Warum sollte man Envitec im Depot haben (oder die Finger davon lassen) (Seite 211)
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#39
Jede Aktie braucht auch kritische Stimmen - sonst geht in der Euphorie der Verstand unter. Gerade wenn man mit einer Aktie im Plus ist, werde die Leute immer blinder für eventuelle Gefahren.
@all
Bin weiter sehr optimistisch.
Ich habe vor einigen Tagen "im Vorbeigehen" einen Werbespot von EON mitbekommen. Darin wird vermittelt, dass EON nun Biogasanlagen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung einsetzt. Meiner Meinung nach profitieren von dieser Art Werbung auch die Anlagenbauer wie z. B. Envitec und Schmack. (Hoffentlich läuft die Kampagne noch recht lang
)Der Chart schaut doch toll aus. Man ist fast geneigt sich keine zu starken Kursanstiege zu wünschen, damit der gleichmässige Verlauf nicht gestört wird. Bin guter Dinge, dass sich der Trend parallel zur 38 Tage Linie fortführt.
#38
nun noch skeptisch!
#37

EnviTec Biogas AG / Sonstiges
18.04.2008
Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
=--------------------------------------------------------------------------
EnviTec Biogas nimmt eigene Anlage in Friedland in Betrieb:
Strom und Wärme aus einer Hand - Energie mit Zukunft
Lohne, den 18. April 2008 - Die EnviTec Biogas AG [ISIN: DE000A0MVLS8, WKN:
A0MVLS] baut den Eigenbetrieb aus: In Friedland, Mecklenburg-Vorpommern,
ist eine Biogasanlage mit elektrischer Anschlussleistung von 2,1 Megawatt
ans Netz gegangen. In nur zwölf Monaten Bauzeit wurden die vier 526
KW-Module errichtet und verfügen aktuell über eine Auslastung von mehr als
95 Prozent. EnviTec Biogas ist an der Betreibergesellschaft mit 87,5
Prozent beteiligt. Durch den Verkauf der produzierten Energie erwartet
EnviTec Biogas einen jährlichen Umsatz von rund drei Millionen Euro und
eine positive Wirkung auf die EBIT-Marge. Das Investitionsvolumen belief
sich auf 7,4 Millionen Euro.
Die neue Biogasanlage setzt das Kraft-Wärme-Kopplungs-Konzept optimal um.
Der produzierte Bio-Strom wird von E.on ins öffentliche Stromnetz
eingespeist. Darüber hinaus nimmt ein benachbarter Fernwärmenetz-Betreiber
70 bis 80 Prozent der bei der Stromproduktion entstehenden Wärme ab und
speist sie in das regionale Netz ein. Dies hat zur Folge, dass die
Heizkosten für die Einwohner der Stadt Friedland gesenkt werden können.
'Biogas ist Energie mit Zukunft. Wir produzieren nicht nur
umweltfreundlichen Strom, sondern können darüber hinaus den Anwohnern
kostengünstige Fernwärme liefern. Deutlicher kann man kaum zeigen, dass
Biogas in Deutschland Zukunft hat', sagt Olaf von Lehmden,
Vorstandsvorsitzender der EnviTec Biogas. Auch im Vergleich zu
Biokraftstoffen ist Biogas im Vorteil: 'Durch die Nutzung der gesamten
Pflanze produzieren unsere Anlagen bis zu dreimal mehr Energie je Hektar -
brauchen also viel weniger Flächen als andere Formen erneuerbarer Energien,
die sich nachwachsender Rohstoffe bedienen.'
Aufgrund der standardisierten Modulbauweise der Anlagen von EnviTec Biogas
konnte der Zeitrahmen für die Errichtung und Inbetriebnahme eingehalten
werden: Die ersten zwei Module waren Mitte 2007 fertig, die letzten zwei
waren im ersten Quartal 2008 auf Vollast. Der Standort Mecklenburg-
Vorpommern ist strategisch günstig, denn die landwirtschaftlichen Betriebe
in der Umgebung liefern alle Inputstoffe für die Biogasanlage wie Mais,
Gras und Gülle auf kürzestem Versorgungsweg. Mit dem Betrieb eigener
Biogasanlagen erwirtschaftet EnviTec Biogas regelmäßige Cash-Flows und
stabile Margen. Olaf von Lehmden: 'Daher ist der Bereich für uns von
strategischer Bedeutung und wird weiter ausgebaut werden.'
