familien-Portfolios drastisch an. Heute hat die 44-prozentige Beteiligung der Mittals einen Wert von rund 30 Milliarden Euro. Gleichzeitig würde Mittal so seine Position auf dem globalen Stahlmarkt auf lange Sicht festigen. An ihm käme auch in Deutschland kein Abnehmer von Stahl mehr vorbei, an seiner Preispolitik müssten sich auch Wettbewerber wie ThyssenKrupp noch stärker orientieren als ohnehin schon – mit weitreichenden Folgen nicht zuletzt für jeden Verbraucher.

    Wie kein zweiter Werkstoff gilt Stahl als Symbol der Industrialisierung. Ohne Stahl gibt es praktisch keine Automobilproduktion, keine Wolkenkratzer, keine Haushaltswaren, keine Maschinen, keine Reißverschlüsse in Kleidungsstücken, keinen Draht, keine Nägel oder Nadeln, kein Messer, keine Gabel. Der Rohstoff, aus dem Karosserien gefertigt sind, macht bis zu 50 Prozent des Pkw-Rohmaterials aus. Noch vor 25 Jahren gab ein Autohersteller mehr für die Werbung eines Modells aus, als für den Stahl eines Fahrzeugs. Um die 150 Euro betrugen damals die Kosten einer Karosse. Heute kostet der Stahl in einem Mittelklasseauto mehr als 600 Euro.

    Immer leichtere und gleichzeitig festere Stahlsorten sind auf dem Vormarsch und verdrängen das teurere Aluminium. Dabei steigt auch der Preis des Stahls immer höher, weil der Bedarf durch den ungeheuren Sog aus dem sich dynamisch industrialisierenden China immer stärker wird – und weil die für die Stahlerzeugung benötigten Rohstoffe exorbitant teurer werden. Nicht nur Industriestrom mit einem Preisplus von 30 Prozent, auch die für die Stahlerzeugung so wichtigen Eisenerze aus Brasilien und Australien haben sich in den vergangenen fünf Jahren extrem verteuert, um gut 70 Prozent.

    Stahl wird zur begehrten Ware, die seit einem Jahrzehnt um durchschnittlich sieben Prozent jährlich teurer wird. Damit wird Stahl zum Preismotor für alles. Mit ihm wird alles teurer, nicht nur Autos, deren Händlermarge allein im ersten Halbjahr 2008 durch Stahlpreiserhöhungen um 1,5 Prozent geschmälert wurde – in Zeiten hoher Rabatte gut ein Fünftel des Gewinns. Im Juni kostete Stahl auf dem Weltmarkt durchschnittlich 1134 Dollar die Tonne, im Juni 2007 waren es noch 691 Dollar. Und vor fünf Jahren lag der Preis pro Tonne bei 320 Dollar.

    Methode Mafia ist Methode Mittal

    Der WirtschaftsWoche liegen mehrere aktuelle Briefe von Stahlunternehmen an Automobilzulieferer vor, in denen unverhohlen damit gedroht wird, Liefermengen zu reduzieren oder drastische Preiserhöhungen zu akzeptieren. ThyssenKrupp-Boss Ekkehard Schulz wurde via „Spiegel“ deutlich: „Viele Kunden haben einen Jahresvertrag mit fest vereinbarten Preisen für 2008 mit uns. Denen sagen wir, ihr habt zwei Möglichkeiten. Entweder ihr wollt diesen Vertrag so abwickeln“, sagte Schulz, „aber ihr müsst euch dann darauf einstellen, dass die Preise für das Jahr 2009 deutlich stärker steigen. Und wir können nicht garantieren, dass ihr in 2009 die gewünschten Mengen bekommt.“ Klingt das für viele arg nach Methode Mafia, ist es wohl eher Methode Mittal: „Arcelor Mittal ist Markt- und Preisführer der westlichen Welt“, sagt Wolfgang Leese, Vorstandschef des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers, Salzgitter AG, „er hat insbesondere durch seine hohen Lieferanteile im Automobilbereich einen bedeutenden Einfluss.“

    Der Mann mit Einfluss war noch vor gerade mal fünf Jahren ein Nobody. Heute wandelt Mittal schon auf den Spuren des deutschen Industrie-Mythos Krupp. Der stand und steht noch heute für den einst größten Konzern Europas, die gewaltigste Stahlschmiede der Welt und ihres mit Abstand reichsten Mannes. Was Krupp war – Mittal steht ihm nicht viel nach: Einzig der Mexikaner Carlos Slim sowie die beiden Amerikaner Warren Buffett und Bill Gates haben mehr Vermögen angehäuft als der Inder, der auf 30 Milliarden Euro geschätzt wird.

