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Royal Dutch Shell - Back to the Future (Seite 694)

eröffnet am 16.10.08 13:30:00 von
neuester Beitrag 10.05.21 07:05:43 von


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21.04.21 07:49:06
Beitrag Nr. 6.931 ()
Besonders viel hat der Ölpreisanstieg in den vergangenen 12 Monaten bei der Aktienperformance von Shell ja nicht geholfen. Vor genau 1 Jahr, am 21.04.20 lag der Ölpreis für Brent Crude bei 19,5 $/Fass und der Kurs von Shell bei 15,1 €. Inzwischen hat sich der Ölpreis mehr als verdreifacht und der Kurs von Shell steht gerade mal 6% höher. Es gibt also offenbar noch weitere Gründe die den Aktienkurs von Shell beeinflussen. Sollten die Shell-Aktionäre die ständig auf den Ölpreis schauen nicht vergessen.
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21.04.21 09:13:33
Beitrag Nr. 6.932 ()
Moin, moin!

Haben sich hier auch Reddits organisiert, wie bei Gamestop?

Oder ist das nur eine normale Korrektur, 15% vom Höchstkurs!

Schon ein wenig beunruhigend. Sieht aus als würden die alten Kurse in den nächsten Jahren hier nicht wieder kommen. Andere Sektoren sind einfach attraktiver.

Bleibe trotzdem gelassen. Ist halt ein dicker Tanker, wo der Kurs mal schnell hoch geht um dann wieder langsam zu fallen usw.

Horrido in Mexiko!
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21.04.21 11:14:50
Beitrag Nr. 6.933 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.892.345 von ridethehype am 21.04.21 09:13:33
Zitat von ridethehype: Moin, moin!

Haben sich hier auch Reddits organisiert, wie bei Gamestop?

Oder ist das nur eine normale Korrektur, 15% vom Höchstkurs!

Schon ein wenig beunruhigend. Sieht aus als würden die alten Kurse in den nächsten Jahren hier nicht wieder kommen. Andere Sektoren sind einfach attraktiver.

Bleibe trotzdem gelassen. Ist halt ein dicker Tanker, wo der Kurs mal schnell hoch geht um dann wieder langsam zu fallen usw.

Horrido in Mexiko!



Ich glaube nicht das die Shell Aktie jemals ihren alten Kurs wieder erreichen wird, ganz einfach weil shell angeküngt hat die ÖL förderung jährlich um 1-2% zu senken und ab 2025 überhaupt nicht mehr in den sektor zu investieren, viele bezweifeln halt das Shell mit erneuerbaren jemals wieder soviel Umsatz machen wird wie mit ÖL und Gas. Attraktiver erscheint mir da Exxon und Chevron die haben die dividende nicht gekürzt und weniger Schulden in ihrer Bilanz, ausserdem haben die auch nicht soviel druck von Grünen Investoren siehe
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21.04.21 11:44:28
Beitrag Nr. 6.934 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.894.391 von xspace am 21.04.21 11:14:50Das glaube ich kaum ... lass erstmal nach Corona den Tourismus mit dem kompletten Flugverkehr und die restliche Wirtschaft wieder voll anlaufen ... Öl ist noch lange nicht tot!
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21.04.21 12:44:46
Beitrag Nr. 6.935 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.894.868 von SebKub am 21.04.21 11:44:28...yepp...und Kunststoffe, das billigste Produkt der Welt wird gemacht aus???
Royal Dutch Shell (A) | 15,95 €
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21.04.21 12:58:34
Beitrag Nr. 6.936 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.894.868 von SebKub am 21.04.21 11:44:28
Zitat von SebKub: Das glaube ich kaum ... lass erstmal nach Corona den Tourismus mit dem kompletten Flugverkehr und die restliche Wirtschaft wieder voll anlaufen ... Öl ist noch lange nicht tot!


