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Offene Immobilienfonds vor der Krise? (Seite 692)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.203.047 von nanunana am 26.06.17 08:12:35
KanAm
Jeder Betroffene sollte mit KanAm Kontakt aufnehmen und genau auf diese Problematik ansprechen. Jeder Anleger, der dies macht, erhöht den Druck auf KanAm sich zu rechtfertigen und evtl. auch die Risikovorsorge lediglich in wirklich erforderlichem Ausmaß zu treffen. Überschüssige Liquidität gehört uns, den Anlegern und zwar jetzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.203.047 von nanunana am 26.06.17 08:12:35Hallo nanunana,

1. Bei der Konstruktion der M.M. Warburg & Co. (AG & Co) KGaA wird man sicherlich - trotz eines EAV – einen Weg gefunden haben, wie man aus der vollen Haftung aussteigen konnte.

2. Wie „Kapiernix“ von „CS Realwerte AG“ herausgefunden hat, sind von dem Fond UBS (D) 3 Sektor Real Estate bei der HSH Nordbank Gelder angelegt.
Dieses Institut wurde, soweit mir erinnerlich ist, nur durch die Nachschüsse der 2 schwachen staatliche Anteilsinhaber vor dem Zusammenbruch gerettet. Und da hat man 25% (!!!) seiner flüssigen Mittel angelegt, für mich ein unhaltbarer Zustand, denn das Institut steht weiterhin auf wackeligen Beinen! So risikoreich geht man also weiterhin mit dem Geld der Anteilsinhaber um !

3. In der Phase der Abwicklung (in der wir uns zur Zeit befinden) gibt die Depotbank die Richtung an und damit sicherlich auch die Anlagerichtlinien. Daher gehe ich – solange ich nichts anderes lesen kann – von einem erheblichen Eigeninteresse von M.M. Warburg aus.

Dazu auch der Beitrag von „Cade“ (ich hoffe mit seinem freundlichen Einverständnis aus dem Nachbar-Forum:

„Habe mir mal den Geschäftsbericht der Warburg Gruppe von 2016 angesehen, bin aber kein Bilanzanalyst. Habe aber das gesehen was, ich schon von einem anderen Institut kenne. Der Provisionsüberschuss und die Zinserträge ergeben in Summe etwa die Verwaltungsaufwendungen. Operativ ist somit nichts verdient. Geld haben die in erster Linie mit dem Betrieb von Schiffen und Immobilienverkäufen gemacht. Nur allgemein gesprochen wird das Immobilienvermögen mit einer solchen Taktik jedes Jahr weniger und ist irgendwann komplett verkauft. Handelt es sich bei den verkauften Immobilien um Geschäftsräume steigen dadurch auch die Mietaufwendungen und belasten die GuV. Die weitere Entwicklung der Warburg Gruppe sollte deswegen mit Interesse betrachtet werden. Klar ist mir auch, dass das aktuelle Umfeld bei Zinsen und Regulatorik Warburg weiterhin zu strukturellen Maßnahmen zwingen wird. „

Ist das der richtige Partner für die Anlage von 800 Millionen € ?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.215.161 von ariba0815 am 27.06.17 15:54:42ich habe mir ja schon was gedacht, als ich dieses Thema im Nachbarforum eröffnet habe...;)
Momentan und auf kurze Sicht sehe ich noch kein ( grosses ) Risiko. Aber leider ist nicht zu erwarten, dass KanAm z.B. 80 % seiner liquiden Mittel im nächsten Jahr ausschütten wird.

Daher:
Wir ziehen auf derselben Seite des Seils...und müssen an dem Thema dranbleiben, zumindest solange wir die Fonds im Eigenbestand halten.

nanu
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.215.227 von nanunana am 27.06.17 16:04:37Meine Anfrage bei KanAm läuft. Sobald sich etwas Neues ergibt werde ich es hier posten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.852.043 von Herbert H am 03.05.17 09:05:30
Zitat von Herbert HDer Jahresbericht 2016 des DJE Real Estate ist veröffentlicht worden. Darin befinden sich viele interessante Passagen. Eine davon bezieht sich auf die größte Beteiligung des Dachfonds, das Zertifikat mit der etwas sperrigen Bezeichnung "Royal Bank of Scotland NV/AXA Reim European Real Estate Opportunity II Fund Zert. V.(06 (2016) (ISIN: XS0271792235))". Dieses hat am Gesamtvermögen des Dachfonds lt. Factsheet März 2017 einen Anteil von 44,63 % und besteht zu mehr als 90 % aus Cash. Folgendes Zitat dazu auf S. 19 des Jahresberichts dürfte für alle Anteilseigner des Fonds sehr interessant sein: "Momentan finden Gespräche mit dem Zertifikate-Emittenten statt, damit das Zertifikat fällig gestellt wird und die Liquidität an den Fonds ausbezahlt wird und die dem Zertifikat zugrundeliegenden Anteile des Immobilienfonds an den DJE Real Estate übertragen werden. Die vorzeitige Kündigung des Zertifikates und Auszahlung der Liquidität auf Zertifikateebene und die Übertragung der Limited Partnership Anteile wird voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2017 erfolgen." :eek:

Wenn dem so sein sollte, hätte der Dachfonds DJE Real Estate in Kürze rund 50 % ausschüttungsfähige Liquidität ...


So, heute endet das erste Halbjahr. Ob es geklappt hat?
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Der Abwicklungsbericht für den KanAm US Grundbesitz zum 31.03.2017 durch die Depotbank M.M.Warburg liegt inzwischen vor.
http://www.mmwarburg.de/export/sites/warburg-bankhaus/.galle…

Zitat von Seite 7 des Berichts:
„Aus den vorgenannten Gründen gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass die restliche Abwicklung des Fonds noch mindestens bis 2021 andauern wird. Dabei erwarten wir, dass eine signifikante Ausschüttung bereits in 2018 erfolgen kann, sofern sich bis dahin keine Veränderung der steuerlichen Risikolage ergibt.“

Trotz voraussichtlich zum Ende 2017 einsetzender Verjährungen (Gewährleistungen und Steuerprüfungen) soll nun die Abwicklung bis 2021 andauern. :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.238.870 von Herbert H am 30.06.17 14:41:18
Zitat von Herbert H
Zitat von Herbert HDer Jahresbericht 2016 des DJE Real Estate ist veröffentlicht worden. (...) Die vorzeitige Kündigung des Zertifikates und Auszahlung der Liquidität auf Zertifikateebene und die Übertragung der Limited Partnership Anteile wird voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2017 erfolgen." :eek:

Wenn dem so sein sollte, hätte der Dachfonds DJE Real Estate in Kürze rund 50 % ausschüttungsfähige Liquidität ...


So, heute endet das erste Halbjahr. Ob es geklappt hat?
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Es hat geklappt!!! Die neue Fondsstruktur liegt vor und der DJE Real Estate weist eine Cash-Quote von 52,65 % aus. Durch die anstehende Ausschüttung des P2 Value wird sie auf rd. 53 % steigen. D. h., dass in Kürze eine enorme Ausschüttung anstehen müsste. DJE Real Estate hat sie bereits terminiert, sie soll Anfang August vorgenommen werden. :eek:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.300.807 von Herbert H am 11.07.17 13:45:01Die aktuellen Zahlen bedeuten, dass eine Ausschüttung von bis zu 1,10 € je Anteil möglich ist (Stand Juli und weitere Liquidität kann bis Anfang August noch hinzukommen). D. h., dass ein Kauf zu 1,85 heute in wenigen Wochen noch eine Kapitalbindung von 0,75 bedeuten könnte - bei einem NAV von 1,00 € ... :eek:
Heute gab es beim Degi-German-Fonds Umsätze in Hamburg. Waren das die ersten Börsenumsätze überhaupt bei diesem Titel? 3,02 = 15 % Abschlag ist auf den ersten Blick ein interessanter Kurs für einen nur noch aus Cash bestehenden OIF i. A. ...
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