Die EnviTec Biogas AG deckt die gesamte Wertschöpfungskette für die
Herstellung von Biogas ab: Dazu gehört die Planung und der schlüsselfertige
Bau von Biogasanlagen ebenso wie deren Inbetriebnahme. Die Niedersachsen
sorgen für den biologischen und technischen Service, bieten außerdem das
gesamte Anlagenmanagement und die Betriebsführung an. Daneben betreibt
EnviTec auch eigene Biogasanlagen. In Penkun in Mecklenburg-Vorpommern hat
EnviTec Biogas die weltweit größte Anlage mit einer elektrischen
Anschlussleistung von 20 MWel gebaut. Das Unternehmen ist inzwischen
europaweit in mehr als 12 Ländern und darüber hinaus in Indien und China
vertreten. Im Jahr 2007 hat EnviTec einen Umsatz von rund 132 Millionen
Euro und ein EBIT von rund 18 Millionen Euro erzielt. Insgesamt beschäftigt
die EnviTec-Gruppe derzeit rund 280 Mitarbeiter. Seit Juli 2007 ist EnviTec
am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Investor Relations:
Joanna Rode
EnviTec Biogas AG
Tel: +49 44 42 80 65-118
E-Mail: ir@envitec-biogas.de
Pressekontakt:
Fabian Lorenz, Grit Pauli
HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH
Tel: +49 40 36 90 50-31
E-Mail: g.pauli@hoschke.de
18.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
=--------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: EnviTec Biogas AG
Industriering 10a
49393 Lohne
Deutschland
Telefon: +49 (0) 44 42 - 80 65 0
Fax: +49 (0) 44 42 - 80 65 103
E-Mail: info@envitec-biogas.de
Internet: www.envitec-biogas.de
ISIN: DE000A0MVLS8
WKN: A0MVLS
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
=--------------------------------------------------------------------------
(END) Dow Jones Newswires
April 18, 2008 02:27 ET (06:27 GMT)
N/DGAP LL20080418000789
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Subjects
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Industries
Industrial Machinery(I/FAC)
Companies
EnviTec Biogas AG(ETG.XE)
#36
Mit etwas Glück sehen wir in 4-5 Monaten die 25 Euro
#35
Dies Größe gibt vielmehr ein aktuelles Stimmungsbild des Markts wieder. Wenn beispielsweise eine Beteiligungsgesellschaft mit einem größerem Paket ein- oder aussteigt kann dies den Markt überfordern und den Kurs und damit die Marktkapitalisierung stark beeinflussen. Der Marktwert des Unternehmens wird also verändert, obwohl sich an der Wertschöpfung des Unternhemens nichts geändert hat. Diese Auswirkung ist systembedingt und trifft auf alle kursbeeinflussenden Faktoren ausserhalb der Wertschöpfungkette zu.
Bei Envitec sind viele Anleger enttäuscht und sind (in meinen Augen zu früh) aus dem Wert raus. Das reduziert die Marktkapitalisierung - auch wenn es dem Unternehmen gut geht. Das hier die Aktionäre überreagiert haben, wird meiner Meinung nach auch durch den Einstieg der Insider bestätigt. Dieser "Markt"wert wurde daher indirekt von den Anlegern selbst vernichtet.
Hinsichtlich der Diskussion "Biogas treibt Preise für Nahrungsmittel" muss wohl jeder selbst für sich die Entscheidung treffen, ob er das moralisch vertreten kann. Ich habe kein Problem damit.
