Wirecard - Top oder Flop (Seite 14697)

eröffnet am 01.05.08 15:13:34 von
neuester Beitrag 27.10.20 21:38:16 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Avatar
21.06.20 22:55:56
Beitrag Nr. 146.961 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.117.084 von Violett1 am 21.06.20 22:51:27
Zitat von Violett1:
Zitat von Ninjago: Die 1,9 MRD sind das Cash.
Ich hoffe schon, dass die doch nicht gefunden werden.


warum hoffst du das?

Sorry, ich hoffe, dass die 1,9 doch noch gefunden werden.
Scheiß Worterkennung
Wirecard | 25,82 €
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
21.06.20 22:56:28
Beitrag Nr. 146.962 ()
während alle über die Gelder des Treuhandkontos debattieren gibt es eine wichtigere und für den Kurs NUR die eine Maßgebend entscheidende Frage:
Halten die finanzierenden Banken geschlossen an WC fest!
Es ist die einzige Möglichkeit für einen kurzfristigen spekulativen rebound.

Sobald sich der erste Bank ausklinkt ist schlagartig Feierabend.
Es ist sowieso Feierabend hier. die Frage ist nur wann!
Wirecard | 25,82 €
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
21.06.20 22:56:39
Beitrag Nr. 146.963 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.117.045 von Beebo99 am 21.06.20 22:44:14ich vermute, die Banklizenz ist weg, einfach kein EK mehr, daher vermute ich Übernahme durch eine Bank um weiter arbeiten zu können.
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 22:57:08
Beitrag Nr. 146.964 ()
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 22:58:14
Beitrag Nr. 146.965 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.117.114 von Ninjago am 21.06.20 22:55:56
Zitat von Ninjago:
Zitat von Violett1: ...

warum hoffst du das?

Sorry, ich hoffe, dass die 1,9 doch noch gefunden werden.
Scheiß Worterkennung


müsste aber schnell gehen, oder?
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 22:58:39
Beitrag Nr. 146.966 ()
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 23:00:37
Beitrag Nr. 146.967 ()
Versuchen wir es doch mal mit einem Märchen...
Es war einmal ein Unternehmen, dass war recht erfolgreich als Zahlungsabwickler für Porno- und Glückspielwebseiten. Nach einiger Zeit dachte man sich, wie cool es doch wäre, wenn man and der Börse notiert ist, weil man dann viel einfacher Kapitalerhöhungen durchführen kann, und, sofern man sich einen Pennystock sucht, mit dem man verschmilzt, auch den Aktienkurs recht einfach nach oben manipulieren kann.

Nun trug es sich zu, dass sich das Kerngeschäft tatsächlich ganz gut entwickelte und sogar kräftige Gewinne abwarf. Um diese Gewinne nicht versteuern zu müssen, kaufte man einfach überteuert andere Unternehmen ein, zuerst in der direkten Umgebung, später dann im fernen Ausland, wo man die Vorgänge nicht so einfach nachvollziehen kann. Das Geld teilte man sich redlich mit den Verkäufern, die üppige 5% behalten durften.

Nun stellte das Unternehmen fest, dass jedes Mal, wenn es eine Erfolgsmeldung veröffentlichte, der Aktienkurs vor Freude in die Höhe schoss. Also überlegte man sich, wie man noch mehr gute Nachrichten produzieren könnte, und die Antwort lag klar auf der Hand: Umsatz und Gewinn lassen die Aktionäre frohlocken.

Also etablierte das Unternehmen einfach Drittpartnerunternehmen in exotischen Ländern, weil sie dort eh keine Lizenz haben, und lassen von diesen DPUs Umsätze berichten, die es gar nicht gibt. Als toller Nebeneffekt konnte man nun echte Provisionen an diese DPUs zahlen und so weitere Millionen steuerfrei entnehmen.

Eigentlich müsste man ja auch Steuern auf die künstlichen Gewinne zahlen, aber das fand das Unternehmen doof. Also richtet man einfach Konten ein, auf denen Rücklagen gebildet werden für Zahlungsausfälle. Dort könnte man Milliarden ansammeln, natürlich nur auf dem Papier, aber so sieht das ganze ziemlich echt aus. Allerdings bestünde die Gefahr, dass ein findiger Wirtschaftsprüfer oder ein böser Journalist misstrauisch wird und einfach mal direkt bei der Bank nachfragt.

