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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 8015)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 24.06.21 21:23:34 von

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23.01.11 16:58:24
Beitrag Nr. 3.418 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.598 von Macrocosmonaut am 23.01.11 14:57:17"Sie haben sich zu sehr in ihr Fiatpapier - sprich ungedeckte Schuldscheine eines korrumoierenden Systems verliebt. Das ist ihr Problem und daher werden sie in ihrer Papiermatrix am Tag X alles, aber wirklich alles verlieren. Es steht ihnen frei in die Papiermatrix zurück zu kehren, aber ihre Argumentation ist fadenscheinig und unopbjektiv.
Am Tag X wird all ihr Papier nur noch Heizmaterial sein."

Ich verfolge den thread ja schon etwas länger. Das obige posting des Herrn M. steht stellvertretend für 100derte postings des Herrn M. mit immer der gleichen Aussage:
Geld ist nur soviel Wert wie Klopapier, die Masse ist zu blöd das zu begreifen und Gefangener der Fiatgeldmatrix, und wird daher bald alles verlieren. Nur wer alles in Gold anlegt wird gewinnen.
Wie Gebetsmühlen, immer und immer wieder.

So weit, so gut, es gibt eben unterschiedliche Meinungen, wie man sich auf die Zukunft vorbereiten sollte. Und der Tonfall des Herrn M. hat sich in den letzten Wochen ja durchaus als boardtauglich entwickelt.

Dass aber ausgerechnet Herr M. noch 60 andere threads hier unterhält und in vielen dieser threads zum Einstieg in Aktien rät - also klassische Klopapierinvestments - das schlägt dem Fass doch den Boden aus.

Wie wärs denn mal mit einer Erläuterung?

w
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23.01.11 16:51:48
Beitrag Nr. 3.417 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.828 von sabotsy am 23.01.11 16:31:13wen es so weit kommen würde dan würdest du auch gegen gold tauschen den es gibt immer zwischenhändler die ungern mit einer horde von ziegen duch die gegend laufen gold hatte immer seinen wert behalten aber soweit will ich nicht denken
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23.01.11 16:37:16
Beitrag Nr. 3.416 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.828 von sabotsy am 23.01.11 16:31:13Aber ihre Waren wollen wir nicht, dann mal viel Spass mit ihren Waren. Grundstoffe werden sie dann mit Gold zu bezahlen haben, aber haben sie ja nicht, nur Inflationsgeld, was niemand anderes mehr will
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23.01.11 16:31:13
Beitrag Nr. 3.415 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.598 von Macrocosmonaut am 23.01.11 14:57:17Als produzierender Unternehmer in der Realwelt, schaffe ich Werte. Hier an der Börse arbeite ich mit Geld. Sollte der Zusammenbruch, den Sie propagieren kommen, werde ich mit meiner Produktion noch besser leben als heute. Ich produziere Waren die zum Tausch geeignet sind, aber ihr Gold würde ich als Bezahlung nicht akzeptieren, ich würde etwas als Gegenleistung fordern mit dem ich etwas anfangen. Entweder essen oder trinken oder was anderes überlebenswichtiges.

s.
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23.01.11 16:15:15
Beitrag Nr. 3.414 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.515 von Macrocosmonaut am 23.01.11 14:25:20Philosophisch betrachtet ist das völlig korrekt, und so wäre das auch logisch. Leider leben wir aber in einer Welt, bei der man die Golddeckung der Währungen gegen Wirtschaftsleistung als "sogenannte Deckung" eingetauscht hat. Und wenn ich auf einem Markt mithalten und etwas verdienen will, orientiere ich mich an den Marktgegebenheiten.

Und die lautet an der Börse eben, auf starken Anstieg folgt immer eine Konsolidierung. Wie wir gerade feststellen gibt es für beide Positionen gute Argumente. Hier es aber darum mit welcher Strategie ich in in naher Zukunft Geld verdiene.

