Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 6642)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 25.11.20 21:57:20 von


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21.11.20 19:18:26
Beitrag Nr. 66.411 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.794.449 von ernestokg am 21.11.20 17:12:18Das waren sicher 6 harte Jahre. Aber wie sagte schon Kostplans: Aktiengewinne sind Schmerzensgeld. In deinem Fall reichlich und wünsch dir dafür die nächsten Jahr fetten Ertrag.
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21.11.20 21:07:54
Beitrag Nr. 66.412 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.794.449 von ernestokg am 21.11.20 17:12:18Es wird sich rentieren. Wie ich oftmals predige es sind zu viele Einflussfaktoren in das System die nur dafür sprechen, dass Ihre Investments sich auszahlen werden. Geduld ist gefragt.
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22.11.20 00:33:01
Beitrag Nr. 66.413 ()
Also, was ich feststelle: Edelmetalle werden uns in diesem Leben nicht zum Reichtum verhelfen.
Ja, uns 50+ Sammler meine ich.
Vor 10 Jahren dachte ich noch, geh mit 100k Physisch rein, dann kannste in 5 Jahren aufhören zu buckeln. Nicht mal der Einstand schaut raus. Super Vermögensanlage...
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22.11.20 00:38:44
Beitrag Nr. 66.414 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.796.240 von coronaverarsche am 22.11.20 00:33:01Aktien und Kryptos machten das Rennen. Seit Jahren. Wenns auch keiner glauben mag.
Wie den Kowitz Fake, nicht tot zu kriegen.
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22.11.20 09:47:51
Beitrag Nr. 66.415 ()
Die Inflation kommt nächstes Jahr, so sicher wie das Amen in der Kirche. Krankenkassenbeiträge um 1% rauf, höhere Sozialabgaben, höhere Rentenbeiträge, Strom wird teurer, ab Januar dürfte eine Pleitewelle im Bereich des Einzelhandels kommen, wenn das Weihnachtsgeschäft komplett wegbricht, Gaststätten, Hotels, Reisebüros, Zulieferanten für den Gastronomie- und Hotelbereich, Sonnenstudios, Zockerläden, Shisha-Bars, eine Millionen Arbeitslose mehr, also volles Programm. Auf lange Zeit keine steigenden Löhne, aber hierfür steigende Mieten, Steuern, Abgaben, Strom usw., riesiger Ausverkauf der Großstädte, massenhaft leerstehende Gewerbeimmobilien in den Städten, Zwangsversteigerungen von Gewerbeimmobilien, zeitversetzt massenhaft Zwangsversteigerungen von privat finanzierten Häusern und Luxuskarren, weil die Finanzierungen aufgrund Arbeitslosigkeit nicht mehr bedient werden können usw.. Steigende Inflation bedeutet steigende Preise beim Gold, zumal massiv die Geldmenge weiter erhöht wird! Gold steigt analog zur Geldmengenerhöhung seit 100 Jahren, was ein Faktum ist!
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22.11.20 10:12:23
Beitrag Nr. 66.416 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.796.972 von Reibkuchen am 22.11.20 09:47:51obwohl ich ein Optimist bin und immer bleiben werde muss ich Dir in fast allen Dingen Recht geben. Die Corona Politik ist falsch und wird die nächsten Generationen teuer zu stehen kommen.
Diese Politik wird mehr Schaden anrichten als wenn man es anders gemacht hätte. Ob allerdings die Inflation nächstes Jahr schon einsetzt ist nicht gesagt, Durch das negative Kaufverhalten momentan Deflation. Doch das Gold wird bald steigen, weil es die Zukunft zeigt....Und die Zukunft ist nicht rosig...Außerdem kaufen so viele wie Buffet Gold, die vorher die Metalle nie angerührt hatten. Auch dies ist ein Zeichen der Zeit. Ich werde nächste Woche Gold kaufen
LG bleibt gesund
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22.11.20 10:46:43
Beitrag Nr. 66.417 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.797.131 von gold8000 am 22.11.20 10:12:23Natürlich ist die Corona-Politik falsch, weil Corona nur ein Werkzeug ist um die Mißwirtschaft die seit vielen Jahren betrieben wird einen Schuldigen zu präsentieren.
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22.11.20 11:01:43
Beitrag Nr. 66.418 ()
Ich weis, saudumme Anfängerfrage, aber kann mir jemand bitte erklären, wie ich bei meinem CFD Trading Konto (zb. bei Gold 0.10 Lot, oder EUR/USD 0.01 Lot), wenn ich zb. 2% riskieren will Pro Trade, wie rechne ich dann aus, wie hoch meine Lotsize ist.

