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Schnigge AG wie geht es weiter.... (Seite 12)



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Interessanter Artikel aus der FAZ - die vermeintlichen Kapitalgeber haben wohl auch nicht wirklich viel "Speck auf den Rippen"...

http://m.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/wertpapierhandelsbank-schnigge-stellt-betrieb-ein-15759402.html
Bedauere ich sehr. Waren sympathische Jungs und ich war gern Kunde von Schnigge.
Ja, sehr schade. Noch einmal alles versucht. Mag die Jungs auch gerne.
der OTC war professionell, das ist gar keine frage und hat mich persönlich überzeugt.
ja, es wäre harter schlag im OTC markt, wenn nur noch valora übrig bleibt. es ist unglaublich, aber vor 20 jahren gab es für die anleger deutlich mehr auswahl an OTC plätzen, das telefonhandel von der börse stuttgart, kst, bav, ahag, schnigge, ahag und zwei, drei kleinere.
valora kämpft jetzt gegen die reichs, damit sie nicht dort reinkommen und die juristischen streitereien kosten viel zeit und geld.
eines darf man aber nicht vergessen, schnigge scheitert nicht wg dem markt, sondern weil man eben auch auf die falschen geschäftspartner gesetzt hat bzw. mit diesen verbandelt war.
der Telefonhandel bei Schnigge ist jetzt auch "off". Schade!
Der einzige Vorteil: das Handelsvolumen des Telefonhandels konzentriert sich jetzt auf einen Anbieter, nämlich Valora. Bleibt aber natürlich dennoch extrem dünn.

Und wer weiß, ob Valora jetzt nicht die eigene Spanne oder die Preise erhöht. Muss man halt beobachten.
Es ist immer gut wenn es nicht nur einen Anbieter gibt daher hoffe ich das Schnigge wiederkommt bzw eine andere Alternative sich aufmacht
Ist ja ein Trauerspiel mit dem außerbörslichen Aktienhandel in Deutschland.

Natürlich wird da Schnigge fehlen, aber auch bisher schon war das dank der hohen Spreads, hoher Kosten, fehlender Transparenz (offenes Orderbuch, handelbare Taxen) und fehlender Möglichkeiten zur Onlineorder weder bei Valora noch bei Schnigge effizient. Und das vor dem Hintergrund einerDelistingwelle in den letzten Jahren, die dann eigentlich nur vom Börsenplatz Hamburg halbwegs aufgefangen wurde, indem dort vielfach im Freiverkehr weiter gehandelt wurde.

Von einer realistischen Alternative des Telefonhandels im Zusammenhang mit Unternehmensgründungen (Start-up, Finanzierung, Crowdfunding) kann gar nicht die Rede sein.

Stattdessen ist der Crowdfunding Markt in Deutschland zersplittert auf zig Anbieter, die keinen Sekundärmarkt für die Anteile bieten, aber 2017 200 Projekte mit jeweils rund 1 Mio Durchschnittsvolumen emittierten. Das könnte alles handelbar sein, nur fehlt in Deutschland ja selbst für Delistingaktien mit größerem Volumen eine geeignete Plattform, auf der zu vernünftigen Bedingungen gehandelt werden kann.
pta20181011011
Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR
SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE: Beantragung von Insolvenz in Eigenverwaltung
Antrag auf Schutzschirmverfahren

Frankfurt am Main (pta011/11.10.2018/08:47) - Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE hatte zuletzt am 27. August 2018 darüber berichtet, dass eine geplante Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital über 500.000 Aktien bei einem Ausgabekurs von 2,00 Euro je Aktie mangels Einzahlung des Zeichners nicht durchgeführt wird und als Konsequenz daraus die aufsichtsrechtlichen Lizenzen nach dem Kreditwesengesetz zurückgegeben werden.
In den nachfolgenden Wochen hat die Gesellschaft intensive Gespräche mit potentiellen Investoren geführt, um den Kapitalbedarf der Gesellschaft decken zu können. Diese Gespräche wurden gemeinsam mit den anwaltlichen Beratern ausgewertet. Dabei gelangte die Gesellschaft zu dem Ergebnis, dass die weitere Restrukturierung der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE zunächst im Wege eines sogenannten Schutzschirmverfahrens fortgesetzt werden soll. Es wurde daher entschieden, beim Amtsgericht Frankfurt am Main einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung (Schutzschirmverfahren) zu stellen.

Der operative Geschäftsbetrieb, der sich nach Rückgabe der aufsichtsrechtlichen Lizenzen auf lizenzfrei umsetzbare Geschäftsbereiche bezieht, soll in vollem Umfang fortgeführt werden. Dies beinhaltet weiterhin Capital Market Services wie Listings und IPO-Betreuung und die Emission von Zertifikaten sowie deren Administration über die in Luxemburg ansässigen Tochtergesellschaften. Für diese Tochtergesellschaften besteht keine Insolvenzantragspflicht. (Ende)

Aussender: SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE
Querstraße 8-10
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Ansprechpartner: Florian Weber
Tel.: +49 211 13861-13
E-Mail: fweber@schnigge.de
Website: www.schnigge.de
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf; Freiverkehr in Stuttgart; Freiverkehr in Berlin
ISIN(s): DE000A0EKK20
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