Wenn man aber den Zeigefinger hebt, sollte einem bewusst sein, dass nicht nur Biogasanlagen - sondern jede Art von Energiebereitung - Auswirkungen auf Menschen und Umwelt hat. Öl vernichtet das Abbaugebiet und die Transportwege, Wasserkraft gefährdet Fische und Meeresbewohner, Windkraftanlagen sind laut und töten Vögel und Solarpanel und Batterien vergiften bei der Herstellung Land und Leute).
Ich persönlich glaube, dass der Energiebedarf (und auch der Bedarf an Nahrungsmittel) zunehmen wird und die Preise hierfür steigen werden. Da Biogasanlagen jedoch kurze Lieferwege und eine immer leichter werdende Anpassung an Änderungen bei den Rohstoffen ermöglichen halte ich sie für eine Lösung mit hoher Chance für die Zukunft
#34
was der Markt im nächsten Jahr macht, ist momentan in keiner Weise mehr absehbar. Was Analysten dann schreiben ist reine Spekulation.
Mit Spekulationen kommen wir hier jedoch nicht weiter.
Wie Sie schreiben sind wir aktuell bei einer Marktkapitalisierung von 222 Mio. Euro! Schauen Sie sich mal an wiewiel Geld in einem Jahr, bzw. seit Börsenbeginn "verloren" ging... Vergessen Sie nicht dabei den Höchstwert anzusetzen...
Meines Erachtens gibt es bei diesem Börsengang, bzw. Börsenkurs nur wenige Gewinner. Und das sind meiner Meinung nach vor allem die Altgesellschafter, die einen Teil ihrer Aktienpakete veräußert haben (zu hohen Preisen) und jetzt zum Teil wieder einsteigen (zu sehr geringen Kursen).
Damit mich niemand falsch versteht: Das ist absolut legitim!
Allerdings habe ich bei diesem Invest erhebliche Probleme Prognosen für die Zukunft abzugeben.
Man beachte vor allem auch die Diskussion die von der IWF soeben eingeleitet wurde.
Oder man schaue einfach mal nach Haiti...
Bin für Anregungen und Hinweise dankbar. Jedoch nicht fürs sinnlose Rumgebashe.
Schönen Abend an alle und noch eine schöne Woche allen!
EUman
#33
Wenn man darauf spekuliert, dass die Fundamentaldaten am Markt nicht richtig honoriert werden, muss man mit längeren Fristen rechnen. Auch wenn die letzten Tage nicht wie erwartet verlaufen sind, ist der Kurs noch immer auf einem Niveau, das in die richtige Richtung zeigt.
Wir sind aktuell bei einer Marktkapitalisierung von rund 220 Mio Euro. Wenn wir von diesem Wert die Kasse abziehen, verbleiben rund 100 Mio. Da gefällt mir auch das EBIT von "lediglich" 18 Mio Euro (18%).
Nur zum Vergleich "Schmack" hat einen Börsenwert von rund 84 Mio Euro und wie hoch war da gleich wieder der Verlust

Aber auch ohne Branchenvergleich und auch ohne Berücksichtigung der aktuellen Gewinne!!! Das Produkt ist fertig, wird verkauft und vom Staat gefördert.
Wenn die Zahlen so bleiben wie sie sind, werden spätestens nächstes Jahr die Kapitalanleger einsteigen und den Kurs in eine Region druecken, bei der nur noch ein EBIT von z. B. 9% erreicht werden kann. (Dann werden die Analysten jedoch schreiben, dass der Wert soviel Fantasie hat und das der Markt so toll ist)...
#32
#31
http://www.aktiencheck.de/artikel/analysen-Nebenwerte-172770…
Fazit ist...
Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung raten die Experten von "TradeCentre.de" eine Beruhigung in der EnviTec Biogas-Aktie abzuwarten. (Analyse vom 11.04.2008) (11.04.2008/ac/a/nw)
//
Meiner Meinung hängt der Autor etwas stark an der Vergangenheit. Bei einer Kapitaldecke von rund 50% der Marktkapitalisierung, positiven Zahlen und einem sehr aktuellen Produkt gehen meiner Meinung nach diese "die-haben-ihr-Versprechen-nicht-gehalten-Vorwürde" am Thema vorbei
#30
Quellen www.finanzen.net und www.envitec-biogas.de
Auszug:
EnviTec Biogas baut für 30 Millionen Euro Anlagen in Belgien: Spitzenposition in Europa ausgebaut
Lohne, den 08. April 2008 - Die EnviTec Biogas AG [ISIN: DE000A0MVLS8, WKN: A0MVLS] hat in Belgien mehrere Aufträge für den Bau von Biogasanlagen erhalten. Für verschiedene Landwirtschafts- und Industriebetriebe sowie institutionelle Investoren errichtet das Unternehmen Biogasanlagen mit einer elektrischen Anschlussleistung von insgesamt 12,6 Megawatt (MW). Das gesamte Auftragsvolumen für die ein bis drei MW-Anlagen beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro, die noch in 2008 umsatzwirksam werden. Damit macht das Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Lohne einen weiteren wichtigen Schritt bei der Internationalisierung. Insgesamt beläuft sich der gesamte Auftragsbestand der EnviTec Biogas aktuell auf 133 Millionen Euro.
Auftraggeber in Belgien ist unter anderem die LMV Investments in Schilde nahe Antwerpen. Unter dem Namen 'Bioenergie Belgien' investiert die Gesellschaft in Biogasprojekte in den Benelux-Ländern.
Eine Besonderheit der Anlagen ist, dass - nicht wie üblich - überwiegend nachwachsende Rohstoffe eingespeist werden, sondern in großem Maße Reststoffe wie Mist, Glyzerin, Lebensmittelabfälle und pflanzliche Fette.
....
#28
.....
Genau die solide Kapitalausstattung ist der große Pluspunkt des momentan nach Marktkapitalisierung größten Branchen-Players, Envitec Biogas. Bei einem Emissionsvolumen von vier Millionen Aktien zu einem Preis von 47 Euro hat man im Rahmen des Börsenganges im letzten Jahr, brutto satte 188 Millionen Euro eingenommen. Von diesem Polster kann das Unternehmen in den kommenden Jahren zehren.
Damit hat Envitec mit Abstand die besten Chancen die Branchenflaute letztlich als Gewinner zu überstehen. Großprojekte wie der geplante Mega-Biogas-Park in Güstrow, in den die Niedersachsen 42 Millionen Euro investieren wollen, sorgen dafür, dass man auch operativ gegenüber den stark expandierenden Schmack nicht ins Hintertreffen kommt.
Wichtig: Envitec arbeitet bereits jetzt mit einer EBIT-Marge (EBIT = Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 14 Prozent im Gegensatz zu Schmack sehr profitabel.
Auch bei Envitec ist bei weitem nicht alles Eitel Sonnenschein. Das Unternehmen wollte ursprünglich wesentlich mehr verdienen und die Aktie hat in den letzten Monaten ähnlich stark wie das Schmack-Papier an Wert verloren. Doch an der Börse wird bekanntlich die Zukunft gehandelt und aus diesem Blickwinkel scheint mir die Lage von Envitec derzeit deutlich komfortabler als die von Schmack. Die Marktkapitalisierung von aktuell 205 Millionen Euro ist schließlich zu rund der Hälfte mit Cash unterfüttert.
MEIN FAZIT:
- Auf Grund der relativ attraktiven Bewertung scheint ein Einstieg bei Envitec verlockend. Die Aktie ist mein Favorit in der Branche. Wer es nicht lassen kann und auf einen Turnaround spekulieren möchte, kann eine kleine Position wagen.
//
Wäre wohl ein guter Zeitpunkt für eine Gewinnmitnahme.. grins
Da die Insider nicht verkaufen, bleibe ich auch drin. Man kann jetzt darüber streiten, ob dies nun eine Reaktion auf den Chart... oder auf die Einwertung ist..
#27
Wir haben heute die 38-Tage Linie mit steigendem Umsatz durchschlagen. Für die, die an Charts glauben, wäre das ein Kaufsignal.
#26
Dessen "Fazit:"
MEIN FAZIT:
- Die Frage für den Anleger heißt nicht: Welche Biogasaktie kaufen? Sondern: Soll man überhaupt in den Sektor investieren?
- Prinzipiell rate ich auf Grund der im ersten Halbjahr 2008 auf jeden Fall noch sehr schwierigen Lage in der Branche davon ab.
- Hohe Rohstoffpreise und geringe Aussichten auf eine Erhöhung der Einspeisevergütung bringen das Geschäft mit kleineren Biogasanlagen quasi zum Erliegen.
Meine Meinung von solchen selbstberufenen Fachleuten habe ich bereits zu frueheren Zeiten gepostet - für mich ein Kaufsignal.
Nach dieser Info ging es bei Schmack und Envitec erst einmal runter .. um sich dann im Laufe des Tages wieder zu erholen.
#25
#24
Mir selbst ist der Hype um alles was mit "Bio" und "alternative Energien" zu tun hat auch etwas suspekt. Der Fakt, dass man auch die Rohstoffe für Biogasanlagen anbauen muss und damit landwirtschaftliche Fläche "entzieht" ist nicht wegzudiskutieren.
Ich glaube auch, dass alle "Bio"werte in der breiten Masse eher überschätzt werden und damit zu teuer sind. Insbesondere die ganze Solartitel halte ich für sehr überbewertet.
Ich teile die Meinung, dass Envitet zu einem sehr günstigen Zeitpunkt auf der Bildfläche erschienen ist. Hier haben sich vermutlich viele Kleinaktionäre relativ blind beteiligt ("Bio"gas hört sich halt auch gut an).
Kleinaktionäre verhalten sich aber auch oft wie Lemminge - und ich vermute, dass der jetzige Kurs auch eine Reaktion von Lemmingen auf einige ungünstige Entwicklungen ist. Es wurde soviel über Börsencrash, Wirtschaftskrise, Subprime-Krise in den USA (und deren Auswirkungen) und Verteuerung von Lebensmitteln wegen alternativer Nutzung von Anbauprodukten geschrieben, dass meiner Meinung nach viele aus Aktien geflüchtet sind. Der Kursverlauf und die letzten Prognosen bei Envitec geben ja auch wenig Grund zuversichtlich zu sein.
Ich meine jedoch, dass Kleinaktionäre auch häufig Ihre ehemaligen Titel verfolgen und mit ihren ehemaligen Kaufkursen vergleichen. Sobald der Kurs wieder anspringt rechne ich damit, dass diese Aktionäre wieder einsteigen und dann ergibt dies einen sich selbst beschleunigenden Anstieg.
Die Änderung der steuerlichen Förderung und der Chart geben mir die Hoffnung, dass der Kurs nun nach oben dreht. Und dann rechne ich mit ordentlichen Kursgewinnen. (Kritisch wird der Moment, in dem der erste aus dem Management seine Papiere verkauft - aber wo dann der Kurs liegt, weiss wohl nur die betreffende Person).
Habe ganz vergessen zu erwähnen, dass Envitec in meinem Depot den hochspekulativen Anteil abdeckt. Bei diesem Wert rechen ich nur mit Kursgewinnen - ein Dividendenbringer ist das Papier nicht.
#23
ich stimme Deinem Statement ausdrücklich zu. Ich muss eingestehen,
dass ich dem Biogasboom in Deutschland recht kritisch gegenüberstehe.
Wohlgemerkt nicht grundsätzlich, aber in vielen Bereichen.
Wenn ich mir den Rohstoffmarkt und die prognostizierte Entwicklung für
die Zukunft ansehe...Ok, aber jeder hat dazu seine Meinung.
Meine muss sicherlich nicht die Richtige sein...
Ich denke einfach Envitec ist zu einem optimal geplanten Zeitpunkt an der Börse aufgetaucht...