Beispiel:
Ich hab 1000 Euro Konto, pro Trade will ich 2%, also maximal 20 Euro riskieren, d.h. dann der SL soll bei 20€ sein, da aber mein MT4 das beim eingeben nicht anzeigt, wie komm ich dann auf die entsprechende Lot Größe?
Mit den LotSize Rechner im Internet bekomm ich das irgendwie nicht hin.....

Danke!
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22.11.20 12:19:59
Beitrag Nr. 66.419 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.797.131 von gold8000 am 22.11.20 10:12:23In der Tat befinden wir uns derzeit in einer Phase der Deflation, die den überschuldeten Zombieunternehmen und einer fehlenden Nachfrage geschuldet ist, so dass Produkte zu Dumpingpreisen auf den Markt geworfen werden, um noch irgendwie wirtschaftlich überleben zu können. Sobald die Insolvenzwelle und somit eine Marktbereinigung erfolgt ist - spätestens wenn flächendeckend "geimpft" wurde - wird zwangsläufig die Inflation einsetzen, denn die noch überlebenden Firmen werden die Preise für ihre Produkte erhöhen, um den verlorengegangenen Umsatz wieder aufzuholen und Verluste abzubauen. Im Weiteren werden sie auch unter höheren Abgaben leiden müssen und diese Kosten werden in ihre Produkte umgelegt. Früher machte man das durch steigende Zinsen, heute erfolgt die Marktbereinigung durch Pleiten bzw. Insolvenzen. Ich rechne hiermit spätestens ab Mitte nächsten Jahres. Wünsche ebenfalls allen Gesundheit.
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22.11.20 15:24:09
Beitrag Nr. 66.420 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.797.869 von Reibkuchen am 22.11.20 12:19:59Die würdige Antwort eines sozialisierten Kapitalisten

Kommen wir mal zur Wahrheit:

Das eherne Gesetz des Kapitals


Anfang der 1980er-Jahre hatte die G7-Gruppe sich das Ziel gesetzt, Weltbank und IWF – also ihre ökonomischen Auftragskiller – dafür einzusetzen, die wirtschaftliche Revolution des Südens zu vereiteln und den Zugang des Westens zu dessen Rohstoffen und Märkten wiederherzustellen.

In dieser Hinsicht haben sie keineswegs versagt. Aber davon abgesehen gab es ein anderes, tiefgreifendes Ziel, dem Weltbank und IWF dienten, und zwar, den westlichen Kapitalismus an sich zu retten.

Wir wissen, dass der Kapitalismus hin und wieder an Grenzen stösst, wenn es darum geht, neue Profite zu generieren. Da wäre zum Beispiel die Grenze gesättigter Märkte: Wenn die Konsumschafe alles haben, was sie brauchen, kaufen sie weniger und die Unternehmen können nicht mehr so viele Produkte losschlagen.

Dann ist da noch die Grenze der ökologischen Erschöpfung: Wenn natürlich Rohstoffe knapp werden, beginnen die Kosten notwendiger Inputs zu steigen. Und es gibt die Grenze des Klassenkonflikts: Wenn die Arbeiterschaft höhere Löhne durchsetzt, steigen die Kosten der Arbeit, und wenn dann ihre Forderungen abgelehnt oder sogar die Löhne gedrückt werden, um die Profite zu erhöhen, kann es zu sozialen Unruhen kommen (genau das passiert weltweit dieser Tage, siehe Chile, Libanon, Frankreich u.v.a.).

Alle diese Faktoren machen es für die Unternehmen immer schwieriger, hohe Profite herauszuschlagen.

Wenn der Kapitalismus an diese Grenzen stösst, bieten sich Investoren immer weniger Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen, da kaum noch etwas eine akzeptable Rendite abwirft. Das Geld auf ein Sparkonto einzahlen ist keine Lösung, da das typischerweise Zinsen einbringt die unterhalb der Inflationsrate liegen, was bedeutet, dass ihr Geld allmählich immer weniger wird.