natürlich ist ÖL nicht tot, aber was bringt mir das wenn Shell vom ÖL weg möchte ?
Royal Dutch Shell (A) | 16,02 €
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22.04.21 09:25:35
Beitrag Nr. 6.937 ()
Der Justizausschuss des US-Kongresses brachte ein Gesetz auf den Weg, dass Kartellklagen gegen die Opec und ihre Mitgliedsstaaten wegen unerlaubter Preisabsprachen ermöglicht. In den vergangenen Jahren waren ähnliche Initiativen mehrfach gescheitert.
Royal Dutch Shell (A) | 15,86 €
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23.04.21 11:53:07
Beitrag Nr. 6.938 ()
Shell nennt Einzelheiten der neuen Strategie

12.02.2021 - 14:09

von
Thorsten Czechanowsky



Den Haag (energate) - Shell hat am 11. Februar seine neue Umweltstrategie für den Konzernumbau vorgestellt. Sie soll den Öl- und Gaskonzern zu Netto-null-Emissionen im Jahr 2050 führen. Als Höhe- und Wendepunkte nennt Shell für den CO2-Ausstoß das Jahr 2018 (1,7 Gigatonnen) und für die Ölförderung das Jahr 2019. Von hier ab sollen beide nur noch eine Richtung kennen und in den folgenden Jahren zurückgehen. Als "Powering Progress" beschreibt der Konzern seine neue Zielsetzung. Darunter fällt sowohl die Erhöhung von Unternehmenswert und Aktionärsvermögen als auch das Ziel der Netto-null-Emissionen. Mit seinen Produkten und Aktivitäten will Shell Leben und Lebensgrundlagen verbessern und gleichzeitig Umweltschutz und Biodiversität fördern. "Unsere Strategie zur Senkung der Kohlenstoffemissionen wird Werte für unsere Aktionäre, unsere Kunden und die Gesellschaft insgesamt schaffen", verspricht der Vorstandsvorsitzende, Ben van Beurden.

Organisatorisch stellt Shell sein Geschäft auf drei Säulen: Growth, Transition und Upstream. Im klassischen Upstream-Geschäft will sich der Konzern auf krisenfeste und werthaltige Projekte fokussieren. Die Fördermengen sollen pro Jahr um ein bis zwei Prozent zurückgehen, teils durch den natürlichen Rückgang der Ressourcen, teils durch Verkäufe. Als Wachstumsbereich (Growth) nennt Shell an vorderster Stelle das Marketing. "Ob unsere Kunden nun Autofahrer, Haushalte oder Unternehmen sind, wir werden unsere globale Größe und unsere vertrauenswürdige Marke nutzen, um in den Märkten zu wachsen, in denen die Nachfrage nach saubereren Produkten und Dienstleistungen am stärksten ist", so van Beurden.

Wachstum mit Marketing, Erneuerbaren und Wasserstoff

Um den bereinigten Gewinn bis zum Jahr 2025 von 4,5 Mrd. US-Dollar auf 6 Mrd. US-Dollar anzuheben, will Shell seine marktführende Position bei Schmierstoffen ausbauen. Die Zahl der Tankstellen soll sich in diesem Zeitraum von 46.000 auf 55.000 erhöhen, die der Kunden von 30 auf 40 Millionen. Sein Netz für Elektrofahrzeuge will Shell von heute mehr als 60.000 auf dann 500.000 Ladepunkte ausbauen. Ausgebaut werden soll auch das Geschäft mit CO2-armen Kraftstoffen wie Biodiesel und Bioethanol. In die Wachstumssparte fallen zudem das Geschäft mit erneuerbaren Energien, Kundenlösungen für Emissionssenkungen und das Thema Wasserstoff. Beim grünen Strom strebt Shell an, seinen Absatz bis 2030 auf 560 Mrd. kWh im Jahr zu verdoppeln. Bei CO2-freiem Wasserstoff soll es ein zweistelliger Anteil am weltweiten Umsatz werden.

