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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 5197)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.999.325 von ernestokg am 23.11.19 22:04:38Seltsam, in meiner Stadt kenne ich mindestens einige US-Bürger, die das hiesige System einer solidarischen Gesellschaft dem amerikanischen Sozialdarwinismus vorziehen. Das ist natürlich nur meine sehr subjektive Wahrnehmung. Du möchtest das nicht wahrhaben und läufst an der Realität vorbei, wie so oft.;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.999.325 von ernestokg am 23.11.19 22:04:38
Zitat von ernestokg:
Zitat von iam57: Tatsächliche Zahlen....https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/harte-landung-17-11-2019/


Was soll denn das ?

Immer dieser Amerika-Hetze in diesem Forum
!

58 Mio Jobs mit weniger als 793 $ per week?
Ich lebe in einer süddeutschen Großstadt, in dieser City bekommen derzeit die meisten Neu-Renter umgerechnet weniger als 1100 US Dollar per month !


:eek: ernestokg ich habe gar nicht mitbekommen das die Amis in Süddeutschland einmarschiert sind. Zum Glück bezahlt man bei uns noch in EUR. Wo stehen die Truppen den nun schon?
Man muss sich ja vorbereiten. Gleich mal die Schaufel holen und das Gold vergraben :laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.000.267 von Alfons1982 am 24.11.19 10:26:18Zitat ausfolgendem Link von dir: https://www.goldseiten.de/artikel/432789--Mehr-COMEX-Golddat…

"Im Jahr 2018, als große Spekulanten ihre Short-Positionen deckten, stieg der Preis um 41 $, während das Open Interest sank. Könnte es 2019 zum Gegenteil kommen, wenn die großen Spekulanten ihre Long-Positionen liquidieren? Dies ist etwas, wovor Sie sich in den kommenden Tagen vorsehen sollten.

Allerdings ist dieser Prozess des "CoT-Washing" und Kontrakt-Überrollens etwas, das sich auf COMEX-Goldbullenmärkten zyklisch wiederholt, also lassen Sie nicht zu, dass er Sie vom Gesamtbild ablenkt (fette Hervorhebung von mir). In den letzten Wochen schrieben wir, dass Trader mit einem Abstieg des COMEX-Goldes auf bis zu 1.440 $ rechnen sollten, bevor der Preis im Dezember wieder ansteigt und das Jahr nahe der Prognosen, die wir im Januar aufgestellt haben (zwischen 1.480 $ und 1.520 $), beendet. Hier werden die optimalen Voraussetzungen für weitere Gewinne im Jahr 2020 geschaffen, wenn sich der Preis im ersten Quartal in Richtung 1.600 $ bis 1.650 $ bewegt."


Hier die aktuellen CoT-Daten. OI ist kurznoch weiter gestiegen...



Quelle: http://www.cotpricecharts.com/commitmentscurrent/ (Symbol Gold ist GC).

Wer das näher wissen will guckt (einmal täglich, am besten erst am Folgetag nach abschluss des clearing, im folgenden Link. Dort sieht man die täglichen Veränderungen des OI und die Verteilung auf die Kontraktmonate, also auch das Rollen. OI ist dort nun bereits auf dem Rückzug:

https://www.cmegroup.com/trading/metals/precious/gold_quotes…
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Interessanter Zyklus zu GDXJ
Dann schaun wer mal, ob es auch in diesem Dezember klappt ;-)

https://stocktwits.com/CUPandHANDLE_CHARTS/message/184526277
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.000.267 von Alfons1982 am 24.11.19 10:26:18Noch was zu diesem Link mit den Fibonacci retracements...

https://www.kitco.com/commentaries/2019-11-22/Fibonacci-retr…

Der Autor geht von der Gesamtbewegung seit 2016 aus (blaue Variante). Man kann aber auch nur den letzten Move ins Kalkül ziehen (grüne Variante). Die würde ich persönlich derzeit bevorzugen - bis zum Beweis des Gegenteils. Das 38,2%-retracement wurde ja schon ganz gut angesteuert... :look:

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Von Birgit Menke24. November 2019 Aktualisiert: 24. November 2019 18:38

Zweifelhafte Berechnung der Inflation – das ‚Aus‘ für die Geldpolitik der EZB?
Von Birgit Menke24. November 2019 Aktualisiert: 24. November 2019 18:38
Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, lautet ein bekanntes Sprichwort. Anleihenkäufe und Niedrigzinsen der EZB jedenfalls haben keine Grundlage mehr, wenn man die Berechnung der Inflationsrate etwas genauer unter die Lupe nimmt, meint Gunther Schnabl.

Gunther Schnabl sprach sich auf der Konferenz der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management für eine geänderte Berechnung der Inflationsrate aus. Damit wäre der Europäischen Zentralbank der Boden für Niedrigzinsen und Anleihenkäufe entzogen.Foto: iStock

Wie schlecht ist die Kaufkraft des Verbrauchers eigentlich wirklich? Grundsätzlich gilt: Je höher die Inflation, desto geringer ist die Kaufkraft. Für die Eurozone beträgt die Inflation für das dritte Quartal 2019 rund 0,9 Prozent in der Eurozone und 1 Prozent für Deutschland.

Die meisten haben jedoch oftmals das Gefühl, die Inflation wäre höher. Und damit mögen sie Recht haben. Nach dem aktuellen Flossbach Vermögenspreisindex jedenfalls ergäbe sich eine höhere Inflation. Der Vermögenspreisindex misst die Verteuerung von Sach- und Finanzvermögen wie Immobilien, Betriebsvermögen, Rentenwerte, Aktien und Gold.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2018 beträgt die Vermögenspreisinflation 2,9 Prozent. Verglichen mit dem Verbraucherpreisindex ist das viel. Der Preisanstieg ist dabei im Wesentlichen auf die Verteuerung von Immobilien zurückzuführen, wie die Analyse des Institut Flossbach ergab.
Immobilieneigentum führt zu höherer Inflation

Der Vermögenspreisindex ist eine alternative Berechnung zum Verbraucherpreisindex. Allein auf letzterem basiert die Berechnung der Inflation der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Verbraucherpreisindex hat allerdings einen Haken. Die Kosten für Immobilieneigentum werden nicht berücksichtigt, nur Mieten.

In den USA werden Kosten für Immobilieneigentum schon seit längerem berücksichtigt. Die „offizielle Euro-Inflationsrate“ wäre bei analoger Berechnung merklich höher, berichtete Oswald Metzger in einem Gastbeitrag bei Tichy’s Einblick im vergangenen Jahr.
Sinkende Mieten im Verbraucherpreisindex – ein Irrtum?

Hinzu kommt: Die Wohnkosten sind im Warenkorb des Verbraucherpreisindexes aktuell vielleicht sogar zu niedrig angesetzt. Bei der letzten Anpassung im Februar 2019 wurde die Nettokaltmiete nämlich sogar noch auf 19,6 Prozent verringert, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die gesamten Wohnkosten sind mit 32,5 Prozent angesetzt. Die Preußische Allgemeine berichtete zuvor darüber.

Der Mieterbund allerdings dürfte dies anders sehen. So hieß es in einer Pressemitteilung:

Schon 2017 mussten Mieter in Deutschland 29 Prozent ihres Einkommens für die Miete zahlen. Bei Einpersonenhaushalten lag die Wohnkostenbelastung bei 34 Prozent und bei einkommensschwächeren Haushalten (…) sogar bei 46 Prozent.

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Muss da nicht etwas geändert werden?