    Alfred Friedrich Krupp und sein Vater hatten im 19. Jahrhundert dagegen, was Vermögen betraf, niemanden mehr über sich. Die italienische Insel Capri war praktisch vollständig in Krupp-Besitz, einschließlich der so oft besungenen Grotte. Es galten auf Capri sogar von Krupp tolerierte, vom italienischen Königreich abweichende Gesetze. So etwas und auch der Prachtbau der Essener Villa Hügel von 1878, in der die erste Klimaanlage der Welt eingebaut war, entsprach märchenhaftem Reichtum – vergleichbar mit den heute so illustren Adressen an den Kensigton Palace Gardens von London, dem üppigen Mittal-Quartier.

    Längst hat Mittal nicht nur einstige Vorzeigeadressen, die scheinbar so übermächtigen British Steel und US-Steel übertrumpft. Auch Krupp rangiert im 155. Jahr seines Bestehens, fusioniert mit Hoesch und Thyssen, weltweit nach Stahlausstoß gemessen, nur auf Platz zehn. Mittal dagegen führt im Jahr 25 seines Unternehmertums mit Abstand die Weltliga an. Der zweitgrößte Stahlproduzent, Nippon Steel, weist weit weniger als ein Drittel der Mengen aus, die Mittal ausstößt.

    Mittal macht in Sachen Stahl alles: Flachstahl für die Autoindustrie, Langstahl für den Bau sowie dicke und dünne Drähte für Tausende von Produkten des täglichen Bedarfs. Der Krupp-Nachfolgekonzern ThyssenKrupp hat sich dagegen, wie sein Chef Schulz unverblümt sagt, „in der Nische“ der Flachstahlproduktion eingerichtet. Die Kruppianer von heute respektieren Mittal, aber sie scheinen ihm nicht über den Weg zu trauen. Von keiner Kooperation mit dem kontaktstarken Mittal wissen sie zu berichten. Krupps Erben – die Gründerfamilie hat mit dem Unternehmen nichts mehr zu tun – haben sich zur Festung eingeigelt. Mittal soll dabei draußen bleiben. Der mächtige Mann im Hintergrund des ThyssenKrupp-Konzerns, Berthold Beitz, hielt die Nachkommen konsequent draußen. Dynastien gibt es bei Krupp nicht mehr, wohl aber bei Mittal.

    Und er ist längst in Deutschland: Bereits vier deutsche Stahlwerke nennt Mittal sein Eigen. Zurzeit ist er mit großem Gefolge in Deutschland unterwegs, besucht Kunden, Automobilhersteller, heißt es, und Autozulieferer. Er macht ihnen Angebote, die zu Angst und Schrecken führen – nämlich die lang laufenden Lieferverträge aufzubrechen und nachzuverhandeln – sprich die Preise um 10 oder 20 Prozent zu erhöhen – oder mit Lieferstopp nach der Vertragslaufzeit zu drohen.

    Das machen auch ThyssenKrupp-Verhandlungsemissäre in diesen Tagen. Nur: Mittal hat es vorgemacht, die anderen folgen. Der ruppige Stil eines Aufsteigers, dem nichts geschenkt wurde, hat auch die früher so konsenssüchtige deutsche Stahlszene erfasst.