Neben den Säulen Upstream und Wachstum gibt es noch die Geschäftsbereiche im Übergang (Transition), was die Einheit Integrated Gas sowie die Chemie- und Produktsparte umfasst. Im Gasgeschäft will Shell seine LNG-Position ausbauen und bis zur Mitte des Jahrzehnts neue Verflüssigungskapazitäten im Umfang von 7 Mio. Tonnen pro Jahr in den Markt bringen. Von 13 Raffineriestandorten sollen sechs "hochwertige Chemie- und Energieparks" übrigbleiben, die Produktion traditioneller Kraftstoffe will Shell bis 2030 um 55 Prozent zurückfahren. Dafür soll das Volumen des Chemieportfolios erhöht werden und bis 2030 um 1 bis 2 Mrd. US-Dollar mehr Cash generieren. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft will Shell dabei mehr Kunststoffabfälle verarbeiten, bis 2025 sollen es pro Jahr 1 Mio. Tonnen sein.

Netto null mit CCS und Kompensationen

Auf dem Weg zum Netto-null-Ziel gibt sich Shell Zwischenziele vor. Demnach sollen die Emissionen, die im eigenen Betrieb, bei den Vorlieferanten und bei den Kunden durch die Nutzung der Produkte entstehen, bis 2023 um sechs bis acht Prozent gegenüber dem Basisjahr 2016 sinken. Für 2030 liegt das Ziel bei 20 Prozent, für 2035 bei 45 Prozent. Ein zentrales Element ist für Shell dabei die CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von CO2. In drei Projekten ist das Unternehmen bereits engagiert: Quest in Kanada, Northern Lights in Norwegen und Porthos in den Niederlanden. Zusammen kommen diese auf eine Kapazität von 4,5 Mio. Tonnen im Jahr. Bis 2035 will sich Shell Zugang zu weiteren 25 Mio. Tonnen CCS-Kapazität sichern. 120 Mio. Tonnen CO2 im Jahr will Shell über Kompensationsmaßnahmen einsparen. Ab der Jahreshauptversammlung 2021 will das Unternehmen seinen Aktionären alle drei Jahre einen "Energy Transition Plan" über die erzielten Fortschritte vorlegen.

Finanziell stellt Shell seinen Aktionären ein jährliches Dividendenwachstum von vier Prozent in Aussicht. Die jährlichen Cash-Capital-Investitionen sollen zwischen 19 und 22 Mrd. US-Dollar betragen. Aktuelle Richtwerte für die drei neuen Konzernsegmente sind 5 bis 6 Mrd. US-Dollar für Growth, 8 bis 9 Mrd. US-Dollar für Transition und 8 Mrd. US-Dollar für Upstream. Im Laufe der Zeit soll sich der Schwerpunkt dann auf die Wachstumssparte verlagern. Die Nettoverschuldung will das Unternehmen auf 65 Mrd. US-Dollar reduzieren. Die Betriebskosten sollen 35 Mrd. US-Dollar nicht übersteigen. Pro Jahr will Shell zudem Desinvestitionen in Höhe von durchschnittlich 4 Mrd. US-Dollar vornehmen. /tc
Royal Dutch Shell (A) | 15,75 €
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23.04.21 11:53:54
Beitrag Nr. 6.939 ()
Die haben noch ordentlich was vor. Kostet natürlich alles, aber besser als vom Markt zu verschwinden.
Royal Dutch Shell (A) | 15,75 €
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23.04.21 19:32:12
Beitrag Nr. 6.940 ()
Das mit dem Ölrückgang sollte man nicht so eng sehen, im Gegenteil.
Öl wird knapper und schon aus dem Grunde wird es rückläufige Fördermengen geben. RDS wird sich da gar nicht einschränken müssen, neue Quellen zu erschließen wird so teuer sein, dass damit kaum mehr etwas aufgesteckt wird!
Wir könne froh sein, dass der Sitz von Shell in London ist. Was ich der Leitung empfehlen würde: Verlegung der Hauptverwaltung auch nach GB.
Royal Dutch Shell (A) | 15,67 €
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