Eine solche Situation bezeichnen Ökonomen als „Überakkumulationskrise“. In einer solchen Krise beginnt das Kapital, an Wert zu verlieren – und nach der Logik, die den Kapitalismus antreibt, darf das auf keinen Fall zugelassen werden. Damit der Kapitalismus fortbestehen kann, muss eine Überakkumulationskrise gelöst werden; irgendjemand muss auf den Plan treten, um das überschüssige Kapital einzusammeln und es in irgendein profitables Investment stecken.

Kapital, das nicht mehr gewinnbringend verwertbar ist — das ist der GAU, der größte anzunehmende Unfall für den Kapitalismus. Diese Krisen sind nur zu überwinden, wenn Kapital in großem Stil vernichtet wird.

Es ist ein ehernes Gesetz.

Es gibt mehrere Möglichkeiten die Überakkumulationskrise zu lösen.

Das erste ist die zeitliche Lösung: Kapital kann in langfristige Projekte in Bereichen wie Infrastruktur, Bildung oder Forschung investiert werden, wodurch die zukünftige Produktivität von Kapital verbessert wird.
Genauso so geschah es in den Vereinigten Staaten mit dem New Deal und nach dem zweiten Weltkrieg. All diese Maßnahmen zahlen sich ein paar Jahre später sehr schön aus. Eine solche zeitliche Lösung funktioniert gut, ist jedoch in der Klasse der Kapitalisten nicht sonderlich beliebt, das sie eine Umverteilung von Wohlstand erfordert und ihr Nutzen sich erst später einstellt.

Es gibt aber auch schneller wirkende drakonischere Lösungen. So kann man zum Beispiel den Ölpreis nach unten treiben – ein permanentes außenpolitisches Ziel der Vereinigten Staaten - , wodurch die Produktionskosten sinken. (Rohstoff-) Kriege müssen ebenfalls unter diesem Aspekt gesehen werden, auch hier sind die USA - und ihr militärischer Auftragskiller, die NATO - führend.

Eine andere Möglichkeit ist, neue Märkte in Branchen zu schaffen, die normalerweise vor den Kräften des Marktes geschützt sind, so geschehen zum Beispiel durch die Privatisierungen der Eisenbahnen in Großbritannien oder die fortgesetzten Versuche, den britischen National Health Service zu zerschlagen.

Eine weitere Option besteht darin, neue Märkte zu schaffen, über die man in Kredite investieren kann, etwa die Studentendarlehen-Branche in den Vereinigten Staaten, oder die Verbraucher zu verleiten über ihre Verhältnisse zu leben, indem man ihnen Kreditkarten ausstellt. Kapitalisten tendieren dazu, solche Maßnahmen vorzuziehen, weil sie schnellere Rendite einbringen – vor allem für Unternehmen, die juristisch unter Druck stehen, ihren Shareholder-Value zu maximieren. Manche dieser Lösungsstrategien – zum Beispiel Privatisierungen, Lohnkürzungen und Kriege um Öl - können jedoch schwierig umzusetzen sein, da sie heftigen politischen Widerstand provozieren können.

Um solchen Widerständen im eigenen Land – die einen hohen politischen Preis fordern können – aus dem Wege zu gehen, kann eine Regierung sich entschließen, eine Überakkumulationskrise mithilfe einer räumlichen Lösung zu beheben – und zwar dadurch, dass sie neue Konsumenten, Arbeits- und Investitionsmärkte im Ausland erschließt.

(Als Vorlage für diesen Kommentar diente mir das Buch von Jason Hickel: Die Tyrannei des Wachstums Wie globale Ungleichheit die Welt spaltet und was dagegen zu tun ist)

Damit kommen wir zum Kern der Sache. Genau in dieser Überakkumulationskrise befindet sich der (westliche) Kapitalismus gerade. Der heutige Neoliberalismus, der das System auf die obszönste und perverseste Stufe gehoben hat, muss sich immer neue Absatzmärkte schaffen oder das System ist zum Untergang verdammt. Es ist schlicht und ergreifend eine Frage des Überlebens der Megamaschine.

Nun ist Kapitalismus nicht ohne wiederkehrende Krisen denkbar. Dieser Zustand tritt regelmäßig ein, wenn die produzierten Waren und Dienstleistungen mangels (kaufkräftiger) Nachfrage großenteils nicht mehr verkäuflich sind (Überproduktionskrise), deswegen ist der Kapitalismus auch sein eigener Totengräber.