Kein Problem, denkt sich das Unternehmen, und setzt einfach einen Treuhänder zwischen sich und die Bank, so als Puffer. Wenn nun die DPUs aus den exotischen Ländern direkt an den Treuhänder „zahlen“, also so tun als ob auf dem Papier, dann wird es für einen Wirtschaftsprüfer, der ja nur die Belege prüft, fast unmöglich, den Braten zu riechen.

Dummerweise liegt es im Blut von investigativen Journalisten, genau solchen verwirrenden Stories nachzugehen, und plötzlich gab es hässliche Artikel, die verdammt nah an der Wahrheit waren. Das war recht ärgerlich für das Unternehmen, weil der Aktienkurs gerade richtig durch die Decke gegangen ist und man sogar in die Königsklasse der Aktiengesellschaften befördert worden ist.

Obwohl dem Unternehmen bereits klar war, dass das ganze Kartenhaus bald einstürzen würde, wollte man noch so lange wie möglich abkassieren, aber aufgrund der doofen Zeitungsberichte ließ es sich nicht vermeiden, eine Sonderprüfung anzuberaumen. Dummerweise wurde es dem Treuhänder zu heiß, und man musste kurzfristig Ersatz finden. Da konnte man nicht wählerisch sein und nahm einen Anwalt mit zweifelhafter Vorgeschichte, aber im fernen Europa wusste das ja keiner.

Der Plan war jetzt ganz einfach: während der Sonderprüfung mauern, verzögern, verwirren so gut es geht, um dann den Wirtschaftsprüfer unter Zeitdruck den Jahresabschluss machen lassen. Die ganzen letzten Jahre hatte das immer geklappt, warum sollte es nicht noch EIN Mal gut gehen, denn dann könnte man das Spiel noch ein ganzes Jahr weiterspielen und eventuell nochmal mehr als eine Milliarde abzocken.

Dummerweise war der Wirtschaftsprüfer von dem Sonderbericht so sehr verunsichert, dass er sich diesmal nicht auf den Treuhänder verlassen wollte, sondern direkt bei den Banken nachgefragt hat. Und siehe da, die Banken wussten von nichts. Das einzige, was die Banken bestätigen konnten war, dass die Belege offensichtlich gefälscht sind.

Dem Wirtschaftsprüfer blieb nichts anderes übrig als das Testat zu verweigern, und dem Unternehmen blieb nichts anderes übrig, als mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit zu gehen. Natürlich nicht mit der ganzen Wahrheit, denn da würde man sich ja direkt schuldig bekennen. Nein, nein, ein bisschen Zeit gewinnen ist gut, also flugs sich selber als Opfer hinstellen, schnell noch Vermögen in Sicherheit bringen, noch ein paar Aktien verkaufen, so lange noch ein paar Unverbesserliche den Schrott abnehmen, und dann wartet ja schon Treuhänder Nummer 1 mit der echten Kohle irgendwo da wo nicht ausgeliefert wird.

Und wenn sie nicht erwischt worden wären, würden sie heute noch betrügen, bis an ihr Lebensende. Und das Schlimmste ist, sie wären glücklich dabei, ohne auch nur einen Gedanken and zerstörten Existenzen (Mitarbeiter, Aktionäre) und an den unermesslichen Schaden für die Wirtschaft (finanziell und Reputation) zu verschwenden.

Aber keine Angst, das war nur ein Märchen, so etwas passiert im wirklichen Leben nicht!
Wirecard | 25,82 €
11 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
21.06.20 23:00:45
Beitrag Nr. 146.968 ()
Das Geld ist weg....egal mal, ob es nie existiert und Markus seinen Bonus erhöhen wollte oder ob es vom Treuhänder veruntreut wurde....es wird weg sein....

Ein seriöser Treuhänder taucht nicht mal so unter...
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 23:00:45
Beitrag Nr. 146.969 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.117.090 von momentum_trader am 21.06.20 22:52:00Alles korrekt, vor allem niemals versuchen, verlorenes Geld mit derselben Aktie wieder herein zu holen.

Angesichts von Corona sind die Kurse wieder stark , zu stark , gestiegen. Falls eine 2. Welle folgt, kann man wieder günstiger rein. Derzeit Vorsicht !
Wirecard | 25,82 €
Avatar
21.06.20 23:00:50
Beitrag Nr. 146.970 ()
Wirecard | 25,82 €
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben