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Wirecard - Top oder Flop (Seite 5372)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.573 von HeiMa84 am 21.07.19 09:43:50
Zitat von HeiMa84: Zum Thema Singapur.
Ich hab irgendwie in meinem Kopf ein Statement in der HV von Herrn Braun dass diesbezüglich bald ein Abschluss stattfindet. Leider kann ich dazu nichts mehr finden. Kann das irgendwer bestätigen bzw. widerlegen?
Ich rechne eigentlich schon damit die nächsten Wochen hier ein Abschlussergebis zu sehen.


Das stand hier im Forum. Auf genaue Nachfrage konnte aber niemand den Wortlaut liefern, so dass im Raum steht, dass das intern gemeint gewesen war (beispielsweise der Abschluss der daraus resultierenden Maßnahmen).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.075.294 von slonadin am 22.07.19 01:07:27Das Telefonat würde am Mittwoch mitgehört. Darin war war die Rede von der Artikel soll in den nächsten 48 Stunden erscheinen.
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Kann mir auch nicht vorstellen, dass der FT-Alphaville-Artikel der Auslöser für den Kurs-Absacker auf 135 gewesen sein soll.
Gut ist in diesem Fall, dass WDI der Angreifer ist. Hoffentlich hält die Tonbandaufzeichnung, was sie verspricht.
Da ja zumindest die deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt, kann man davon ausgehen, dass die FT mit der eigenen internen Untersuchung zu diesen Vorwürfen der Absprache, Marktmanipulation etc. schon längst begonnen hat.
Mein Tipp wäre, dass von der FT kein großer Artikel mehr mit substanziell negativ Neuem kommt, weil FT inzwischen selber weiss oder zumindest ahnt, dass da einiges bei ihnen intern nicht korrekt abgelaufen ist. Am Ende müsste eigentlich die Fristlose für Dan Mc... folgen.

Ein wirtschaftlicher Hintergrund für die negative Grundhaltung der FT gegenüber WDI und anderen jungen Zahlungsdienstleistern (wie Revolut etc.) könnte auch darin liegen, dass die FT den alten etablierten und mit FT über Jahrzehnte verbundenen Banken und Playern der City (=Großkunden der FT) lästige neue Konkurrenz vom Hals zu halten versucht, was natürlich ein aussichtsloses Unterfangen darstellt.
Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man diesen überkritischen Artikel über Revolut liest.
My 2 Cents.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.056 von Cutter_Slade am 21.07.19 12:08:15
Zitat von Cutter_Slade: Was für ein Schwachsinn.
Ich sehe es genau umgekehrt Wirecard ist der FT zuvor gekommen die halten die jetzt Schön an den Eiern fest.
Ja, und da FT sich offenbar - im Gegensatz z.B. zu Wirecard - weigert, bei Verdachtsmomenten eine interne Untersuchung durchzuführen und alles als Angriff auf die [ach so integre] Berichterstattung abwimmelt, sollte die Londoner Staatsanwaltschaft vielleicht doch mal endlich eine externe starten...[/quote]

Da kann ich die FT sogar verstehen. Wenn man als Zeitung bei jedem Angriff auf die Berichterstattung eine interne Untersuchung startet macht man keinen Journalismus mehr. Damit will ich nicht die Aussagen der FT hinsichtlich WDI verteidigen, aber ich kann nachvollziehen, warum sie hier so reagieren wie sie es tun.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.193 von LukeSkywalker1 am 21.07.19 18:05:34
Zitat von LukeSkywalker1:

OK - damit wissen wir das nun auch !!
wirecard hat seinen 17ten Kunden mit einem TPV ( = total payment volume ) von mehr als 1 Milliarde € im Jahr
wenn davon 1% als EBITDA hängen bleiben würden wären das 17 Mio EBITDA - Steigerung ab dem Zeitpunkt wo die Abwicklung bei ALDI den go live gehabt hätte ......
Gar nicht daran zu denken wenn es hier zu einer Ausweitung auf andere Zahlarten kommen würde
Selbst wenn dann weniger als 1% hängen bleiben würde .....
Die TPV Zahlen im stationären Handel sind einfach extrem !

