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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 5181)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.732 von ernestokg am 20.11.19 08:40:31Er redet von Gold und nicht von Goldproduzenten, ein kleiner Unterschied....auch wenn eine Korrelation besteht, sollte dies doch etwas zu Bewwertung und dem noch folgenden Potentzial aussagen man kan natrülich auch Tech kaufen mit KGV 24.5 overall, jedem das sein, wenn einem das besser gefällt als indikator.

Das die Produzenten dem Goldpreis irgendwann folgen werden scheint logisch zu sein oder?

Das ein Index aber gar nicht aussagt sollte zwischenzeitlich auch bei jedem angekommen sein, das da beschissen wird wie blöd.

Oder kannst du mir erklären warum ein Index steigt wegen Aktienrückkaufen? Das Unternehmen bleibt im Wert ja Konstant unabhängig der Anzahl Aktien....

Oder kanmst du mir erklären warum das das BIp der Usa steigt wenn Cisco dieses Jahr einen Chip mit Leistung 100 für 99 Dollar verkauft und nächstes Jahr einen Chip mit Leistung 200
Für 99 Dollar?

Komm hör mal auf mit diesen Indexen, alles nur da um den kleinen Mann zu täusche und zu Bescheissen und es funktioniert wunderbar, wie du du zeigst, man Fake einen Index und gewisse versteifen sich dann darauf und bleenden links und rechts die Fundamentaldaten aus....was willst du nun sagen mit dem HUI?

Dies gilt gerade da der HUI im Gegenzug zum Dow nach MK rechnet, Aktienrückkaufe habe da zB 0,00 Einfluss auf den HUI

Falls eu es noch genauer wissen willst bevor wieder unqualifizierte Aussagen kommen:
https://www.theice.com/publicdocs/data/NYSE_Arca_Gold_Bugs_I…
Gold | 1.476,90 $
Indizes
Aktienmärkte: Neuer Tweet von Hu Xijin belastet
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Veröffentlicht vor 10 Minuten

am 20. November 2019 09:25

Von Markus Fugmann

Die Aktienmärkte Europas reagieren negativ auf die neuesten Entwicklungen im Handelskrieg: vor wenigen Minuten hat der Chefredakteur der „Global Times“, Hu Xijin, getwittert, dass immer weniger Chinesen an einen Deal glaubten – und selbst wenn dieser zustande käme, dürfte er kaum relevant sein. China bereite sich auf einen langen Handelskrieg vor:

Few Chinese believe that China and the US can reach a deal soon. Given current poor China policy of the US, people tend to believe the significance of a trade deal, if reached, will be limited. China wants a deal but is prepared for the worst-case scenario, a prolonged trade war. https://t.co/7KPp5cUOIQ

— Hu Xijin 胡锡进 (@HuXijin_GT) November 20, 2019

Heute Nacht hatte die vom US-Senat verabschiedete „Hong Kong Bill of Rights on Human Rights and Democracy“ scharfe Reaktionen Pekings hervor gerufen. China hatte den Botschafter der USA einbestellt, der Sprecher des chinesischen Ausseninisteriums, Yan Shuang, hatte die „Hong Kong Bill“ mit scharfen Worten zurück gewiesen:

„The bill disregards the facts, confuses right and wrong, violates the axioms, plays with double standards, openly intervenes in Hong Kong affairs, interferes in China’s internal affairs, and seriously violates the basic norms of international law and international relations. The Chinese side strongly condemns and resolutely opposes this (..). We will immediately take measures to prevent the case from becoming a law. We will immediately stop interfering in Hong Kong affairs and interfering in China’s internal affairs so as not to ignite the fire and suffer from self-sufficiency.