    Zu seinen Besitztümern hierzulande zählen die Hamburger und die Bremer Stahlwerke. Ein Drahtwerk in Duisburg gehört dazu genauso wie die ostdeutschen Eisenhüttenwerke, direkte Konkurrenten des VW-Lieferanten Salzgitter. Auch an der Saar ist Mittal dabei. An der Dillinger Hütte hält er 51 Prozent; Saarstahl hatte einst wie Krupp-Stahl einen Ruf wie Donnerhall. Mittals Hochseeyacht soll aus Saarstahl gefertigt sein, sagen die Dillinger stolz. Und in Duisburg-Hochfeld hängen Mittal-Bilder und Fotos von der prunkvollen Hochzeit seiner Tochter in der Pförtnerloge des Stahlwerkes. Die meist türkischstämmigen Mittal-Werker schwören nach Schichtende auf den Emporkömmling, der in seiner Kindheit weder Strom noch Wasseranschluss kannte: „Der ist doch eigentlich einer von uns“, sagen sie. Es gab Zeiten, die ihn gelehrt haben zu kämpfen – wie jetzt, wo er offenbar nicht tatenlos zusehen will, wie in der für die Stahlherstellung eminent wichtigen Rohstoffbranche die Weichen neu gestellt werden.



    http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/stahlbaron-mittal-bau…
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    29.06.08 13:49:18
    Beitrag Nr. 18 ()
    Dow Jones Nachrichten:

    "Arcelor Mittal will Preise für Autobauer um 60% anheben " - ams

    29.06.2008 -

    KÖLN (Dow Jones)--Die Automobilhersteller in Europa müssen sich auf eine Steigerung der Stahlpreise in der Größenordnung von 60% einstellen. Der Stahlkonzern Arcelor Mittal kündigte im Interview mit "auto motor und sport" (ams) an, schon in den nächsten Wochen und Monaten die Preise in mehreren Schritten anzupassen, um einen zu drastischen Preisanstieg 2009 zu vermeiden.

    Die Arcelor Mittal Group, Luxemburg, ist Weltmarktführer unter den Stahlproduzenten und liefert rund 23% des Stahlbedarfs der deutschen Automobilhersteller. Der Marktanteil in Europa liegt nach Unternehmensangaben sogar bei 50%, wie "ams" aus der am 3. Juli erscheinenden Ausgabe vorab berichtet.


    Webseite: http://www.auto-motor-und-sport.de
    DJG/bam

    (END) Dow Jones Newswires

    June 29, 2008 05:00 ET (09:00 GMT)

    Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.


    http://www.4investors.de/php_fe/indexdow.php?sektion=dowjone…
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    28.06.08 19:36:46
    Beitrag Nr. 17 ()
    27. Juni 2008 | 14:43 Uhr

    Rohstoffe-Go -
    ArcelorMittal erhöht die Preise

    Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de)
    Nachdem Rio Tinto kürzlich mit mehreren chinesischen Stahlkonzernen eine deutliche Anhebung der Eisenerzpreise durchsetzen konnte, zieht nun der luxemburgische Stahlkonzern ArcelorMittal (ISIN: LU0323134006, WKN A0M6U2) mit Preiserhöhungen bei Flachstahl nach. Demnach müssen Kunden bei Neubestellungen mit Lieferung ab September diesen Jahres für Warmgewalzten Stahl 770 Euro je Tonne bezahlen. Zuvor lag der Preis bei 720 Euro je Tonne. Dies
    Newsticker aus den Emerging Markets übermittelt durch ad-hoc-news.de, ein Nachrichtenportal der trading-house.net AG.
    Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Nachdem Rio Tinto kürzlich mit mehreren chinesischen Stahlkonzernen eine deutliche Anhebung der Eisenerzpreise durchsetzen konnte, zieht nun der luxemburgische Stahlkonzern ArcelorMittal (ISIN: LU0323134006, WKN A0M6U2) mit Preiserhöhungen bei Flachstahl nach.

    Demnach müssen Kunden bei Neubestellungen mit Lieferung ab September diesen Jahres für Warmgewalzten Stahl 770 Euro je Tonne bezahlen.

    Zuvor lag der Preis bei 720 Euro je Tonne. Dies teilte ein Unternehmenssprecher an diesem Freitag mit. Auch bei Kaltgewalzten Stahl sollen die Preise angepasst werden.

    Der Konzern führt die jüngste Preiswelle auf eine anhaltend hohe Nachfrage aus Europa ebenso wie der weltweiten Nachfrage zurück. Des Weiteren rechnet ArcelorMittal aufgrund der angespannten Marktsituation und den gestiegenen Kosten auch in den nächsten Quartalen mit steigenden Stahlpreisen.



    http://www.ad-hoc-news.de/EmergingMarkets//17956054/Rohstoff…
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    14.05.08 18:24:55
    Beitrag Nr. 16 ()
    Wie hieß es hier schon mal in einem Forum: wenn der Kurs steigt ist es im Forum ruhig, denn dann sind alle zufrieden?