Ich krieg schon wieder Kopfweh .... :lick: :lick: ..... :laugh:


Vorsicht. Das sind vermutlich die Daten von Aldi weltweit. Und die Kredit- und Debitkartenabrechnung die man für Aldi macht soll lediglich in Deutschland stattfinden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.523 von Cutter_Slade am 21.07.19 19:53:45
Zitat von Cutter_Slade:
Zitat von Maxxe22: Und das Handelsblatt schickt gleich wieder einen kritischen Artikel hinterher ... Bin froh, dass ich die nicht mehr für Print abonniert habe

hhttps://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen…
Der link funktioniert zwar nicht (mehr) und ich kann den Inhalt daher nicht lesen, hatte mich aber schon gewundert: Dem HB und insbesondere Holtermann muss sich doch der Magen umgedreht haben, dass sie an etwas für Wirecrad Positivem mitwirken mussten (um Schlagzeilen zu generieren), das konnte nicht einfach so ohne Gegenpart im Raum stehen bleiben...


https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.075.093 von letni am 21.07.19 22:53:38
Zitat von letni: Bisher hat wirecard alles "über sich ergehen" lassen, da die letzten Veröffentlichungen komplett in der Wirkung verpufft sind. Deshalb ist es diesmal umso erstaunlicher dass sie im Vorfeld aktive werden und die Veröffentlichung zu verhindern Versuchen....wenn es um alte schon berichtete Geschichten ginge wäre das nicht nötig....also gehe ich von was neuen aus.... ist eigentlich nur logisch...


Als jemand, der früher bei solchen Themen eingebunden gewesen wäre (bei meinem Arbeitgeber, nicht bei WDI), hätte ich genau dazu geraten was sie hier getan haben. Unabhängig vom Inhalt. Ich teile Deine Meinung hinsichtlich der (vorgeblichen) Logik der Schlußfolgerung also nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.075.630 von Kieran am 22.07.19 07:57:22
Zitat von Kieran: ...
Da kann ich die FT sogar verstehen. Wenn man als Zeitung bei jedem Angriff auf die Berichterstattung eine interne Untersuchung startet macht man keinen Journalismus mehr. Damit will ich nicht die Aussagen der FT hinsichtlich WDI verteidigen, aber ich kann nachvollziehen, warum sie hier so reagieren wie sie es tun.


Es geht hier nicht um einen Angriff auf die Berichterstattung, sondern um den Verdacht rechtswidrigen Verhaltens einzelner Mitarbeiter. Diese Verdachtsmomente sind immerhin so hart, dass sich Bundesbehörden eingeschaltet haben.

Pressefreiheit ist ein hoch schützenswertes Gut, keine Frage. Das stellt jedoch einzelne FT- Mitarbeiter nicht ausserhalb von Recht und Gesetz. Schliesslich geht es hier um Vorwürfe des Betrugs, der Marktmanipulation bis hin zur Erpressung.

Die FT täte aus Gründen des Reputationsschutzes gut daran, eine eigene Untersuchung zu starten. Oder zumindest eine vollständige Kooperation mit den Ermittlungsbehörden anzukündigen. Wo bleibt ein solches statement?

Tut sie das nicht, endet sie im Falle einer späteren Bestätigung der Vorwürfe moralisch in einer sehr schwierigen Position.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die FT den Vorgang noch im Griff hat. Das wird noch sehr interessant werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.075.237 von 4tom5 am 22.07.19 00:20:57
Zitat von 4tom5: Der fragliche Artikel der FT erschien schon am Donnerstag aber nicht von Mc Crum

JULY 18, 2019
FT Alphaville Jemima Kelly
Revolut’s growing pains rumble on
And this time, it’s our old friend Wirecard’s fault, apparently.

Wie ich schon sagte, die Vorwürfe der FT werden von Mal zu Mal harmloser. :laugh:

Es kann gut sein, dass der absackende Kurs von Mo bis Mi letzter Woche auf die Short-Verkäufe zurückzuführen sind. Umsätze waren ja nicht besonders hoch. AmDonnerstag dann bei Erscheinen des neuen "FT-Artikels" dann nochmal ein kräftiger Absacker bis auf 135, weil wohl einige sich gleich wieder in die Hosen gemacht haben.
Es verwundert mich nicht mehr, dass selbst bei diesem harmlosen Vorwurf die Aktie so absackt, es sind halt viele nervöse Zocker dabei. Zudem wurden wohl bei 140 einige SL ausgelöst.
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