DAX+0,57 % EUR/USD+0,32 % Gold0,00 % Öl (Brent)0,00 %

Wirecard - Top oder Flop (Seite 4030)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.196.127 von T.Hecht am 26.03.19 11:19:24
Zitat von T.Hecht: Nachdem ich mich meiner gestrigen Ankündigung gemäß, bis zur Halskrause eingedeckt habe, möchte ich Wirecard einen kleinen Hinweis geben, sie lesen ja mit. Auch für die anderen Investierten. Nicht um die Hoffnungen zu zerstören, nur wegen der Glaubwürdigkeit. Wenn die Güte der Zahlen zu sehr mit der Anzahl und Qualität von Anfeindungen böser Shorties korreliert, wirkt es eher wie der letzte Versuch.


Sitzt der Wirecard-Stachel so tief? Nur in Bezug auf Börse oder noch anderweitig? Grüße ins Lehel
Konkurrenz
Ich habe euch schon einmal meine Gedanken zu der derzeitigen Situation mitgeteilt.
Viele hier sind der Meinung, dass die Presse rund um die FT ihre Beiträge speziell für die Shortseller schreibt. Getreu dem Motto, Gerüchte durch schlechte Presse immer wieder auf's neue zu verbreiten um damit den Eindruck zu erzeugen, dass etwas davon stimmen könnte. (Konjunktiv)

Ich bin da etwas skeptischer und glaube eher, das die Shortseller wie die Fliegen zum Aas gehören. FT hat schon einen speziellen Ruf, wie man auch hier immer öfters herauslesen kann. Das zieht natürlich entsprechende Investoren an. Wie eben Fliegen zum Aas gehören.
Warum nun aber diese Presse. Ich vermute, dass diese Presse bewusst gesteuert ist. Also auch finanziert wird. Warum das Sinn macht? Mit wenig (finanziellen) Aufwand konnte mit dieser Presse das Image von Wirecard angeschlagen werden.
In einigen Berichten wird von einem zukünftigen Markt (Umsatz) in diesem Segment von bis 100.000 Mrd. $ gesprochen. Wenn Wirecard hier aktuell nur wenige % Marktanteil an die Konkurrenz verliert, reden wir hier um zukünftig mehrere Mrd.! Und das mit einen kleinen Beitrag, um einseitige Presseartikel zu veröffentlichen.
Macht für mich mehr Sinn.
Was ist den jetzt los? 106,15 €. Handel ausgesetzt? 109,55 €
DJ DGAP-Adhoc: Wirecard AG: Externe Untersuchung stellt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Abschlüsse von Wirecard fest



DGAP-Ad-hoc: Wirecard AG / Schlagwort(e): Stellungnahme
Wirecard AG: Externe Untersuchung stellt keine wesentlichen Auswirkungen auf
die Abschlüsse von Wirecard fest

2019-03-26 / 13:59 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die Kanzlei Rajah & Tann LL.P. Singapore hat eine Zusammenfassung der
Feststellungen ihrer unabhängigen Untersuchung zur Verfügung gestellt. Die
Untersuchung bezieht sich auf Vorwürfe hinsichtlich bestimmter Transaktionen
und Corporate Governance Fragen bei verschiedenen Wirecard
Tochtergesellschaften in Asien, die durch einen Hinweisgeber in Singapur
ausgelöst und in dem vorläufigen Bericht von Rajah & Tann vom 4. Mai 2018
dargestellt wurden.

Die Untersuchung hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Abschlüsse der
Wirecard Gruppe festgestellt. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Umsatz von 2,5
Mio. EUR fälschlicherweise verbucht, was im Rahmen des Konzernabschlusses
2018 rückwirkend für 2017 korrigiert wird und durch andere identifizierte
positive Korrekturen kompensiert wird. Weiterhin, wurde während des
Geschäftsjahres 2018 ein Vermögensgegenstand von 3 Mio. EUR für einen
Zeitraum von einer Woche fälschlicherweise bilanziert, was sich aber nicht
im Jahresabschluss 2018 auswirkt. Zudem wurden Entwürfe von Verträgen
vorbereitet und im Namen der Gesellschaft unterschrieben, jedoch nicht
abgeschlossen. Diese Vorgänge betrafen Vereinbarungen, denen möglicherweise
keine tatsächlichen Geschäftsvorgänge zu Grunde lagen. Mit Ausnahme einer
Transaktion in Höhe von ca. TEUR 63, hat sich keiner der Entwürfe in
Buchungen niedergeschlagen oder zu Zu- oder Abflüssen bei
Tochtergesellschaften geführt.

Darüber hinaus hat Rajah & Tann weitere Feststellungen gemacht, die sich
insbesondere auf die Nachvollziehbarkeit von Zahlungen anhand vorliegender
Verträge sowie den Abschluss von gruppeninternen Verträgen für Wirecard
Tochtergesellschaften ohne die erforderliche Vollmacht beziehen.

Die unabhängige Untersuchung hat zu keinen Feststellungen betreffend sog.
"round-tripping" oder Korruption geführt.

Aus den Untersuchungen haben sich auch keine Erkenntnisse über eine
strafrechtliche Verantwortung in Bezug auf die Konzernzentrale von Wirecard
in München/Aschheim ergeben. Einzelne lokale Angestellte in Singapur können
sich jedoch möglicherweise nach lokalem Recht strafbar gemacht haben.

Eine von Rajah & Tann bestätigte Zusammenfassung der wesentlichen
Feststellungen der unabhängigen Untersuchung findet sich unter
ir.wirecard.de.

Um die Ergebnisse der Untersuchung von Rajah & Tann im Rahmen der laufenden
Erstellung und Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und des
Jahresfinanzberichts für das Geschäftsjahr 2018 berücksichtigen zu können,
hat der Vorstand heute entschieden, die Veröffentlichung des
Jahresfinanzberichts und die Bilanzpressekonferenz (bisher 4. April 2019)
auf den 25. April 2019 zu verlegen.

Der Vorstand bestätigt die Prognose für 2019, ein EBITDA zwischen EUR 740
Mio. und EUR 800 Mio. zu erreichen.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
*DJ Wirecard: Keine Erkenntnisse über strafrechtliche Verantwortung auf Konzernzentrale ergeben
*DJ Wirecard: Lokale Angestellte in Singapur könnten sich evtl strafbar gemacht haben
*DJ Wirecard: Untersuchung hat zu keinen Feststellungen betreffend Korruption geführt
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben