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GK Software (Seite 45)


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Gläß hat für 6 Mio gekauft...von SAP...und ist überzeugt!
GK Software | 59,00 €
Ich finde zwei Stellen sehr interessant:

"Ich möchte mich an der Stelle bedanken bei den Kollegen, die seitens SAP die Transaktion ermöglicht und professionell begleitet haben."

und

"Viele Kapitalmarktteilnehmer hatten die aus dem Vorkaufsrecht resultierenden Beschränkungen der strategischen Möglichkeiten immer wieder kritisiert."

Was heißt das?
GK Software | 59,80 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.987.376 von valueanleger am 22.11.19 06:06:56
Aussicht 2020
Wichtig ist für mich: das neue Jahr 2020 beginnt in wenigen Wochen und Gläß bleibt weiterhin bei der einmal gemachten Prognose für 2020 von 135 Mio. EUR Umsatz und bei 15% EBIT-Marge:
".... die Erträge in unserem Kerngeschäft auf annähernd 15% des Umsatzes zu bringen"

Das sollte/ könnte bedeuten, dass für 2019 ein EPS zwischen 0,5 bis 1,0 EUR herauskommt und tatsächlich 2020 dann der große (finale?) Ausbruch nach oben erfolgt. Also in den Bereich von 3 bis 4 EUR.
Dann könnte der Aktienkurs tatsächlich wieder bei 90-100 EUR sein. Vor allem auch dann vor dem Hintergrund, dass nun eine neue Prognose kommen muß, die dann nicht lauten sollte: Wir sind Marktführer, der Retail-Markt ist der spannendste überhaupt und wir halten für die nächsten 5 Jahre unseren Umsatz.....

Also 2020 und 2021 ist eine spannende Zeit für GK Software und für die beteiligten Aktionäre ;)

Wahrscheinlich wird aufgrund der aktuellen Zahlen und dem beibehaltenen Ausblick der Aktienkurs nicht noch deutlich tiefer gehen als irgendwas in den 50ern. Mit etwas Glück denken einige Menschen so wie ich und kaufen nun langsam nach.
GK Software | 62,60 €
Bonpflicht und zu erwartender Umsatzschub für die GK Software
Hallo,
in der dpa-Meldung zur "Bonpflicht" und der neuen gesetzlichen Kassensituation sind ein paar interessante Zahlen enthalten durch die man mal ein Gefühl bekommen kann, was da auf GK Software zukommen kann.
Diese halten sich ja dazu sehr bedeckt.
Ich werfe mal diese Rechnung in den Ring:

Wenn 400.00 Kassen umgerüstet werden,
dann greifen dabei vielleicht 25% oder 100.000 dafür auf die GK-Lösung zurück.
Wenn die Umrüstung zwischen 300-500 EUR kostet und wir von 300 EUR ausgehen und GK pro Kasse von diesem Betrag 1/3 erhält, also 100 EUR.
Bei dieser hoffentlich konservativen Rechnung ergibt sich ja folgendes:
100.000 x 100 = 10 Mio. EUR Umsatz

Nicht beachtet ist dabei, was mit den 1,4 Mio. restlichen Kassen geschieht, unklar ist auch auf welchen Zeitraum sich die 100.000 GK-Kassen-Hypothese erstrecken muss.
Wir dürfen davon ausgehen, dass der kalkulierte Cloud-Betrag für die neue Kasse einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaftet.

Aber klar ist, dass da ein gehöriger Umsatzschub auf die GK zukommt.
Wenn man sich das Preismodell der Deutschen Fiskal GmbH (= GK Software) anschaut, dann kostet die Cloud-Lösung dauerhaft, weil damit Datentransfer, etc. als Service verbunden ist. Also auch die nächsten Jahre profitieren bei der GK davon.

Ggf. zieht ja noch mal ein anderes Land mit und folgt dem steurerspendenden Beispiel Deutschlands.....

Hier noch der Anfang der GK-Meldung vom 5.11.2019:
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Zertifizierungsprozess für Fiskal Cloud läuft planmäßig, Produktivbetrieb ab 1. April 2020 geplant

Die D-TRUST, ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, hat den Zertifizierungsprozess für die gemeinsam mit der Deutschen Fiskal entwickelte Cloud-Lösung Fiskal Cloud zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der Fiskalisierung in Deutschland eingeleitet. Zwischen beiden Unternehmen besteht seit März eine exklusive Partnerschaft, um Kunden und Partnern eine gesetzeskonforme und zukunftssichere Lösung für manipulationssichere Kassensysteme anzubieten.
++++++

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Einzelhandel läuft Sturm gegen Bonpflicht
Di, 10.12.19 13:59· Quelle: dpa-AFX

Kassenzettel am Clubtresen?

Von Rachel Boßmeyer, dpa

Berlin (dpa) - Hohe Kosten, unnötiger bürokratischer Aufwand, Belastung für Umwelt und Gesundheit - die Kritikpunkte am sogenannten Kassengesetz und der damit einhergehenden Bon-Pflicht sind zahlreich.

Denn im Kampf gegen den seit Jahren grassierenden Steuerbetrug am Ladentisch sollen mit dem Jahreswechsel Kassen technisch aufgerüstet werden. Bei jeder Transaktion sollen Händler dann auch einen Beleg ausgeben - ob beim Bäcker oder am Tresen im Club. Nur: Die Kassentechnik ist noch nicht einmal verfügbar.

Der Staat verliert alljährlich hohe Summen, weil Unternehmen ihre Umsätze mit manipulierten Kassen, Schummelsoftware oder fingierten Rechnungen nicht oder falsch erfassen - vor allem in der Gastronomie und in anderen Branchen mit hohem Bargeldanteil. Den von der Steuergewerkschaft und einigen Ländern bezifferten Schaden von jährlich zehn Milliarden Euro hielt das Bundesfinanzministerium bisher aber für zu hoch. Nach einer passenden Lösung des Problems suchten Bund und Länder viele Jahre, auch der Bundesrechnungshof mahnte immer wieder Maßnahmen gegen Mogelkassen an.

Jetzt soll es die Kassensicherungsverordnung richten - oder kurz: das Kassengesetz. Demnach sollen Kassen durch eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) fälschungssicher werden. Ursprünglich sollten Kassen bis zum Jahresbeginn 2020 die neuen Vorschriften erfüllen, das Finanzministerium räumte nun Zeit bis Ende September ein. Die Bon-Pflicht gilt trotzdem schon von Januar an.

Cetin Acar vom Handelsforschungsinstitut EHI schätzt, dass die neue Regelung «unverhältnismäßige Kosten» verursachen wird. Auch der Handelsverband Deutschland (HDE) geht von erheblichen Summen für Betriebe aus. «Erste grobe Kostenschätzungen liegen einschließlich Installation zwischen 300 und 500 Euro pro Kasse», sagt HDE-Steuerexperte Ralph Brügelmann.

In einzelnen Branchen können die Kosten aber noch weiter in die Höhe schießen - etwa bei Metzgereien. Denn dort sind Kassen und Waagen verbunden, wie Gero Jentzsch vom Deutschen Fleischer-Verband sagt. Der Umbau sei deshalb komplizierter. Pro Laden geht er von Kosten um 4000 Euro aus. Schlimmer noch: Nur etwa die Hälfte aller Systeme in Metzgereien könne überhaupt technisch nachgebessert werden. In den anderen Geschäften müssten neue Kassen-Waagen-Verbunde angeschafft werden, sagt Jentzsch. Kostenpunkt: 30.000 Euro. «Gerade für einen kleinen Handwerksbetrieb ist das eine Investition, die in die Existenzbedrohung gehen kann.»

Doch obwohl die Verordnung von Januar an in Kraft tritt, können Unternehmer sich noch nicht mit neuen oder umgebauten Kassen ausrüsten. Jürgen Benad, Experte für Kassensysteme beim Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, spricht deshalb von einer «großen Misere» für die Branche. Der Ball liege bei den Kassenherstellern. Diese spielen ihn aber zurück zum Finanzministerium. Lange sei es schwierig gewesen, gemeinsam eine Technik für die Kassen zu entwerfen, sagt Roland Ketel, Vorstand des Deutschen Fachverbands für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik. Eine Kasse sei eben kein Computer, nur sei es schwierig gewesen, dies dem Finanzministerium zu verdeutlichen. Erst im zweiten Halbjahr sei man praktische Schritte gegangen.

Die Herstellung der neuen Kassen ist Ketel zufolge ein «riesen Arbeitsaufwand». Immerhin könnten von den etwa 1,85 Millionen Kassen, die in Deutschland im Einsatz sind, nur zwischen 400 000 und 500 000 umgerüstet werden. Die anderen müssten komplett neu produziert und ersetzt werden. Ein finanzieller Schub für die Kassenhersteller sei zwar erwartbar, aber soweit sei man noch nicht.

«Es gibt noch keine Kasse, wir haben lediglich Feldtests gemacht», sagt Ketel. Die Produktion der TSE solle bald ins Laufen kommen. Es gebe allerdings nur zwei Hersteller, die diese derzeit für die normale Kasse anfertigten. «Wir müssen natürlich auch sehen, ob die beiden Hersteller in der Lage sind, das in ausreichender Zahl zu produzieren.»

Neben der technischen Umstellung sorgt aber auch die Bon-Pflicht für Unmut. «Wer im Einzelhandel einkauft, der hat selten Interesse an einem Kassenzettel», sagt Benad von der Dehoga. Bei Bäckereien wollen nur weniger als drei Prozent der Kunden einen Beleg, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks schreibt.

Der HDE geht davon aus, dass Zahl und Länge der auszugebenden Kassenzettel spürbar zunehmen werden: «Im Einzelhandel in Deutschland rechnen wir mit mehr als zwei Millionen Kilometern zusätzlicher Länge an Kassenbons im Jahr.» Die Bon-Pflicht bedeute deshalb «gerade für kleine Händler erhebliche Mehrkosten für Papier, Druck und Entsorgung der liegengebliebenen Bons», betont der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Wenn der Kunde den Kassenzettel nicht wolle, müsse er ihn auch gar nicht mitnehmen, erklärt das Finanzministerium dazu. Nur der Händler müsse ihn aufheben. Die Belegpflicht stärke Transparenz und helfe gegen Steuerbetrug, etwa weil das Kassensystem und die Bons miteinander abgeglichen werden könnten. Sowohl die Bäcker, als auch die Dehoga und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) erwarten eine «immense Menge an Papierverbrauch und zusätzlichem Müll» wegen der Pflicht zum Kassenzettel. Dies sei «klima- und ressourcentechnisch kein gutes Signal», so ein Sprecher des BUND.

Auf Thermopapier gedruckte Kassenbons sind dem BUND zufolge aber nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit bedenklich. Zwar darf von Januar an das hormonell wirksame Bisphenol A nicht mehr zum Beschichten des Papiers verwendet werden, doch bei einigen Alternativstoffen sei die hormonelle Wirkung nicht minder problematisch. Das Umweltbundesamt zeigt sich zurückhaltender. Es gebe nicht genügend Daten, um die Alternativstoffe zu beurteilen, auch wenn einige ebenso schädlich sein könnten.

Zu guter Letzt gibt es aber nicht nur Kritik an den Details des Kassengesetzes, sondern auch Zweifel an dessen Wirksamkeit. Acar vom EHI sagt, die Verordnung sei nicht der Sache dienlich, Betrug könne nicht ganz vermieden werden. So könnten Händler nach wie vor einen Vorgang einfach nicht in der Kasse registrieren.

Laut HDE-Experte Brügelmann kann die Umstellung der Kassen Steuerbetrug zwar eindämmen, die Beleg-Pflicht trage aber nicht dazu bei. «Denn mit dem ersten Tastendruck beim Kassieren wird eine Transaktion eröffnet, die sich bei einer mit einer TSE ausgerüsteten Kasse nicht mehr ohne Spuren löschen lässt. Ob dann der Kunde einen Beleg bekommt oder nicht, ist unerheblich.»
GK Software | 70,20 €
Also bei Riester war Maschmeier mit Schröder befreundet. Irgendsowas könnte bei dem Bonblödsinn auch dahinter stecken. Vor allem, wenn man weiß, dass gerade bei den Kleinunternehmen eine Vor-Ort-Steuerprüfung nicht mal alle 10 Jahre stattfindet. Oder ist das Konjunkturankurbelung?

Dass es immer noch Kassen gibt, die technisch nicht sicherstellen, dass jede Benutzung der Kasse registriert wird (TSE), ist der eigentliche Hammer. Bringt aber auch höchst wenig, wenn Steuerfander nicht mal Verdacht schöpfen dürfen, indem sie "zufällig" zuschauen, ob die Kasse immer benutzt wird. "Vergessen" kann man es nicht.

"...Roland Ketel, Vorstand des Deutschen Fachverbands für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik. Eine Kasse sei eben kein Computer, nur sei es schwierig gewesen, dies dem Finanzministerium zu verdeutlichen."

Kassen sind keine Computer? Was denn sonst? To compute, zusammenrechnen.

Die Hochrechnung unseres Foristen Platon, indem er den Umsatzzuwachs durch Kassenumrüstung bei GK hochrechnet, ist anzuzweifeln. Es geht nicht um diese Kassen. Es geht nicht um größere Filialbetriebe, denn bei denen hat der Unternehmer selbst höchstes Interesse daran, dass seine Angestellten ihm seinen Umsatz nicht hinterziehen können. Deshalb zahlt er horrende Preise für sein Kassensystem.
GK Software | 70,00 €
Hallo,
mal wieder eine - wie ich finde interessante/ relevante Nachricht aus dem Hause GK Software:

https://www.fieldtechnologiesonline.com/doc/gk-software-embe…

Hier geht es um die Verbindung der Retail-Software von GK mit der Workforce Steuerung durch Kronos.
Kronos als großer weltweiter Partner, das scheint mir etwas zu sein, was fliegen könnte.
Aber vielleicht arbeiten die beiden Firmen auch schon länger zusammen?

Mir scheint, GK Software sammelt viel Treibstoff. Wenn der mal richtig gezündet wird, könnte daraus eine schöne Kursrakete werden......
GK Software | 70,40 €
Hallo,
hier ein Kommentar zu GK Software.
Ich finde der Nutzer fasst (meine Einschätzung) zu GK Software sehr schön zusammen. Daher einfach mal ein Zitat/ Querverweis.


Kleiner Chef schrieb am 22.01.20 19:34:58 Beitrag Nr. 46.558 ( 62.455.881) in einem anderen Forum:
Zitat von Kleiner Chef:

"Wie im Wochenendupdate angekündigt möchte ich noch breiter diversifizieren.

Gründe für den Kauf von GK-Software

1. Von Gardener wurde GK-Software zum Marktführer 2019 was die Pos. Einführungen
angeht benannt, d.h. die Nachfrage ist ungebrochen.

2. Die SAP Zusammenarbeit wird verstärkt. Weitere GK-Produkte haben es in die
SAP-Preisliste geschafft

3. GK-Software zeigt historisch schwache Ergebnismargen, was auch an Wachstum vor
Ergebnis insbes. USA in den letzten Jahren liegen dürfte. Hier hat man mittlerweile
eine Durchdringung erreicht, die Potentiale für Ergebniseröffnungen eröffnen.

4. Man hat das Optimierungsprogramm Profit gestartet. Bis Ende Q3 wurden 75 MA freigesetzt
von 1250 auf 1175. Weitere dürften folgen. Im Ergebnios bedeutet das, das man in 2020 die
Personalkosten, die mit ca. 80 Mill. Euro zu hoch sind möglicherweise konstant halten kann.

5. GK-Software operiert mit Bruttomarge von 90 % da alles Inhouse gemacht wird. Entsprechend hoch
ist der Ergebnishebel auf Punkt 4.

6. GK-Software gehört wie Vectron zu den Gewinnern der gesetzlichen Vorgaben zu den manipulationsfreien Kassen und wird über regelmässige Fees deutlich ab H2 profitieren.

7. Man hat sich für 2020 eine EBIT Margen Steigerung auf 15 % vorgenommen. Bei 135 Mill. Umsatz dürfte GK-Software zu den günstigsten Software-Anbietern in DE gehören.

8. Ich erwarte für 2020 einen neue Mittelfristprognose 2023, die bei einem Umsatz von 200 Mill. Euro liegen dürfte.

9. GK-Software erweitert die Produktpalette in das Segment Tankstelle und geht damit eine neue Zielgruppe an.

10. Größter Aktionär ist die Scherzer AG. Ich kaufe GK-Software mit einem Kursziel von 105 Euro ins Depot.

Gruß"

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P.S. zu Scherzer. Auch der größte Posten bei Scherzer ist wiederum GK Software. Also man scheint an die Kursentwicklung (schon über längere Zeit) zu glauben.
Der Zusammenfassung von "KLeiner Chef" möchte ich mich so anschließen - einschließlich des Kursziels für dieses Jahr.
Wenn wir allerdings dieses Jahr 105 erreichen, dann sollten wir nächstes Jahr auch wieder 130 EUR plus erreichen.
GK Software | 76,60 €
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