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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 8004)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 21.06.21 17:42:38 von


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14.01.11 17:49:31
Beitrag Nr. 3.178 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.758 von Procera am 14.01.11 17:38:08In den Nachrichten spricht niemand über Gold und Silber - höchstens wenn der hair cut kommt.

Blasenbildung sehe ich bei den Staatsschulden und bei einer ganzen Reihe, z.T. hoch überschuldeter Aktien.

Wenn ein Apple mit 300 Milliarden Marcet cap daher kommt - dann ist der Silbermarkt im Vergleich dazu ein Zwerg. Das gleiche gilt erst Recht für die Minenwerte.

Apple oder auch Google sind inzwischen aufgeblähte Frittenbuden in meinen Augen (Anmerkung für die Zensur: es handelt sich um eine ironisch formulierte und sarkastische Bemerkung).

Ich würde Kursrückgänge zum Kauf nutzen - und zwar mit Mitteln, die sie nicht kurzfristig für ihren laufenden Lebensbedarf brauchen.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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14.01.11 17:38:08
Beitrag Nr. 3.177 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.663 von usually am 14.01.11 17:28:58Blase, weil wirklich überall das Wort gold vorkam, alle haben empfohlen Gold+Silber. Egal wo, egal wann. Irgendwie müssen wir ja EM bewerten und solange man mit KLopapier ebend Gold kaufen kann, interessiert es mich, dass mein Klopapier durch Goldentwertung nicht täglich weniger wird. Und wir wissen alle, wie es sich anfühlt, plötzlich das letzte Blatt Klopapier verbraucht zu haben.....
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14.01.11 17:34:01
Beitrag Nr. 3.176 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.565 von Macrocosmonaut am 14.01.11 17:20:41Zitat: " fataler Weise ein Opfer ihrer Psyche sind. "

Ja, da haben sie voll ins Schwarze getroffen, mir geht es schon richtig schlecht. Was für ein beschissenes Jahr . Wenn das Jahr so weiterläuft, stehen wir bei Silber im einstelligen Bereich
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14.01.11 17:32:14
Beitrag Nr. 3.175 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.553 von Bergfreund am 14.01.11 17:19:55Nein, ich habe keine Calls. Ich habe Minenwerte und EM physisch. Mir geht es nur etwas schlecht, weil ich Zweifel bekomme, ob es wirklich ein guter Gedanke war ind EM zu investieren. Ich sehe einfach keinen Boden mehr. Das sind keine kleine Korrekturen mehr meiner Meinung, Das wuchert zu einem richtigen Downmove aus. Wenn es weitergeht, sind wir bereits am Anfang nächster Woche bei Gold in den 1200 ern :mad:

Das Problem ist, ich sehe einfach nicht warum Gold/Silber so massiv fallen. Hat am eNDE doch die Charttechnik recht, die sagt verkaufen ? Ich meine, wenn ich jetzt verkaufe, kann ich doch, viel mehr physisch wieder einkaufen, bei tieferen Preisen. Also warum soll ich da gelassen bleiben ? Und sehen, wie EM täglich billiger werden.
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14.01.11 17:29:50
Beitrag Nr. 3.174 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.458 von Procera am 14.01.11 17:10:16Noch so ein polemische Bemerkung die jeder Grundlage entbehrt. Auf Gold und Silber lasten keine Schulden - folglich können Edelmetalle auch niemals bankrott gehen - Staaten und ganze Nationen hingegen schon.

Und das wird dieses mal nicht anders sein.

Natürlich versucht das Grosskapital nochmal preiswert möglichst viel zu kaufen, dafür wird mit wertlosen Futurekontrakten gerne sicherlich auch meines Erachtens der Preis in der Fiatmatrix leere Zahlungsversprechen manipuliert.

Das Problem wird aber bei der Masse sein, dass am Tag X, der jeden Tag näher kommt, nichts mehr zu bekommen sein, erst recht nicht in grösseren Mengen.

Bei dem Sturm auf die Bastille, werden die Banken dicht machen - und die Zentralbanken Notstandsitzungen halten und Sondersendungen zur anstehenden Währungsumstellung über die Mattscheiben flimmern.

Für die Masse wird dass die eigentliche Apokalypse werden. Wenn Euro Dollar und andere marode und im Grunde wertlosen Papiersysteme um mehrere zigtausende Euro je Stunde (allenfalls kurzfristig unterbrochen durch Handelsaussetzungen) gegenüber Gold und Silber abstürzen werden, werde ich sie daran erinnern.

M.

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14.01.11 17:28:58
Beitrag Nr. 3.173 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.458 von Procera am 14.01.11 17:10:16Wo ist denn bitte die Goldblase? Die Amis sind noch weniger in Gold wie wir Europäer. Die durften ja bis Anfang der 1970er Jahre privat kaum Gold kaufen. Die Asiaten sind noch zu arm gewesen. Geht doch Euren eigenen Bekanntenkreis durch. Da wird weder über Gold gesprochen, noch lassen sie sich das Thema Gold und Staatsbankrott aufdrücken.Die wenigsten Menschen sind wirklich in Gold investiert.
Wer 1999 in Aktien investiert war, der weiss was eine Spekulationsblase ist. Aber Gold ist weit weg davon, und könnte sich inflationsbereinigt verdoppeln um auf den Höchststand aus 1980 zu kommen.:cool:
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14.01.11 17:20:41
Beitrag Nr. 3.172 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.404 von Procera am 14.01.11 17:04:46Wieder ein Denkfehler von Ihnen, da sie sich immer noch auf Fiatgeld konditioniert sind und fataler Weise ein Opfer ihrer Psyche sind. Das ist das perfide an diesem Fiatgeldsystem. Der wirkliche Antizykliker wird sich seiner Konditionierung bewusst ehe die Masse den Braten riecht und die Banken stürmt.

Was ich sehe ist ein Hoffnungshaken der Fiatgeldsüchtigen, die immer noch in ihrer Psyche in einem Prozess der Verdrängung und Verleugnung sich befinden.

Billionen an Fiatversprechen stehen an der Seitenlinie und warten darauf in echtes Geld - sprich Gold und Silber - konvertiert zu werden - ehe sie auf null gesetzt und entwertet werden.

Der Dollar und der Euro interessieren mich allenfalls nur noch als Randerscheinung und sind für mich Unterhaltungsprogramm für Dummies.

Ich will es mal zynisch formulieren: "Gold und Silber mit Toilettenpapier zu bewerten ist schon mehr als sonderbar! Die Charts der Fiatgeldmatrix können sie daher in die Tonne kloppen" (dies ist eine bewusst ironisch und sarkastisch gewählte Formulierung, falls jemand wieder auf die Idee kommt Beschwerden führen zu müssen!").

Wählen sie einen anderen werthaltigen Massstab und sie kommen zu ganz anderen Schlüssen und bemerken den Schwindel im Fiatgeldsystem.

M.

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14.01.11 17:19:55
Beitrag Nr. 3.171 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.376 von Procera am 14.01.11 17:01:58Hallo Procera,
immmer ruhig bleiben Kollege:möglicherweise bist Du in Papiergold investiert
in Calls usw.Das tut dann richtig weh wie wir von Aktien wissen,die mit
Optionsscheinen gehebelt werden.Anonsten verstehe ich Deine Aufregung nicht.
Die Meisten hier haben ihre schönen Klumpen in natura und sehen niedrige Kurse
entspannt beisich!!!
Warum diese Aufregung???

BF
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14.01.11 17:10:16
Beitrag Nr. 3.170 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.864.428 von Macrocosmonaut am 14.01.11 17:06:55Bankrott sind bald die Leute, die sich in die Goldblase haben reinlocken lassen. Nur wird Luft abgelassen. Das ist keine Korrektur im Aufwärtstrend, das sieht für mich wie der Beginn einer großen Downbewegung aus.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. :cool:
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14.01.11 17:07:11
Beitrag Nr. 3.169 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.863.950 von Bergfreund am 14.01.11 16:14:40 "DAS DEN KARTELLEN ALLEIN MIT SOLDATEN UND POLIZISTEN ALLEIN NICHT BEIZUKOMMEN IST!!!
AHA!!!Die dortigen Eliten in Mexiko wissen also genau,das Unrecht und Ausbeutung
weder mit Polizisten noch Soldaten beizukommen ist;)!!!!An der Grenze zu den USA spielt
sich faktisch seit Jahren ein Gemetzel statt,was bislang niemanden interesiert hier
in Europe und Deutschland.Aha...nunmal die Frage,was sich hinter diesen Kartellen
verbirgt?Die internationalen Finanzfonds spekulieren seit vielen Jahren auf Öl und
andere Rohstoffe wie Mais und Zucker.Diese Spekulationen treiben Mais-und andere
Nahrungmittel exorbitant in Dollarhöhe.Vor ca.2-3 Jahren demonstrierten arme Bauern
und mexikanische Bürger in deren Hauptadt und forderten niedrige Preise für ihren Mais.
Niemand interessierte sich für diese Aktionen.Es ist ca. 2-3 Jahre her und jetzt
zeigt sich in Mexiko ,das irgendwelche Kartelle töten und rauben.Ohne die internationale
Spekulation auf Mais ,Reis und Zucker,Kakao und Öl gäbe es diese sogenannten
Kartelle nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ohne die Aktionen des westlichen Kapitalismus und deren Hedgefonds,Banken und Mafia
würde es keine Spekulation auf Mais in Mexiko,Reis in Asien oder Kupfer in Afrika
geben!!!Ohne diese Typen gäbe es auch nicht soviele Tote in Mexiko und Unruhen aktuell
in Tunesien.Es sind immer dieselben Akteure,die einzelne Gesellschaften oder Bevölkerungsgruppen in Hunger und Armut treiben mit ihrem Handeln...akt. in Mexiko
und Tunesien.Hier zeigen sich die Folgen des Systhems und was heißt dann Kartelle...
in diesem Sinne wehrt sich der sogenannte "MOB"den Macro meint.Der MOB sind die
Menschen auf unterster Ebene,die sich zu Kartellen zusammenschließen und aktuell
scheinbar sich gegenseitig umbringen.Noch erledigen sie sich gegenseitig wie in die
Enge getriebene Ratten...anstatt sich um die wahren Entscheider zu kümmmern.
Traurig alles was da passiert....die Einschläge in Richtung "West" und USA und
um Europe kommen allerdings immmer näher.




Freitag, 14.01.2011Zeitung Abo
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42 Morde am Tag – Drogenkartelle stürzen Mexiko in die Anarchie
2010 geht als das blutigste und tödlichste in die jüngere Geschichte Mexikos ein. Die Regierung veröffentlicht erstmals Statistiken zum Drogenkrieg: In den vergangenen vier Jahren starben fast 35 000 Menschen.
MEXIKO-STADT. Neues Jahr, altes Leid in Mexiko: Am Wochenende starben in der Touristenhochburg Acapulco 15 Männer, allem Anschein nach im Zusammenhang mit dem Drogenkrieg. Ihre enthaupteten Leichen wurden in der Nähe eines Einkaufszentrums abgelegt. 2011 beginnt so, wie 2010 endete - mit brutalen Morden der Mafias.

Das vergangene Jahr geht als das blutigste und tödlichste in die jüngere Geschichte des Landes ein. Und erstmals hat dies die Regierung von Präsident Felipe Calderón offiziell anerkannt. 15 273 Menschen seien 2010 im Kampf der Drogenkartelle untereinander oder gegen den Staat getötet worden, sagte Sicherheitsminister Alejandro Poiré am Mittwoch in Mexiko-Stadt. Dies entspricht 42 Toten pro Tag. Damit übertrifft die offizielle Zählung noch die Statistiken der unterschiedlichen Zeitungen Mexikos, die von rund 12 000 Opfern ausgingen.

Allerdings konzentriere sich das Morden nach Berechnungen der Regierung auf den Norden Mexikos. Demnach starb allein die Hälfte der Opfer in drei der 32 mexikanischen Bundesstaaten. Allein ein Drittel kam im Bundesstaat Chihuahua ums Leben, zu dem auch die Stadt Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA gehört. Zwölf Prozent der Toten wurden in Sinaloa registriert, dem Sitz des gleichnamigen Kartells. Acht Prozent starben in Tamaulipas, dem Staat am Golf von Mexiko, wo sich das "Golf-Kartell" mit der "Zeta"-Bande besonders brutal um Märkte und Korridore für Drogen, Menschen und Waffen stritt.

Die Inventur des Grauens unterschlägt allerdings, dass zunehmend auch weit entfernt von der Grenze zu den USA liegende Staaten zum Hotspot im Drogenkampf werden. So zum Beispiel der Staat Guerrero, in dem auch das Seebad Acapulco liegt. Nach Einschätzung von Nichtregierungsorganisationen gibt es praktisch keinen Bundesstaat mehr, in dem die Kartelle nicht präsent sind. Allerdings bekämpfen sich die Mafias nicht überall untereinander, sondern dulden sich und die jeweiligen Reviere auch oft. So eine Insel der relativen Ruhe ist noch Mexiko-Stadt, wo es nur sehr vereinzelt zu Schießereien zwischen Klein-Dealern und zu Festnahmen von Drogenbossen kommt.

Wie brutal 2010 war, verdeutlichen Vergleichszahlen: Die rund 15 000 Toten sind mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor und drei Mal mehr als noch 2008. Seit der konservative Staatschef Calderón sein Amt vor gut vier Jahren antrat, kamen demnach im Drogenkampf insgesamt fast 35 000 Menschen ums Leben.

In dieser Zeit haben die Sicherheitskräfte angeblich 19 der 37 gefährlichsten Drogenbosse getötet oder festgenommen. Rauschgift und Waffen im Gegenwert eines dreistelligen Millionenbetrags in US-Dollar wurden sichergestellt. Aber diese Schläge gegen die Mafias haben nicht zu weniger, sondern zu mehr Gewalt geführt. Das liegt daran, dass auf die Festnahmen der Mafia-Köpfe regelmäßig Kämpfe um die brachliegenden Reviere entbrennen.

2011 wird vermutlich noch tödlicher als die Jahre zuvor. Darauf hat Calderón sein Volk schon vor Monaten eingestimmt. Aber den Konflikt mit den Kartellen, den er angezettelt hat, kann er nicht gewinnen. Auf Besserung ist erst Mitte 2012 zu hoffen. Dann wird ein neuer Präsident gewählt. Er wird von der Kriegsstrategie gegen die Mafias abrücken müssen. Denn jeder Mensch in Mexiko, außer dem Präsidenten, weiß inzwischen, dass den Kartellen mit Soldaten und Polizisten allein nicht beizukommen ist.
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