If the US side is willing to go its own way, China will surely take effective measures to resolutely counteract and firmly safeguard national sovereignty, security, and development interests.“

Auch die gestrigen Aussagen von Trump, er werde im Falle eines nicht-Zustandekommens eines Deals die Zölle deutlich erhöhen, sorgt für großen Unmut in Peking:

On Tuesday, @realDonaldTrump again threatened that the US will raise tariffs even higher if a deal he "likes" isn't reached. The 18-month #tradewar shows that China does not respond to such threats. Not a good way to negotiate.https://t.co/5ky0YyK8QJ pic.twitter.com/NkLeJC8g8e

— Global Times (@globaltimesnews) November 20, 2019

Die Aktienmärkte aber diesen Deal schon zigfach eingepreist – steht demnächst die Aus-preisung an?
Gold | 1.478,08 $
Da bin ich der Ente gestern auf dem Leim gegangen. Normalerweise müsste der Markt den Handelsdeal 1 jetzt erstmal auspreisen. Märkte müssten runter gehen und Gold mindestens wieder auf 1500 US Dollar steigen. Ich bin gespannt ob es heute, oder morgen endlich passieren wird. Noch sieht es ja nicht so aus.
Gold | 1.478,01 $
Was für ein gestriges Meldungschaos im Handelskrieg: Erst eine positive Wendung, dass man sich an den Vorschlägen aus dem Mai ausrichten könne, die immerhin eine Rückabwicklung der Zölle beinhalteten – dann plötzlich Zweifel darüber, ob es aufgrund der grundsätzlichen Differenzen überhaupt zu einer Übereinkunft kommen könne. Das Ganze gipfelte dann in der Drohung von Donald Trump in seiner impulsiven und unkoordinierten Art in einem solchen Fall die Zölle umso stärker anheben zu wollen.
Currency.com

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Ganz bestimmt, Mister President, das versuchen Sie mal. Jedenfalls nahmen die Märkte Trump nicht mehr Ernst und reagierten kaum auf die Botschaft des US-Präsidenten. Was hätte eine solche Ankündigung noch vor wenigen Monaten für einen Kursrutsch beim Dow Jones in kürzester Zeit ausgelöst? 500 Punkte?


Handelskrieg: Die Folgen neuer Zölle

Die große Unerschütterlichkeit der US-Märkte speist sich aus der großen Flut frischen Geldes durch Zinssenkungen, Anleihenaufkäufen der Fed und Finanzspritzen im Repo-Markt, wie schon ausführlich berichtet. Dazu kommt noch der Glaube, dass es mit den Gewinnen der Unternehmen 2020 wieder bergauf gehe, die Schätzungen an der Wall Street betragen derzeit 6 Prozent für das kommende Jahr.

Die weitere große Stütze ist der US-Konsument, der mit seinen Ausgaben das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten oben hält – sein Anteil daran beträgt phänomenale 70 Prozent. Gestern kamen sehr schlechte Daten von den Einzelhändlern Kohl´s und Home Depot, mit dem zarten Hinweis, dass der Handelskrieg langsam auf die Kosten durchschlage. Der US-Präsident hatte aber im August bei seiner letzten Zollanhebung extra die Artikel für das Weihnachtsgeschäft wie Handys, Elektroartikel und Spielsachen ausgenommen, um die Kauflaune seiner Bürger und insbesondere seiner potenziellen Wähler aus der finanzschwachen Schicht nicht zu beeinträchtigen. Allein schon eine Aufhebung dieser Ausnahmen hätte negative Auswirkungen auf das so wichtige Verbrauchervertrauen! Eine verstärkte Anhebung der Zölle würde meiner Meinung nach eine wahre Kaskade an Folgewirkungen erzielen.


Das Ende der Rally

Das Börsenjahr 2019 ist bisher außergewöhnlich gut verlaufen: mit seinen 26 Prozent Kursgewinn zählt es zu den 14 besten Jahren der letzen 100 Jahre. Auch die Entwicklung von Anfang Oktober bis Mitte November ist mit über acht Prozent Zuwachs herausragend. Und das, obwohl die Gewinne der US-Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr stagnierten. Was für eine Schere!

Käme es jetzt tatsächlich zu so einer drastischen Wende im Handelskrieg, würden die Märkte nicht nur ganz rasch das Pflänzchen Konjunkturhoffnung begraben. Man würde wohl vielmehr in kürzester Zeit die formidablen Gewinne des Jahres sichern. Trump hätte dann eine Korrektur, die sich gewaschen hätte! Schon allein das euphorische Sentiment und die Indikatoren, die auf Anschlag stehen (VIX, Fear & Greed Index, Put-call-Ratio etc.), würden heftigste Reaktionen auslösen.

