JOHNSON & JOHNSON 853260 - wohl das am konstantesten wachsende Unternehmen der Welt
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Johnson & Johnson treiben den Umbau weiter voran:
Moin Moin,
https://www.divantis.de/offenbar-alles-richtig-gemacht-und-m…
So präsentierte JNJ am 9. Dezember 2025 auf der American Society of Hematology bahnbrechende Ergebnisse bei der Bekämpfung von Blutkrebs: Eine Kombinationstherapie TECVAYLI + DARZALEX FASPRO senkte das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod bei multiplem Myelom um 83%.
Das Ergebnis ist so bedeutend, das die Zulassungsbehörde FDA den Status „Breakthrough Therapy Designation“ vergab und nun im beschleunigten „Real-Time Oncology Review“-Verfahren prüft.
Das Spannende daran ist, dass JNJ zwei eigene Medikamente kombiniert. TECVAYLI ist ein modernes Krebsmedikament, das das Immunsystem gezielt aktiviert. Und DARZALEX FASPRO ist ein bereits etabliertes Medikament, das Krebszellen angreift.
Patienten, die diese beiden Mittel zusammen bekamen, hatten viel bessere Chancen, dass ihre Krankheit gestoppt wird oder sie länger leben. Viele Patienten sprachen sehr gut auf die Behandlung an – manche hatten sogar keine nachweisbaren Krebszellen mehr.
Bisher wurde diese Kombination erst später im Krankheitsverlauf eingesetzt. Nun könnte sie viel früher im Behandlungsverlauf zum Einsatz kommen. Für Menschen mit wiederkehrendem oder schwer behandelbarem Blutkrebs könnte dies nun eine viel wirksamere und hoffnungsvollere Therapie sein. Und vielleicht bald schon als Standardbehandlung gelten.
Für JNJ bedeutet das, dass sich damit der Patientenkreis deutlich erweitert, was zu zusätzlichen Milliardenumsätzen im Bereich der Onkologie führen dürfte. Das Multiple Myelom ist eine der häufigsten Blutkrebserkrankungen. Allein in den USA und Europa gibt es jährlich zehntausende neue Fälle. Ein Einsatz in früheren Stadien vergrößert den adressierbaren Markt erheblich. Beide Medikamente gehören zu den hochpreisigen Biopharmazeutika.
DARZALEX ist bereits ein Blockbuster mit über 8 Mrd. US$ Jahresumsatz (2024). TECVAYLI wurde bisher in späteren Linien eingesetzt und erzielte deutlich geringere Umsätze. Mit der neuen Indikation könnte die Kombination mehrere Milliarden US$ zusätzlich pro Jahr generieren, da die Patientenzahlen in früheren Linien deutlich höher sind.
Dadurch, dass es sich um hauseigene Medikament handelt, kann JNJ die Wertschöpfung vollständig kontrollieren. Die massive Ausweitung des adressierbaren Patientenmarktes, die Verlängerung der Behandlungsdauer und die Premiumpreisstruktur könnten zwischen 7 und 30 Mrd. US$ zusätzlichen Umsatz generieren. Dabei liegt der jährliche Umsatz mit einem einzelnen Patienten im sechsstelligen Bereich.
Bei einem erwarteten Jahresumsatz von 93,7 Mrd. US$ in 2025 zeigt sich die Dimension des Studienergebnisses. Wobei die 30 Mrd. US$ Umsatzzuwachs den optimistischen Fall bedeuten, dass sich die Patientenzahl durch die Medikamentenkombination verdoppelt und gleichzeitig die Premiumpreise noch gesteigert werden können. Aber selbst das konservative Szenario mit 7 Mrd. US$ Umsatzzuwachs würde schon mehr als eine Verdoppelung des aktuellen Umsatzzuwachses bedeuten.
Man sollte jetzt allerdings nicht den Fehler machen und dieses Umsatzpotenzial als sicher für 2026 verbuchen. Denn noch ist die FDA-Zulassung nicht da und auch erst danach werden Schritt für Schritt Zulassungen in anderen Ländern erwartet. Üblicherweise orientieren sich z.B. die europäischen Zulassungsbehörden an der FDA.
Klar ist aber, dass JNJ hier auf einem Schatz sitzt, was die eigenen Ergebnisse und die Marktstellung angeht. Und für mich als Aktionär ist ein gutes Gefühl, dass hier auch vielen Patienten geholfen und die Lebensqualität entscheidend verbessert werden kann.
Bei einem Aktienkurs von 211 US$ und einem für 2025 erwarteten Gewinn je Aktie von 10,85 US$ liegt das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19,4. Das relativiert sich jedoch dann, wenn man den 2026er Gewinn mit einem gewissen Wachstum ansetzt. Und das KGV liegt immer noch unterhalb des 5-Jahres-Durchschnitts von 22,6 (ermittelt von MarketScreener auf Daten von S & P Global Market Intelligence).
Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob sich ein Einstieg auf dem aktuellen Kursniveau noch lohnt. Klar, das Potenzial für Umsatz und Gewinn liegt klar auf dem Tisch. Aber die Aktie hat davon auch schon einiges vorweggenommen. Andererseits ist das Momentum aktuell klar auf Seiten weiter steigender Kurse.
Für mich selbst ist das sehr entspannt. Ich bin investiert und bleibe das auch. Mit 150 Aktien habe ich meine Zielposition bereits erreicht. Gemeinsam mit Microsoft (meinem drittgrößten Depotwert) verfügt JNJ als einziges Unternehmen über ein AAA-Rating hinsichtlich seiner Kreditwürdigkeit. Für mich war das immer ein Indiz, dass auch die Aktie ein gutes Investment ist. Das war bisher nur hinsichtlich der Stabilität der Fall. Nun freue ich mich, auch bei der Kursperformance ernten zu können.
Ideologie und Geldgier passen gut zusammmen , wenn es darum geht ein ´reiches ´Pharmaunternehmen auszunehmen , gibt andere Beispiele ...🤑
Nächste Klage.... Unfassbar.... Trump, Kennedy.
Die Q3-Zahlen von Johnson & Johnson waren stark: ein Umsatz von 24 Mrd. USD (+6,8 %) und ein bereinigter Gewinn je Aktie von 2,80 USD,
Johnson&Johnson lieferte heute super Zahlen ab. Leider wurde der steigende Kurs gleich wieder ungerechtfertigt abverkauft.
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14.04.26 · wallstreetONLINE Redaktion · Johnson & Johnson |