Die Notwendigkeit der Kapitalvernichtung ist einer, wenn nicht der wesentliche Grund für Kriege.

Das Problem liegt darin, dass die meisten Länder schon in die Steinzeit zurück gebombt wurden. Man kann zwar, wie gesagt, noch Staaten der Peripherie wie den Irak oder Libyen überfallen oder Grenada, aber auch das bringt wenig: Die Vernichtung der Ökonomie solcher Länder hinterlässt auf dem Weltmarkt kaum Lücken, die für das „westliche“ Kapital profitabel zu füllen wären, und die besiegten Staaten werden zu Failed States, in denen man kein Kapital anlegen mag. Was bleibt da übrig?

Genau hier bietet die Corona Pandemie eine einzigartige Möglichkeit Kapital im großen Stil zu vernichten - und genau dies geschieht ja auch und wird auch gefordert.

Mehr Firmen sollten pleitegehen


Die Milliardenhilfen des Staates setzten auf Dauer falsche ökonomische Anreize, findet Christian Sewing. Es brauche mehr “kreative Zerstörung”. Die Bundesbank warnt derweil vor einer Pleitewelle 2021.

Die Deutsche Bank warnt angesichts der immer neuen Rettungsprogramme vor der wachsenden Macht des Staates in der Wirtschaft. “Es kann nicht nach dem Gieskannenprinzip weitergehen. Das schadet unserer Volkswirtschaft”, sagte Konzernchef Christian Sewing (50) am Montag beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin.

Breit angelegte staatliche Subventionen setzten auf Dauer falsche ökonomische Anreize. Unternehmen müssten sich an die neuen Gegebenheiten anpassen, auch wenn dies mit Schmerzen verbunden sei. “Wir müssen ein gewisses Maß an kreativer Zerstörung zulassen.”

Sewing befeuert damit eine Debatte, sie seit Wochen zunehmend hitzig geführt wird. Zum einen fordern die Wirtschaftsverbände fast unisono staatliche Hilfen. Insbesondere in Branchen wie Touristik, Einzelhandel, Luftfahrt oder Gastronomie sind viele Unternehmen auf Überbrückungshilfen angewiesen, um ihr Überleben zu sichern. Andererseits warnen Ökonomen und auch der Kreditversicherer Euler Hermes vor einer “Zombie-Wirtschaft”, weil etwa die Regeln für einen Insolvenzschutz verlängert wurden und Firmenpleiten damit aktuell verhindert werden.

Unter der schützenden Oberfläche des Staatsmilliarden gärt es, was vor allem in der Finanzwirtschaft Sorgen schürt. So rechnet die Bundesbank angesichts der sich wieder verschärfenden Corona-Krise mit zunehmenden Kreditausfällen. Mit der länger dauernden Krise werde es zu Solvenzproblemen bei Unternehmen kommen, die sich dann auf das Finanzsystem auswirkten, sagte Bundesbank-Vorständin Sabine Mauderer (50) am Montag auf einer virtuellen Finanzkonferenz. “Steigende Insolvenzen im Unternehmenssektor werden zu Kreditausfällen und zu Wertberichtigungen führen.”


https://www.manager-magazin.de/consent-a-?targetUrl=https%3A…


Die kapitalistische Ideologie ist in jeder Hinsicht bankrott, dass komplette Versagen dieser nimmersatten Megamaschine ist offensichtlich und die Verwüstungen sind zu offensichtlich, alle planetaren Grenzen sind gesprengt.

Daher müssen zunehmend Gewalt und Überwachung eingesetzt werden.

In der Zwischenzeit kann man diese Maßnahmen in immer kürzerer Zeit, beinahe täglich, sehen.

Im Nebel dieses Chaos - und besonders im Zeichen der "Corona-Krise" - zeichnen sich die Umrisse neuer autoritärer Ordnungsversuche ab und werden vollumfänglich ausgebaut.

Es ist ein Mythos zu glauben, dass Kapitalismus und (wahre) Demokratie kompatibel sind. Man kann entweder das eine oder das andere haben, aber niemals beides zusammen.

Aber genau dieser Zusammenbruch der Megamaschine wird, aus vielerlei Gründen, einer der wesentlichen Treiber der EM und auch der Krypto-Währungen sein. Einer der wichtigsten Gründe dürfte der Schutz vor dem Zugriff der kollabierenden Staaten auf das Kapital seiner Bürger sein.
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