Was muss bei diesem „Gezwitscher“ von Donald Trump im Kopf von Finanzminister Mnuchin vorgegangen sein, einem ehemaligen Goldman Sachs-Direktor und Hedgefondsmanager, der die Reaktionen der Märkte im Kabinett Trumps am besten abschätzen kann? Das Ganze ist nur dem momentanen Hochgefühl Trumps geschuldet, wegen des Standes seines Lieblingsindex Dow Jones von über 28000 Punkten, der ihn in der Überzeugung stärkt, alles richtig gemacht zu haben: Die Zölle würden den USA nicht weh tun, sie brächten sogar Einahmen, da sie von den Chinesen bezahlt würden.

Unabhängig davon:

Eine Unterbrechung der Jahresendrally (> 2 Prozent) hingegen steht aber an, aus Gründen der überzogenen Euphorie und aus der Betrachtung der Saisonalität in vergleichbaren Jahren.


Fazit: Trump hat sein Blatt im Handelskrieg ausgereizt

Der Präsident pokert einmal mehr, aber er hat sein Blatt ausgereizt. Die Märkte nehmen ihn nicht mehr für voll, weil sie ahnen, dass eine weitere Eskalation im Handelskrieg eine fatale Wirkung auf die US-Konsumökonomie entfalten würde. Und gleichzeitig die Chancen auf Trumps Wiederwahl schmälern. Der US-Verbraucher ist bis über beide Ohren verschuldet, seine unentwegte Kauflaune stellt die tragende Säule nicht nur für Amerika, sondern auch für andere Länder, wie zum Beispiel das Exportland Deutschland dar. Der Konsum und dabei die Ausgaben des Durchschnittsamerikaners, das ist die entscheidende Achillesferse der dominierenden Wirtschaftsmacht!

Deshalb war das gestern eine weitere impulsive und leere Drohung des US-Präsidenten, der nach Aussage seiner Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen auf sein Mobilfunkgerät blickt, um die Kurse seines Lieblingsindex zu verfolgen.

Es würde spätestens dann bei der leeren Drohung ohne Umsetzung bleiben.

Allerdings wollte er erst im September in seiner Wut auf die Chinesen, die es wagten Gegenzölle einzuführen, die bestehenden US-Zölle gleich einmal verdoppeln. Er wurde aber von seinen Beratern mit vereinten Kräften davon abgehalten.

Erst kürzlich ist mir ein Spruch von Donald Trump in die Hände geraten, der das Ego des mächtigsten Politikers beschreibt: „Ich finde es großartig, wenn man sich entschuldigt, aber dafür muss man einen Fehler gemacht haben. Ich werde mich natürlich sofort entschuldigen, sollte ich irgendwann in ferner Zukunft jemals einen Fehler machen.“ („The Tonight Show“, September 2015)

Ohne Worte!
Gold | 1.477,77 $
Europa
Signal für EZB? Preise rauschen in Keller – jetzt auch Erzeugerpreise mit Deflation
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Veröffentlicht vor 25 Minuten

am 20. November 2019 08:17

Von Claudio Kummerfeld

Soeben hat das Statistische Bundesamt die Erzeugerpreise für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie sinken im Vergleich zu Oktober 2018 um 0,6%. Schon im September gab es ein kleines Minus von 0,1%. Vorher waren es immer weiter schrumpfende Zuwächse von +0,3%, +1,1% usw. Auch im Monatsvergleich von September 2019 auf Oktober 2019 ist es ein Minus von 0,2%. Damit sind beide Daten schlechter ausgefallen als erwartet. Einmal mehr zeigt sich: Die Politik der EZB ist quasi sinnlos. Die Energiepreise, und vor allem Gas und Öl drücken die Verbraucherpreise (Inflation) rauf und runter! So sagen die Statistiker aktuell Zitat:
BORN-4-Trading

Energie insgesamt war im Oktober 2019 um 3,1 % billiger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat September 2019 sanken die Energiepreise geringfügig um 0,1 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,3 % höher als im Oktober 2018. Gegenüber September 2019 sanken sie um 0,2 %.

