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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 7928)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 23.06.21 23:55:23 von

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18.02.11 09:10:17
Beitrag Nr. 4.182 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.062.870 von shaba am 18.02.11 05:55:25Whoops, who needed €16bn suddenly?


http://blogs.ft.com/money-supply/tag/emergency-funding/
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18.02.11 05:55:25
Beitrag Nr. 4.181 ()
Guten Morgen...

"Portugal geht unter"
Schuldenkrise ist zurück


http://www.n-tv.de/wirtschaft/Schuldenkrise-ist-zurueck-arti…
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17.02.11 22:09:08
Beitrag Nr. 4.180 ()
Staatliche Insolvenzverschleppung
Autor: dpa-AFX | 17.02.2011, 17:22


FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 17. Februar 2011. Weltweit verschulden sich die Staaten ins unermessliche. Dramatische Zins- und Tilgungsbelastungen verkleinern die finanziellen Spielräume von Regierungen zusehends und lassen Staatspleiten befürchten. Die Kreditwürdigkeit vieler Länder sinkt drastisch und die Angst wächst, dass die Kapitalmärkte diesen Staaten schon bald kein Geld mehr leihen. Zu welchem Zeitpunkt muss ein Staat eigentlich die Pleite eingestehen?

Das Verschulden gehört zu unserem Wirtschaftssystem. Es ist die logische Folge des Zinseszinssystems, das dem Kapitalismus zugrunde liegt. Private und öffentliche Haushalte verschulden sich, zahlen Zinsen und Tilgung und verschulden sich dann erneut. Bürger und Unternehmen müssen allerdings ihre Schulden inklusive Zinsen immer zurückzahlen. Wenn sie dem nicht nachkommen, müssen sie dafür haften. Es gibt dafür ein Insolvenzrecht, das festlegt, wann eine Person oder ein Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Tritt dieser Fall ein, muss die Insolvenz angemeldet werden und man wird am Schluss oft liquidiert. In fast allen Ländern der Welt existiert ein solches Insolvenzrecht für den Fall einer privaten Überschuldung.

Ganz anders im Falle von öffentlichen Schulden. Es existiert keine völkerrechtliche Rechtsgrundlage für eine derartige Situation, die entgegen unserer Wahrnehmung, sehr regelmäßig vorkommt. Es gibt keine Institution, die regulatorisch eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit feststellt, überwacht und bei Verfehlungen auch sanktioniert. Es gibt keinen Ordnungsrahmen für Staatsinsolvenzen. Es ist kein konkreter Zeitpunkt festgelegt, wann ein Staat seine Pleite feststellen muss. Ein Staat entscheidet mehr oder weniger selbst, wann er zahlungsunfähig ist. Was in der Regel erst passiert, wenn er de facto nicht mehr in der Lage ist seinen Verpflichtungen nachzukommen.


Ein wesentliches Manko, wie ich finde. Ein Staat wird normalerweise im Falle der Insolvenz nicht liquidiert, wie das bei Unternehmen der Fall wäre. Unter dem Strich werden Staaten nicht genügend für Ihre Schulden in Haftung genommen. Die Bürger des Staates haften stattdessen. Gerät ein Staat in die Gefahr einer Überschuldung so kann er in Umschuldungsverhandlungen mit den Gläubigern die Pleite oft lange herauszögern und manchmal zumindest vorübergehend umgehen. Als Ultima Ratio veranlasst man eine Reform der Währung und entschuldet sich auf diesem Wege radikal.

Eine völkerrechtliche Regelung der Staatsinsolvenz ist längst überfällig. Europa sollte sich bei dieser möglichen Regelung von Staatspleiten nicht auf Althergebrachtes verlassen, sondern sich vom IWF abkoppeln und selbst eine Regelung für den Fall der Fälle entwickeln. Die Haftung des Staates müsste dabei im Fokus stehen, denn die derzeit vorhandene Haftungsbeschränkung von Staaten läuft der Disziplinierung von Regierungsetats entgegen.