Bei höherer Inflation würden der EZB die Grundlage für Niedrigzinsen und Anleihenkäufe entzogen werden, wie Gunther Schnabel, Leiter des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig, auf der ersten Konferenz der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management mitteilte. Eine der Kernfragen lautete:

Viele Jahre hat die EZB ihr Inflationsziel von knapp 2 Prozent nicht erreicht, trotz der sehr lockeren und vor allem in Deutschland hart kritisierten EZB-Geldpolitik mit Staatsanleihekäufen und Minuszinsen. Muss da nicht etwas geändert werden?“

Schnabel rät der EZB, Preise von Vermögenswerten in die Analyse einzubeziehen. Aufgrund stark steigender Vermögenspreise von Grundstücken dürfte die Inflationsrate somit wesentlich höher sein. Die EZB allerdings sieht sich dazu aktuell aber nicht in der Lage. Probleme sieht sie in der Methodik und Aktualität der Wohnungsdaten.
Das Ende der expansiven Geldpolitik!

Werden die Vermögenspreise einbezogen, würde dies laut Schnabel das Ende der expansiven Geldpolitik bedeuten. Die EZB bräuchte keine Anleihen mehr zu kaufen und die Minuszinsen müssten auch korrigiert werden. Schnabel empfiehlt, die Zinsen auf 5 Prozent zu steigern. Pro Jahr soll der Zinssatz um 25 Basispunkte angehoben werden.

Das würde Unternehmen zu internen Strukturanpassungen zwingen. Banken müssten Bilanzen säubern und der Staat müssten seine Ausgaben überdenken.

Gunther Schnabel beanstandet auch, dass in die aktuelle Inflationsberechnung zwar Qualitätssteigerungen bei Gütern und Dienstleistungen preissenkend einbezogen werden, Qualitätsverschlechterungen aber nicht preiserhöhend berücksichtigt werden.
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Er vertraut aber nicht darauf, dass Statistiker das abbilden können. So findet er es besser, wenn Qualitätsveränderungen gar nicht berücksichtigt werden. Entsprechende Berechnungen für die USA, die dasselbe Problem haben, ergeben eine um 3 Prozent höhere Inflation, wie die Preußische Allgemeine berichtete.
Illegale Staatsfinanzierung?

Werden die Zahlen vielleicht absichtlich niedrig gerechnet, um illegale Staatsfinanzierung betreiben? Ex-Notenbanker haben das in der Vergangenheit jedenfalls vermutet.

Klar sein dürfte auch nach Tichys:

Nichts [ist] so fragwürdig wie die amtliche Inflationsmessung. (…) Die amtlichen Inflationsstatistiken sind Fake-News. Die gefühlte Inflationsrate liegt nicht nur fiktiv, sondern tatsächlich deutlich höher.“
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Q3-2019: Immobilienbesitz ist Trumpf

Zum Ende des dritten Quartals sind die Preise für das Vermögen privater deutscher Haushalte im Vergleich zum Vorjahresquartal um +2,9 % angestiegen. Unaufhörlich steigende Preise für Immobilien sind für die Entwicklung ursächlich. Sowohl die Entwicklung der Vermögenspreise im Vermögensquerschnitt als auch im Altersquerschnitt zeigt, dass Haushalte, die über Immobilieneigentum verfügen am stärksten von der Vermögenspreisinflation profitieren. Haushalte ohne Immobilieneigentum haben hingegen das Nachsehen.
https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/fileadm…
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1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.002.634 von Alfons1982 am 24.11.19 21:48:17Sowohl die Entwicklung der Vermögenspreise im Vermögensquerschnitt als auch im Altersquerschnitt zeigt, dass Haushalte, die über Immobilieneigentum verfügen am stärksten von der Vermögenspreisinflation profitieren.

Leider verfügen in der BRD nur relativ wenige Haushalte über Immoeigentum. Selbst in Griechenland ist die Quote deutlich höher....lustiger "Querschnitt" also.

Haushalte ohne Immobilieneigentum haben hingegen das Nachsehen.

So schauts aus. Korrekt müsste es aber heißen: "ohne bezahltes Immobilieneigentum".

In rezessiven Phasen mit deutlicheren Jobverlusten pflegen ja gelegentlich hochfinanzierte Immos auch mal notleidend zu werden....:look:
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