Ist das einmal mehr ein Signal für die EZB? Zinsen noch weiter senken, noch mehr Anleihen kaufen? Gerade erst hat sie ja wieder begonnen 20 Milliarden Euro pro Monat in den Anleihemarkt zu pumpen. Sind bald noch mehr Maßnahmen notwendig (aus Sicht der EZB), um etwas gegen Verbraucherpreise zu tun, die immer mehr Richtung Null-Linie tendieren? Die deutschen Großhandelspreise sind nun bereits den vierten Monat in Folge in der Deflation, die Importpreise sogar den fünften Monat in Folge. Und nun also auch die Erzeugerpreise als einer von drei wichtigen Vorlaufindikatoren. Wie sollen die Verbraucherpreise da bitte Richtung 2% steigen, liebe EZB?

Erzeugerpreise Oktober Statistik

Hier weitere Details der Erzeugerpreise im Wortlaut der Statistiker:

Vorleistungsgüter waren im Oktober 2019 um 1,7 % billiger als im Oktober 2018. Dies war der stärkste Preisrückgang im Vorjahresvergleich seit Juli 2016 (-2,1 %). Gegenüber dem Vormonat September 2019 sanken die Preise für Vorleistungsgüter um 0,7 %. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem metallische Sekundärrohstoffe (-23,0 %), deren Preise allein gegenüber dem Vormonat um 11,5 % fielen, sowie elektronische integrierte Schaltungen (-13,1 %). Metalle kosteten 3,5 % weniger, hier waren insbesondere Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen billiger als im Vorjahresmonat (-7,2 %), darunter Betonstahl um 12,9 %. Dagegen waren Edelmetalle und Halbzeug daraus 25,0 % teurer als im Oktober 2018. Erzeugnisse aus Beton, Zement und Gips kosteten 4,2 % mehr als ein Jahr zuvor.

Gebrauchsgüter waren 1,4 % teurer als ein Jahr zuvor, die Preise für Investitionsgüter lagen im Oktober 2019 um 1,5 % höher (jeweils +0,1 % gegenüber September 2019).

Verbrauchsgüter waren im Oktober 2019 um 2,3 % teurer als im Oktober 2018. Gegenüber dem Vormonat September 2019 stiegen diese Preise um 0,2 %. Nahrungsmittel waren 3,0 % teurer als im Vorjahresmonat. Den höchsten Preisanstieg im Vorjahresvergleich wiesen auch im Oktober 2019 Schweinefleisch (+25,0 %) und verarbeitete Kartoffeln (+11,6 %) auf. Zucker kostete 5,5 % mehr als vor einem Jahr. Seit ihrem bisherigen Tiefststand im August 2019 stiegen die Zuckerpreise um 12,9 %. Billiger als im Oktober 2018 war insbesondere Butter (-26,3 %). Jedoch stiegen hier die Preise gegenüber dem Vormonat um 5,4 %.
Gold | 1.477,53 $
Wenn die Aktienrückkäufe weiter nachlassen…
Von Stockstreet GmbH (Sven Weisenhaus)Vor 32 Minuten (20.11.2019 09:37)

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Der DAX hat gestern ein neues bullishes Signal gesendet. Doch bevor ich darauf genauer eingehe, muss ich die Freude darüber leider etwas trüben und kurz auf die Analyse vom vergangenen Freitag zurückkommen. Darin war zu lesen, dass die Unternehmen aus dem S&P 500 mit ihren aktuellen Geschäftsergebnissen besser als erwartet abgeschnitten haben und „nur“ einen durchschnittlichen Gewinnrückgang von 2,3 % hinnehmen mussten, während vor Beginn der Berichtssaison ein Wert von -4,1 % erwartet wurde. Das ist also die relativ gute Nachricht.

Die Gewinne fielen schwächer aus als auf den ersten Blick erkennbar

Was in der Analyse aber noch nicht berücksichtigt wurde: die Gewinne sind „geschönt“. Denn die Unternehmen aus dem S&P 500 haben massiv eigene Aktien gekauft. Dadurch verteilt sich der Gewinn, den die Unternehmen jeweils erwirtschaftet haben, auf weniger Aktien. Selbst wenn ein Unternehmen also keinen Gewinnanstieg verbuchen kann, fällt durch Aktienrückkäufe zumindest die Kennzahl „Gewinn pro Aktie“ höher aus.

Mit anderen Worten: Der eigentlich höhere Gewinnrückgang bei den S&P 500-Unternehmen wird durch die Aktienrückkäufe kompensiert und fällt damit bei der Kennzahl „Gewinn je Aktie“ deutlich weniger stark aus, als er eigentlich ist.