    Naja, dann hoffe ich weiter auf eifriges Schweigen :laugh:

    Hier eine Meldung von heute 13:21 Uhr:

    LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat zum
    Jahresauftakt von hoher Nachfrage und steigenden Preisen profitiert und ist auf
    dem Weg zu einem neuen Rekordergebnis. Dabei setzt der Konzern vor allem auf
    Wachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Von dem bis 2012 geplanten
    Anstieg der Stahlproduktion um rund 20 Millionen auf dann 130 Millionen Tonnen
    kämen rund 90 Prozent aus diesen Staaten, sagte Konzernchef Lakshmi Mittal am
    Mittwoch bei der Vorstellung der Quartalszahlen. Die Aktie profitierte vor allem
    von dem starken Ausblick auf das zweite Jahresviertel.

    ArcelorMittal rechnet zwischen April und Juni mit einem operativen Gewinn
    (EBITDA) von mehr als 6,5 Milliarden Dollar. Im Auftaktquartal war das EBITDA um
    16 Prozent auf 5,0 Milliarden Dollar gestiegen. Unter dem Strich verdiente
    ArcelorMittal bis Ende März mit 2,37 Milliarden Dollar rund fünf Prozent mehr
    als im Vorjahr, der Umsatz kletterte um 22 Prozent auf 29,8 Milliarden Dollar.
    Die Auslieferungsmenge habe um acht Prozent auf 29,2 Millionen Tonnen angezogen.



    AUF DEM WEG ZU REKORDERGEBNISSEN

    Der Markt lobte am Mittwoch vor allem den starken Ausblick auf das seit Anfang
    April laufende zweite Jahresviertel. Die Aktie lag zuletzt 2,33 Prozent im Plus
    bei 63,61 Euro. 'Arcelor ist 2008 auf dem Weg zu Rekordergebnissen (EBITDA) von
    rund 20 Milliarden Dollar - das ist das zum Zeitpunkt der Fusion angekündigte
    langfristige Ziel', schrieben die Analysten von Landsbanki.

    Vorstandschef Mittal bezeichnete die vor knapp zwei Jahren beschlossene und im
    vergangenen Jahr über die Bühne gegangene Fusion mit Ende des ersten Quartals
    als abgeschlossen. Die geplanten Einsparungen von rund 1,6 Milliarden Dollar
    seien nun gehoben, sagte er.

    HÖHERE STAHLPREISE WEGEN STEIGENDER ROHSTOFFKOSTEN

    Wie andere Stahlhersteller wird auch ArcelorMittal mit drastisch gestiegenen
    Rohstoffkosten konfrontiert. Dank eines etwa im Vergleich zu ThyssenKrupp
    geringeren Anteils von Langfristverträgen kann der weltgrößte Stahlkocher die
    Preiserhöhungen aber besser an die Kunden weitergeben. Der Preis für Eisenerz
    sei zu diesem Jahr um 70 Prozent gestiegen, die Preise für Schrott und Kokskohle
    hätten noch stärker zugelegt, hieß es. 'Die Kosten sind jeden Monat gestiegen,
    und wir sehen weitere Steigerungen vor uns', sagte Mittal. Aus diesem Grund
    kündigte der Branchenführer zum Juli in Europa weitere Anhebungen der
    Stahlpreise an. Warmgewalzte Flachstahlprodukte würden ab dann 720 Euro pro
    Tonne kosten und damit fast 30 Prozent mehr, die Preise für die anderen
    Flachstahlprodukte würde entsprechend anziehen.

