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Was passiert mit DEPFA Genüssen? (Seite 107)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 36.775.152 von zeltsysteme am 16.03.09 15:39:15Es wird noch in diesem Monat eine Meldung über die Art und Weise der Kapitalinjektion kommen

Das glaube ich auch. Sanio war da mit dem 31.3. ziemlich direkt.

(oder: Insolvenz)

Ich denke das wurde auch in der Anhörung ziemlich klar, dass das keine (wünschenswerte) Möglichkeit der Politik und der Aufsichtsbehöreden ist - insbesondere wegen des Zeitrahmens. Die vereinzelten Meinungen zum Thema eingeschränkte Insolvenz haben jeweils konzidiert, dass dies in der aktuellen Lage und der zur Verfügung stehenden Zeit keine Lösung für die HRE wäre.

Grüße K1
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.773.446 von zeltsysteme am 16.03.09 12:26:20@zeltsysteme:
nein, ich war nicht vor Ort, hab mir aber zum Teil die Liveübertragung angesehen.


zu dem "harten Kernkapital" - ich meine mich zu erinnern, dass die stillen Einlagen bei der CoBa nicht oder nur teilweise dem Kernkapital zugerechnet wurden, könnte ev. an verunglückten Bedingungen in der Ausgestaltung liegen ?
Wenn es nicht mit stillen Einlagen gedeckt werden kann, frage ich mich wie ein Bankmoratorium seitens der Bafin überhaupt noch verhindert werden kann...es sei denn die Vermutungen von Bafin und Soffin sind falsch und es ist noch genug EK da.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.775.535 von DOBY am 16.03.09 16:09:18@Doby

dass die stillen Einlagen bei der CoBa nicht oder nur teilweise dem Kernkapital zugerechnet wurden

dabei ging es eher um die Marktanforderungen und nicht um die regulatorischen (Bankaufsichtsrecht) Anforderungen (regulatorisch gelten die Soffin Beteiligungen als Kernkapital).

Die stillen Beteiligungen bei der Coba hatten auch keine "verunglückten" Bedingungen, sondern sie waren der Zeit angemessen. Mittlerweile werden andere Banken (siehe bspw. Citi) aber eben nicht mehr nur mit preferred shares (vergleichbar den stillen Einlagen) aufgepäppelt, sonderen eben mit core Kernkapital, sprich Aktien. Daher eben auch der angestrebte Weg bei der HRE core Kapital zuzuführen.

Grüße K1
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.775.603 von K1K1 am 16.03.09 16:15:59warum stellt der Bafin-Chef das dann so dramatisch dar, dass er mit einem Eingriff der Bafin droht. Will der sich nur wichtig machen ? Ich war schon ziemlich verwundert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.775.737 von DOBY am 16.03.09 16:26:36www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/23803967_kw12_hre/index…

"Die Stunde der Wahrheit kommt"

Der Präsident der BaFin, Jochen Sanio, wies darauf hin, dass die deutschen Banken bis Ende März ihre Bilanzen vorlegen müssten. Einige Banken hätten bereits ihre Bilanzen vorgelegt, andere wie die HRE noch nicht. „Die Stunde der Wahrheit kommt“, sagte Sanio. Es könne Fälle geben, bei denen hohe Verluste aufgelaufen und keine Reserven mehr vorhanden seien. „Das wäre dann die Stunde der BaFin“, erklärte Sanio.

Wenn eine Bank unter die Grenze von acht Prozent Gesamtkapitalquote und vier Prozent Kernkapitalquote gefallen sei, „dann wären wir in einer aufsichtlich getriebenen Vorinsolvenz“, sagte der BaFin-Präsident. Dass die Koalition das Gesetzgebungsverfahren so schnell abschließen wolle, bezeichnete Sanio als „notwendig“.
Neues von unserem neuen Superhelden :D
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Guttenberg in den USA: Pop und Pose am Times Square

Eigentlich will Karl-Theodor zu Guttenberg in den USA gegen die Rezession und für das Überleben von Opel kämpfen. Doch schon beim ersten Stopp in New York mimt der neue Wirtschaftsminister den Popstar.

Drei Fotografen, sechs Kameras und Dutzende Menschen um ihn herum. Kameras surren, Blitzlichter, "Herr Minister, hierher", "Herr Minister, die Hände". Der Minister lächelt, dreht sich und hebt die Hände. "Who is that guy", fragt eine Amerikanerin, die sich über den abendlichen Auflauf am Times Square wundert. "The German Minister of Economics." "Oh", staunt die Frau. Der Einzige, der sich an diesem Abend in New York über gar nichts wundert, ist Karl-Theodor zu Guttenberg. Mal kerzengerade, mal lässig mit den Händen in den Hosentaschen posiert der junge Wirtschaftsminister vor den blinkenden Reklamefassaden der New Yorker Hochhäuser. Politik meets Pop - das hat es so in der deutschen Politik bisher nicht gegeben.

Es ist seine erste große Reise als Minister ins Ausland - und eigentlich geben die Motive seiner Reise kaum Anlass für große Posen: Im Halbstundentakt trifft Guttenberg in New York die Chefs der großen Banken, um mit ihnen über Wege aus der Finanzkrise zu diskutieren. Hinzu kommt die schwere Rezession, die die ganze Welt inzwischen in Atem hält. Und dann ist da noch das Schicksal des deutschen Autobauers Opel, dessen Zukunft und die von Zehntausenden Arbeitsplätzen am seidenen Faden des US-Mutterkonzerns General Motors hängt. Aus all diesen Gründen ist Guttenberg in die USA gereist.

Doch all die Sorgen und Nöte im Gepäck hindern Guttenberg nicht daran, Haltung zu wahren. Im Gegenteil, es ist das, was einem als erstes bei dem Neuen auffällt - die Haltung, die Pose: Seht her, selbst in New York biete ich der Krise die Stirn.

Nicht umsonst hat Guttenberg fast 40 Journalisten aus Deutschland mitgebracht, die dieses Bild in die Heimat senden sollen. Selbst bei der Kanzlerin sind es selten mehr als 20. Und nicht von ungefähr plant Guttenberg für Pressegespräche in den USA beinahe so viel Zeit ein wie für die Treffen mit Managern und Politikern.

Es ist ein schmaler Grat, auf dem der junge Minister da wandelt. Nicht nur die mitreisenden Journalisten, auch seine engsten Mitarbeiter warten inzwischen täglich darauf, dass irgendwo der große Verriss erscheint, die Abrechnung mit der Pose.

Gut möglich aber, dass es noch eine ganze Weile gut geht: Denn was für eine Lücke klafft zwischen ihm und seinem Vorgänger Michael Glos, der auch nach drei Jahren im Amt nie in seine Rolle fand. In New York benimmt sich Guttenberg, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

So auch am Abend im University Club, einem edlen Treffpunkt für die New Yorker Wirtschaftselite. Guttenberg hat geladen, die Außenhandelskammer hat organisiert, und selbst die Finanzmarktlegende George Soros ist gekommen. Es ist nicht das, was er sagt an diesem Abend: Es ist seine Art, die Unternehmer, Lobbyisten und Legenden wie Soros beeindruckt. Ohne Notizen hält Guttenberg seine Tischrede, frei und in einwandfreiem Englisch, auch nach einem 18-Stunden-Tag und fünf Stunden Zeitverschiebung. Er redet über die G20, den Streit zwischen Europa und den USA über die staatlichen Rettungspakete für die Konjunktur, über Freihandel, die Gefahren des Protektionismus und die "typical German" Ordnungspolitik. Nichts Neues, aber geschickt und souverän. Und er hört jeder der vielen folgenden Reden aufmerksam zu.

Als er noch mal mit jedem Ehrengast über die deutsche Politik diskutieren muss, kämpft selbst Guttenberg gegen seine schweren Augenlider. Bis die Fotografen kommen: "Herr Minister, jetzt die Fotos?" Guttenberg grinst: "Am Times Square?", fragt er. "Dann mal los."


Von Timo Pache
Quelle: Financial Times Deutschland
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.779.473 von DOBY am 16.03.09 23:43:11Der arme Kerl scheint in seiner neuen Rolle etwas überfordert. Bei Jan Ullrich hieß es damals auch Sport meets Pop. Wie das Ganze endete, weiß man ja.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.779.721 von ollomak am 17.03.09 04:47:43Bund verlängert Garantie für Schuldverschreibung der HRE

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat ihre Garantie für einen Teil der Milliarden-Hilfen für den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) verlängert. Mit der Garantie werde eine Schuldverschreibung über 15 Milliarden Euro abgesichert, die von einem Konsortium der deutschen Kredit- und Versicherungswirtschaft übernommen worden war, teilte die HRE am Dienstag in München mit. Die Schuldverschreibung ist Teil des Liquiditätsrahmens von 50 Milliarden Euro, der von dem Konsortium und der Deutschen Bundesbank bereitgestellt worden war. Die HRE war im Zuge der Finanzkrise in Schieflage geraten und muss bereits mit mehr als 100 Milliarden Euro gestützt werden./cs/DP/das
Gibt es Meinungen von Euch zu:

17.03.2009
DGAP-Adhoc: Colonia Real Estate AG: Refinanzierung von norddeutschem Immobilienportfolio erfolgreich abgeschlossen


Colonia Real Estate AG / Vertrag

17.03.2009

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Colonia Real Estate: Refinanzierung von norddeutschem Immobilienportfolio
erfolgreich abgeschlossen

* US Bank verzichtet auf Darlehen in Höhe von 8,4 Mio. Euro
* Landeseigene Förderbank gewährt zusätzliche, objektbezogene Kreditlinie
über 8,0 Mio. Euro

Köln, 17. März 2009 - Die Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007) hat in
Verhandlungen mit den beteiligten Banken die Finanzierung ihres
Immobilienportfolios in Schleswig-Holstein mit rund 1.600 Wohnungen neu
strukturiert. Entsprechende, neue Verträge im Gesamtvolumen von 34 Mio.
Euro wurden jetzt unterzeichnet und tragen zu einer erheblichen
Entschuldung der Tochtergesellschaft CRE Wohnen Immobilien GmbH & Co. KG
bei.

Auf Basis eines neuen Darlehensvertrages mit einer regionalen Förderbank
hat die Tochtergesellschaft der CRE AG einen Ablösevertrag für ein
bestehendes Hypothekendarlehen mit einer amerikanischen Bank abgeschlossen.
Diese Bank verzichtet - gegen Einräumung eines Besserungsscheines auf
zukünftige ausschüttbare Überschüsse der Objektgesellschaft - auf eine
Kreditsumme in Höhe von 8,4 Mio. Euro sowie eine mögliche
Vorfälligkeitsentschädigung von rund 3,5 Mio. Euro.
Zusätzlich zur
Ablösesumme erhält die CRE Wohnen Immobilien eine objektbezogene
Kreditlinie bis zu 8 Mio. Euro. Der neue Darlehensvertrag läuft über 10
Jahre, mit einem festen Zinssatz von rund 5 Prozent per annum. Die
regionale Förderbank, die bereits die umfangreiche energetische Sanierung
des Wohnungsbestandes finanziert hat, wird damit zur alleinigen
finanzierenden Bank des Portfolios in Schleswig-Holstein.

Der positive Effekt aus dem Darlehensverzicht ist noch im 1. Quartal 2009
erfolgswirksam, die Bilanzstruktur im CRE-Konzern verbessert sich
entsprechend. Die zusätzliche Kreditlinie über bis zu 8,0 Mio. Euro soll in
den kommenden Jahren zur Innensanierung der Wohnungen genutzt werden und
kommt somit den Mietern in vollem Umfang zugute. Die Colonia Real Estate
erwartet als Folge der Neufinanzierung einen beschleunigten Leerstandsabbau
und eine nachhaltige Wertsteigerung des betreffenden Wohnungsbestandes.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

'Mit der heutigen Refinanzierung unseres norddeutschen Wohnungsportfolios
haben wir einen weiteren Schritt zur Restrukturierung und nachhaltigen
Verbesserung unserer Finanzierungstruktur und des laufenden Cashflows
gemacht. Obwohl im Konzern keine Refinanzierungen bis Ende 2011 fällig
sind, nutzen wir das aktuelle Marktumfeld an den Kreditmärkten um unser
Darlehensportfolio laufend zu optimieren und die Verschuldung zu
reduzieren', so Stephan Rind, Vorstandsvorsitzender der Colonia Real Estate
AG, unmittelbar nach Unterzeichnung der Verträge.

Mit einem Portfolio von rund 20.000 Wohneinheiten und einem
Immobilienvermögen von rund 900 Millionen Euro ist die Colonia Real Estate
AG Deutschlands drittgrößter börsennotierter Wohnimmobilienkonzern. Das
Asset Management der CRE Gruppe betreut Immobilienvermögen für Dritte im
Volumen von rund 1,6 Mrd. Euro.


Kontakt:
Stephan Rind
CEO

Thomas Busch
Leiter Investor Relations, Kommunikation und Marketing

Colonia Real Estate AG
Zeppelinstr. 4-8
50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 71 60 71 0
Fax: +49 (0) 221 71 60 71 99
E-Mail: ir@cre.ag


17.03.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP>

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Sprache: Deutsch
Emittent: Colonia Real Estate AG
Zeppelinstr. 4 - 8
50667 Köln
Deutschland
Telefon: +49 221-716071-0
Fax: +49 221-716071-99
E-Mail: info@cre.ag
Internet: www.cre.ag
ISIN: DE0006338007
WKN: 633800
Indizes: SDAX, GPR 250, MSCI Germany Small Cap Index, FTSE EPRA/
NAREIT, E&G DIMAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Hannover, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

http://www.cre.ag/35d839/Investor_Relations/IR_News/Ad-hoc-I…
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