Aktienrückkäufe auf Rekordniveau

Auf dieses Phänomen hatte ich auch schon am 22. Januar hingewiesen (siehe „Aktienrückkäufe auf Rekordniveau – Gefahren in den Bilanzen“). In der damaligen Börse-Intern war zu lesen, dass die Aktienrückkäufe 2018 ein Rekordniveau erreichten. Nachfolgend noch einmal die dazugehörige Grafik:
Aktienrückkäufe der Unternehmen aus dem S&P 500Aktienrückkäufe der Unternehmen aus dem S&P 500

(Quelle: yardeni.com, Standard & Poor’s)

Das Hoch der Aktienrückkäufe war damit allerdings noch nicht erreicht. Es fiel im 4. Quartal 2018 sogar noch einmal deutlich höher aus (siehe folgende Grafik). Die US-Unternehmen gaben damit laut Medienberichten zum ersten Mal mehr Geld für Aktienrückkäufe aus als für produktive Investitionen. Und auch in den ersten Quartalen des laufenden Jahres holten die Unternehmen weiterhin fleißig eigene Aktien vom Markt.
Aktienrückkäufe der Unternehmen aus dem S&P 500Aktienrückkäufe der Unternehmen aus dem S&P 500

(Quelle: yardeni.com, Standard & Poor’s)

Sicherlich, inzwischen ist eine nachlassende Tendenz erkennbar. Aber inzwischen wurden ja auch die Steuergeschenke von US-Präsident Donald Trump weitestgehend ausgegeben – nicht für sinnvolle Projekte, sondern überwiegend für die eigenen Aktien. Und man sollte sich daher die Frage stellen, was mit den Gewinnen bzw. den Gewinnen je Aktie passiert, wenn die Unternehmen die Aktienkäufe weiter zurückfahren – und wie es dann insbesondere um die aktuell noch laufenden Aufwärtstrends an den US-Börden bestellt ist.

Aktienrückkäufe von Unternehmen und Anleihenkäufe der Fed

Der deutliche Rücksetzer, der jetzt schon in dem Volumen der Rückkäufe erkennbar ist, hätte eigentlich dazu führen können, dass die Aktienmärkte nicht mehr so stark steigen bzw. sogar fallen. Doch dies könnte jüngst unter anderem durch die Intervention der US-Notenbank (teilweise am Repo-Markt, siehe auch Börse-Intern vom 21. Oktober) aufgefangen worden sein. Immerhin hat die Federal Reserve binnen nur 8 Wochen ihre zuvor reduzierte Notenbankbilanz wieder um stolze 287 Milliarden Dollar aufgebläht.
Bilanzsumme der US-NotenbankBilanzsumme der US-Notenbank

Aber was ist, wenn die Zentralbank diese Geschäfte beendet UND die US-Unternehmen nicht mehr im bisherigen Ausmaß eigene Aktien einziehen? Dann könnte es angesichts der völlig überkauften Marktlage zu einem heftigen Rücksetzer am Aktienmarkt kommen.

Ein klarer Zusammenhang zwischen Aktienrückkäufen und Aktienkursverlauf

Nun gut, wenn man den Kursverlauf des S&P 500 mit dem Volumen der Aktienrückkäufe vergleicht, dann haben wir es hier nicht gerade mit einem Frühwarnsystem zu tun. Denn in der folgenden Grafik ist der S&P 500 um ein Quartal nach rechts verschoben.
Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttungen der Unternehmen aus dem S&P 500 vs. Kursverlauf des S&P 500Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttungen der Unternehmen aus dem S&P 500 vs. Kursverlauf des S&P 500

(Quelle: yardeni.com, Standard & Poor’s)

Es lässt sich aber im Nachhinein ein Zusammenhang zwischen dem Rückkauf-Volumen und dem Kursverlauf feststellen. Und daher finde ich diese Hintergrundinformationen spannend. Man sollte den Effekt der Aktienrückkäufe auf den Gewinn je Aktie zumindest im Hinterkopf behalten – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen KGV-Bewertung, die ja auch auf Grundlage der „geschönten“ Daten berechnet wird (Aktienkurs : Gewinn je Aktie) und somit ohne die Aktienrückkäufe noch deutlich höher ausfallen würde.
Kursgewinnverhältnisse (KGV) der großen AktienmärkteKursgewinnverhältnisse (KGV) der großen Aktienmärkte

Dabei liegt das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) der Aktienmärkte schon jetzt deutlich höher als der langjährige Durchschnitt.