    Insgesamt zeigte sich ArcelorMittal trotz Risiken zuversichtlich. In den USA
    bleibe die Nachfrage nach Stahl zwar weiterhin vergleichsweise schwach, doch
    größer als das Stahlangebot. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Europa habe
    sich verlangsamt, aber die Nachfrage nach Stahl nehme tendenziell zu. Wirklich
    'extrem stark' sei dagegen die Nachfrage nach Stahl in China sowie in anderen
    Entwicklungs- und Schwellenländern./sb/rt/wiz

    :keks:
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    03.04.08 17:53:57
    Beitrag Nr. 15 ()
    Eine von ArcelorMittal herausgegebene Brochure in Deutsch:
    http://www.arcelormittal.com/rls/data/upl/70-16-3-BOLDSPIRIT…

    und noch eine deutsche Brochure von ArcelorMittal, die die Ziele der Fusion beschreibt:
    http://www.arcelormittal.com/rls/data/upl/70-14-3-Arcelor_Mi…
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    03.04.08 17:44:25
    Beitrag Nr. 14 ()
    ArcelorMittal investment targeted at wind turbines market

    17/03/2008

    ArcelorMittal announced on March 17, 2008 its two year investment plan at the Liège (Belgium) CFR unit, to target the growing wind turbines market.


    Following the growth of the markets

    The 10 million euros program will give CFR "Cockerill Forges & Ringmill", a producer of hardened steel rings, the possibility to follow the growth of the markets it serves: wind turbines, civil engineering vehicles, and railway vehicles wheels. The CFR ringmill employs 150 staff and has revenues of 60 million euros.

    This investment is mainly targeted at the wind turbines market and will allow CFR to increase its output by 30%. It will create about 45 jobs.

    Strong growth of the sector

    Alex Nick, ArcelorMittal Vice President Global Plates and CEO of Industeel, said: "Steel is a green material. We want to accompany the strong growth of the wind turbines sector. Today, one out of three wind turbines produced worldwide contains CFR-made rings. Also, we are one of the largest suppliers of plates for the construction of wind turbine towers."
    Avatar
    03.04.08 17:40:07
    Beitrag Nr. 13 ()
    ArcelorMittal acquires 50% share in Gonvarri Brasil and enters Brazilian Steel Service Centre market

    Luxembourg, 3 April 2008 - ArcelorMittal, the world's largest and most global steelmaker, announces the acquisition of a 50% share of Gonvarri Brasil to form a Steel Service Centre joint venture. Gonvarri Brasil is one of the major players for servicing automotive, industry and distribution customers. ArcelorMittal and Gonvarri group have had a close relationship for many years - ArcelorMittal holding a significant stake in Gonvarri Holding and being a major supplier. The two groups already own a common facility in Senica, Slovakia, which started operations in 2007.

    With this acquisition, ArcelorMittal intends to build a strong presence in the Brazilian flat steel downstream segment, in line with the leadership of its Tubarão (Vitoria) and Vega do Sul plants. Synergies will also be realized with ArcelorMittal Belgo's existing distribution network in Brazil, active both in flat and long products.

    "This is a first step for Steel Solutions and Services (AM3S) in Brazil. This joint venture will allow ArcelorMittal and Gonvarri to become a major player in the Brazilian steel downstream market, with significant growth expected in the next years by operating state of the art facilities", said Gonzalo Urquijo, Senior Executive Vice President and member of the Group Management Board, in charge of Long Products and ArcelorMittal Steel Solutions and Services.

    "This JV is an important step in the strengthening of our relationship with ArcelorMittal, allowing us to develop synergies and paving the way for further partnerships. It will also allow us to further grow in this very promising market", said Jon Riberas, Gonvarri's CEO.

    Gonvarri Brasil initiated its activities in 1999 with a first Steel Service Center (SSC) in Curitiba, Paraná State, mainly dedicated to the automotive sector. In 2002, the Gonvarri Group opened a second SSC in Campinas to continue with its growth strategy in Brazil and for supplying the industrial sectors of the São Paulo area.

    Today the company is one of the leaders of the flat steel processing in Brazil and its activities include pickling, slitting, blanking, cutting to length, with a total processing capacity of around 1.3 million tons of steel. The Company has 320 employees and owns more than 80,000 square meters of facilities.

    Gonvarri Group is a leading company in the field of Steel Service Centres. Created in 1958 in Spain, the Company manages 15 SSCs in 7 countries, processing 3 million tons of steel per year with more than 2,000 employees.

    About ArcelorMittal

    ArcelorMittal is the world's largest and most global steel company, with 310,000 employees in more than 60 countries. The company brings together the world's number one and number two steel companies, Arcelor and Mittal Steel.

