BYD CO LTD - mit Zukunft ?
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BYD-Aktie geht neue Wege: Vom Autobauer zum Energiekonzern
Wenn ein Autohersteller an einem Tag sowohl den größten Batteriespeicher-Auftrag seiner Geschichte vermeldet
als auch einen Hypercar mit 1.604 PS präsentiert, stellt sich die Frage:
Ist das noch dieselbe Firma, die vor wenigen Wochen wegen eines brutalen Preiskriegs in China ausverkauft wurde?
Und spielt der schrumpfende China-Absatz überhaupt noch eine Rolle ?
Wüsten-Deal: Vom Autobauer zum Energiekonzern
BYD Energy Storage hat einen Liefervertrag über 11,275 Gigawattstunden
mit dem staatlichen Energiekonzern Masdar aus Abu Dhabi unterzeichnet.
Das Volumen entspricht rechnerisch der Batteriekapazität von mehr als 186.000 Elektroautos.
Anders gesagt:
Es ist einer der größten Einzelaufträge für Batteriespeicher
in der gesamten Geschichte der erneuerbaren Energien.
Dieser einzige Auftrag für Abu Dhabi macht auf einen Schlag
rund 5% der gesamten jährlichen E-Auto-Batterieproduktion des Konzerns aus.
Eingesetzt wird die neue „Haohan"-Speichertechnologie,
die das dreifach an Energie leisten kann, als das ältere System.
Das bedeutet mehr Gewinn und weniger Materialkosten für BYD.
Das Projekt selbst, „Round The Clock” in Abu Dhabi, ist das weltweit erste Solar-Speicher-Projekt,
das durchgehend Tag und Nacht (deswegen „round the clock”) sauberen Strom liefern soll
und ist mit einem 19-Gigawattstunden-Speicher groß genug,
um eine ganze Metropole durch die Nacht zu bringen.
Erst der Anfang!
Für BYD gehts erst richtig los, denn in Abu Dhabi gibt es noch viel mehr Nachfrage für derartige Solar-Projekte,
die das Problem mit Solarenergie lösen.
BYD sichert sich mit „Round The Clock” den größeren Teil des Auftrags
– Sungrow hatte zuvor bereits 7,5 Gigawattstunden für die erste Bauphase erhalten.
Für BYD ist dieser Mega-Deal im Wüstenstaat Abu Dhabi kein glücklicher Zufallstreffer,
sondern die logische Fortsetzung einer langfristigen Expansionsstrategie:
Bereits 2025 lieferte der Konzern über 15 Gigawattstunden Speicherkapazität an Saudi-Arabien
und hat sich damit bereits tiefes Vertrauen bei den staatlichen Energieentscheidern erarbeitet.
Wenn BYDs Energiesparte „Energy Storage” weiter so erfolgreich expandiert,
dann dürfte das Debakel mit dem strauchelnden Absatz der E-Autos im Heimatmarkt China
keine relevante Rolle mehr spielen.
Ferrari-Angriff: Bühne frei für Denza Z
Parallel feierte BYDs Premiummarke Denza beim Goodwood Festival of Speed
die Europapremiere ihres ersten Supersportwagens.
Der Denza Z leistet mit drei Elektromotoren kombiniert 1.604 PS,
beschleunigt in 2,25 Sekunden auf 100 km/h
und erreicht bis zu 349 km/h Spitzengeschwindigkeit.
Dank der neuen „Flash Charging”-Technologie lädt die Batterie in nur 5 Minuten von 10 auf 70%.
In Großbritannien startet der Coupé bei umgerechnet rund 191.000 US$
– deutlich günstiger als ein vergleichbar starker Porsche 911 Turbo S,
jedoch mit vergleichbarer Leistung.
Eine noch stärkere Special Edition mit über 1.970 PS
soll im Herbst auf der Nürburgring-Nordschleife einen Rekordversuch unternehmen.
Die technische Lage:
Erholung, aber nicht mehr im freien Fall
Die Aktie markierte am 30. Juni mit 8,03 € ein 52-Wochen-Tief,
damals bei einem extrem überverkauften RSI von 20,6.
Getrieben von Rekord-Exportzahlen erholte sich der Kurs bis Anfang Juli bereits auf rund 9,58 €.
Der RSI normalisierte sich auf neutrale 56,6.
Die heutigen Nachrichten treffen also nicht mehr auf eine akut überverkaufte Aktie,
sondern verstärken eine bereits laufende, aber fragile Erholung.
Die 200-Tage-Linie bei rund 10,76 € bleibt der nächste wichtige Widerstand.
Quelle:
https://www.sharedeals.de/byd-aktie-geht-neue-wege-vom-autob…
Hallo liebe BYD-Mitinvestierte,
Ich glsub es nicht 🤩
Nun, die news die man so über BYD so liest sind ja durchaus gut. Ich habe auch schon einige Fahrzeuge gesehen. Mit gefallen diese....
deshalb gibt es in China keinen Konsum
Chinas Autobauer überrollen Europa: Marktanteil verdoppelt sich in einem Jahr
Chinesische Autobauer erobern Europas Straßen im Rekordtempo, VW und Renault verlieren spürbar Boden.
Goldman Sachs erklärt, warum selbst hohe Zölle die Expansion kaum stoppen können.
Das geht aus einer aktuellen Analyse der Investmentbank Goldman Sachs hervor,
die die Zulassungszahlen in den fünf größten europäischen Märkten
Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien untersucht hat.
Im Juni wurden in diesen fünf Ländern gut 70.000 Fahrzeuge chinesischer Hersteller neu zugelassen,
fast dreimal so viele wie im Vorjahresmonat.
Der Marktanteil kletterte binnen eines Jahres um mehr als vier Prozentpunkte auf gut sieben Prozent.
Betrachtet man den gleitenden Dreimonatstrend, zeigt sich sogar eine Beschleunigung:
Die chinesischen Zugewinne fallen von Monat zu Monat größer aus.
Rechnet man die in China ansässigen, aber europäisch positionierten Marken wie MG oder Volvo hinzu,
liegt der Gesamtanteil chinesischer Hersteller bereits bei rund zwölf Prozent.
Verlierer sind vor allem die klassischen Massenhersteller.
Der Volkswagen-Konzern verzeichnete den größten Rückgang, gefolgt von Renault und den Massenmarken von Stellantis.
Die deutschen Premiumhersteller halten sich vergleichsweise wacker,
allerdings büßten auch Mercedes-Benz und BMW zuletzt spürbar Boden ein,
während Audi leicht zulegen konnte.
Zugpferd der chinesischen Offensive ist BYD, das seinen Marktanteil binnen Jahresfrist mehr als verdoppelte
und mittlerweile die Führungsrolle unter den chinesischen Anbietern übernommen hat.
Dahinter folgen die Marken Chery und Leapmotor mit ebenfalls kräftigem Wachstum.
Die Entwicklung befeuert in Brüssel und einzelnen Hauptstädten protektionistische Tendenzen.
Neben bestehenden Zöllen auf batterieelektrische Fahrzeuge aus China
prüft die EU-Kommission nun offenbar auch Ausgleichszölle auf chinesische Hybridfahrzeuge.
Ungarns Regierung wiederum droht, Batteriefabriken chinesischer Zulieferer wie CATL oder BYD bei Umweltverstößen zu schließen.
Die Goldman-Analysten glauben dennoch nicht an eine nachhaltige Bremswirkung.
Selbst gegen Einfuhrzölle von bis zu 45 Prozent hätten chinesische Hersteller weiter Marktanteile gewonnen,
heißt es in dem Bericht, die Maßnahmen dürften nur eine kurzfristige Hürde darstellen.
Stattdessen setzen die Hersteller zunehmend auf freie Produktionskapazitäten europäischer Werke,
etwa durch Kooperationen wie jene zwischen Stellantis und Leapmotor.
Prognosen zufolge könnte sich die Produktion chinesischer Marken in Europa bis 2030 mehr als verzehnfachen,
mit Ungarn und Spanien als bevorzugten Standorten.
Quelle:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21091578-byd-cher…
Ich möchte mein gutes Benehmen nicht völlig vergessen, deshalb: Einen guten Tag wünsche ich Euch allen. Als Warren Buffet aus der BYD Aktie Ausstieg, hat er sicherlich gute Gründe gehabt, auch wenn er deutlich vor der Kursspitze ausgestiegen ist. Wir halten uns für mehr oder weniger clever und informiert, werden aber sicherlich zugeben, dass allein das Bewerten aller greifbaren Infos, uns zuviel Zeit kosten würde und viele, auf jeden Fall mich, überfordern würden. Niemand von uns kann einen Kurs bewegen, nur weil wir eine Meinung kundtun, geschweige denn, durch Kauf oder Verkauf, etwas am Kurs ändern. Ich drücke allen die Daumen, um erfolgreich und investiert zu sein. Also genießt den Tag.
BYD Aktie: 20.000 Ladestationen bis Ende 2026
BYD verzeichnet Rekordbestellungen für den Seal 08 und kündigt Verdreifachung des Schnellladenetzes bis Jahresende an.
65.000 Bestellungen in nur 30 Stunden. So schnell fand die neue Flaggschiff-Limousine Seal 08 von BYD ihre Käufer.
Der chinesische Autobauer nutzt den Schwung jetzt für eine massive Aufrüstung seiner Ladeinfrastruktur.
Ladenetz wächst im Rekordtempo
BYD will bis Ende 2026 landesweit 20.000 Schnellladestationen betreiben.
Ende Juni waren es erst rund 7.018.
Der Konzern muss also in nur sechs Monaten fast das Dreifache seines aktuellen Netzes aufbauen.
Der Grund liegt in der Technik des Seal 08.
Die Limousine läuft auf einer 800-Volt-Plattform und nutzt die zweite Generation der Blade Battery.
Das Ergebnis:
In nur fünf Minuten Ladezeit kommen 400 Kilometer Reichweite dazu.
Selbst bei minus 30 Grad soll die Ladezeit laut BYD nur geringfügig länger ausfallen als bei Normaltemperatur.
Ohne ein passendes Schnellladenetz bliebe diese Technik jedoch Theorie.
BYD reagiert nun mit dem Ausbau — pünktlich zum Marktstart des neuen Topmodells.
Produktionsmeilenstein und Exportboom
Am Mittwoch feierte BYD im Werk Xi'an einen besonderen Moment.
Ein Seal 08 lief als 17-millionstes Elektrofahrzeug des Konzerns vom Band.
Die letzte Million Fahrzeuge hat BYD in gerade einmal 82 Tagen gefertigt — ein Tempo,
das die Produktionskapazität des Unternehmens unterstreicht.
Während der heimische Markt in China zuletzt schwächelte, liefert das Auslandsgeschäft die eigentliche Wachstumsstory.
Im Juni verkaufte BYD international 175.349 Fahrzeuge.
Das ist ein Plus von 94,73 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
In der ersten Jahreshälfte 2026 kamen so insgesamt 1.808.511 verkaufte Einheiten zusammen,
wobei Exporte inzwischen mehr als 40 Prozent des gesamten Absatzes ausmachen.
Der Konzern baut sein internationales Netz parallel weiter aus.
In Kanada plant BYD über 20 Autohäuser in Metropolen wie Toronto und Vancouver.
In Europa steht am Donnerstag ein weiterer Auftritt an:
Beim Goodwood Festival of Speed zeigt die Tochtermarke Denza den Elektro-Supersportwagen Denza Z
und zielt damit auf das Hochleistungssegment.
Aktie reagiert auf die Nachrichtenflut
Der Kurs honoriert die operativen Fortschritte.
BYD-Aktien notieren aktuell bei 9,46 Euro, ein Tagesplus von 1,97 Prozent.
Auf Wochensicht steht sogar ein Anstieg von 9,06 Prozent zu Buche.
Der Blick auf die längere Frist zeigt allerdings, wie tief der Kurs zuvor gefallen war.
Zum 52-Wochen-Hoch von 14,80 Euro aus dem Juli 2025 fehlen noch immer 36,07 Prozent.
Erst am 30. Juni markierte die Aktie mit 8,03 Euro ihr Jahrestief
— seither hat sich der Kurs bereits spürbar erholt.
Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Minus von 13,64 Prozent zu Buche.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob BYD sein ambitioniertes Ausbautempo beim Ladenetz halten kann.
Bis Ende 2026 bleiben dem Konzern noch knapp sechs Monate,
um die Kapazität von aktuell rund 7.000 auf 20.000 Stationen zu verdreifachen.
Quelle:
https://www.boerse-express.com/news/articles/byd-aktie-20000…
Echt jetzt 😮
BYD - zwischen Rekordexporten und Heimatmarkt-Delle
Die vertikale Integration bleibt BYDs Trumpf.
Der Konzern kontrolliert die Wertschöpfungskette vom Lithiumabbau
über die Halbleiterproduktion bis hin zur fertigen Batteriezelle.
Dieses Vorgehen zahlt sich in Zeiten geopolitischer Spannungen aus.
Kapitalbeteiligungen an Rohstoffproduzenten wie Shenzhen Chengxin Lithium sichern den Zugang zu kritischen Materialien,
während die firmeneigene Blade-Batterie technologisch den Takt vorgibt.
Zwar zog sich BYD aus einem chilenischen Kathodenprojekt zurück, aber aus wirtschaftlichen, nicht strategischen Gründen.
Die Abhängigkeit von externen Zulieferern bleibt gering,
was BYD in einem volatilen Marktumfeld einen klaren Stabilitätsvorteil verschafft.
Die Juni-Zahlen zeigen ein gespaltenes Bild.
403.472 verkaufte Fahrzeuge bedeuten den stärksten Monatsabsatz des Jahres,
angetrieben von rekordverdächtigen 175.349 Exporteinheiten, ein Plus von 95 %.
Doch der Heimatmarkt schwächelt.
Die China-Verkäufe brachen um 22 % ein, das erste Halbjahr schloss mit einem Rückgang von 15,7 % ab.
Der Exportanteil kletterte auf 44 %, verglichen mit 24 % im Vorjahr.
BYD hat Tesla im BEV-Segment im 2. Quartal überholt
mit 557.090 ausgelieferten Elektrofahrzeugen gegenüber geschätzten 396.500 bei Tesla.
Das Jahresziel von 1,5 Mio. Exporteinheiten ist bereits zur Jahresmitte mit über der Hälfte erreicht.
Strategisch richtet BYD den Blick nach Europa.
Die EU-Sonderzölle von 27,4 % belasten das Geschäft, doch das ungarische Werk soll im 4. Quartal 2026 anlaufen.
Ein zweiter Standort in Spanien oder Frankreich wird aktuell geprüft.
Ein Fabrikkauf könnte schneller wirken als ein Neubau.
Die Modelloffensive läuft parallel.
Der vollelektrische Tang-SUV mit zweiter Blade-Batterie-Generation erreicht 950 km Reichweite,
der Seal 08 verbuchte innerhalb von 30 Stunden 65.000 Bestellungen.
Im Energiespeichergeschäft unterzeichnete BYD zudem einen Vertrag über Polens größtes Batterieprojekt mit 2,4 GWh.
BYD transformiert sich vom chinesischen E-Auto-Hersteller zum globalen Anbieter.
Quelle:
https://inv3st.de/kommentare/die-unterschaetzte-rendite-saeu…
Porsche 911-Rivale Denza Z von BYD startet am 9. Juli weltweit
7. Juli 2026, 16:27 GMT+2
Denza Z. Bildnachweis: Denza
- Denza wird am 9. Juli beim britischen Goodwood Festival of Speed eine globale Einführungsveranstaltung für die Denza Z abhalten.
- Das Auto verfügt über ein Dreimotorsystem mit einer Gesamtspitzenleistung von 1.582 PS und einer Beschleunigung von 0-100 km/h unter 2 Sekunden.
BYD verdoppelt Neuzulassungen in UK auf knapp 38.000 Fahrzeuge
BYD hat im ersten Halbjahr 2026 in Großbritannien nach eigenen Angaben 37.995 Fahrzeuge zugelassen,
ein Zuwachs von 95 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Der chinesische Konzern bleibt damit der absatzstärkste Anbieter von Fahrzeugen mit Stecker
– also reinen Elektroautos und Plug-in-Hybriden – im britischen Markt
und hält einen Marktanteil von 8,74 Prozent in diesem Segment.
Hybrid-Modelle treiben das Wachstum
Meistverkauftes Modell ist der SEAL U DM-i, ein familientauglicher SUV mit BYDs Super-Hybrid-Technologie,
der zugleich das beliebteste Plug-in-Hybridfahrzeug auf dem britischen Gesamtmarkt ist.
Plug-in-Hybride gewinnen innerhalb des BYD-Portfolios deutlich an Bedeutung:
Neue Modelle wie der SEALION 5 DM-i und der kompakte ATTO 2 DM-i (erhältlich ab 26.995 Pfund)
tragen maßgeblich zu dem Wachstum bei.
Unter den rein elektrischen Modellen führt der für 2026 überarbeitete SEAL die Nachfrage an.
Zweite Jahreshälfte mit drei neuen Modellen
Steve Beattie, stellvertretender Landeschef von BYD UK, kündigte für das zweite Halbjahr gleich drei weitere Neuheiten an:
den Kleinwagen DOLPHIN G, den siebensitzigen SUV Ti 7 sowie den Pickup SHARK
– alle drei ebenfalls mit Super-Hybrid-Technologie ausgestattet.
Parallel setzt BYD den Ausbau des Händlernetzes fort.
Zur Einordnung:
BYDs umfangreiche Europa-Expansion geht also weiter.
Großbritannien entwickelt sich zum wichtigsten europäischen Einzelmarkt des Konzerns.
Der anhaltende Mix aus kompetitiven Preisen, breiter Modellpalette und wachsendem Händlernetz
lässt weitere Zugewinne bei den Marktanteilen im zweiten Halbjahr realistisch erscheinen.
Quelle:
https://www.finanztrends.de/news/byd-aktie-ja-absolute-wahns…
BYD – Integration ist Trumpf
Die Chinesen haben Tesla als weltgrößten Produzenten von Elektroautos eingeholt.
Dieser Erfolg basiert maßgeblich auf der kompromisslosen vertikalen Integration.
Durch die Kontrolle von fast 90 % der wertschöpfenden Komponenten verfügt der Konzern über eine exzellente Kostenstruktur.
Berühmt ist die eigene „Blade-Batterie“, die in den Fahrzeugen verbaut wird.
BYD will nach Presseberichten im kommenden Jahr die erste echte Feststoffbatterie im Markt einführen.
Als Belastungsfaktor erweist sich der anhaltend starke Preiskampf auf dem Heimatmarkt.
Durch Innovationen, dem integrierten strategischen Ansatz und einer stärkeren Internationalisierung kann der Konzern gegensteuern.
Das erste europäische Werk, dessen Standort sich in Ungarn befindet, soll in Q4 2026 an den Start gehen.
Seit Anfang des Jahres haben die Anteilsscheine leicht nachgegeben.
BYD – Die strukturelle Markteroberung gewinnt an Fahrt
Der chinesische Automobilgigant BYD demonstriert eindrucksvoll,
wie eine konsequente vertikale Integration zum ultimativen Wettbewerbsvorteil
im globalen Elektrofahrzeugmarkt wird.
Durch die hauseigene Produktion kritischer Kernkomponenten, insbesondere der innovativen Blade-Batterien,
entzieht sich das Unternehmen weitgehend den volatilen globalen Lieferkettenproblemen.
Diese enorme Fertigungstiefe ermöglicht eine beispiellose Kostenführerschaft,
die traditionelle europäische Hersteller unter immensen Margendruck setzt.
Seit einigen Wochen wird auch in Ungarn produziert, damit zeigt man der EU-Zollbehörde die kalte Schulter.
BYD operiert von Beginn an auf Basis einer rein elektrischen, hocheffizienten Skalen-Architektur.
Flankiert wird dieser technologische Vorsprung durch eine aggressive globale Expansionsstrategie,
die gezielt Marktlücken im europäischen und asiatischen Raum besetzt.
In der EU beträgt der Marktanteil bereits fast 2 %.
Gleichzeitig profitiert das Unternehmen auf dem Heimatmarkt von einer tiefen Verankerung in einem digitalisierten Ökosystem,
das junge Käuferschichten perfekt anspricht.
Die kontinuierliche staatliche Flankierung im chinesischen Binnenmarkt
sichert BYD zudem ein stabiles Fundament für kapitalintensive Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Dadurch gelingt es dem Konzern, die Innovationszyklen bei Software und Batterietechnologie
in einem Tempo zu verkürzen, das die Konkurrenz bloßstellt.
Dennoch hat der BYD-Aktienkurs seine Probleme.
Zum Juni-Ultimo wurde mit 8,06 EUR ein Zweijahrestief erreicht.
Von diesem Niveau ging es mit einem erneuerten Jahresausblick sprunghaft um 20 % nach oben!
22 elektrische BYD-Doppeldeckerbusse von Chinas Yantai-Hafen nach Großbritannien verschifft
https://german.xinhuanet.com/20260706/afb12060c42046fe879de4…
running
10.07.26 · BörsenNEWS.de · BYD |
10.07.26 · Sharedeals · BYD |
10.07.26 · Markt Bote · BYD |
10.07.26 · Markt Bote · Borussia Dortmund |
10.07.26 · kapitalerhoehungen.de · Wacker Chemie |
10.07.26 · Zukunftsbilanzen · BYD |
BYD, Chery, Leapmotor: Chinas Autobauer überrollen Europa: Marktanteil verdoppelt sich in einem Jahr 09.07.26 · wallstreetONLINE Redaktion · BYD |
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