DAX kurzzeitig mit neuem bullishen Signal

Noch sind die Aufwärtstrends an den Aktienmärkten aber vollkommen intakt. Und wie eingangs bereits geschrieben, hat der DAX gestern erst ein frisches bullishes Signal gesendet. Denn die Kurse konnten über die Rechteckgrenze bei 13.300 Punkten ausbrechen (siehe grüner Pfeil im folgenden Chart). Damit hatte der Index den nächsten Schritt in Richtung Allzeithoch bei 13.596,89 Punkten gemacht. Doch der Anstieg war nicht nachhaltig. Die Kurse fielen unter die Rechteckgrenze zurück, so dass hier nun eine Bullenfalle vorliegt und erhöhte Vorsicht angebracht ist.
DAX - Target-Trend-AnalyseDAX - Target-Trend-Analyse

Die charttechnische Situation ist im DAX noch lupenrein bullish (siehe auch Börse-Intern vom 07. November). Zumal die US-Indizes auch weiter zulegen konnten und das Problem der fehlenden Anschlusskäufe (siehe Börse-Intern vom 14. November) gelöst ist.

Problematisch wird es nun aber, wenn der DAX auch noch unter die markanten Zwischenhochs vom 22.05.2018 bei 13.204,31 Zählern und vom 15.06.2018 bei 13.170,05 Punkten (dicke rote Linien im folgenden Chart) zurückfällt. Dann könnte die längst fällige Gegenbewegung (Welle 4) angelaufen sein.

Kurzfristige Trader könnten ihre Stopps also nun bis unter das Tief der Konsolidierung nachziehen, die wir im DAX in den vergangenen acht Handelstagen gesehen haben.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage

Sven Weisenhaus
Gold | 1.476,74 $
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Lauter Widersprüchlichkeiten.
Die Preise fallen obwohl die Gewinne steigen. Ja ein Krux mit dem seltsamen Geld das die EZB da herstellt. Komisch das die Butter weiter im Preis steigt und viele andere Lebensmittel. Beim Bäcker merke ich von fallenden Preisen nichts. Wir sind bei der Brezn fast bei einem EUR angelangt.

Da ist es am besten man kauft weiter physisch Gold und Silber zu und legt sich wieder hin. Normal ist das alles nicht.
Gold | 1.476,43 $
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.968.851 von Alfons1982 am 20.11.19 10:14:15im Prinzip recht einfach das Ganze. Die langersente Konso ist im Dax und Co gestartet.
500 bis 1000 Punkte runter beim Dax-dann weiter bergauf. Gold rauf auf 1480, vielleicht 1500, dann runter auf 1400 und Dax und Co neue Höchststände....zum Traden einfach nur optimal würde ich sagen. Minenaktien? lasse ich liegen, denn die Zeit von Gold wird kommen!
LG
Gold | 1.475,78 $
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.600 von michaauto1 am 20.11.19 08:27:19Ich reagiere ausschließlich nur darauf , wenn jemand so etwas selbst arrogant kritisiert und / oder durch Fremdwörter seine Überlegenheit unterstreichen will.
Gold | 1.475,73 $
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.732 von ernestokg am 20.11.19 08:40:31
Zitat von ernestokg:
Zitat von Goldforall: Ihr schlechtes Verhältnis zu Gold kann ich aber ein wenig nachvollziehen, wenn man bei Gold zu Höchstkursen 2011 eingestiegen ist und vor ein paar Monaten bei 1350 alles verkauft hat . Augen auf bei der Beraterwahl . Wer eine Schönheits-OP durchführen kann , muss nicht zwangsweise eine Nase für Geld und Gold haben . Ich vermute aber eher, das Sie Mitglied einer armen Computer-Trollgruppe sind ... und ordentlich Schaum schlagen .


Nochmals extra für Sie :

HUI 2007 über 350 !

gestern 215!


Ich schreibe ja , Sie sind falsch eingestiegen .
2016 im Januar HUI 100 , 2019 HUI 220
Ist doch alles gut ....
Außerdem geht es uns doch in der Regel mehr um Werterhalt
Gold | 1.475,67 $
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