Was bitte soll bei dem eingestellten Chart auf X-Achse dargestellt sein? € oder $ oder Trades?

s.
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23.01.11 14:57:17
Beitrag Nr. 3.413 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.506 von sabotsy am 23.01.11 14:22:16Sie haben sich zu sehr in ihr Fiatpapier - sprich ungedeckte Schuldscheine eines korrumoierenden Systems verliebt. Das ist ihr Problem und daher werden sie in ihrer Papiermatrix am Tag X alles, aber wirklich alles verlieren. Es steht ihnen frei in die Papiermatrix zurück zu kehren, aber ihre Argumentation ist fadenscheinig und unopbjektiv.

Wenn Sie Gold und Silber mit Fiatgeld bewerten, dann sollten sie auch die leeren Zahlungsversprechen der bankrtottnationen einstellen - der Schuldenberge immer schlimmere Dimensionen erreichen - während die Fiatsüchtigen in ihrer Wahrnehmung durch eine Beschwichtigungsindustrie manipuliert werden.

Einzig und allein entscheidend ist, ob die bankrotten Nationen ihre Schulden jemals zurück zahlen werden. Und dazu braucht man sich nur die Verschuldung z.B. der USA anschauen. Ihr Ölargumentation läuft dabei ins Leere.



Öl wird ihnen keiner mehr abnehmen nach dem hair cut, wenn eh niemand mehr sich ein Auto leisten kann - ausser jenen die vorgesorgt haben. Chartbetrachtungen in Klopapiersystemen ist wertlos und unsinniger - kurzum Schwachsinn. Am Tag X wird all ihr Papier nur noch Heizmaterial sein. Dann brauchen sie noch nicht einmal mehr Öl dafür. Aber wie gesagt - solange die Masse so denkt wie sie, steht uns der Blow off noch bevor - der totale Bankrott der Zentalbanken und der Fiatsysteme. Wie ein Schneeballsystem zusammenbricht und ganze Bevölkerungen in schlimmste Armut treiben wird, werden sie dann wahrscheinlich ganz persönlich erfahren.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko
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23.01.11 14:46:05
Beitrag Nr. 3.412 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.515 von Macrocosmonaut am 23.01.11 14:25:20Kluge Aussage! Die Papiergeldsklaven werden es nie begreifen.
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23.01.11 14:38:19
Beitrag Nr. 3.411 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.506 von sabotsy am 23.01.11 14:22:16Ja aber Öl ist einfach nur Öl. Ölpreis ist abhängig vom Verbrauch. Kein Wachstum , kein Öl um es mal überspitzt auszudrücken.

Welche Situation haben wir heute ? Defizite Schulden, wachsende Geldmenge. Das System steht vor dem Zusammenbruch, das Problem war in den 70, 80 er Jahren so nicht vorhanden.

Aber ich finde das ok, das du anderer Meinung bist und dazu stehst, An der Börse gibt es immer 2 Seiten. Je mehr Leute nicht in Gold investiert sind und event. short sind, desto höher meine (so glaube ich) Gewinnchancen.
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23.01.11 14:25:20
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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23.01.11 14:22:16
Beitrag Nr. 3.409 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.909.460 von Procera am 23.01.11 14:05:41Nein BWL habe ich nicht vergessen, aber Börse ist Psychologie, gäbe es sonst in regelmäßigen Abständen riesige Blasen wenn alle nach BWL Verständnis handeln würden?

Und so wie du argumentierst wurde damals auch bei Öl argumentiert. Damals hieß es Öl wird kontinuierlich weniger, was man von Gold ja nicht behaupten kann, daher wird der Preis immer weiter steigen.

Ich will hier auch niemanden zu etwas überreden, ich teile nur meine Meinung mit.

Schau dir einfach den 30 Jahreschart an. Wirtschaftskrise 70er Jahre, hohe Verschuldung alles flieht in Gold, und was war dann 20 Jahre lang? Die Menschen sind sehr vergesslich. Wer damals bei den gleichen Kurse wie heute eingestiegen ist mußte 30 Jahre warten bis er seinen Einsatz wieder hatte.



s.
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