Am Beispiel Griechenlands kann man das konkret festmachen. Ein Staat unterliegt de facto einer Haftungsbeschränkung, weil er nicht liquidiert wird. Im Ernstfall haften andere (die Bürger) für die Schulden des Staates. Im Falle Griechenlands existiert sogar eine doppelte Haftungsbeschränkung. Das doppelte Netz besteht darin, dass durch europäische Solidarität die Griechen zusätzlich aus der Haftung genommen wurden. Die Eurozone haftet nun primär für die Schulden der Griechen. Sollte sich Griechenland demnächst mit seinen Gläubigern nicht über eine Umschuldung einigen, müsste Griechenland eigentlich mittelbar die Staatspleite feststellen, aber das wird aufgrund der europäischen Solidarität nicht eintreten.

Mit steigender Neuverschuldung erhöht sich jährlich die Gesamtverschuldung eines Staats. Und damit steigen auch die Abträge wie Zinsen und Tilgung bis zu dem Tag, an dem man nicht mehr zahlen kann. Es ist der Tag, an dem die Zins- und Tilgungsverpflichtungen die Steuereinnahmen überragen. Dann erst muss der Staat den Zahlungsausfall feststellen und damit eine Staatsinsolvenz erklären. Bis es aber zu dieser Erklärung kommt, verbleiben dem Staat derzeit noch zu viele Optionen, um den Verschuldungsgrad zu verschleiern. Im Insolvenzrecht gibt es dafür den Tatbestand der ´Insolvenzverschleppung´.

Der Status Quo ist aufgrund der europäischen Verschuldungskrise nicht mehr länger akzeptabel. Im Rahmen der europäischen Stabilitätsbemühungen für die Eurozone sollte ein völkerrechtlich verbindliches Insolvenzrecht für den Fall einer Staatspleite geschaffen werden. Insbesondere sollte darin der Zeitpunkt der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit klar definiert werden. Rückzahlungsmodalitäten könnten darin geregelt werden und Haftungsbeschränkungen aufgelöst werden. Damit wäre eine politische ´Insolvenzverschleppung´ nicht mehr so leicht möglich. Diese Maßnahmen würde auch die Ausgabendisziplinierung von Regierungen unterstützen.

© 17. Februar 2011/Oliver Roth
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17.02.11 21:23:44
Beitrag Nr. 4.179 ()
Zitat von Kohlenzieher: Tschuldigung, meinte natürlich statt (Jude mit schweizer Bank und Chef der garnicht so deutschen Bank) Jude mir schweizer Paß und Chef der garnicht so deutschen Bank.


Ach, ist es schon wieder so weit, den Juden die Schuld für die wirtschaftliche Lage zu geben? Das kommt mir irgendwie schrecklich bekannt vor... :rolleyes:
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17.02.11 21:00:32
Beitrag Nr. 4.178 ()
EZB: Banken leihen soviel Geld wie zuletzt im Juni 2009
17.02.2011 | 11:41 | (DiePresse.com)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/634873/EZ…4

Die werden doch nicht Gold kaufen?
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17.02.11 19:39:48
Beitrag Nr. 4.177 ()
wieso steigt gold zur zeit? kann mir das nicht erkläeren
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17.02.11 18:21:47
Beitrag Nr. 4.176 ()
Ein Video mit Michael Grandt,
zum "eventuellen" Staatsbankrott;

http://www.youtube.com/watch?v=JQmrAbhZMwI&relatedfeature=

Ich persönlich glaube an den Staatsbankrott,
wenn nicht dringen/sofort geeignete Maßnahmen ergriffen werden,
wird dieses Desaster nicht mehr zu verhindern sein!
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17.02.11 16:38:43
Beitrag Nr. 4.175 ()
Gold: Höchste Nachfrage seit 10 Jahren

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3103334-rohstoffe-…
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17.02.11 16:34:47
Beitrag Nr. 4.174 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.059.480 von Gruenspan59 am 17.02.11 16:29:11..dann schau mal auf seite zwei bei dem link.
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17.02.11 16:29:11
Beitrag Nr. 4.173 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.059.399 von shaba am 17.02.11 16:20:27..unter deinem Link kann ich deinen Text leider nicht finden.
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