Ich persönlich würde mich über eine positive Entwicklung des Kurses freuen...Warten wir es ab, aber ich für mich bin sehr skeptisch.
Gruss
EUman
#22
Wie sich Öl (Gas), Strom (ich weiss gehört hier eigentlich nicht rein), Lebensmittel, Stahl usw verteuert haben, verteuern sich natürlich auch die Rohstoffkosten für Biogasanlagen. Durch den möglichen alternativen Einsatz des Rohstoffs als "Energie-" oder "Nahrungsträger" wird die Situation sicherlich nicht einfacher.
Selbstverständlich wissen wir alle nicht wie sich die Preise hier die nächsten Jahre entwickeln. Wie jedes Land braucht auch Deutschland jedoch eine möglichst autarke Energieversorgung und hier gibt es nicht so viele Alternativen. Wenn man nun Biogasanlagen mit Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken vergleicht (ich weiss, die Dimensionen passen nicht ganz), sollte man auch berücksichtigen, dass die Biogasanlagen bei der Umweltbelastung nicht schlecht abschneiden. Das Kohlekraftwerk ist zudem noch durch die Subventionen beim Abbau des (begrenzten) Rohstoffs subventioniert. (Ja, ich bin für Atomkraft in Deutschland - besser betreiben wir das mit KnowHow als die anderen (Stichwort: Tschernobyl))
Auch zu bedenken ist, dass man in Biogasanlagen ein relativ breites Spektrum an "Rohstoff" einbringen kann. Wo man beim Kohlekraftwerk auf "Kohle" angewiesen ist, ist man beim Einkauf/Import des Rohstoffs für Biogasanlagen doch flexibler.
Jedoch - Konflikte werden kommen. Das glaube ich auch.
Zur Börsenwertvernichtung... Den Preis macht der Markt. Analysten bewegen das Stimmungsparameter in die eine oder in die andere Richtung. Wenn nun Insider billige Papiere am Markt einsammeln ist das nicht verwerflich sondern klug. Aufgrund der Informationspflicht bekommen alle Marktteilnehmer diese Geschäfte mitgeteilt - wer hier nicht reagiert ist selber schuld.
#21
In Biogasanlagen gehören "Rohstoffe". Der Einkauf dieser Rohstoffe
kostete manchem Biogasanlagenbetreiber im Jahre 2007 doppel soviel
wie im Jahre 2006. In welche Richtung diese Preisentwicklung geht
ist momentan nicht abzusehen. Aufgrund gestiegener Rohstoffpreise
im Agrarsektor und einer ständigen Zunahme der Weltbevölkerung kann
es meiner Meinung nach zu enormen Konflikten kommen. "Nahrung oder Gas???"
Der Artikel über die Verkäufe und jetzigen Käufer hier im Board hat
mich allerdings schon sehr erschrocken. Wenn man zu 47 Euro verkauft, und zu ca. 13,50 Euro wiederkauft. Sind wirklich 500 Millionen Euro Börsenwert vernichtet worden?
schönen Abend allen
#20
Solange es ausreichend Aktionäre gibt, die zu einem zu günstigen Kurs verkaufen, sollte ich damit auch kein Problem haben.
Abgesehen von den Insidergeschäften liest sich die Story von Envitec aber auch ganz interessant....
Das Produkt gehört sicher nicht zu den aktuellen Auslaufprodukten. Das Produkt dürfte sich wohl in einer sehr frühen Phase des Lebenszyklus befinden. Man kann es weltweit einsetzen. Der Staat fördert das Produkt. Das Produkt hat ein gutes Image bei der Masse.
Es sind Erträge da, die nicht durch aussergewöhnliche Ereignisse bedingt sind. Das Unternehmen hat nicht viel Konkurrenz aber einen noch jungen Markt. Sehr geringe Verwaltungskosten.
und ein Management, dass im Falle steigender Kurse doppelt profitiert.
Ich fühle mich wohl.
20.03.26 · Sharedeals · EnviTec Biogas |
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