    ArcelorMittal is the leader in all major global markets, including automotive, construction, household appliances and packaging, with leading R&D and technology, as well as sizeable captive supplies of raw materials and outstanding distribution networks. An industrial presence in 28 European, Asian, African and American countries exposes the company to all the key steel markets, from emerging to mature, positions it will be looking to develop in the high-growth Chinese and Indian markets.

    ArcelorMittal key financials for 2007 show revenues of USD 105.2 billion, with a crude steel production of 116 million tonnes, representing around 10 per cent of world steel output.

    ArcelorMittal is listed on the stock exchanges of New York (MT), Amsterdam (MT), Paris ( MTP), Brussels (MTBL), Luxembourg (MT) and on the Spanish stock exchanges of Barcelona, Bilbao, Madrid and Valencia (MTS).
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    21.02.08 13:40:10
    Beitrag Nr. 12 ()
    Preiserhöhung für Flachstahl:


    ArcelorMittal raises base prices for flat carbon products in Europe

    Luxembourg, 21 February 2008 - ArcelorMittal today announces a further price increase for its flat carbon products in Europe of 40 euro/t. This takes the minimum base price to EUR600/t for hot rolled coil and to EUR680/t for cold rolled/coated products.

    Quarto plate will increase by a minimum of 40 euro/t for commercial grades. This comes in addition to the earlier announcement of a 50 euro/t increase.

    The new price level will be effective for all new contracts for the 2nd quarter and is implemented with immediate effect.

    Today's announcement follows the final settlement for the 2008 iron ore contracts. ArcelorMittal indicated in a recent release announcing price increases of some 12 - 15% that further increases might be required as a result of the final outcome of the ongoing negotiations.

    Christophe Cornier, CEO of ArcelorMittal Flat Carbon Europe, commented: "Raw materials have reached an unprecedented cost level for our industry. It is now important to secure sufficient supply and to overcome all logistic hurdles, to make sure our customers obtain the volumes they require."

    About ArcelorMittal

    ArcelorMittal is the world's largest and most global steel company, with 310,000 employees in more than 60 countries. The company brings together the world's number one and number two steel companies, Arcelor and Mittal Steel.

    ArcelorMittal is the leader in all major global markets, including automotive, construction, household appliances and packaging, with leading R&D and technology, as well as sizeable captive supplies of raw materials and outstanding distribution networks. An industrial presence in 28 European, Asian, African and American countries exposes the company to all the key steel markets, from emerging to mature, positions it will be looking to develop in the high-growth Chinese and Indian markets.

    ArcelorMittal key pro forma financials for 2007 show revenues of USD 105.2 billion, with a crude steel production of 116 million tonnes, representing around 10 per cent of world steel output.

    ArcelorMittal is listed on the stock exchanges of New York (MT), Amsterdam (MT), Paris (MTP), Brussels (MTBL), Luxembourg (MT) and on the Spanish stock exchanges of Barcelona, Bilbao, Madrid and Valencia (MTS).
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    21.02.08 13:34:19
    Beitrag Nr. 11 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.435.002 von mickefett am 21.02.08 13:31:18Nochmal Aktienrückkaufprogramm:

    ArcelorMittal announces the repurchase of 25 million shares from Carlo Tassara International

    Luxembourg, 20 February 2008 - ArcelorMittal, under its share buy-back program, hereby announces that on Tuesday 19 February 2008 it has repurchased 25 million shares from Carlo Tassara International SA.

    The shares were repurchased at a price of EUR 46.60 per share and for a total amount of EUR 1,165,000,000.

    For more information on the share buy-back program see the Corporate Governance section under Investors & Shareholders on the ArcelorMittal website at (www.arcelormittal.com).
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    21.02.08 13:31:18
    Beitrag Nr. 10 ()
    Bericht über den Stand des Aktienrückkaufprogramms:

    ArcelorMittal share buyback program: status report as of February 18

    Luxembourg, 19 February 2008 - ArcelorMittal, under the new share buy-back program as announced on 12 December and on 18 December 2007, hereby announces that it has repurchased 291,733 shares from 13 February until 18 February 2008.

    The shares were repurchased at an average price of EUR 47.66 and for a total amount of EUR 13,902,935.99.

    For more information on the share buy-back program see the Corporate Governance section under Investors & Shareholders on the ArcelorMittal website at (www.arcelormittal.com).
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