Royal Dutch Shell - Back to the Future (Seite 578)

eröffnet am 16.10.08 13:30:00 von
neuester Beitrag 27.11.20 11:33:42 von


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23.10.20 15:57:49
Beitrag Nr. 5.771 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.240.434 von Synercon am 30.09.20 18:21:33
Zitat von Synercon:


die chancen stehen nicht schlecht das wir die 14 jetzt gesehen haben finde ich
zu optimistisch? wir werden es bald wissen...:)
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23.10.20 16:06:06
Beitrag Nr. 5.772 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.477.799 von gggold am 23.10.20 15:04:52
Zitat von gggold: ich rechne auch mit einem anstehenden zumindest moderaten anstieg der ölpreise...
dieser dürfte für die branche einen boostereffekt haben...
Wieso hat dann die Verdoppelung der Ölpreise seit April nichts gebracht?
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23.10.20 16:40:19
Beitrag Nr. 5.773 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.591.941 von RB57_3 am 16.10.08 14:43:57
Zitat von RB57_3: Ich finde BP Plc. interessanter (keine Quellensteuer da GB).


Das kannst Du auch bei Shell haben. Die B-Aktien von Shell unterliegen auch "keiner Quellensteuer da GB". Die B-Aktien sind sogar etwas günstiger als die niederländischen A-Aktien, haben aber gleiche Stimmrechte.
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23.10.20 16:40:36
Beitrag Nr. 5.774 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.478.516 von Orbiter1 am 23.10.20 16:06:06
Zitat von Orbiter1:
Zitat von gggold: ich rechne auch mit einem anstehenden zumindest moderaten anstieg der ölpreise...
dieser dürfte für die branche einen boostereffekt haben...
Wieso hat dann die Verdoppelung der Ölpreise seit April nichts gebracht?


zum einen sind die märkte zunächst davon ausgegangen das die auswirkungen der coronamassnahmen
weniger heftig und zeitlich enger begrenzt wären und sich der ölpreis deutlich schneller erhöht.
daher waren letztlich ja auch bei shell höhere "bewertungsabschreibungen" notwendig.
zudem liegen wir bei dem ölpreis den wir nun seit monaten sehen in einer größenordnung
die um den break-even bei den meisten in der branche - auch shell - gelegen haben dürfte.
jeder zusätzliche $ den der ölpreis jetzt über das aktuelle niveau ansteigt wirkt sich mit blick auf die kostenstruktur überproportional aus und bedeutet das wieder gewinne erzielt werden können.
vorgenommene einsparungen und kostensenkungen wirken sich ebenfalls auch erst zeitversetzt aus.
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23.10.20 16:44:53
Beitrag Nr. 5.775 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.477.676 von Orbiter1 am 23.10.20 14:54:18
Zitat von Orbiter1: In der Nachricht geht es doch nur um die Einstellung eines Managers.


Genau. Ein Manager, der weiß wie man Offshore Windparks konzipiert und projektiert. Und genau das ist die richtige Richtung für Shell. Mir ist es lieber, die wachsen da organisch als irgendeinen Wettbewerber zu übernehmen.
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23.10.20 18:16:07
Beitrag Nr. 5.776 ()
Hallo, Ich habe mir mal die Mühe gemacht,die wichtigsten und aktuellsten Infos zu Shell in einer 2-Minuten Analyse zusammenzufassen.
Freu mich auf Feedback. Viele Grüße
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23.10.20 19:47:25
Beitrag Nr. 5.777 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.479.011 von DJHLS am 23.10.20 16:44:53
Zitat von DJHLS:
Zitat von Orbiter1: In der Nachricht geht es doch nur um die Einstellung eines Managers.


Genau. Ein Manager, der weiß wie man Offshore Windparks konzipiert und projektiert. Und genau das ist die richtige Richtung für Shell. Mir ist es lieber, die wachsen da organisch als irgendeinen Wettbewerber zu übernehmen.
Mit organischem Wachstum wird man die angekündigten Ziele definitiv nicht erreichen. Noch nicht einmal einen Bruchteil davon.

"Wir wollen der größte Stromversorger der Welt werden“, kündigte Shell-Vorstand Maarten Wetselaar an. Damit läutete er den größten Umbau in der Geschichte des Unternehmens ein. Bis 2035 soll Strom neben dem Öl-, Gas- und Chemiegeschäft zur gleichberechtigten vierten Säule werden und dreißig Prozent zum Umsatz beisteuern." Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-oel…
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23.10.20 23:06:31
Beitrag Nr. 5.778 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.474.295 von Orbiter1 am 23.10.20 10:40:55
Zitat von Orbiter1:
Zitat von UlrichDerKleine: putinowski:
So sehe ich dies auch,darum finde ich oel und Gaswerte derzeit am interessantesten. Man kann hier gute Schnäppchen zu einem drei bis fuenffachen eines normalen Jahresergebnis schiessen.
Ja, aber nur wenn das Jahresergebnis auch so bleibt. Ein schrumpfender Markt ist durch Überkapazitäten geprägt. Da werden die Margen nicht mehr so hoch sein wie in einem wachsenden Markt.
...Im Schiffsverkehr stehen 200 Staaten nach jahrelangen Verhandlungen kurz vor dem Abschluß einer verbindlichen Regelung die eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2030 um 40% gegenüber dem Ausgangsjahr 2008 ermöglicht. https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-10-18/shippers-… Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die EU Schiffen die bestimmte Grenzwerte überschreiten gar nicht mehr erlauben einen europäischen Hafen anzulaufen.
Dazu gebe ich zu bedenken.Die Flotte an LKW ,Pkw waechst gewaltig. Es ist ja nicht statisch jur Nordamerika und Westeuropa. Selbst mit einem Anteil von 30 40Prozent eautos haben wir in 20JAHREN mehr Verbrenner auf den Strassen.
Ja, die Verbrenner wird es noch geben. Die Frage ist wie viele Kilometer in 20 Jahren bei ständig steigenden Spritpreisen und immer mehr Einfahrverboten in die Städte damit noch gefahren werden. In Deutschland geht die Gesamtfahrleistung aller PKW übrigens bereits seit 2016 zurück obwohl der Fahrzeugbestand immer weiter steigt. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2984/umfrage/… Und ob das aktuelle Modell mit Kauf oder Leasing eines eigenen Fahrzeugs, das dann zu 98% der Zeit unbenutzt rumsteht, auch in Zukunft so bestehen bleibt sollte man auch erst einmal abwarten.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird neben China und Europa demnächst auch der dritte große Emittent von klimaschädlichen Gasen einen Kursschwenk in Richtung Reduzierung vollziehen.

"Biden has called climate change an existential threat to the country and said he would prioritize renewable sources of energy, such as solar and wind. He emphasized that the transition would be gradual, but said he wanted to move to net-zero emissions in energy production by 2035." Quelle: https://www.politico.com/news/2020/10/22/biden-wants-to-tran…

Shell sollte diese Entwicklungen ernst nehmen und in absehbarer Zukunft mit einer Übernahme eines großen Energieversorgers der stark auf Erneuerbare Energien setzt zeigen dass sie auf dem richtigen Weg sind.


Also ich Frage mich ,ob wir beide auf dem gleichen Planeten leben. Behauptet duernsthaft China hätte einen Kursschwenk zu weniger Emmisionen eingeleitet oder vollzogen? War kürzlich auf einem Besuch in Berlin und es mir auch aufgefallen,dass ganze Spüren für Fahrräder reserviert waren. Aber glaubst du echt, dass solche Aktionen in Berlin Freiburg und ein paar deutschen Städten hier das Big Pictures irgendwie verändern. Das ist reine Effektenhascherei.
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23.10.20 23:21:23
Beitrag Nr. 5.779 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.482.512 von UlrichDerKleine am 23.10.20 23:06:31Ich bin eben nicht der Ansicht ,dass Shell sich zwingend schnell umbauen wird und muss. Das tut Shell auch nicht. Shells Expertise ist das Investment in technisch anspruchsvolle Projekte mit hohem Kapitaleinsatz,die dann über viele Jahre arbeiten.
Dazu kommt Massenchemie ,Raffinerien.

Dabei wird man erstmal auch noch viele Jahre bleiben. Dieses Gerede von Green Energy ist ein Thema ,welches bei der Aktie erstmal keine Rolle spielt. wer in Windparks investieren will,der kauft keine Shell Aktie.

Es ist doch ganz einfach.2000 gab es auf der Welt 5xx Millionen Pkw, heute sind es 1,1 Milliarden. 2040 sind es wahrscheinlich 2Milliarden. In anderen Bereichen wie LKWs ist es ähnlich. Selbst wenn sich eautos usw in doppelstellige Millionenbereichen verkaufen (dies halte ich für möglich) ist es doch sehr unwahrscheinlich dass der Oelmarkt auf der Nachfrageseit in absehbaren Zeiträumen kollabiert (Corona war hier eine absolute Ausnahme.

Die meisten Abkommen wie das Parisabkommen sind doch real nichts wert. Da liegt Trump richtig. Wieviele Länder haben sich den konkret zu etwas verpflichtet? Vllt 200rozent Die anderen 80prozent kriegen von uns Geld für eventuelle Anstrengungen zu einem Zeitpunkt fern der Zukunft.
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24.10.20 10:44:38
Beitrag Nr. 5.780 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.482.563 von UlrichDerKleine am 23.10.20 23:21:23
UlrichmitRealitätssinn
siehe auch:

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/zur-tec…

„It costs less than $1 a barrel to store oil or natural gas (in oil-energy equivalent terms) for a couple of months. Storing coal is even cheaper. Thus, unsurprisingly, the U.S., on average, has about one to two months’ worth of national demand in storage for each kind of hydrocarbon at any given time. Meanwhile, with batteries, it costs roughly $200 to store the energy equivalent to one barrel of oil. Thus, instead of months, barely two hours of national electricity demand can be stored in the combined total of all the utility-scale batteries on the grid plus all the batteries in the 1 million electric cars that exist today in America.“ – bto: Das gibt zu denken. Andererseits kann man daraufsetzen, dass Batterien günstiger und leistungsfähiger werden. Auch der Ausbau der Elektroflotte an Fahrzeugen kann hier helfen.

„Batteries are a central feature of new energy economy aspirations. It would indeed revolutionize the world to find a technology that could store electricity as effectively and cheaply as, say, oil in a barrel, or natural gas in an underground cavern. (…) $200,000 worth of Tesla batteries, which collectively weigh over 20,000 pounds, are needed to store the energy equivalent of one barrel of oil. A barrel of oil, meanwhile, weighs 300 pounds and can be stored in a $20 tank. Those are the realities of today’s lithium batteries. Even a 200% improvement in underlying battery economics and technology won’t close such a gap.“ – bto: Das ist das Problem der Energiedichte.
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